Beiträge von Linglong

    Selbstbeherrschung bei Büchern?? Nöö, nicht wirklich!
    Ich werde in jeden Buchladen wie magisch reingezogen und meistens verlasse ich ihn auch nicht ohne ein kleines Andenken.
    Vor allem in den großen Büchertempeln wie Hugendubel oder Thalia geht mein Herz auf. Sobald ich den Eingang betrete und die vielen Tische und Regale sehe, weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll zu schauen und gehe dann meistens ganz bedächtig durch jede Reihe und lese von allen interessant erscheinenden Büchern den Klappentext durch. Und genau in diesen Momenten kenne ich das Wort Selbstbeherrschung nicht mehr. DasBuch/die Bücher müssen sofort gekauft werden!
    :-]

    Ich lese ca. 4-6 Bücher pro Monat! Habe gestern gerade mein 28. Buch für dieses Jahr beendet.
    Ich arbeite Vollzeit in einem Büro, in dem Überstunden keine Seltenheiit sind, ab und zu sogar Samstagsarbeit. Wenn ich abends nach Hause komme, will ich zunächst mal relaxen, mich um Mann und Katze kümmern, den Haushalt auf Vordermann bringen, etwas fernsehen, ab und zu zum Sport gehen, etc. Abends im Bett lese ich zwar meistens noch ein bisschen, aber nach 30 Minuten fallen mir die Augen zu. Am Wochenende und im Urlaub lese ich dafür aber recht viel.
    Bin zufrieden damit und das ist ja die Hauptsache! :-]

    Ich habe das Buch vorgestern ausgelesen und meine Meinung hat sich nicht geändert: Ich fand das Buch toll!
    Wie den anderen Eulen vor mir sind mir zwar auch die Rechtschreibfehler aufgefallen, aber die haben mein Leseerlebnis nicht trüben können.
    Den Mörder habe ich allerdings nicht im Vorfeld erraten können. Ich hatte eigentlich jemand anderen im Blickfeld, damit lag ich aber daneben.
    Die Liebesgeschichte um Vito und Sophie fand ich ok, sie passte in die Geschichte. Spielen die beiden eigentlich auch im 2.Teil mit? Sie sind mir nämlich sehr viel symphatischer als Daniel...
    Alles in allem ein sehr gut geschriebener, spannender Thriller! 9 Punkte von mir! :-]

    Ich kaufe vor allem in der hiesigen Ganghofer- und Weltbild-Buchhandlung. Vor allem in der Ganghofer-Buchhandlung, die zwar sehr übersichtlich ist und somit nicht sehr viel Auswahl hat, fühle ich mich sehr wohl. Es ist einfach gemütlich dort.
    Und ab und zu fahre ich nach München, um dort in den beiden riesigen Hugendubel-Tempeln hemmungslos zu stöbern.
    Bei Amazon und buch.de bestelle ich auch, aber seitdem Amazon mit Hermes versendet, werden meine Bestellungen dort reduziert.
    :wave

    Ich lese das Buch gerade und mir gefällt es sehr, sehr gut. Ich habe vorher schon Bücher von Karen Rose gelesen, die mir alle ausnahmslos sehr gut gefallen haben.
    Das Einzige was mir aufgefallen ist, ist die Ähnlichkeit zu "Totenstarre" von Mark Nykanen. Dort werden ja auch Menschen getötet, um sie für die "Kunst" (im weitestgehenden Sinn) zu verwenden. Ist jemand anderem auch schon dieser Vergleich in den Kopf gekommen?
    Ich freue mich auf jeden Fall aufs Weiterlesen! :-)

    Titel des Beitrags
    Die letzte Sure - Zoe Ferraris
    Klappentext / Kurzbeschreibung des Buches
    Die junge Nouf, Tochter aus gutem Hause, ist tot. Ertrunken. Mitten im endlosen Sandmeer der saudi-arabischen Wüste. In einem Wadi, der schon seit Monaten kein Wasser mehr geführt hat. Der Wüstenführer Nayir soll im Auftrag der Familie diskret die Umstände von Noufs skandalumwittertem Tod ermitteln. Eine Herausforderung für Nayir, der bei seinen Nachforschungen stets wieder an die Grenzen seiner strenggläubigen Kultur stößt...
    Originaltitel
    Finding Nouf
    Angaben über den Autor
    Zoe Ferraris hat ein Jahr in der strenggläubigen muslimischen Gemeinde in Dschidda, Saudi-Arabien, gelebt, bevor sie ihr Romandebüt "Die letzte Sure" schrieb. Ihr Krimi wurde von der internationalen Presse gefeiert und mit dem Mystery Fiction Award der Santa Barbara Writer´s Conference ausgezeichnet. Heute lebt Zoe Ferraris mit ihrer Tochter Yasmina in New York.
    Eigene Meinung
    Wow, was für ein Buch! Fesselnd, interessant und ungewöhnlich.
    Auf der Suche nach den Umständen und dem Tathergang des Todes an Nouf, ermittelt Nayir zusammen mit Katya, einer Rechtsmedizinerin. Das dies im streng muslimischen Saudi-Arabien nicht ganz so gewöhnlich ist, wie man es aus anderen amerikanischen und deutschen Krimis kennt, ist ganz klar. Und gerade das macht den Reiz dieses Buches aus: Auf der einen Seite liest man einen Krimi, in dem ein Mörder gesucht wird und auf der anderen Seite lernt man das Leben und die Kultur Arabiens kennen. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie streng und sittsam getrennt zwischen den Geschlechtern es dort abläuft und wie vielen Unwegsamkeiten sich die Menschen dort stellen müssen. Trotz aller Moderne, die sich auch dort eingeschlichen hat, ist selbst ein schlichtes gemeinsames Mittagessen von Mann und Frau fast unmöglich.
    Mir hat es sehr gut gefallen, dass das Buch mal in einem etwas anderen Kontext eingebunden war und man somit die Möglichkeit hatte, über eine (mir doch noch recht unbekannte und vorher auch nie besonders interessante) Kultur zu lesen.
    Kurzum: Ein toller Krimi, den ich nur jedem empfehlen kann. Für mich bestimmt das Highlight des Monats Mai und Anwärter auf das Jahreshighlight.
    :wave

