Beiträge von loquita

    Ich lese sehr gerne Bücher, die in anderen Regionen spielen und kaufe auch bewusst Bücher nach der Region. Aber ich lese nur Bücher von Menschen, die auch dort aufgewachsen sind. Bücher von deutschen Autoren über andere Länder kaufe ich grundsätzlich nicht. Da gibts bestimmt auch Gute, aber ich werde das Gefühl nie los, dass der Autor über etwas schreibt, was er selbst nur oberflächlich kennt, und dass es immer irgendwie wertend rüberkommt. Ausnahmen sind nur Biographien von Menschen, die in anderen Ländern irgendwas Besonderes getan/erlebt haben. Aber einen Roman, der in Afrika spielt und der von einem Nicht-Einheimischen geschrieben wurde, kann ich nicht ohne Hintergedanken lesen ;-)

    Ich bin davon überzeugt, dass es keinen gerechten, liebenden Gott geben kann, der den Menschen hilft und der es wert ist, ihn anzubeten. Und deshalb glaube und hoffe ich, dass es gar keine übernatürlichen Kräfte oder Wesen gibt. Ich könnte ihnen nämlich nichts Positives abgewinnen ;-)

    Ich gehe nicht so sehr nach der Meinung anderer. Im Buchladen stöbere ich am liebsten selbst, und bei Rezensionen achte ich auch mehr auf die Inhaltsangabe als auf die eigene Meinung, wenn die Kritikpunkte nicht gerade etwas sind, was mich immer sehr stört.


    Und auf Freunde höre ich fast nie :grin Habe noch nie jemanden gefunden, der wirklich einen ähnlichen Geschmack hat wie ich.

    Ich lese Bücher, die ich vor ein paar Jahren schonmal gelesen habe und die mir gut gefallen haben, oft nochmal. Und wenn ich ein Buch richtig toll finde, lese ich es auch sofort nochmal. Und ich blättere nach dem Lesen auch manchmal einfach nochmal im Buch rum und lese mir einzelne Stellen nochmal durch.


    Aber früher war das ganz, ganz schlimm. Ihr wollt gar nicht wissen, wie meine Bücher von damals aussehen. Okay, manchmal ist das heute noch nicht besser. Aber die Hanni und Nanni-Bücher (jaa, bei mir gehörten sie auch zu den allerwichtigsten Lieblingsbüchern :lache ) sind nicht mehr als Buch zu erkennen. Teilweise fehlt sogar das Cover oder so :wow :chen

    Kommt für mich auch drauf an. Wenn ich das Buch mochte und das Gefühl habe, dass trotzdem noch was Interessantes passieren wird oder das Buch doch noch ne unerwartete Wendung nehmen könnte, lese ich weiter. Aber wenn ich das Ende schon sicher weiß, hat ein Krimi für mich leider meistens seinen Reiz verloren, weil es für mich in Krimis hauptsächlich ums Rätseln und um das Ende geht. In anderen Genres ist das was anderes, vor allem bei bekannten Klassikern weiß ich das Ende oft schon, bevor ich mit dem Buch anfange. Aber bei Krimis geht es gar nicht, finde ich.


    Und mir geht es auch so, dass ich einen Protagonist, der offensichtliche Hinweise nicht sieht, ziemlich ätzend finde.

    Nein, das habe ich nicht gemeint. Ich glaube sehr wohl, dass es Leute gibt, denen dieses Buch überhaupt nicht gefällt- ich war auch nicht übermäßig begeistert. Nur finde ich es irgendwie lustig, wie sehr sich Leute, die es nicht mochten, von diesem Buch distanzieren wollen. Viele, die ich negativ über dieses Buch reden hören habe, haben gesagt, dass sie es ja nur gelesen haben, weil sie überredet wurden. Wahrscheinlich, um niemanden glauben zu lassen, auch nur ein Fünkchen Sympathie für dieses Buch übrig zu haben. Dass das nicht auf jeden zutrifft, ist mir schon klar- bitte nicht alles ernst nehmen, was ich sage :lache


    Aber das ist ja eigentlich nicht nur bei diesem Buch so, sondern bei den meisten "gehypten" Büchern. Entweder liebt man es oder man betont gerne, wie anspruchslos und langweilig dieses Buch war. Und nochmal- damit will ich NICHT sagen, dass man es eigentlich mochte und es nur nicht zugeben will, sondern nur, dass man seine Verachtung dem Buch gegenüber sehr gerne und oft zum Ausdruck bringt.


    Jetzt klar? :chen

    Dieses Buch scheint ja irgendwas an sich zu haben. Die breite Masse ist begeistert, aber die Minderheit, die es nicht nicht mag, fühlt sich sehr intellektuell dabei, ständig die Banalität dieses Buches zu betonen. Außerdem hat es von ihnen natürlich niemand freiwillig gelesen. Wäre ja peinlich, sich auch nur ansatzweise zu den Unterbelichteten zu gesellen, die auf so etwa doch tatsächlich reinfallen. Philosophie für BILD-Leser. Oder so. Pfui.


