Beiträge von Auri

    Als sie ganz klein waren hab ich alles vorgelesen, dann als sie lesen konnte, hab ich fast alles mitgelesen, später nur noch das was sie so richtig liebten, weil sie dann einfach darüber reden wollten.

    Inzwischen (alle mehr oder weniger in der Pupertät) ist es so, das wir bestimmte Buchvorlieben teilen (z.B. mit meinem älteren SF, mit dem jüngern Fantasy) und dann alle nacheinander das selbe Buch lesen, aber natürlich nur ab und zu. Ich könnte auch gar nicht mehr alles lesen was meine Kinder so lesen, da käm ich ja nicht mehr zu meinen eigenen Büchern. Aber inzwischen geben wir uns gegenseitig Buchtipps und Empfehlung. Das ist wirklich schön :)

    z. B. die Percy Jackson Bücher hab ich komplett gelesen und die Lockwood & Co. Reihe und ich hatte meine Freude damit, allerdings hab ich generell kein Problem damit auch für mich ganz allein Kinderbücher zu lesen, auch in diesem Genre gibt es einfach wundervolle Bücher und häufig sind die Übergänge fließend.

    Als sie kleiner waren haben wir alle, wirklich alle in der Familie die Jim Knopf Bücher geliebt , manche der klassischen Kinderbücher hab ich selbst erst gelesen weil ich sie meinen Kindern vorgelesesen oder mit ihnen gelesen habe, das war wirklich schön , die Wawuschels und den kleinen dicken Ritter kannte ich als Kind z.B. noch nicht, was bin ich forh das ich sie als Erwachsener noch kennenlernen durfte ;)

    Hum... na ihr macht mir ja Mut ^^

    Den Tipp mit der Leserunde werd ich aber auf jeden Fall beherzigen, danke für den Link, bestimmt interessant das parallel mitzulesen.

    Bisschen werd ich noch dranbleiben. Vielleicht muß ich es wie ein Sachbuch lesen, die liest man ja auch eher selten direkt am Stück und weils so spannend oder unterhaltsam ist, sondern häufig weil einen das Thema interessiert. Ich werd mal bei der "Häppchen"-Lesemethode bleiben. Möglicherweise wäre es als Hörbuch tatsächlich gut oder sogar besser (hör man ja auch ab und zu vom "Känguru") , ich werd mich mal noch weiter eine Weile am Buch versuchen, das ich nunmal schon habe. Bin selbst schon gespannt ob ich es bis zum Ende schaffe.

    Ich hatte wohl eine völlig andere Erwartungshaltung an das Buch.

    Ich höre momentan "Niemalsland" von Neil Gaiman.

    Bin fast schon am Ende und mochte es gerne hören. Es wär wahrscheinlich noch schöner wenn man sich in London gut auskennen würde, aber auch ohne Ortskenntnisse hat die teilweise schon sehr abgedrehte Geschichte in "Unterlondon" Spaß gemacht und war sehr spannend zu hören.

    Gelesen wird das Buch von Stefan Kaminski der seine Sache gut gemacht und den häufig ziemlich überforderten Richard aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird lebendig rübergebracht hat.

    Ganz klar die "Drei Fragezeichen ???"

    Schon als Kind hab ich die Bände geliebt und die Hörspielkassetten aus der Bibliothek waren heiß umkämpft. Bis heute mag ich die ??? und hab diese Vorliebe wohl auch meinen Kindern übertragen, mit TKKG konnten sie, wie auch ich, nie was anfangen.

    Das ist genau der Thread den ich gerade brauche ...

    Ich quälte mich gerade mit "Qualityland" von Kling. Ich finde es thematisch interessant, liegt eigentlich insoweit durchaus in meinem "Beuteschema" , finde es aber unglaublich mühsam zu lesen, das Ganze liest sich für mich derart hölzern und gewollt, daß ich nach ein paar Seiten das Buch wechelnn muß. Vom Verstand her finde ich viele der Anspielungen auf unsere Realität durchaus wahr und richtig, aber so manches Sachbuch hab ich schon mit mehr Vergnügen gelesen.

