Oh hier, hier hier! Ich bin ein riesiger Thomas Thiemeyer Fan, wir haben ganz viele Bücher von ihm Zuhause. Ich würde waaaaahnsinnig gerne mitlesen
Beiträge von FaerieGirl
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Meine anfängliche Euphorie hat sich etwas gelegt. So langsam könnte es spannender werden. Ich mag Mazan nach wie vor und auch den Schreibstil, aber inhaltlich könnte mehr passieren.
Was ich ein bisschen schade bin, ist der Erotik-Anteil. Ein Katzenkrimi wäre perfekt für einige Menschen aus meiner Familie gewesen, als Weihnachtsgeschenk. Durch die Erotik kann ich es keinem der drei schenken, das würde ihnen allen nicht gefallen. Ich finde, das muss nicht sein und ohne wäre die Geschichte vielleicht sogar besser. -
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Original von Macska
Ich denke auch das man einem Mord an einem Tier nicht mit einem Mord an einem Menschen vergleichen kann. Aber irgendwie kann ich auch verstehen, das einem ein Tiermord mehr zu Herzen geht als ein Menschenmord.
Ich bin im Erklären nicht so gut, aber ich versuche es mal und hoffe, ich setze mich damit nicht in die Nesseln.
Es geht ja den meisten Leuten so, dass einem ein Kindermord mehr an die Nieren geht als ein Mord an einen Erwachsenen. Aber warum ist das so? Ich denke mal, Kinder haben Vertrauen in die Erwachsenen ( manchmal leider zuviel ) und sind irgendwie unschuldig. Was für einen Grund soll es geben ein Kind umzubringen?
Wenn ein erwachsener Mensch umgebracht wird, liegt meistens ein Grund für den Mörder vor. Entweder Liebe, Eifersucht, verschmähte Liebe, Ähnlichkeit mit jemanden oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, so dass das Opfer für den Mörder eine Bedrohung ist. Das soll jetzt auf keinen Fall heißen das ein Mordopfer selbst Schuld ist, auf keinen Fall. Aber im Auge des Mörders gibt es einen Grund für den Mord, auch wenn er für die anderen nicht nachvollziehbar ist.
Und Tiere sind für mich irgendwie unschuldig wie Kinder. Tierquälerei und Tiermord ist meistens grundlos, sondern einfach nur pure Lust am Quälen und Töten.Und was ja noch bei den LR ist, in den LR von Krimis und Thriller erwartet man ja irgendwie einen Mord, man ist also nicht so überrascht davon. Ein Tiermord oder Tierquälerei erwartet man dagegen nicht.
Das hast du schön erklärt. Mir geht es irgendwie auch so. Wenn in Büchern oder Filmen Erwachsene umgebracht werden, ist das mittlerweile normal. Es wird so oft erzählt, dass es einfach nichts Besonderes mehr ist und die Schocker-Wirkung zu einem gewissen Grad verschwunden ist. Aber Kinder und Tiere? Das empfinde ich auch als viel grausamer. Vielleicht aus den Gründen, die du genannt hast. Sie sind unschuldiger und wehrloser. Oder auch, weil es nicht sooft vorkommt. Und weil es kein richtiges Motiv gibt außer der puren Lust zu Töten und das irgendwo noch grausamer ist als Töten aus niederen Beweggründen. Natürlich ist alles schlimm und falsch, aber in fiktiven Geschichten geht mir das eine irgendwie noch näher als das andere.
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Wo bleibt denn nur die Zeit? Im Moment schaffe ich es einfach nicht, pünktlich anzufangen bzw.zu posten. Jetzt aber. Der erste Abschnitt war schnell gelesen und wenn ich mir kein Post-It reingemacht hätte, hätte ich auch sofort weitergelesen.
Ich mag Mazan und seine etwas spezielle Art. Ich kann ihn mir gut vorstellen. Seine Abschnitte sorgen für etwas Humor.
Ich kann Verena in dem Punkt zustimmen, dass es nicht wahnsinnig spannend ist. Aber es hat trotzdem was, das mich fesselt. Nicht die Krimihandlung an sich sondern vielmehr das Gesamtpaket. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ich mag es einfach. Vielleicht liegt das an der Katze?Die Szene mit dem sabbernden Hund fand ich auch witzig. Klar sabbert er nicht wegen der nackten Menschenfrau, eigentlich ist das nur logisch, aber die Assoziation war da und hat mich zum Grinsen gebracht.
Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Wie gesagt, bisher gefällt es mir sehr gut.
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Ich möchte auch wahnsinnig gerne mithören
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Meine Meinung
Tanz auf Glas ist eine wunderschöne, bittersüße, traurige Liebesgeschichte, die den Leser mitnimmt auf eine tief emotionale Reise.
Eigentlich weiß man schon, wenn man den Prolog gelesen hat, wie diese Geschichte ausgeht. Dass man viele Taschenbücher brauchen wird. Und trotzdem hat dieses Buch etwas, das den Leser mitreißt, das ihn sagen lässt: "Ja, ich will es trotzdem lesen".
Der Schreibstil ist sehr emotional und einfühlsam, er trifft genau den richtigen Ton für diese Art von Geschichte.
Ich habe eigentlich nicht viel auszusetzen. Vorhersehbarkeit kann man dem Buch kaum vorwerfen, da man eigentlich von vorneherein weiß, wie es ausgehen wird und dieses Mittel absichtlich gewählt wurde.
Es gab die eine oder andere Stelle, die für mich keinen Sinn ergeben hat und an der ich die Figuren schütteln wollte, weil sie es sich selbst schwer machen. Aber auch das gehört irgendwie zu der Geschichte dazu.
Manche sagen, die Geschichte sei kitschig. Das ist sie, in der Tat. Aber irgendwie passt dieser Kitsch und ich habe das Gefühl, er nimmt der Geschichte auch etwas von seiner Schwere.
Fazit
Eine emotionale, bittersüße Liebesgeschichte.
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Meine Meinung
Nach Rachesommer habe ich mich riesig gefreut, einen neuen Gruber lesen zu dürfen.
In Herzgrab geht es um eine Frau, die plötzlich verschwindet und deren Spur die Kommissare nach Italien führt. Elena, die Frau des ermittelnden Kommissars Peter, erhält zeitgleich den Auftrag, einen berühmten italiensichen Maler zu finden.
Es tauchen viele verschiedene Figuren auf, manche düster, manche amüsant, und sie alle erleben verschiedene Geschichten, die anfangs nichts miteinander zu tun haben, am Ende jedoch ein großes Gesamtbild ergeben.
Ich bin immer wieder fasziniert, wie toll Andreas Gruber komponieren kann. Unzählige einzelne Informationen verwebt er geschickt zu etwas Großem, das sich erst nach und nach zusammensetzt und erst am Ende das fertige Bild enthüllt. Ich selbst habe viel gerätselt und bin dem Täter nicht auf die Spur gekommen. Am Ende jedoch, rückblickend, mit allen Einzelteilen, lässt sich die Spur zurückverfolgen und die Auflösung ergibt einen Sinn.Den Sprachstil mochte ich schon in Rachesommer unglaublich gerne. Er ist nicht zu blumig und nicht zu sperrig, nicht zu emotional und nicht zu nüchtern, sondern genau richtig.
Herzgrab ist nicht mein erster und wird auch bestimmt nicht mein letzter Gruber gewesen sein.
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Bei den letzten zwei Abschnitten hab ich mir nicht mal mehr Notizen gemacht, ich wollt das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Deshalb überspringe ich den vorletzten Abschnitt, um nicht versehentlich zu spoilern.
Dunek also. Seltsam war er ja schon, aber gerechnet habe ich damit nicht. Und dass er Monicas Vaters war, hat mich fast noch mehr überrascht.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Vieles wurde aufgelöst, es gab noch mal einen gewaltigen Spannungsbogen. Die Puzzleteile haben sich zusammengesetzt.
Ich bin begeistert und bedanke mich!
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So langsam bestärkt sich auch bei mir die Befürchtung, dass Teresa nicht mehr lebt
Jetzt hoffe ich, dass zumindest Elena überleben wird.Langsam ich das Gefühl, einen Blick auf das große Ganze erhaschen zu können, aber greifbar ist es noch nicht. Mir gefällt auf jeden Fall, wie sich alle Puzzleteile allmählich zusammensetzen und wie dabei die Spannung immer weiter steigt.
