Beiträge von Demosthenes

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    Du stehst mir sicher nicht auf meine Hühneraugen. :-)


    Nun, ich glaube einfach an mich selbst. Ich selbst bestimme meine Zukunft, kein übersinnliches Wesen kann mir helfen. Deshalb werde ich auch nie Rituale wie beten etc. abhalten, da ich nur mit Eigenverantwortung weiterkomme. Ich glaube einfach, dass ich Verantwortung für mein Leben tragen muss. Kein Verstecken hinter Gott, und Hoffen auf übersinnliche Kräfte, oder Wunder. Das ist mein Glaube, oder auch meine Religion. :-)


    Soweit völlig identisch mit meiner Lebensphilosophie. Jeder hat für sich die Verantwortung zu tragen und aus seinem Leben das Beste zu machen. Man steht zu sich selbst. Doch was danach kommt, das ist die große Frage.



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    Ich bin der Meinung, dass die ganze Bibel mehr oder weniger unwahr ist.
    Da sind einige Geschichten mehr oder weniger aufgebauscht, übertrieben oder nach Wunsch geschmückt worden. Für mich ein Buch der Widersprüche - und dies bestärkt meinen "Unglauben".


    Die Bibel ist ein Sammelsurium aus Religionen aus dem gesamten Eurasisch-Nordafrikanischen Raum. Zum Teil stecken auch noch Uraltkulte darin. Alles in allem drücken aber die wichtigsten Teile nichts anderes als die Grundregeln für ein friedliches Zusammenleben aus. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden.


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    Das kann und wird man wohl nie erklären können. :-(


    Wer weiß das schon. Aber dort, wo unser Wissen endet, da fängt in aller Regel die Religion an. Am Anfang jeder Kultur steht die Entwicklung einer Religion. Wenn du in die Geschichte zurückschaust, wird dir dieser Zusammenhang klar. Daß mit dem Fortschreiten der Wissenschaften der Anteil der Religionen kleiner wird, ist völlig normal. Aber verschwinden wird er nie.
    So, damit habe ich für heute genug philosophiert und dich gelangweilt.


    :lache
    frohe Ostern wünscht

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    Da ich überzeugter Atheist bin. Ob man es als Religion bezeichnen kann, wenn man an Zufall, Glück und Natur so wie ich glaubt, ist sicher ansichtssache. Jedenfalls glaube ich nicht an Gott, weil es keinen eindeutigen Beweis gibt, andererseits gibt es auch keinen Beweis dafür, das es ihn nicht gibt.


    Mag sein, daß du überzeugt bist, Atheist zu sein. Ich bin mir ziemlich sicher, daß du dennoch eine Ersatzreligion hast, wenngleich ich zugebe, daß das bei dir vielleicht unterschwellig abäuft. Die menschliche Psyche ist nicht in der Lage, ohne einen religiösen Bezug auszukommen. Zufall und Glück gibt es nicht. Alles hat irgendwo eine Ursache. Sorry, wenn ich dir damit vielleicht auf den Hühneraugen stehe. Ich gebe hier nur Lebenserfahrungen wieder.


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    Zusätzlich brauche ich keinen Gott, ich brauche nichts übersinnliches, an das ich mich festkrallen kann. Dafür dienen Familie und Freunde, die können mir tatkräftig helfen. :-)


    Schön für dich, wenn du darauf zurückgreifen kannst, wenngleich das ein vabanquespiel sein kann - auch eine Lebenserfahrung.


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    Dann finde ich alles übersinnliche höchst unlogisch und fragwürdig. Mag sein, dass es meinen geistigen Horizont übersteigt, aber ich finde es unrealistisch, dass ein übersinnliches Wesen in welcher Form auch immer daherkommt und eine ganze Welt erschaffen kann.