    Gerade hat Peter Arbeitsloser die Abfuhr von seiner Freundin, so man sie so nennen kann, bekommen und es ist mir vollkommen egal (ihm scheinbar auch)

    Hat jemand das Buch gelesen und kann mir Hoffnung geben, daß es sich mit der Zeit vielleicht doch noch flüssiger liest? Übrigens war auch das Känguru von Kling nicht wirklich auf meiner Wellenlänge, das ein oder andere fand ich darin anfangs noch ganz lustig, war für mich aber auch eher was für die Bühne und weniger was für ein Buch, mit der Zeit fand ich das Tierchen eher nervig, hab es letztlich dann auch nur noch punktuell gelesen.

    "Qualtiyland" würde mich thematisch aber eigentlich wirkich interessieren, nur deshalb bin ich noch dran. Vielleicht ist einfach auch zu viel reingepackt, da ist ja fast jeder Satz eine Anspielung.

    ... die Suche nach dem Franzosengeld war im Buch und chronologisch während der Zeit im Gefängnis in Ardsmuir.


    In der Serie wird vieles aber in Rückblenden erzählt, ich bin schon weiter in der Serie und sag dazu nur : "Geduld ... " :engel , manches was man anfangs vermisst kommt noch bzw. wurde in der Serie auf andere Weise miteingebunden. Ich find so recht gut, weil man auch wenn man die Bücher kennt überrascht wird und nicht genau weiß was einen in der jeweiligen Folge erwartet.

    ...ein Buch von meinem Sub, das ich echt endlich mal lesen sollte, weil ich eigentlich glaube daß es wirklich sehr schön ist:


    "Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" von Selja Ahava


    Kurzbeschreibung (amazon):
    Ein zauberhafter Roman über die Kraft der Wörter und der Fantasie


    »Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren.« Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten (»Stein, Birke, Gras, Stuhl«) und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben. Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft.
    Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte - und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm.


    Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich - und mit einer unvergesslichen Heldin!


    ASIN/ISBN: 3492312578

    "Die gute Erde" von Pearl S. Buck (* 1892)
    gelesen von Ulrich Noethen
    5 CD's


    Der Roman stammt aus dem Jahre 1931 und wurde 1932 mit dem Pulitzer-Preis prämiert.



    Kurzbeschreibung (amazon):
    Es ist die ergreifende Geschichte des armen Bauern Wang Lung, der sich mit Fleiß, Sparsamkeit und Verzicht großen Reichtum erwirbt. Weder Hungersnöte noch Überschwemmungen können Wang ermutigen, auf seine „gute Erde” zu vertrauen. Doch die Freude über sein Glück wird ihm zusehends durch seine drei Söhne genommen, die keineswegs in seine Fußstapfen treten wollen.
    Ein epischer Roman aus dem China des 20. Jahrhunderts über die Liebe und darüber, was im Leben wirklich zählt.



    Meine Meinung:
    Den Titel des Romans kennt man, ungefähr wußte ich auch worum es geht, aber wie es oft bei Klassikeren ist, alles nur Hören-Sagen. Selbst gelesen hatte ich es nie und eher zufällig fiel mir in der Buchhandlung das Hörbuch in die Hand.


    Die Lebengeschichte des Bauern Wang Lung, der als einfacher kleiner Bauer beginnt und mit Hilfe seiner Frau zu Reichtum und Wohlstand gelangt, wird von Ulrich Noethen ruhig und unaufdringlich erzählt. Diese gemäßigte Herangehensweise passt perfekt zu dem Buch, das ruhig dahinfließt. Egal welch dramatische Ereignisse der Familie widerfahren, egal was geschieht, wie hart das Leben der Bauern anfangs auch ist, egal welche Fehler gemacht werden, das Leben geht immer weiter und die "gute Erde" ist immer da, hält die Menschen am Leben. Und O-Lan, die "gekaufte" Frau des Bauern ist ebenfalls immer da und besonders sie ist in diesem Roman der Dreh- und Angelpunkt, aber das begreift auch Wang Lung erst sehr spät, viel zu spät. Ich konnte im Verlauf des Buches nur oftmals den Kopf schütteln was diese Frau erdulden muß und mit welcher Größe sie ihr Schicksal trägt. Ein Frauenleben in einer völlig anderen Zeit, für uns unvorstellbar.


