Beiträge von Christine J

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    Auch ich habe das Buch jetzt zuende gelesen und muss genauso wie saz sagen: Normaler Weise entspricht so ein Buch nicht meinem "Beuteschema", aber schon beim Durchlesen des Klappentextes war ich mir sicher, dass dies ein tolles Buch ist. Und so war es dann auch.


    Hier mal meine Rezi:


    "Dornrose: Die Geschichte meiner Großmutter"


    Inhalt:


    Gemma, Beccas Großmutter, erzählte ihren Enkelinnen immer wieder das Märchen „Dornröschen“. Doch Gemmas Version dieser Geschichte war ein bisschen anders. Statt einer Heckenrose gab es Stacheldraht, nach dem 100jährigen Schlaf erwachte nur die Prinzessin und die böse Fee erschien in schwarzen Stiefeln und mit einem silbernen Adler.
    Als Gemma stirbt, stellt sich heraus, dass ihre Familie kaum etwas über sie wusste. Die 23jährige Becca begibt sich auf die Spuren ihrer geliebten Großmutter, die sie bis in ein Vernichtungslager der Nazis führen.


    Meine Meinung:


    Jane Yolen hat mit diesem (Jugend-)Buch meiner Meinung nach ein wahres Meisterwerk geschaffen. Voller Eindringlichkeit und Überzeugung schildert sie auf der einen Seite die liebevolle Beziehung von Becca zu ihrer Oma und auf der anderen Seite die Vergangenheit der Großmutter. Dies geschieht in einer ungewohnt natürlichen und in die Geschichte eingebetteten Weise; ohne erhobenen Zeigefinger!
    Beim Lesen hatte ich immer wieder eine Gänsehaut, die erschaffene Atmosphäre ist einfach toll!


    Mehr möchte ich hierzu auch nicht sagen, denn von diesem Buch sollte man nicht von anderen Leuten hören, man sollte es selber lesen.

    So, ich habe das Buch jetzt auch gelesen und möchte gerne meinen Eindruck posten:


    Inhalt:


    Zwei Morde, zwei Ermittler: DCI Alan Banks hat es mit einem Mord nach einer Vergewaltigung zu tun. Die befreundete DI Annie Cabbot soll einen etwas ungefährlicheren Fall auflösen. Am Strand hat ein Spaziergänger eine Frau im Rollstuhl gefunden: Blick auf das idyllische Meer, die Kehle aufgeschlitzt.
    Für die beiden Detectives und auch den Leser stellt sich nach einiger Zeit die Frage, ob diese so unterschiedlichen Morde einen Zusammenhang haben.


    Meine Meinung:


    Dies ist das neueste deutsche Buch aus der Alan-Banks-Reihe. Und genau in dieser Tatsache lag mein Problem. Ich kenne die vielen anderen Bücher der Reihe nicht, so dass es mir anfangs schwer fiel, die unterschiedlichen Ermittler und ihre Teamkollegen zueinander in Beziehung zu setzen. Außerdem wurden in diesem Krimi viele frühere Fälle von Alan und Annie angesprochen. Für einen Leser, der mit den anderen Büchern bekannt ist, ist dies wahrscheinlich ein Bonus, da er in Erinnerungen schwelgen kann. Mich, als „Neuling“, hat es eher ein bisschen gestört. Aber… selber Schuld: Man fängt eine Reihe auch nicht einfach mittendrin an! ;-)
    So, nun aber zu den positiven Aspekten, die es definitiv auch gab: Die Geschichte an sich ist spannend, gut überlegt und auch nicht von Anfang an durchschaubar. Ich habe schon viele Krimis gelesen, doch die Story an sich war für mich eher neu. Schön!
    Die beiden Hauptcharaktere haben Ecken und Kanten, sind nicht einfach perfekt und dienen damit als Identifikationsfigur.


    Es kann gut sein, dass ich irgendwann den ersten Teil der Alan-Banks-Krimis („Augen im Dunkeln“ oder „Falle für Peeping Tom“) lesen werde. Dann aber vermutlich auf englisch („Gallows View“), da mir die deutsche Übersetzung an einigen Stellen nicht zugesagt hat.


