Der zweite Teil ist anders, als der Erste. Die Hauptgeschichte scheint begonnen zu haben.
Josef und Kayuantu werden "Bruder", leider wird nur einer der Beiden von dem Volk des Bruders gut aufgenommen. Josef wird in das Leben der Mapuche eingeführt, lernt Rieten und Bräuche kennen,
während Kayuantu nur in der Familie von Josef aufgenommen wird und vom Dorf mehr Ablehung bekommt, als Annahme.
Bestimmt, bekommmt Josefs Familie noch richtigen Ärger mit ihren Mitbürgern, weil sie den Jungen so freundlich bei sich aufnehmen, erste Unliebsamkeiten wurden ja schon ausgesprochen.
Ganz zu schweigen von Josef, der bald mehr bei den Mapuche ist, als bei seinen Altersgenossen im Dorf und dann verliebt er sich auch noch in Ayen, dass wird sicherlich noch mehr Unruhe bringen, als es allen lieb ist.
Ich für meinen Teil, möchte nicht, dass Ambruster und Luise ein Paar werden, dazu ist mir Emil viel zu sympatisch, ich möchte nicht, dass er Verletzt wird.
Raimund scheint sein Tagewerk gewechselt zu haben, warum nur? Seine Geschichte scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Ich frage mich, warum er so daran fest hält reich zu werden, er könnte doch einfach "nur" Geld verdienen und dafür seine Freundin zur Ehefrau machen, damit sie ihren "Job" nicht mehr ausüben muss, viel Liebe scheint nicht dabei zu sein.
Josef finde ich nicht besonders ergeizig, was die Suche nach seinem Bruder betrifft, auch er ist da mehr egoistisch und stellt seine eigenen Bedrürfnisse in den Vordergrund. Ich glaube nicht, dass Loise und Emil ihn halten könnten, wenn er sich wirklich auf die Suche machen wurde, bestimmt wurde ihn Armbruster auch unterstützen, vielleicht sogar begleiten!
Mal sehen wie es weitergeht...