Wie wär´s mit Jonathan Kellerman - Jamey, das Kind das zuviel wußte
Gehört zu einer Krimireihe, aber man kann´s ohne Probleme einzeln lesen. Ich finde die Bücher von J. Kellerman toll.
Wie wär´s mit Jonathan Kellerman - Jamey, das Kind das zuviel wußte
Gehört zu einer Krimireihe, aber man kann´s ohne Probleme einzeln lesen. Ich finde die Bücher von J. Kellerman toll.
Klappentext:
Fatma ist neun, als sie mit ihrer Familie aus Ostanatolien nach Deutschland kommt. Die Welt, aus der ihre Familie stammt, ist eine Männergesellschaft. Frauen werden lediglich nach ihren häuslichen Fähigkeiten beurteilt - Prügel und Gewalt sind an der Tagesordnung. Doch auch in der deutschen Gesellschaft bessert sich Fatmas Lage nur sehr zögerlich. Als sie zur Hochzeit mit einem ungeliebten Cousin gezwungen werden soll, riskiert sie die Flucht ....
Zur Autorin:
lässt sich nicht viel sagen , wie aus dem Buch zu entnehmen ist, ist Fatma B. lediglich ein Pseudonym, das auch Sicherheitsgründen benutzt wurde
Mein Eindruck:
Ich lese Bücher dieser Art recht gern, obwohl ich mich immer frage, wie weit sie wirklich der Realität entsprechen und wie weit einfach der Wahrheit ein wenig nachgeholfen wurde, um das Buch intertessanter zu machen. Lesen lässt sich dieses Buch auf jeden Fall sehr gut. Es ist recht einfach geschrieben und versetzt den Leser in die Gedankenwelt von Fatma.
Die erste Hälfte des Buches (ca. 100 Seiten) beschäftigt sich mit dem Leben in Ostanatolien. Es ist schon erschreckend sich vorzustellen, unter welch ärmlichen Umständen die Menschen dort gelebt haben. Das Leben der Frauen ist für uns kaum vorstellbar: Unterdrückung, Gewalt, schwere Arbeit. Und "Gesetze" die den Männern das Recht geben, eine Frau zu vergewaltigen oder sie des Ehebruchs zu beschuldigen und zu steinigen ...
Die zweite Hälfte des Buchs (weitere 100 Seiten) beschäftigt sich mit Fatmas Leben in Deutschland. Sehr schön wird dargestellt, das sich gerade die ältere Generation der Kultur der Deutschen nicht anpassen kann, das sie weiterhin Kurden bleiben - mit allen Konsequenzen. Aber die Jüngeren sehen eine Chance - Fatma beginnt um ihre Freiheit zu kämpfen - doch sie muss schnell begreifen, das sie von nun an zwischen zwei Kulturen steht. Dieser Zwiespalt kommt besonders gut auf den letzten Seiten des Buchs zum Ausdrucks - ein wenig kurz vielleicht, aber sehr glaubwürdig ...
Heute angefangen und schon halb durch (na ja, sind aber auch nur 220 Seiten)
Lässt sich gut lesen - biete viele Hintergrundinformationen zu dem Leben als Kurdin in der Türkei / später in Deutschland ... wenn ich mich manchmal auch frage, wieviel an solchen Büchern echtes Erlebtes ist und wieviel doch ein wenig abgewandelt erzählt wird.
Also, das würde ich auch nicht sagen - mir hat der Schreibstil zum Beispiel sehr gut gefallen. Ich habe zwar inhaltlich meine Verständnisprobleme gehabt, aber trotzdem bin ich immer am Ball (am Buch ) geblieben, weil es mich einfach gefesselt hat, wie Wolfram Fleischhauer schreibt ...