    Der April war ein toller Lesemonat, so kann es weitergehen. :-]
    Hier meine Ausbeute:


    Patricia Shaw; Wind des Südens; 2,3
    Karin Slaughter; Unverstanden; 2,1
    Ruth Gilligan; Der Sommer deines Lebens; 2,0
    Harlan Coben; Das Grab im Wald; 1,8; Monatshighlight
    Lena Johannson; Die Bernsteinsammlerin; 2,1
    Andreas Franz; Der Jäger; 2,1
    Kate Morgenroth; Die Schlangengrube; 2,3
    Allison Winn Scotch; Heute und ein Leben lang; 2,1


    :wave

    Das Buch steht schon seit längerem auf meiner Wunschliste, allerdings habe ich es bisher noch nicht gekauft. Und ich muss sagen: leider! Nach euren tollen Rezensionen muss ich mir das Buch unbedingt besorgen!
    :wave

    Ich habe das Buch gestern beendet und fand es gut: Die Figuren fand ich sehr interessant und authentisch für die Umgebung dargestellt. Besonders Sofie und die beiden Ermittler Peters und Ackermann fand ich toll!
    Das Ende hat mich aber dann doch etwas überrascht. Ich hatte die ganze Zeit jemand anderen als Mörder verdächtigt und saß deshalb auf den letzten Seiten so da :yikes
    Aber gerade da zeigt sich ja, dass das Buch sein Ziel erreicht hat! :-)
    Den Vergleich mit Desperate Houswives finde ich übrigens ganz passend.
    Mein Fazit: Ein guter Krimi, bei dem man toll miträtseln kann! Von mir bekommt das Buch 7 Punkte.

    Ich führe seit mehreren Jahren verschiedene Listen:
    Einmal habe ich ein extra Ringbuch, in dem ich meine gekauften Bücher mit Datum und Preis eintrage und dann noch meine Wunschbücher, die ich in nächster Zeit kaufen möchte.
    In meinem Jahreskalender trage ich immer die gelesenen Bücher ein, die dann auch mit Schulnoten versehen werden. So habe ich auch am Jahresende eine gute Übersicht, wieviel ich gelesen habe und was das Jahreshighlight war.
    Damit fahre ich eigentlich ganz gut, obwohl ihr mich mit dem Bookcook schon neugierig gemacht habt. Vielleicht sollte ich mir das doch mal genauer ansehen... :-)

    Nachdem ich die ersten beiden Bände regelrecht verschlungen habe, steht natürlich "Leichenblässe" auch ganz oben auf meiner Wunschliste, ganz besonders nach den Rezensionen hier.
    Weiß denn schon jemand, wann das Taschenbuch erscheinen soll?

    Ich habe 4 Tage angekreuzt!
    Dazu muss ich sagen, dass ich ein ausgesprochener Wochenend-Leser bin, Unter der Woche lese ich abends nur ca. eine halbe Stunde im Bett. Am Wochenende wird aber alles nachgeholt, so dass 4 Tage für ein Buch im Durchschnitt sehr realistisch sind. :-)

    Mich stören Rechtschreibfehler auch immer ganz extrem. Man ist gerade so schön in der Geschichte, fühlt mit den Personen nimmt, denkt sich ganz rein und bekommt dann durch einen klitzekleinen Rechtschreibfehler wieder gezeigt, dass man eigentlich gar nicht "in" der Geschichte ist, sondern nur liest. :-]
    Aber was mich auch stört, sind z.B. unangebrachte Anmerkungen des Übersetzers. Da ich selber Übersetzerin bin, denke ich mir immer, dass man dies auch hätte anders lösen können.
    Beispiel: In meinem aktuellen Buch "Die Schlangengrube" von Kate Morgenroth wird in einer Anmerkung der Titel des Buches "The Alienist" übersetzt und hinzugefügt, von wem dies geschrieben wurde. Dies hätte man problemlos auch in den Text integrieren können. Aber nein, so ist der Lesefluss unterbrochen und man muss zunächst ans Seitenende schauen, um zu sehen, was der Autor bzw. in diesem Fall er Übersetzer zu sagen hat...
    LG :wave