    Wie auch immer. Für mich ist es auch kein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt, und es ist natürlich auch keine höhere Philosophie. Aber für zwischendurch ist es durchaus nett zu lesen, wenn man sich darauf einlässt.

    Ich bin bei Facebook, achte aber darauf, was ich von mir preisgebe. Partyfotos und intime Details gehören nicht dazu, und ich nutze den Status auch nicht als Tagebuch ;-) Allerdings werdem meine politischen Ansichten ziemlich deutlich, wenn man sich mein Profil ansieht. Könnte dem ein oder anderen Arbeitgeber missfallen, aber meine Parteizugehörigkeit kriegt man auch raus, indem man einfach meinen Namen googelt, also sehe ich kein großes Problem darin, entsprechende Kommentare und "Fanseiten" stehen zu lassen.


    Aus allen anderen sozialen Netzwerken habe ich mich gelöscht. SVZ hat hier niemand und wkw haben so viele, dass es mich schon wieder abschreckt :lache

    Die Idee, die dem Buch zugrunde liegt, finde ich schön- das Kind eines Nazifunktionärs freundet sich ahnungslos mit einem jüdischen Kind an. Und es gibt auch sonst einige Ideen zur Umsetzung, die ich gut fand- zum Beispiel, dass die Bank im Garten zur Hausseite zeigt, als Symbol für das Wegschauen. Alleidings war diese Stelle dann so genau erklärt, dass ich das Gefühl hatte, für dumm verkauft zu werden. Ich würde sagen, der denkende Leser wäre von selbst darauf gekommen, dass es ungewöhnlich ist, wenn die Bank zum Haus zeigt und nicht in die Ferne, und dass sie so gestellt wurde, um nicht aufs KZ zu schauen. Solche Erklärungen des Offensichtlichen mag ich gar nicht, und auch, wenn es ein Buch für Teenies ist, finde ich sie überflüssig und störend.


    Und dann eben diese blödsinnigen Sachen: dass das Haus direkt neben dem KZ stand und man von Brunos Fenster aus alles beobachten konnte, dass Bruno und Schmuel problemlos an einer unbeobachteten Stelle plaudern und Essen rüberwerfen konnten,


    und so weiter.


    Brunos Naivität fand ich nicht ganz so übertrieben wie einige andere hier- es ist wahrscheinlich schon schwierig, die Puzzleteile zusammenzusetzen und herauszufinden, was da vor sich geht, wenn alle darauf bedacht sind, dass man nichts erfährt, und wenn man auch niemanden hat, der es einem wirklich sagen kann. Dass er aber geglaubt hat, dass die Menschen auf der anderen Seite des Zaunes ein ganz normales Leben führen, geht mir zu weit. So blind ist man auch mit 9 Jahren nicht.


    Das Ende... Hmm. Es musste ja so kommen- wenn


    hätte das Buch bestimmt niemanden so sehr bewegt. Gut muss ich es trotzdem nicht finden :grin


    3 von 10 Punkten.

    Ich habe das Buch irgendwann man angefangen, dann aber aus Zeitgründen wieder weggelegt, obwohl ich es eigentlich sehr interessant fand. "So eine lange Reise" vom selben Autor fand ich nicht ganz so toll, und ich habe es kurz vorher gelesen- vielleicht war das der Grund, weshalb ich nicht bei der nächsten Gelegenheit weitergelesen habe. Aber ich hatte den Eindruck, dass ich "Das Gleichgewicht der Welt" um Längen besser finde, deshalb bekommt es auf jeden Fall noch eine Chance :-)

    Zitat

    Original von Buchzwerg
    Ihr braucht mich jetzt auch gar nicht als Umweltsünder oder dämlich oder was auch immer zu bezeichnen. Die heutige Technik ist derart weit entwickelt, dass es eigentlich nicht mehr nötig ist, Müll zu trennen. Das können moderne Anlagen ganz allein. Da muss Deutschland eben mal investieren. Aber das geht nicht, weil zu viele Unternehmen ihre Finger da drin haben. Schließlich kann man mit unserem Müll noch jede Menge Geld verdienen und uns wird das ganze dann als Umweltschutz verkauft. Lächerlich! Wir sind doch schon zu den Mülltrennern der Welt geworden. Kein anderes Land macht es seinen Bürgern so schwer, Müll loszuwerden.


    ...Beispiel Altpapier: Papier kann sehr oft recycelt werden, was unseren Geldbeutel und die Umwelt schont. Wenn ich Papier und Pappr allerdings mit angegammelten Obstschalen, halbvollen Joghurtbechern und Kaffeesatz in einen Mülleimer werfe, kann amn das Papier nicht mehr recyceln. Da kann man so viel nachsortieren, wie man will- das Papier ist verschmutzt.


