Hallo, ihr Lieben,
hier etwas zu den aufgeworfenen und noch nicht beantworteten Fragen
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Original von bonomaniaNachdem Celine nicht mehr zum Kloster zurückkehrt und Unterschlupf findet, erfährt sie doch erst in Ihrem Versteck, dass ein Mädchen getötet worden ist. Verkleidet in Männerklamotten macht sie sich dann zur Unglücksstelle auf.
Dann kommt die Stelle wo der Mann mit der Totenmaske sie warnt: Du sollst aufhören, Deine Nase in Sachen zu stecken die dich nichts angehen.
Hab ich da was überlesen? Sie hat doch bis dahin noch gar nicht rumgeschnüffelt, als das man auf sie hätte aufmerksam werden können??? Oder Doch?
Auf Seite 100 sagt der Mann mit der Totenmaske, sie solle ihre Nase nicht in fremde Angelegenheiten stecken. Vorher, S. 97 auf dem Platz vor dem Fondaco und schon beim Theaterstück, hat sie Nanna ausgefragt wegen ihrer Verletzungen-und wollte es nicht glauben, dass Nanna sich selbst gegeißelt hat. Später bezieht sich der Mann darauf, dass sie im Kloster herumgeschnüffelt hat. Da wird Celina ihr offenes Verhalten dem Prior gegenüber zum Verhängnis.
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Und warum taucht der Mann mit der Totenmaske danach sofort wieder unter und hat sie nicht gleich festgenommen oder sonst was mit ihr angestellt? Denn nur 2 Straßen weiter wird sie ja doch überfallen (von wem?) und in das Gefängnis vom Dogenpalast gebracht.
Er wollte sie vor allem einschüchtern. Wenn man weiß, wer hinter der Maske steckt, weiß man auch, dass derjenige eigentlich was von ihr wollte. Also durfte er sie nicht töten. Die steckten ja alle unter einer Decke.
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Das Christoph sie daraus retten, war mir zu einfach erklärt. Für mich nicht nach nachvollziehbar. Er hat sich als Mitglied des Rates ausgegeben (muss man sich da nicht ausweisen wenn man zu nachtschlafender Zeit dort auftaucht?) Und dann hat er den Wächter bestochen? Ich stelle mir den Dogenpalast und das Gefängnis nicht gerade als eine Einmannzelle vor.
Da müssen doch mehr Wächter rumgelaufen sein und etwas bemerkt haben? 
Hintergund: Die Flucht aus dem Dogenpalast habe ich nicht erfunden, sondern als Grundlage die Flucht Giacomo Casanovas aus diesem Palast genommen, die 200 Jahre später erfolgte. Wenn man im 18. Jahrhundert daraus fliehen und Wärter bestechen konnte, dann auch im 16. Jahrhundert. Es hatte mich schon immer interessiert, wie Casanova aus diesem Gefängnis fliehen konnte, in dem ich selbst drin war und mich von der Dicke der Mauern überzeugen konnte.
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Auch die Erklärung von Christoph auf Seite 118 als er sich die Tote anschaut, er kenne sich mit der Heilkunde aus, versetzte mich ins grübeln. Woher kennt er sich mit Heilkunde aus? Wer hat ihm das beigebracht?
Der Background von Christoph fehlt mir hier ein wenig.
Das ist richtig. Ich habe nirgends erwähnt, wo er das gelernt hat, nämlich bei seiner Mutter, die heilkundig war. Ich dachte, es sei nicht wichtig zu erwähnen.
LG
Christa