    Für Fans dieser Reihe ist dieses Buch vermutlich toll zu lesen, da sich die Charaktere anscheinend auch von Buch zu Buch interessant entwickeln. Ich kann diesem Buch leider nur 3 von 5 Sternen geben, betone aber noch mal, dass ich daran auch ein bisschen selber Schuld habe.




    @ Mods: Vielleicht kann man zu dem Überthematitel noch den deutschen Titel des Buches "Wenn die Dämmerung naht" hinzufügen?

    Ach Mist,
    ich habe im Forum "Fantasy" gesucht, das Buch wurde nicht vorgestellt.
    Jetzt sehe ich gerade, dass es im Kinder- und Jugendbuchforum schon vorgestellt wurde.
    Falls das doof ist, kann diese Vorstellung auch gelöscht werden. :(
    Tut mir leid, bin noch ziemlich neu im Forum.

    Inhalt:


    In der Stadt, in der Sayuri und Marje leben, hängt alles vom Kaiser ab. Denn der wandelt die Kraft der magischen Quelle in Wasser um. Doch der Wasserstand scheint zu sinken und der Kaiser wird immer schwächer. Miro, der Bruder des Kaisers, verkündet deswegen, dass alle 16jährigen die Stadt verlassen müssen, da vor 16 Jahren eine ungünstige Sternenkostellation die jetzige Wasserknappheit bedingt hat. Doch stimmt das wirklich? Auch Sayuri die stumme Kräuterheilerin und Marje die junge Rebellin fliehen in die Wüste.
    Kiyoshi, Neffe des Kaisers, zweifelt ebenso wie viel Stadtbewohner an den Worten seines Onkels. Er verlässt die Stadt, um das Geheimnis um den wahren Grund der Wasserknappheit zu lösen. An der Stadtgrenze trifft er auf Sayuri und Marje. Können die drei in der Wüste voller magischer Wesen überleben?


    Meine Meinung:


    Dieser Fantasyroman ist das Debüt einer jungen Autorin. Mit erst 17 Jahren schrieb Carina Bargmann diese mitreißende Geschichte voller Magie und fantastischer Wesen.
    Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte zu kommen. Die einzelnen Handlungen wirkten auf mich etwas abgehakt und isoliert, doch allerspätestens ab dem zweiten Teil des Buches (eigentlich aber schon früher) hatte mich die Geschichte um die insgesamt 3 Hauptpersonen gepackt: Mit Sayuri, dem stummen, schüchternen Mädchen, Marje der widerspenstigen, aber doch liebevollen Rebellin und Kiyoshi, dem zweifelnden Neffen des Kaisers, stehen gleich drei verschiedene Charaktere zur Auswahl, mit denen sich der Lesers sicherlich schnell identifizieren kann.
    Im Laufe des Buches war ich immer wieder abwechselnd total gefesselt von der Geschichte und dann wieder traurig, dass manche Handlungsstränge nicht länger andauerten. Frau Bargmann schafft insbesondere im Mittelteil eine Welt, die voll ist von verschiedensten magischen Wesen, wie ich sie aus anderen Fantasybüchern nicht unbedingt kannte. Diese Welt ist nicht immer schön und nett, sondern steckt oftmals auch voller Gefahren und böser Kreaturen.
    Zum Schluss des Buches kann ich, ohne zu viel zu verraten, nicht allzuviel sagen, nur dass ich ihn mir anders gewünscht hätte. Ich kann aber auch verstehen, warum die Autorin ihn so geschrieben hat, wie er ist.
    Insgesamt war ich am Ende der Geschichte traurig, als das Abenteuer um Marje (meine Identifikationsfigur ;)) und ihre Gefährten zuende war.


    Abschließend muss ich unbedingt noch erwähnen, wie toll das Buchcover ist! :) In Lila- und Blautönen gehalten ist es so schon schön. Dazu lohnt sich dann das liebevolle Streicheln des Buchs hier nochmehr als bei anderen Büchern: eine Art lilaner Regen ist aus dem Umschlag gestanzt. Probiert es mal aus: einfach toll!