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Original von Ayasha
A propos Salvatore: er scheint mir nicht gerade die Sympathie in Person zu sein. Aber seine Aktion mit den drei Schafen auf dem Petersplatz hat mir gefallen.
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Okay okay, ich gestehe. Ich konnte einfach keine Pause machen. Ich hab zwischen Abschnitten schnell was mit der Hand aufgekritzelt, aber ich konnte einfach nicht unterbrechen, meinen Laptop hochfahren und dann sofort etwas schreiben. Es ging nicht. Ich musste weiterlesen.
Die Szene in der Gruft hat mir gut gefallen. Ich mag es gruselig. Ein Friedhof, Dunkelheit, eine Familiengruft, Särge die geöffnet werden... Da bekomme ich fast schon wieder Gänsehaut.
Ich frage mich, warum man den Brüdern das angetan hat. Wozu braucht man denn Arme und Beine?
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Erst mal danke an Regenfisch für die Liste mit Indizien, die für einen Missbrauch spricht. Da hab ich mir beim Lesen einfach nichts gedacht bzw. das Puzzel nicht zusammengesetzt. Jetzt habe ich wieder einen neuen Blick auf das Geschehen.
Lumos : Ich finde auch, es ist eher eine männliche Formulierung. Aber vllt war das Absicht und die wollte damit Distanz zu dem Geschehen schaffen und ihre negative Haltung dem gegenüber demonstrieren. "Liebe gemacht" oder eine ähnliche Formulierung würde ja ein ganz anderes Licht auf die Sache werfen und ihm eine andere Bedeutung zumessen.
Dass Elena wusste, dass Metoprolol ein Betablocker ist, glaube ich ihr schon. Wenn man (direkt oder indirekt) damit zu tun hat, ist es schon realistisch. Bei den 45 Minuten (Todeszeitpunkt) war ich schon etwas kritischer. Aber da ich weiterlesen wollte, habe ich es akzeptiert.
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Original von belladonna
Ich finde, Peter sollte Elena verzeihen! Ja, es war großer Mist, den sie da gebaut hat, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sie sich in ihrer Situation in einem schwachen Moment zu etwas hat hinreißen lassen, von dem sie sich hinter wünscht, es wäre nie geschehen. Und dass sie ziemlich am Boden ist, ist ja wohl offensichtlich, genauso wie der Tatsache, dass sowohl Peter als auch Elena noch starke Gefühle füreinander hegen. Ich hoffe für die beiden, dass sie sich aussöhnen können - genauso wie ich mir für Peter wünsche, dass er dem ewigen Gigolo Dino irgendwann verzeihen kann.LG, Bella
Da kann ich dir nur zustimmen. Ich hoffe hoffe hoffe, dass sie sich alle aufraffen können und einander verzeihen.
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Elena tut mir leid, es muss schrecklich sein, eine Fehlgeburt hinter sich zu haben. Aber ob ein Seitensprung da die richtige Lösung ist? Na, ich weiß nicht. Aber man hört ja immer wieder, dass eine solche Situation zwei völlig verschiedene Reaktionen hervorrufen kann. Die einen Paare schweißt es zusammen, wenn sie ein Kind verlieren (auch ein ungeborenes), die anderen reißt es auseinander.
Ich bin wirklich gespannt, ob die beiden wieder zueinander finden werden. Ich wünsche es Elena und Peter. Jeder macht mal Fehler und dass Elena sich selbst nicht verzeihen kann, zeigt doch, wie ernst ihr ihre Beziehung mit Peter ist.Ich habe noch absolut keine Ahnung, welches Spiel Viktor da treibt. Was sollte das mit Teresa? Hmmm....
Ich finds noch immer sehr spannend.
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Original von beowulf
Jetzt verstehen wir uns. Ich finde die Einteilung in Kapitel und Zwischenüberschriften als Gelegenheiten zum Luftholen, Zwischenüberlegungen anzustellen, eben kurze Pause. Wer die, wie du nicht will, wird was ich daran genieße einfach überlesen.Ach so, also Kapiteleinteilungen mag ich eigentlich auch und von mir aus dürfen die Kapitel auch einen Titel haben. Ich weiß nicht, ob es das, was ich meine, so oft gibt.
