Beiträge von woelfchen

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    Original von Bücherfreund



    Wenn Tiere töten, dann dient es dem Überleben. Wenn Menschen töten, dient es ihrer Lust am Töten und Quälen, oder dem Erreichen ihrer ganz eigenen Ziele.


    Nur noch was dazu: Mein Hund hatte sich auch mal eine Hummel gefangen und aus lauter Interesse mit ihr gespielt bzw. gequält. Den vorwurfsvollen Blick, als ich sie rettete, werde ich nie vergessen :chen.

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    Original von JanvonderBank




    Ausserdem darf man getrost Absicht unterstellen. Es soll ja - gerade im Thriller, erst recht im Psychothriller - ordentlich die Post abgehen! Das will der Leser! Soll er also kriegen, denkt sich der Autor, und am besten noch ein bisschen mehr als erwartet! Also setzt er noch einen drauf!


    Wenn es wie in dem von mir erwähnten Krimi darum geht, dass kleine Jungen ermordet und ihr bestes Teil in den Mund gestopft bekommen, dann ist für mich eine Grenze erreicht, die nie überschritten werden darf. Leser, die sich an sowas ergözen können, sind für mich pervers.


    Schlimm genug, wenn sowas Erwachsenen passiert, aber nicht den Hilflosesten unserer Gesellschaft, den Kindern.

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    Original von butterfly49


    Ist das dann fiktive oder reale Brutalität?? :gruebel


    Bis jetzt blieb es fiktiv, nur einmal bin ich handgreiflich geworden, als jemand eine Maus gequält hat, indem er immer wieder auf sie getreten ist und ihr so die Beine brach.
    Sowas ist nämlich dann die Folge, wenn Menschen sich an die Brutalität über TV / Bucher gewöhnen.


    Einmal habe ich einen Film, der im Zweiten Weltkrieg spielte auseschaltet, weil Soldaten dort einen Hund erschossen, der fröhlich hinter ihrem Lastwagen herlief. Ich weiß von dem ganzen Film nichts mehr, bis auf diese Szene.


    Mir stehen Tiere zudem emotional wesentlich näher als Menschen. Alleine deswegen könnte ich jeden Tierquäler oder Autor, der sowas erfindet, erschlagen :schlaeger .


    Und ich will keine detallierten Beschreibungen von Leichen oder Gewalt, da bin ich zu empfindlich zu. Ich will auch gar nicht abstumpfen ;-).

    »Man muss sich diese Verse auf der Zunge zergehen lassen - nicht nur, weil sie mit modernen Worten und altem Zeilenfall den Stoff der ehrwürdigen Edda zwischen Mittelalter und Moderne schweben lassen. ... Was der dichtende Professor unternahm, könnte man am ehesten als "Experimentelle Philologie" bezeichnen: Was kommt dabei heraus, wenn ein moderner Autor den tradierten Stoff, die Geschichte von Mord, Inzest, neuem Mord, Giftmord, Drachenjagd, Brautwerbung, Verrat und wiederum Mord bis zum gewaltigen Ende der bis dahin Überlebenden in ehrfürchtiger Bewahrung der Form, aber lesbar und verständlich für seine Zeitgenossen nachdichtet?« --Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.8.2010


    »Tolkien konnte solche Lücken von Zeit zu Zeit nur schwer ertragen, Jahrhundertealte Texte las er wie ein Kritiker zeitgenössischer Literatur - den namelosen Verfasser Völsunga-Saga etwa hielt er für einen Stümper. Tolkien war auf einen möglichst stringenten Text aus, der nur dort dunkel sein durfte, wo aus der Dunkelheit erwuchs, was auf den Leser idealerweise wie ein K.O.-Schlag wirkt: die "Wucht" und "dämonische Kraft" altnordischer Verse.« --Wieland Freund, Die Welt, 20.08.2010


    »Was der dichtende Professor unternahm, könnte man am ehesten als "Experimentelle Philologie" bezeichnen: Was kommt dabei heraus, wenn ein moderner Autor den tradierten Stoff ... lesbar und verständlich für seine Zeitgenossen nachdichtet?

    Wenn ich merke, dass ein Buch brutal ist, breche ich es ab. Ich hatte letzten Winter das Buch eines Schotten gelesen, in dem kleine Jungen ermordet und kastriert worden sind - das finde ich extrem geschmacklos. Auch will ich im Detail nicht mit Beschreibungen von leichen konfrontiert werden.


    Ich sehe auch grundsätzlich keine gewalttätigen Filme, wie z.B. Saw, weil ich denke, es gibt genug kranke Hirne dort draussen. Mich unterhät sowas nicht, es stößt mich ab.

    Für alle Leser von Nicholas Sparks und Marc Levy


    Als einsames kleines Mädchen hatte Jane einst einen treuen Freund und Begleiter: Michael. Doch Michael, unsichtbar für alle anderen Menschen, musste sie an ihrem neunten Geburtstag verlassen, so will es ein ehernes Himmelsgesetz. 23 Jahre später führt Jane ein zutiefst unglückliches Leben. Da trifft Michael sie eines Tages zufällig wieder – und verliebt sich gegen jede Regel in sie. Darf er das Gesetz brechen und sich ihr wieder nähern? Und gibt es Raum für eine Liebe, die keine Schranken gelten lässt?

