Kaum bin ich mal ein paar Tage nicht da is ne neue Diskussion am Start... ich geb auch nochmal meinen Senf dazu.
Ich war noch nie beim Psychologen oder beim Psychiater. Das liegt daran, dass ich mir noch nicht ganz schlüssig bin, ob das sinnvoll für mich ist und ob ich meine Mutter damit nicht vors Messer liefere. Außerdem glaube ich, dass meine momentanen Probleme viel mehr an der Situation als an meinem Sellenzustand liegen...
Soviel vorweg.
Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem es nichts mehr bringt, sich bei den Freunden auszuheulen. Und, wie BJ schon sagte, gibt es auch Dinge, mit denen man nicht mit den Freunden oder den Eltern reden will.
Meiner Meinung nach ist der Grund dafür, dass so viele Leute zum Psychologen oder Psychiater gehen einfach, dass sie mit niemandem aus ihrem Umfeld reden können/wollen.
Irgendwer hatte noch die Erziehung angesprochen. Dazu kann ich nur sagen, dass die Jugendlichen aus meinem Umfeld mit einer "harten" Erziehung, meist "stabiler" sind. Diejenigen, deren Eltern alle Steine aus dem Weg geräumt haben, brechen schneller zusammen. Aber auch die stabilen geraten irgendwann an ihre Grenzen und meistens sind die dann nicht sehr begeistert von dem Gedanken, zum Seelenklemptner zu gehen. Lieber setzt man sich selber mit seinem Problem auseinander, was in diesen Fällen nicht mehr sehr viel bringt.
Dann dieser dritte Grund "Vergangenheit". Es muss ja nicht unbedingt direkt ein Trauma sein, aber schlechte Erfahrungen der Vergangenheit können einen in der Gegenwart gewaltig einschränken, wenn man sich damit nicht auseinandersetzt. Auch ein Grund für nen Seelenklemptner.
Anmerkung: Ich hab die 7 Seiten nur überflogen, also sorry, falls ich jetzt nur wiedergegeben habe, was ihr schon gesagt hattet.
LG,
Rava