Mit "Im Namen der Rose" habe ich da wesentlich mehr Schwierigkeiten - das habe ich trotz toller Grundgeschichte irgendwann aufgegeben (allerdings stehts immer noch in meinem Regal und wartet auf einen neuen Versuch)
Aber vielleicht ist es sogar gut so, das jeder ein Buch (egal welches) mit etwas anderen Augen betrachten kann - wenn wir alle dasselbe lesen und mögen würden .. wie langweilig!
Hallo! Jetzt muss ich doch auch mal in der Suchtklinik vorbeischauen.
Bleibt die auch im nächsten Monat geöffnet - oder wollt ihr alle im Juni wieder fleißig Bücher kaufen?! Sonst würde ich mich nämlich gern ebenfalls einwiesen (aber alleine mag ich in der Suchtklinik auch nicht rumsitzen ) - mein Bücher Tausch- und Kaufrausch nimmt langsam bedenkliche Ausmaße an.
Und wie kann ich mir so eine nette Sig "bauen" wie so viele von haben?!
Diesen Monat waren es sieben Bücher:
1. Projekt Wintermond - Glenn Meade++
2. Das Geheimnis des Regenmachers - Susie Malony + bis 0
3. Tochter des Windes - Elizabeth Haydon ++
4. Der Schwarm - Frank Schätzing +
5. Das Buch in dem die Welt verschwand - Wolfram Fleischhauer ++
6. Die Geduld der Spinne - Jonathan Nasaw 0 bis - (abgebrochen - allerdings habe ich das Lesen inzwischen wieder aufgenommen, da ich ungern ein Buch aufgebe)
Edit: hach, ich hab´noch eins vergessen:
7. Neger, Neger Schornsteinfeger +
Ich würde auch ganz gern mitlesen - danke.
Also, ich muss zugeben, mir gefällt das Buch auch nicht. Die ersten 30 Seiten fand ich sehr interessant - und dann war für mich plötzlich die Luft raus. Ich komme einfach nicht mehr rein in das Buch. Ich weiß nicht, liegt es an dem Aufbau der Story (immerhin ist der Täter von Anfang an bekannt) - am Schreibstil - an der Geschichte selbst?! Mich packt die ganze Geschichte jedenfalls überhaupt nicht.
Nachdem ich das Buch erst mal die Ecke gelegt hatte, habe ich es dann aber doch wieder rausgeholt - ich krieg´s einfach nicht fertig, ein Buch halb gelesen wegzulegen (na ja, meistens nicht - Ausnahmen bestätigen die Regel). Begeistert bin ich immer noch nicht - aber jetzt werd´ich´s wohl durchkriegen.
Ich glaube, es ist ein Unterschied, ob einem ein Titel wirklich gefällt, oder ob er einem im Gedächtnis bleibt.
Gefallen tut mir zum Beispiel: Das Buch, in dem die Welt verschwand. Nur aufgrund dieses Titels habe ich an der Leserunde teilgenommen, ohne vorher irgendwas von dem Buch zu wissen. Den Titel hab´ich gelesen und gewußt: das Buch MUSST du einfach mal lesen!
Auffällig finde ich Titel wie: Eine Frau über 35 läuft eher Gefahr, von einem Tiger gefressen zu werden, als einen Mann zu finden (von Serena Gray) - das Buch ist übrigens auch nicht schlecht!
SO neu sind die aber garnicht - die gab´s schon als ich versucht habe, meine Kiddys zum lesen zu bewegen - und das ist immerhin schon 6/7 Jahre her.
Aber ich stimme dir zu - die Bücher sind wirklich gut gemacht - für Kinder in dem Alter wirklich spannend aufgebaut - und sie machen neugierig darauf, später auf die "richtige" ??? Serie umzusteigen, weil sie ja von denselben Hauptpersonen erzählen, nur eben in jüngeren Jahren.