    Den ersten Satz kann ich teilweise unterstreichen, das deckt sich auch mit meiner Meinung. Den zweiten Satz, da hast du auch in gewissem Sinne Recht, muß ich aber mit einem Fragezeichen versehen. Daß die Genesis in der Bibel mehr oder weniger Unfug ist, da sind wir uns sicher einig. Der Urknall ist wissenschaftlich erwiesen. Da sind wir uns sicher auch einig. Aber würdest du mir bitte mal erklären, wo eigentlich die Energie und die Materie herkommen? Wenn sie von einem zusammengebrochenen Vorgängeruniversum kommen, wo kommt das her? Wo kommen die Gesetzmäßigkeiten der Materie her? Die Liste der Frage ist dem Falle sehr lang. Mit Zufall, Glück oder Natur ist das nicht zu erklären. Selbst große Physiker zucken mit den Schultern und deuten kleinlaut auf eine religiöse Erklärung hin.
    Damit wäre die Unlogik schon wieder logisch.

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    RAF war zweifelsohne eine schlimme Terrororgansisation, dennoch ist sie absolut nicht mit dem heutigen extrem-islamitischen Terrorismus nicht zu vergleichen.


    Stimmt, die Brutalität hat zugenommen und die Zielsetzung ist eine andere. Aber der Ursprung scheint gleich zu sein.


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    Wie kann man nur zu solchen Mitteln greifen, hunderte Kinder, Frauen und Männer wahllos zu töten? Da muss etwas in diesen Menschen passiert sein, dass wir Laien nicht begreifen können.


    Da muß schon eine natürliche Sperre, die Hemmschwelle, durchbrochen werden. Das schafft im allgemeinen nur die Verzweiflung. Normal ist es jedenfalls nicht - in keiner Religion.


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    Die Amerikaner befinden sich in einer Zwickmühle. Es wird gefordert, dass sie sofort abziehen. Wenn dies aber gleich tun würden, hätten wir einen neuen extrem-islamistischen Staat, da die Mullahs nur darauf pochen, die Macht zu übernehmen.


    Folglich erwarte ich ein zweites Vietnam, Grabenkämpfe um jede Ecke. Schrecklich!


    Wenn die Amis bleiben, dann wird es ähnlich wie in Vietnam, wenngleich die Umstände so auch nicht vergleichbar sind. Wenn die Amis aber abziehen, dann haben wir einen Bürgerkrieg wie in Exjugoslavien, nur blutiger.


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    Eben. Aber solange solche Regierungen wie von Sharon Minderheiten unterdrücken und benachteiligen (Fakt: Wasserzufuhr, Nahrungsmittel, Dientsleistungen fehlenfür Palästinenser, werden von der Regierung Sharon gezielt erschwert), sind die Palästinenser natürlich besonders anfällig für Terrororganisationen. Sharon hat sich den Terror selber gezüchtet. Natürlich würde ich bei Kritik sofort als Antisemit bezeichnet werden, weil ich es gewagt habe, Sharon zu kritisieren. :-)


    Da ich die Situation genau so sehe, bin ich wohl auch ein Antisemit. In Palästina bekommen wir erst dann Ruhe, wenn die Lage der Palästinenser sich ändert. Allerdings müßte daneben auch noch das Problem der schiitischen Hisbollah aus der Welt geschafft werden. Das dürfte schwierig werden.


    schöne Ostern

    Natürlich gibt es da auch einen gepflegten Toilettenbereich, bei den vielen Brünnelchen im Gebäude auch ratsam. :] Aber ich sagte ja schon, das ganze Geschäft ist weitläufig angelegt und der Kunde fühlt sich wirklich geborgen. Die Verkäuferinnen halten sich meist an den Infoständen auf, geben sachkundig Auskunft, lassen dich aber sonst in Ruhe. Du wirst nicht zum Kauf gedrängt.
    So wie ich das immer wieder erlebe, geht ohnehin keiner ohne Buch (Bücher) raus. Deshalb findest du den Laden auch auf Anhieb, du brauchst in der Fußgängerzone nur den grünen Tüten entgegen zu laufen. Unglaublich, aber ein tolles Erfolgsrezept.