    Man spürt die inneren Nöte der Protagonisten, ihre Ängste und Sorgen, ihren Stolz und ihre Verzweiflung, aber alles Persönliche bleibt unter der Oberfläche, muß besonders bei den Frauen unter der Oberfläche bleiben und so wird es auch erzählt, vollkommen unaufgeregt. Die Dinge passieren eben und man hat damit umzugehen, in diesem Fall eingebunden in die Zwänge, Sitten und Konventionen der patrichalischen Gesellschaftsstruktur im China des 20. Jahrhunderts. Ganz nebenher erfährt man viel über die Lebensweise und die Bedingungen in dieser Zeit.


    Die Handlung berührt die wesentlichen Dinge, es führt einem den großen Kreislauf des Lebens vor Augen, menschliche Stärken und Schwächen und wie unwichtig im Laufe eines Lebens manches wird, was einem irgendwann so groß und wichtig erschien und wie die Zeiten und Ansichten sich ändern im Laufe eines Menschenlebens.


    Mich hat diese große Geschichte wirklich beeindruckt und ich überlege mir ob ich den vollständigen Roman irgendwann noch lese.


    Das Hörbuch ist nämlich gekürzt, ich kann aber nicht sagen was genau fehlt, weil ich das Buch eben nie gelesen habe. Die Geschichte kam mir jedenfalls beim Hören sehr rund vor und ich hatte nichts das Gefühl etwas zu vermissen, allenfalls etwas mehr Hintergrundinfo über die politischen Zusammenhänge, aber da weiß ich natürlich nicht ob es im Original enthalten wäre.


    Ich hab schon andere Bücher, gelesen von Ulrich Noethen gehört, nicht für jedes Buch hat mir seine Art gefallen, aber hier ist es perfekt. Leseweise und Inhalt passen hier wirklich gut zusammen.


    8 von 10 Eulen für dieses Hörbuch.


    ( den Abzug gibts nur für die Kürzung, die ich nicht einschätzen kann und weil ich es grundsätzlich besser finde ein Buch komplett zu lassen, anstatt darin rumzustreichen) .

    England 1947: Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Ian McKellen) ist mittlerweile 93 Jahre alt. Mit seiner neuen Haushälterin Mrs. Munro (Laura Linney) und deren elfjährigem Sohn Roger (Milo Parker) lebt er zurückgezogen auf seinem Landsitz in Sussex und kümmert sich um seine Bienen. Seine ehemaligen Freunde und Weggefährten sind längst tot. Beunruhigt stellt das einstige Mastermind fest, dass ihn sein legendäres Gedächtnis langsam aber sicher im Stich lässt. Vor allem plagt ihn, dass er sich nicht mehr an den Fall erinnern kann, der ihn vor 30 Jahren dazu brachte, sich aus dem Detektivgeschäft zurückzuziehen. Er weiß nur noch, dass es um eine schöne Frau ging. Mehr und mehr gelangt Holmes zu der Überzeugung, dass er unbedingt herausfinden muss, was damals wirklich passiert ist. Und so macht Sherlock Holmes sich auf, seinen letzten großen Fall zu lösen.



    ***



    ..ich fand "Mr. Holmes" wirklich schön. Der Film lief hier weit und breit in keinem Kino und ich hab ihn mir kürzlich auf DVD angeschaut. Eine sehr berührende Darstellung des großen Detektivs im Alter, der damit umgehen muß , daß er und vor allem sein legendärer Verstand und sein Erinnerungsvermögen altert. Perfekt gespielt von Sir Ian McKellen und auch sein junger Gegenpart Milo Parker spielt die Kinderrolle überzeugend. Der Film ist sehr melancholisch, sehr nachdenklich und wirklich berührend.