Also, meine Punktzahl ist auch ziemlich weit oben anzuordnen. Ich sehe das ähnlich wie Buchling: wenn ein Autor mit seinem Buch erreicht, das man es nach dem Lesen möglichst bald noch einmal lesen möchte, um noch tiefer darin eintauchen zu können, dann hat er auf jeden Fall ein (für mich) fesselndes Buch geschrieben, auch wenn ich vielleicht im Moment noch nicht alles verstehe! Aber gerade wenn ich es nicht ganz durchschaue ist doch die Gefahr recht groß zu sagen: Hm ... kann ich nichts rechtes mit anfangen - einmal gelesen, okay, aber nochmal muss ich mir das nicht antun!
Das ich dieses Buch aber auf keinen Fall weggeben würde (sondern mir im Gegenteil gleich die anderen Bücher von Wolfram Fleischhauer besorgt habe) spricht eindeutig für das Buch und für Art des Autors zu schreiben!
So - fertig bin ich seit gestern - jetzt kann ich also auch noch was zu den letzten sagen und zum Schluß einen kleinen Gesamteindruck.
Erst mal zu den letzten Seiten: Ich fand sie wieder etwas verständlicher als die Seiten davor, wenn es auch eine recht überraschende Auflösung des Ganzen gibt. Das Ende gefällt mir sehr gut - gefühlvoll, aber nicht kitschig (was zu diesem Roman auch nicht gepasst hätte) - und es lässt dem Leser genug Platz für eigene Gedanken.
Schmunzeln musste ich bei dem Satz: "Das zuviel lesen krank machte, war ja bekannt" - ich meine im Zusammenhang war er natürlich nicht witzig gemeint. Aber ich habe mich doch unwillkürlich gefragt, wie krank ich damals wohl in den Augen anderer gewesen wäre, wo ich doch eigentlich immer ein Buch vor der Nase habe.... Mal wieder ein interessanter Einblick in die damalige Denkweise!
Und jetzt mein Gesamteindruck zu dem Buch: Es hat mir sehr gut gefallen - wenn ich auch nicht alles begriffen habe. Aber das ist für mich eher ein Grund, mich mal etwas mehr mit Themen wie Geheimbunde oder auch die Denkweise der Leute zu der damaligen Zeit allgemein etwas mehr zu beschäftigen. Ich denke, wenn man da ein gewisses Grundwissen hat, kann man den ganzen Roman besser verstehen. Auf jeden Fall werde ich ihn in nächster Zukunft sicher noch einmal lesen - um ihn jetzt einfach als "kenn´ich - brauch´nicht also nicht mehr lesen" abzuhaken ist er wirklich zu vielschichtig und zu interessant.
Wir haben keinen Feiertag - und bei mir hat es trotzdem nicht geklingelt!
Edit: Hach, zu früh mit der Post geschimpft - sie kam heute einfach nur ungewöhnlich spät - aber dafür hatte sie auch DAS Buch mit dabei.
@ Iris
Danke für die links - ich muss zugeben, ich wäre nicht auf die Idee gekommen, das Eva von Buttlar tatsächlich gelebt hat. (übrigens: sollte der link "Webseite von Familie Habermehl" auf deren Webseite führen?! Dann muss da was falsch sein)
Und jetzt zu meinen Gedanken um die Seiten bis 400. Ich muss zugeben, für mich waren diese Seiten am schwierigsten zu lesen. Was sich schon auf den letzten 100 Seiten abzeichnet, setzt sich jetzt immer mehr durch: Geheimbünde, Verschwörungen, ein bißchen Religion, und jeder gegen jeden ... nur der "arme Nicolai" steht nach wie vor allein auf weiter Flur und kämpft um "seine" Magdalena. Obwohl - muss er um die wirklich kämpfen - oder ist selbst stark genug, um auf sich selbst aufzupassen?! Zumindest stellt sich ja doch als wesentlich selbstbewußter heraus, als bisher vermutet!
Die Story selbst ist nicht uninteressant, aber doch ziemlich schwer zu durchschauen, jedenfalls für mich, die ich mich eigentlich noch nie groß mit Geheimbünden und Co auseinandergesetzt habe. (Vielleicht sollte ich das mal nachholen?! Kennt jemand LEICHTE Einstiegsliteratur?). Ich denke, um das alles wenigstens ansatzweise gut zu verstehen, werde ich das Buch wohl in nächsten Zeit einfach nochmal lesen!