    Ich weiß nicht, ob jemand Gondrom in Kaiserslautern kennt. Der Buchladen liegt in der Fußgängerzone und beansprucht immerhin drei weitläufige Etagen. Überall finden sich Sitzecken, mal um ein großes Wasserbecken, mal vor einem Kamin, mal in einem Erker, von dem aus man die Fußgängerzone von oben betrachten kann und eine kleine Cafe-Bar. Das angenehme an diesem Buchladen ist, daß jeder sich ein Buch aus den vielen Regalen greifen, sich irgendwo niederlassen und dann schon einmal probelesen kann, ohne daß eine ängstliche oder geschäftstüchtige Verkäuferin ihm gleich auf die Hühneraugen latscht. Ich selbst bin, sofern ich den Weg dorthin finde (auch eine Frage des Geldbeutels), über einen langen Zeitraum in dem Laden und am Ende muß ich erst den Taschenrechner befragen, welche Bücher aus dem Stapel ich nun wirklich mitnehme.
    Die gemütliche Atmosphäre sorgt dafür, daß Gondrom einen riesigen Umsatz macht und die Leute gerne in das Geschäft gehen. Von Cafe-Flecken oder gar zerstörten Büchern habe ich allerdings nichts gesehen. Jeder versucht eben, ein wenig aufzupassen und so klappt diese Sache halt auch.
    Wenn nur noch mehr Buchhändler auf diese gute Idee kämen.

    Ihr findet deshalb keine Lösung, weil ihr das Problem nur von einer Seite aus beleuchtet. Terrorismus entsteht immer aus einer ausweglosen Situation einer bestimmten Gruppierung. Ich darf an die RAF in unserem eigenen Land erinnern. Sie entstand aus einer Gruppe unzufriedener Menschen, die sich gegen die als Demokratie kaschierte Oligarchie wendete. Natürlich mit den falschen Mitteln und falschen Zielobjekten. Die RAF gab schließlich auf, als sie bei den durch den Wohlstand verwöhnten Bürgern keinen Rückhalt fand. Durch die seit dem gezielt eingesetzte Propaganda wird sich auch keine zweite RAF mehr im Lande bilden und die Politikerkaste kann heute mehr denn je ganz ungeniert ihrer Selbstbereicherung nachgehen.
    Im Irak ist die Lage anders. Dort finden wir unterschiedliche ethnische Gruppen, die sich partout nicht auf einen Nenner bringen lassen. Derzeit paktieren sie zwar zusammen, um den Eindringling Amerikaner wieder loszuwerden, doch sobald das Ziel erreicht ist, wird ein gegenseitiges Abschlachten beginnen wie im Exjugoslavien. In beiden Ländern schaffte es nur ein übermächtiger Diktator, alle unter seinem Daumen zu halten. Die Amis haben dieses Gleichgewicht zerstört, weil sie ihren als Demokratie getarnten Kapitalismus zum eigenen Ölnutzen installieren wollen. Jetzt beginnen die Probleme, vor denen auch Peter Scholl-Latour schon vor Beginn des Krieges gewarnt hatte.
    Ähnliches finden wir in Nahost. Die Palästinenser haben einfach keine Perspektive. Ein Mensch, der nichts mehr hat und weiß, daß es dabei bleiben wird, ist natürlich sehr anfällig für die Einflüsterungen des Terrors. Zumal ihm ja ein besseres Leben im Jenseits versprochen wird. Wenn die Lebensumstände der Palästinenser sich zum besseren wenden sollten, läßt auch die Bereitschaft zu Selbstmordattentaten rapide nach. Wer satt ist, ist zu träge um zu putschen. Bestes Beispiel unser eigenes Land.

    Ringwelt ist eines jener Bücher, das man auf Anhieb nicht mehr aus der Hand legen kann. Niven schuf hier eine Welt, die wohl ebenso gut unter Fantasy hätte stehen können. Der nachfolgende Zyklus tendiert jedenfalls in diese Richtung.
    Der Roman selbst handelt von drei gegensätzlichen Charakteren, die sich zusammenraufen, um einer schlimmeren Gefahr zu entgehen. Ein Puppetier, eine Spezies, der Sicherheit über alles geht, die selbst Ecken wegen Verletzungsgefahren meidet, ein Kzin, Angehöriger einer Raubtierrasse, der seine Kameraden wohl eher als lebender Proviantvorrat sehen würde und ein Mensch bilden die Crew eines Raumschiffes, das auf eine seltsame Mission geschickt wird. Und sie treffen auf ein seltsames Sonnensystem, denn dort schwebt im All die Ringwelt!
    Extrem spannend und mit Denkanstößen, die nicht zu verachten sind.