    Meisterwerke der Weltliteratur
    Aragons Sammlung internationaler Meistererzählungen auf 10 CD's


    In der Literatur unsterblich machen sich die meisten Autoren mit einem Roman. Dass die ganz Großen der Literaturgeschichte aber auch immer die kleine Form beherrschten, beweist diese Klassikerauswahl. Auf zehn CDs präsentiert die Sammlerbox Hörbuchaufnahmen von Erzählungen so einflussreicher Schriftsteller wie Miguel de Cervantes, Gustave Flaubert, Alexander Puschkin und Oscar Wilde.


    1) Miguel de Cervantes: Die Macht des Blutes
    2) Giacomo Casanova: Die beiden Nonnen
    3) Alexander Puschkin: Pique Dame
    4) Nikolaj Gogol: Der Mantel
    5) Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses Usher
    6) Gustav Flaubert: Die Legende von Sankt Julian
    7) Guy de Maupassant: Pariser Abenteuer, Liebesworte, Das Holzscheit, Fräulein Fifi
    8) Émile Zola: Die Muscheln des Monsieur Chabre
    9) Oscar Wilde: Die Sphinx ohne Geheimnis. Eine Radierung, Der Modellmillionär. Ein Zeichen der Bewunderung, Die Nachtigall und die Rose, Gedichte in Prosa, Der Lehrer der Weisheit
    10) Mark Twain: Aurelias unglücklicher Brätigam , Ein geheimnisvoller Besuch, Erfahrungen der Familie McWilliams mit der Rachendiphterie, Die Geschichte des Hausierers, Mrs McWilliams beim Gewitter

    "Golem und Dschinn" von Helene Wecker


    Klappentext:
    New York, 1899: Hier begegnen sich Chava und Ahmad, eine Frau aus Ton und ein Mann aus Feuer, deren Schicksal seit Jahrhunderten unauflöslich miteinander verknüpft ist. Chava ist ein Golem, zum Leben erweckt von einem skrupellosen Rabbi. Sie kann die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen um sich herum spüren. Als ihr Meister stirbt, muss sie sich allein in New York zurechtfinden. Ahmad ist ein Dschinn, der eingeschlossen in einer Kupferflasche auf Umwegen nach Manhattan gelangt. Seine Neugier und seine Leidenschaft sind ihm schon einmal zum Verhängnis geworden. Ihm fällt es schwerer als Chava, sich in das menschliche Leben zu fügen. In einer kalten Winternacht kreuzen sich zufällig die Wege von Chava und Ahmad, von Golem und Dschinn. Sie entdecken ihre Seelenverwandtschaft: In der Welt der Menschen suchen beide nach Liebe und Freundschaft, und ständig schwebt die Gefahr, entdeckt zu werden, über ihnen. Als ein übermächtiger Feind auf den Plan tritt, müssen sie gemeinsam eine schicksalhafte Entscheidung treffen.

    Leseliste 2014
    dieses Jahr versuch ich es mal mit Bewertungen, 6 ist die Höchstpunktzahl.


    Januar
    1. "Die Deutsche im Dorf" von Lukas Hartman (4/6)
    2. "Die lange Erde" Terry Pratchett und Stephen Baxter (4/6)
    3. "Eona - Drachentochter" von Alison Goodman (4/6)
    4. "Himmel und Hölle" von Alice Munro (5/6)



    Februar
    5. "Golem und Dschinn" von Helene Wecker (5/6)
    6. "Spektrum" von Sergej Lukjanenkow


    ..abgebrochen hab ich wohl ein paar mehr, aber dann auch gleich erfolgreich verdrängt.
    In Erinnerung geblieben als Flops sind mir:


