Ich habe das erste Buch gestern abend zu Ende gelesen, aber es war schon zu spät um noch einmal online zu kommen. Ich bin dann gleich ins Bett verschwunden.
Ich störe mich nicht an Kinder- oder Jugendbücher. Gerade im Fantasygenre lese ich auch häufig Bücher die eigentlich für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurden.
Von daher kann und mag ich sehr gerne darin versinken und finde, dass das nicht nur Kindern vorbehalten ist.
Aber irgendwie hat Lewis noch einmal eine ganz besondere Art zu schreiben die das Lesen dieses Buches für mich - sogar unabhängig von der Handlung - zu einem besonderen Lesegenuss macht.
Der Abschnitt über die Erschaffung Narnias lädt sicherlich zum mehrfachen lesen ein. Sie ist sehr tiefgründig und da ich mich in religiösen Dingen nicht sehr gut auskenne. Ist mir sicherlich vieles nicht bewusst geworden.
Allerdings sprangen mich die Parallelen zur Bibel auch geradezu an. Sie sind dann wohl sehr offensichtlich.
Ich fand es schön zu erfahren wie die Laterne im Wald gewachsen ist. Hatte ich mich doch vorher schon gefragt, was sie dort zu suchen hat. Spannend wie Onkel Andrew daran denken kann wie er diese Welt finanziell nutzen kann obwohl er doch völlig verängstigt ist und nur noch nach Hause möchte. Siegt da die Gier über die Angst?
Und wie die Tiere nicht wissen was sie mit Onkel Andrew anstellen sollen, wie sie ihn als Baum einpflanzen und versuchen zu füttern und ihn letztendlich als Haustier behalten wollen... das fand ich irgendwie wahnsinnig süß. Allgemein hat mir die Naivität der frisch erweckten Tiere gefallen. Sicherlich wird das nicht lange so geblieben sein. Wie Aslan zu Digory sagte: "Ich denke, es ist schlimm, wenn man Kummer hat. Das wissen hier in diesem Land bisher nur du und ich." Das wird sich sicherlich schnell ändern, wenn die Tiere auch nur etwas menschliches in sich haben. Wir können doch gar nicht friedlich zueinander sein.