    Das Buch erschien auch mal unter dem Titel Lunatico. Wie bei Asimov nicht anders zu erwarten, steht der Mensch mit seinem Umgang mit der Technik im Fordergrund. Die bedenkenlose Fortschrittsgläubigkeit wird ebenso angeprangert wie der leichtfertige Umgang mit dem Gedankengut anderer. Alle Dinge, die wir aus unserer Zeit sehr gut kennen.
    Im Grunde bestätigt er nur die Aussage Einsteins: "Das Universum und die menschliche Dummheit sind grenzenlos. Beim Universum bin ich mir da allerdings nicht so sicher."
    Für jeden SF-Fan eine empfehlenswerte Lektüre. Spannend bis zum Schluß.

    Gerne, Historikus. Es ist eine Angewohnheit der Menschen, sich ein göttliches Wesen vorzustellen, das in etwa dem eigenen Aussehen gleicht. Schau dir mal die Götter der Antike an, davor auch der Steinzeit. Und immer wirst du "vergöttlichte Menschen" finden.
    Unsere heutigen Gottesbilder sind nicht anders. Sie stammen in der Hauptsache aus dem semitischen Bereich, der ja zuerst den Monotheismus erfand. Im Grunde müßte sich ja die Moslems vor Qualen winden, denn Allah fußt letztlich auch auf dem jüdischen Glauben, ebenso wie der christliche Gott.
    Ich will damit sagen, daß alle Religionen sich ein Bild einer höheren Macht zurechtgebogen haben, das menschliche Eigenschaften beinhaltet. Eine solche Denkweise ist natürlich engstirnig und zeigt uns die Grenzen menschlicher Intelligenz auf. Nach meiner Auffassung gibt es eine Macht, auf die alles existente zurückzuführen ist, doch die dürfte mit der beschränkten menschlichen Denkweise nicht zu erfassen sein. So gesehen ist damit jede Religion ebenso richtig wie falsch aber auf jeden Fall notwendig, weil kein Mensch ohne Religion lebensfähig ist. Auch überzeugte Atheisten haben eine Ersatzreligion und sei es nur ihr Bankkonto.

    Ich fürchte, Heaven und Oryx haben einige Probleme nicht erkannt. Zunächst einmal zu den russischen Zuzüglern. In meinem Nachbarort Bexbach wurde eine größere Gruppe Russen angesiedelt. Seitdem gibt es massive Probleme - Leute werden auf der Straße zusammengeschlagen, Erpressungen und Nötigungen sind an der Tagesordnung. Die Kriminalität ist sprunghaft angestiegen und dabei von einer brutalen Qualität, wie sie die Polizei bisher nicht kannte. Eine Integration ist faktisch unmöglich, da sich diese Gruppe total abschottet und maffiamäßig zusammenhält. Ein ähnliches Verhalten finden wir auch in Gruppen aus anderen Staaten.
    Ich darf daran erinnern, als wir die vielen Gastarbeiter aus Italien hatten, gab es keinerlei Probleme dieser Art. Die Italiener fügten sich nahtlos in unsere Gesellschaft ein und die Hiergebliebenen sind heute wertvolle und gern gesehene Mitglieder unserer Gemeinden.
    Mit Fremdenhass hat doch das alles nichts zu tun. Die wenigen Neonazis, denen man das vorwerfen könnte, sind und bleiben ein kleiner Bodensatz in der Gesellschaft, den man überall auf dem Globus finden kann. Ein Kommilitone meiner Tochter aus Kamerun hat mich als "Vater adoptiert" und wir haben ein völlig normales Verhältnis miteinander. Trotzdem fordere ich von der Regierung, den unkontrollierten Zuzug von Ausländern zu stoppen und die bereits Anwesenden stärker in die Pflicht zu nehmen. Wer sich nicht integrieren will, hat hier nichts verloren und soll wieder gehen.
    Das hat nichts mit Fremdenhass zu tun, sondern mit Selbstschutz. Genau diese integrationsunwilligen Gruppen schüren die Angst der Leute vor einem Identitätsverlust. Und das sogar zu Recht.
    Historikus hat Recht, wenn er diese Völkerwanderung auf die Verhältnisse in den Stammländern zurückführt. So war das immer schon in der Geschichte. In erster Linie sind die Regierungen des Westens gefordert, diese Verhältnisse für die Menschen erträglich zu gestalten, dann hört auch der Exodus auf. Hier muß man ansetzen.
    Aber hört bitte auf, von Fremdenhass zu reden, wenn die Menschen ihre Ängste ein wenig drastisch oder unbeholfen artikulieren. Diese Ängste sind begründet und man soll sie auch ernst nehmen. Das Gerede vom Fremdenhass hat nämlich auch eine negative Seite: Wer sich heute zu Wort meldet und die oben stehende Meinung vertritt, wird sofort als Fremdenhasser und Neonazi diskriminiert. So kann es auch nicht angehen. Eine sinnvolle Diskussion wird dadurch nicht ermöglicht.