    "anders" (Bd.1) von Hohlbein (hab die Reihe dann natürlich nicht weitergelesen ^^)
    "Änigmata" von Marion Musenbichler (das hat mich schon nach den ersten 20 Seiten genervt, sowas betulich esoterisches, herrje)
    "Blackout - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg (sehr schade, hatte mir viel davon versprochen, das Thema "globaler Stromausfall" wäre an sich superspannend, aber leider hat micht die Geschichte nicht gepackt und die Erzählweise gelangweilt)
    "Die Hetzjagd (Die Chronik des Eisernen Druiden Bd.1)" von Kevin Hearne - ein Kuddelmuddel aus allen Mythologien, Legenden und Zeiten, dazu ein narzistischer, sehr von sich selbst überzeugter Superman-Druide, absolut nervig, das einzig erträgliche war der Hund Oberon, aber der trugs auf Dauer auch nicht.



    Jessamy
    Ist bei mir zwar schon ein paar Jahre her, aber mit den Tintenherz-Büchern gings mir auch so. Bd.1 fand ich eigentlich noch ganz schön, aber von Bd.2 und Bd. 3 war ich dann sehr enttäuscht, ähnlich wars übrigens auch mit "Reckless" von ihr.

    ... ich freu ich schon auf den neuen Murakami "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki".


    Kurzbeschreibung: Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Die Menschen bleiben ihm fremd, allenfalls für Bahnhöfe und Züge bringt er ein vages Interesse auf. Als er Sara kennenlernt, die in einem Reisebüro arbeitet, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person die nicht glauben kann, was sie hört. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, beschwört sie Tsukuru, dann muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist, und vier Farben, die sie ihm zugefügt haben. Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki folgt einem Mann ohne Eigenschaften und Leidenschaften beim Versuch, sein verlorenes Leben zurückzuerobern.

    "Crashed" von Robin Wassermann


    der zweite Teil einer Trilogie. Bisher eine gelungen Fortsetzung der Geschichte über Lia, einem Mädchen in der Zukunft, deren Geist in einen künstlichen Körper ge"laden" wurde und sie nun damit klarkommen muß ein "Skinner" und für viele nichts anderes als ein Roboter zu sein....

    Ein Buch, das....


    1. Dich als Kind fasziniert hat / oder Dein Lieblingsbuch im Kindesalter war


    "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren , "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende




    2. Dich zum Lachen gebracht hat


    u.a. "Gevatter Tod" von Terry Pratchett



    3. Dich zum Weinen gebracht hat


    zuletzt: Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness u. Siobhan Dowd
    aber auch da gäbe es noch eine Menge Bücher die es geschafft haben mir Tränen in die Augen zu treiben , auf jeden Fall auch sehr heftig "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak


    4. Dich zum Nachdenken gebracht hat / für Dich eine wichtige Aussage beinhaltet


    Hm... da gibts (Gott-sei-Dank!) viele ...
    ich nehm hier auch einfach mal das letzte, kürzlich gelesene, das einen Gedankenfaden spann, der mich immer mal wieder beschäftigt : "Die Identität" von Milan Kundera



    5. Du nicht mehr auf die Seite legen konntest


    Na das wär ja schlimm wenn es da nur eins gäbe ..
    aber extrem wars bei "Der Herr der Ringe" und auch bei den "Harry Potter" Bänden, aber auch die Historien-Schmöker von Rebecca Gable gehören dazu und die ersten drei Bände von Patrick Rothfuss (Der Name des Windes usw.)