    Die jetzige Form der Mülltrennung (besonders der Gelbe Sack) mag reformbedürftig sein, aber völlig sinnlos ist Mülltrennung keineswegs.

    Meinen Führung in einer Synagoge habe ich leider in keiner guten Erinnerung. Der Führer (es war glaube ich nicht der Rabbi :gruebel ) hat die ganze Zeit auf "die Moslems" geschimpft- dass sie eine Gefahr für Deutschland und die Welt seien und man was gegen sie unternehmen müsse. Irgendwann habe ich ihn darum gebeten, mich rauszubringen- ich hätte mich nicht länger zurückhalten können.


    Aber irgendwann werde ich nochmal eine Synagoge besuchen und hoffentlich davon überzeugt werden, dass das ein Einzelfall war... Möchte einfach keine so negativen Assoziationen mit einer Religion haben :-(

    Zitat

    Original von Bellatrix
    ich find die sprache einfach klasse, also erst einmal nur nen anfänger kurs, dass man sich halt etwas verständigen kann, danach vielleicht mehr


    Naja, wenn du dich im Urlaub verständigen willst, also nach dem Weg fragen, Bestellung aufgeben usw., dann geben sich die verschiedenen Bücher nicht viel, da kannst du eigentlich jedes nehmen. Die Dialoge sind immer ähnlich aufgebaut, nur in den Grammatikerläuterungen unterscheiden sie sich, deshalb habe ich gefragt, ob du Wert darauf legst ;-)


    Interessanter (und ausführlicher) als die "Urlaubsspanischbücher" finde ich das Buch "Weltsprache Spanisch" von Gerhard Lepiorz- allerdings ist das nicht auf Dialoge ausgelegt. Darin gibts am Ende auch einige längere Texte, was ich immer gut finde. Allerdings gibts das bestimmt nur noch gebraucht, ich habs im Regal meiner Tante gefunden, allerdings erst, nachdem ich schon ziemlich gut Spanisch konnte, aber wenn ich mit einem Buch hätte Spanisch lernen wollen, hätte ich dieses genommen :-)


    edit: Soweit ich mich erinnern kann, ist das hier noch ganz gut, und die Texte sind sehr interessant. Aber auch weniger auf Urlaub ausgelegt.

    Wozu willst du denn Spanisch lernen? Eher für den Urlaub? Oder "ernsthaft"- also soll es auch tiefer in die Grammatik gehen? Möchtest du Zeitungen verstehen können? Die Lehrbücher sind ja oft ziemlich verschieden ausgerichtet.

    Ich glaube, Drachenläufer ist eins der Bücher, die mir viel besser gefallen hätte, wenn ich nicht so hohe Erwartungen gehabt hätte. Es wurde mir nicht nur von vielen emphohlen, sondern es hat mich auch von der Beschreibung her sehr angesprochen. Ich liebe allgemein Bücher, die einen Einblick in eine fremde Kultur geben, und Afghanistan ist eins der Länder, die mich besonders interessieren. Aber dieses Buch hatte auch noch den Reiz, mal nicht eine der ewigen Frauenunterdrückungsgeschichten zu sein, was zwar auch ein wichtiges Thema ist, aber als Roman letztendlich oft immer dasselbe.


    Sehr gut fang ich an diesem Buch, wie die Geschichte des Landes in die Handlung eingeflochten wurde- oder andersrum. Allerdings hatte ich auch das Problem, dass ich Amir zu unsympathisch und Hassans "Güte" viel zu übertrieben und schon fast unglaubwürdig fand.


    Aber ansonsten auf jeden Fall ein lesenswertes Buch- das Ende fand ich auch sehr gelungen :-)


    edit: Buchstabendreher

    Ich liebe dieses Buch! Habe es schon bestimmt 7-8x komplett gelesen, und ab und zu schlag ich es einfach irgendwo auf und lese die Stelle. Beim ersten Mal war ich komischerweise noch nicht soo sonderlich begeistert, aber ich habe es dann kurz darauf noch ein zweites Mal gelesen und fand es mit jedem Mal genialer, auch, weil mi auch beim fünften Mal noch ständig neue Dinge aufgefallen sind- die Geschichte ist ja ziemlich durchdacht und gleichzeitig verworren.



    ...und sowas liebe ich- man bekommt die ganze Zeit irgendwie Hinweise, ist aber trotzdem zu doof, ihnen wirklich Bedeutung zuzumessen ;-)


    Oscar ist als Neunjähriger natürlich schon ein bisschen weird, aber als zu schlau habe ich ihn eigentlich nicht empfunden. Er interessiert sich eben für alle möglichen Dinge und macht sich viel zu viele Gedanken über alles, was ihn für mich sehr sympathisch macht- solche Charaktere finde ich faszinierend.


    Eins meiner Lieblingsbücher :-]