Gerade angefangen!
Weit bin ich noch nicht, fängt aber richtig gut an.
Also, sympatisch kann ich diese Szene wirklich nicht finden - zumal Nicolai ja nicht nur als Mann sondern in erster Linie als Arzt vor ihr stand! Ein Mann mit solchen Gedanken ist schon schlimm (aber vielleicht kann man es wirklich noch mit jugendlichen Ungestüm erklären - wenn auch ganz sicher nicht entschuldigen!) - aber von einem Arzt erwarte ich, das er immer und jederzeit über solchen Gefühlen stehen kann! Ich glaube, das hat mich an dieser Situation am meisten gestört!
Ich würde allerdings nicht soweit gehen und sagen, das Nicolai mir deswegen für den Rest des Romans unsympathischer geworden ist!
Also, seit mir nicht böse - vielleicht habe ich mit meinen paar Posts auch garnicht das Recht, hier sowas zu schreiben: Aber findet ihr nicht, das hier im Augenblick eine Diskussion geführt wird, die HIER einfach nicht hingehört?! Wenn dafür Diskussionsbedarf besteht, dann sollte man die woanders führen. Aber hier soll es doch wohl um das Buch gehen - und genau das wollen die Leute lesen, die hier ins Forum stürmen! Ich finde es z.B. schade, das der Post von Leonie in dieser ganzen Diskussion untergegangen ist! (und bitte - ich möchte hier wirklich KEINE Antwort auf diesen Teil meines Posts, denn dann würde ich die Diskussion ja nur noch anheizen - vielleicht denkt ihr einfach nur mal drüber nach)
Zurück zum Thema:
ZitatOriginal von Leonie
Zum Prolog , da fährt er mit seiner Enkelin im Zug. Über sein Verhältnis zur Enkelin hätte ich aber gern ein wenig mehr gewußt. Ist sie seine einzige Verwandte, lebt sie bei ihm ....:gruebel ?
Ehrlich gesagt mag ich es sogar sehr gern, wenn ein Schriftsteller dem Leser nicht alles vorgibt. Natürlich kann er mir alles bis ins Kleinste beschreiben und ich weiß dann genau, wie ER sich die Sache vorgestellt hat. Aber ich habe auch Spaß daran, die "Lücken" in einem Roman mit meiner eigenen Phantasie zu füllen.
Ich stelle mir zum Beispiel vor, das Nicolai ein sehr inniges Verhältnis zu seiner Enkelin hat, die seine einzige ist. Eigentlich lebt sie bei ihren Eltern - ein wenig weiter weg von ihm, weswegen sich die beiden nur selten sehen können. Und so war es Nicolai eine echtes Bedürfnis, seiner Enkelin die Freude zu machen und diese Reise mit ihr zusammen zu machen ...
Wie gesagt, das ist MEINE Phantasie - und mir macht es unwahrscheinlich Spaß, mir sowas dann selbst auszumalen ...
Nicolai ist auch der einzige im Buch, den ich von Beginn an vertraut habe - er kommt irgendwie so ehrlich und offen rüber. Ich glaube allerdings auch nicht, das "Lesebiene" Nicolai meinte, dem sie mißtraut, sondern Magdalena und Di Tassi - und die beiden waren ja nun von Beginn an geheimnisvoll genug, um ihnen nicht voll zu vertrauen ...
Na, das ging ja dann mal schnell - danke!
Ich habe heute wieder neu eingestellt:
Das Schlangennest - Linda Davies
Gestern gabs bei mir auch was Neues, was ganz besonderes für Stargate Fans, nämlich
STARGATE - FÜNF Begleithefte zur DVD Sammlung PLUS Extra = DVD des ersten Stargate Spielfilms aus der TV Movie (natürlich alles für ein Ticket)