Da sieht die Seite dann so aus.ERSTER KAPITEL
TITEL DES ERSTEN KAPITELSZITAT
GESCHICHTE ..... GESCHICHTE
ZWEITES KAPITEL
TITEL DES KAPITELSZITAT
GESCHICHTE ... GESCHICHTE
Und das einzige, was ich daran nicht so toll finde, sind die Zitate. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden und es gibt Leser, denen es genau so gefällt
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Original von beowulf
Die Frage bezog sich einfach auf die letzte Aussage des Postings. "Die habe ich...übersprungen."Für mich sind diese Zitate über Kapiteln eine unerwünschte Unterbrechung der Geschichte. Wenn mich eine Geschichte wirklich gepackt hat, will ich nicht aus hier herausgerissen werden, und sei es auch nur durch ein kurzes eingeschobenes Zitat. Ich bewundere die Autoren für ihre Mühe und sicherlich steckt auch immer ein tieferer Sinn dahinter. Aber sie gesagt, wenn mich eine Geschichte mitreißt und ich jeden Satz in mich aufsauge, finde ich solche Zitate störend. Das bezieht sich aber nur auf solche innerhalb einer Geschichte an Kapitelanfängen, die nicht direkt mit der Geschichte zu tun haben. Und auch nur, wenn sie länger als eine oder zwei Zeilen sind.
Einer Geschichte vorangestellte Zitate, also solche vor dem allerersten Satz der eigentlichen Geschichte, die stören mich nicht.
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Original von Findus
Finde ich schade, denn das zum 3. Teil ist besonders schön:
"Oft wird zum Dorn im Auge, was einst ein Röslein war."
Das gibt doch Anlass zum philosophieren
Das zählt unter die besagten Zwei-Zeilen-Zitate, die lese ich auch.
Aber war das nicht zumindest in "Tintenherz" so, dass über jedem neuen Kapitel ein Zitat stand? Ist schon ein paar Järchen her, aber irgendwie ist mir das so in Erinnerung geblieben.
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Ich meinte damit: warum was? Warum ich die Tintenherz-Zitate nicht gelesen habe, oder warum ich Zwei-Zeilen-Zitate immer lese oder warum ich Geschichten mag, die mittendrin anfangen? Für mich ist ein allein stehendes "Warum" leider nicht klar, entschuldige.
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Original von Johanna
Mich auch - sehr sogar.
Bestimmt hat es damit noch etwas auf sich.Ich grübel noch, ob es nachher irgendwas mit dem Fall zu tun bekommt, oder ob es einfach etwas Peinliches/Schräges/o.ä. ist, was er einfach niemandem sagen will und was später noch mal für Humor sorgt.
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Den Inhalt mag ich jetzt eigentlich nicht auch noch zusammenfassen, aber ich komm mir irgendwie blöd dabei vor, nur zu sagen: ich find's spitze!
Also mal sehen.Den Schreibstil mochte ich schon in "Rachesommer" sehr und obwohl ich durchaus düstere Stimmungen in Thrillern mag, finde ich diese beigemischte Prise Humor wie in der viel erwähnten Suite toll.
Dino ist einfach herrlich. Er erinnert mich an jemandne, auch was seine Ebaysucht betrifft. Ich würde zu gerne wissen, was er da ersteigert. Ist Ebay echt schon wieder "out"? Ich hab gar nicht mitbekommen, dass es da mal einen Hype zu gabIch benutz es immer mal wieder, um nach Büchern zu stöbern, vor allem für meine Mom. Wenn sie nicht sicher ist, ob sie eine Serie anfangen soll, schau ich, ob ich den ersten Band günstig bei Ebay bekomme. Aber ich schweife ab, sorry.
An die Vorstellung des etwas alt angehauchen Polizeireviers muss ich mich ein wenig gewöhnen. Ich finde es süß und hat es seinen Charme, aber ich werde bestimmt im späteren Verlauf immer mal wieder denken, warum benutzt er nicht XY, bis mir einfällt, dass die das ja gar nicht haben.
Zu Florenz: Ich war da und war absolut enttäuscht. Ich weiß nicht, was so viele Menschen an dieser Stadt fasziniert, ich fand sie weder besonders noch hübsch noch sonst irgendwie aufregend. Da gibt es Dutzende schönere Städte in Italien.