    Ernste Dramatik ist schon drin, aber vielleicht kömmt es trotzdem in Betracht:


    Die junge New Yorker Anwältin Julia Win hat sich noch nie so fremd gefühlt wie in Kalaw, diesem malerischen, in den Bergen Birmas versteckten Dorf. Hierher hatte sie die Suche nach ihrem Vater geführt, der vor vier Jahren plötzlich verschwunden war. Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief von ihm, gerichtet an eine Unbekannte, hatte Julia auf diese Spur gebracht. Und nun lauscht sie in dieser magischen Umgebung den Worten eines alten Mannes, der ihr die geheimnisvolle Geschichte ihres Vaters erzählt …

    Kommt ihm Juni raus und könnte ins Raster fallen:


    Vier luftig-leichte Sommerromanzen in einem Band!1. Ein Gewitter braut sich über dem stillen See in Neuengland zusammen! Denn Percy hat ganz andere Pläne mit dem Lakeside Inn als die hinreißende Nelly, deren Temperament ihn maßlos reizt
    2. Saskia könnte vor Scham im Erdboden versinken: Nach einem dummen Missverständnis glaubt ihr neuer Boss, sie sei auf Männerfang! Dabei ist sie eher schüchtern, und es gibt nur einen, der sie insgeheim fasziniert
    3. Olivia wird verschleppt mitten ins Paradies! In den Armen von Esteban Ramirez, den alle nur den Leopard nennen, findet sie sich in Mexiko wieder. Was will dieser Mann von ihr? Sie weiß es nicht, spürt nur die Zärtlichkeit des Raubtiers
    4. Meint Bob Willis es ernst mit ihr? Obwohl Karyn sich unsterblich in den Ex-Rennfahrer verliebt hat, zögert sie, ihren Gefühlen nachzugeben. Schließlich glauben ihre Brüder, dass er nur auf eine Affäre aus ist

    Gefährliche Liebschaften, Intrigen und Glamour in einer stürmischen Zeit


    Cheshire, Anfang der Zwanzigerjahre: Die junge Amber ist Erbin der berühmten Seidendynastie der Pickfords. Ihre Großmutter Blanche verlangt von Amber, dass sie standesgemäß heiratet. Aber die freiheitsliebende Amber hat nur einen Wunsch: in London Kunst zu studieren und selbst Dessins für die Seidenproduktion zu entwerfen. Doch die junge Frau muss dem Willen der Großmutter folgen und tritt als Debütantin in die Londoner Gesellschaft ein. Dort begegnet sie einer Welt der verbotenen Affären und des Glücksspiels, der Drogen und der Korruption …


    Eine große Familiensaga aus den goldenen Zwanzigern vom dekadenten London der Aristokratie über die Modeszene in Paris zu den Opiumhöhlen des fernen Ostens.

    Wie eine nordische Saga beginnt und endet, höchst stilvoll, diese Wikingergeschichte. Was dazwischen liegt, ist aber alles andere als feierlich, sondern spannend und vergnüglich zu lesen. Mit Speeren, Äxten und Menschenleben geht man allerdings sorglos um, Hauptsache, die eß-, trink- und liebesfreudigen Helden haben ihren Spaß! Die Geschichte beginnt so: Orm, Mutters Jüngster, verzärtelt und hypochondrisch, wird von plündernden Nachbar-Wikingern verschleppt. Das Schiff, auf dem die Nordmänner zu ihrem alljährlichen Raubzug gen Spanien fahren, kapern die Mauren. Leider sehen sich die Wikinger eines Tages genötigt, einen ihrer maurischen Widersacher zu erschlagen, und müssen deshalb - nicht ohne Hinterlassung aufrichtiger Entschuldigungen an den Kalifen von Cordova

    »Hansen erzählt in starken Farben, macht die Wirklichkeit von damals schmeckbar, riechbar, erfahrbar.« Welt am Sonntag


    Die Lebensbeichte des Simon Gronewech aus Lübeck, von ihm selbst erzählt im Jahre seines Todes 1402: Hansens Roman ist ein opulentes Sittengemälde aus der Frühzeit der Hanse und zugleich eine große Allegorie auf das Leben. Die mitreißende fabulierte Seefahrergeschichte ist jetzt wieder lieferbar.

    »Lange nicht mehr hat uns ein Buch so spannende Stunden beschert wie dieser Wikinger-Roman.« NDR


    Die unglaublichen Abenteuer des Björn Hasenscharte, eines Bauernsohns aus Angeln, der mit dem lebensrettenden Talent des Geschichtenerzählens gesegnet ist. Nie wurde die Zeit der Wikinger lebendiger, spannender und unterhaltsamer beschworen. Der lange vergriffene Erfolgsroman von Konrad Hansen in neuer Ausstattung.

    Eine Landkarte aus dem 15. Jahrhundert. Eine damals in der Sahara verschwundene Karawane, deren Route hier eingetragen ist. Und ein toter Antiquar aus Kairo, der die Karte zuletzt besaß. Welches Geheimnis hütet sie - wer ist bereit dafür zu morden?

    Ein orientalisch-märchenhafter Abenteuerroman


    Poesie, fantastisch anmutende Begebenheiten und feine Ironie durchziehen nach dem erfolgreichen Debüt »Das Haus in den Orangengärten« auch den neuen Roman des libanesischen Erzählers Charif Majdalani.


    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlässt der junge Libanese Ayyad seine Heimat, um in der Welt sein Glück zu suchen. Im Sudan steigt er zum Vertrauten eines britischen Offiziers auf, der ihn als Kundschafter zu den rebellierenden afrikanischen Stammesfürsten schickt. Eines Tages stößt Ayyad auf eine Karawane, die mit einem in seine Einzelteile zerlegten arabischen Palast durch die Wüste zieht, auf der Suche nach einem Käufer. Ayyad schließt sich der Karawane an, um als Händler getarnt die Aufständischen auszukundschaften. Monate vergehen, doch niemand will den prächtigen Serail haben. Schließlich kauft Ayyad mit dem ihm anvertrauten Gold der Briten selbst den Palast und kehrt nach Beirut zurück, wo er beim Einzug in die Stadt seiner großen Liebe begegnet ...