    Andrei Maylunas und Sergei Mironenko schildern ohne Pathos das Leben des letzten russischen Zaren und seiner Familie. Das Buch liest sich wie ein Tagebuch und ist in seinem Aufbau einer griechischen Tragödie angepasst. Die beiden Autoren erwähnen es in ihrem Vorwort selbst, weil ihnen dieser Stil für das Geschehen um die geheimnisumwitterte Familie passend erschien. Die Fülle an Material ist fast erschlagend, obwohl die Autoren einiges nicht verwendeten oder kürzen mußten, um den Rahmen nicht zu sprengen.

    Cronin schildert das Leben eines der größten Staatsmänner Europas. Wohl kaum ein anderer prägte so die Geschichte wie dieser kleine Korse. Der Autor benutzt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und geht auch auf den Menschen Napoleon ein. Ein wirklich angemessenes Werk für einen der widersprüchlichsten Charaktere seiner Zeit.

    Nein, leider nicht. Da mein Interesse so vielseitig ist, kann ich leider nicht alle Werke eines Autors anschaffen. Allein von Holbein hab ich schon so um die 100. Es gibt da ja einige Autoren, da ist es schon sinnvoll, alles zu sammeln, wie Karl May zum Bleistift. Aber da fehlen mir auch noch die fünf letzten.
    Von Taylor Caldwell gibts noch mehr. Ich werde das aber noch extra einstellen.

    Das kann ich nur bestätigen. Jörg Kastner beschreibt absolut authentisch das Leben in den germanischen Stämmen zu Zeiten des Kaisers Oktavian, resp. Augustus. Seine Recherchen scheinen lückenlos zu sein. Enorm spannend und sehr flüssig in der Handlung. Ich kann die Buchreihe nur empfehlen.

    Ein Buch über Grabräuber, einen Pharao und seinen Vertrauten. Ein Buch über kriminelle Sammler, Forscher und die Hilfsmittel der Jetztzeit. Aber auch eine Hommage an die Findigkeiten der alten Ägypter. Kurz, ein Thriller, der ebensogut unter Historikals stehen könnte. Spannend, überzeugend und voller Aktion.
    Ich kann das Buch nur empfehlen.

    Habs doch schon lange fertig, weil in einem Rutsch gelesen. Spannend von der ersten bis zur letzen Zeile. Allerdings hatte ich am Ende den Eindruck, daß der Autor unter Zeitnot stand und deshalb den Schluß stark verkürzte. Eigentlich schade, denn die Story verliert dadurch ein wenig. Aber alles in allem ein Wahnsinnsbuch.

    Das Buch ist um so bemerkenswerter, als Kastner sonst nur Historikals schreibt. Offensichtlich haben ihn seine Recherchen inspiriert, einen richtigen Thriller zu schreiben und der Wurf gelang ihm auf Anhieb. Ich kann das Buch nur empfehlen. Spannung und teilweise Gänsehaut bis zum Schluß.