    6. von dem Du Dir gewünscht hättest, dass es niemals endet


    hm... sagen wir mal so .. ich bin kein Freund von Endlos-Reihen und mag es schon wenn ein Buch und besonders ein mehrbändiges Werk irgendwann auch mal ein Ende hat, aber bei "Der Herr der Ringe" war ich schon traurig als ich durch war, genauso hat sich am Ende der "Harry Potter-Reihe" eine Art Wehmut eingestellt. Eigentlich ist immer eine gewisser Abschied da bei einem Buch das man richtig gern mochte. Das Schöne ist ja .. man kann es wiederlesen :)



    7. Dich positiv überrascht hat


    *lach* Harry Potter! Ich hab mich ewig nicht dafür interessiert und war genervt von dem Hype, bis mir ein Arbeitskollege die ersten 4 Bände in die Hand gedrückt hat und meinte "das liest du jetzt mal !" xD
    Ich war echt verblüfft das mich die Geschichte dann so gepackt hat.


    außerdem so mancher Klassiker (z.B. "Aus dem Leben eines Taugenichts" oder "Candide") , den ich mir mühsam vorgestellt hatte und der sich dann als absolut spannend, lesbar und/oder amüsant herausgestellt hat.



    8. Dich enttäuscht hat


    Zuletzt: "Black Out" von Marc Elsberg, fand ich trotz der guten Idee sehr zäh...



    9. Du abgebrochen hast
    Schon vor längerer Zeit "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt, außerdem das obige "BlackOut" von Marc Elsberg. Ersteres bekommt aber nochmal eine Chance, ich glaub da war der Zeitpunkt einfach schlecht.



    10. Deiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen sollte


    Bei einem Kind sollte "Die glücklichen Inseln hinter dem Winde" von Krüss und mindestens ein Buch, am besten mehrere von Michael Ende und Astrid Lindgren stehen.
    Bei einem Erwachsenen ... hm... schwierig ... jeder hat einen anderen Geschmack. Ein Buch das sehr viel in recht unterschiedlichen Bereichen beinhaltet (historisch, emotional, literarisch) ist z.B. "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki , aber allgemeingültige Empfehlungen sind schwierig.


    "Der Herr der Ringe" kann eigentlich auch in keinem Bücherschrank falsch sein, obwohl das auch nicht stimmt, eine Menge Leute könne nichts damit anfangen. Ist eben schwierig mit den allgemeinen Empfehlungen.



    11. dessen Inhalt, Du nicht verstanden hast


    mache Mathebücher in der Schulzeit ^^ und joah.. da gabs immer mal wieder welche, aber ich fürchte, von denen hab ich auch die Titel vergessen.


    Ich glaub ich hab auch nie alles in den Büchern von Stanislav Lem verstanden, die ich bisher gelesen habe, nichts desto trotz schätze ich die Bücher sehr. Ich glaub um darin alles zu verstehen müßte man sie ziemlich oft lesen ... (und für mache Themenbereiche Ingenieur oder sowas sein ^^)


    12. dessen Hauptprotagonisten Du überhaupt nicht mochtest


    Dorian Gray "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde



    13. dessen Hauptprotagonisten Du überaus gern mochtest


    Naja... da gibts auch viele.. ich mochte Liz Dunn gern aus "Eleanor Rigby" (Douglas Coupland) und Thursday Next aus den Büchern von Jasper Fforde, ich mag Sam aus "Der Herr der Ringe" unglaublich gern und Gandalf, ich mag Ronja und Lovis aus "Ronja Räubertochter" und Käptn Blaubär aus dem gleichnamigen Buch von Moers, Keris aus "Die Fährte des Blinden" (Glenda Noramly) , Bauer Giles von Hamn aus der gleichnamigen Geschichte von Tolkien und das könnt ich jetzt so fortsetzen, wenn ich mir Namen besser merken könnte.



    14. in dessen Welt/Ort Du gerne leben würdest (egal ob fiktiv oder realer Ort)


    Auf den "Glücklichen Inseln hinter dem Winde" (Krüss) oder auch in bestimmten Regionen von Mittelerde ... (Tolkien)

    "Das Haupt der Welt" von Rebecca Gable



    Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...


    Liest sich bisher sehr gut, ein richtiger Gable, spannend geschrieben, mit vielschichtigen Charakteren, bei dem man nicht aufhören kann zu lesen.
    Sehr interessant find ich auch Zeit und Ort der Geschichte, über die ich historisch noch viel zu wenig weiß.