Beiträge von Gringo Grinder

    Ich finde es auch schwierig, Bücher in dieser Ausschließlichkeit als "Werde ich niemals lesen"-Titel zu behandeln. Mich kann man beispielsweise mit Historischem oder Science-Fiction-Kram jagen. Oder mit "Frechen Frauen". Horror ist auch nicht so wirklich mein Fall. Aber wer weiß, vielleicht erwische ich irgendwann mal ein Science-Fiction-Buch, das mich total begeistert, und dann lese ich erst mal nur noch Bücher aus diesem Bereich. Kann passieren.


    Dennoch gibt es Bücher, von denen ich mit Sicherheit sagen kann, dass ich sie niemals lesen werde. Und zwar Biografien (oder Autobiografien) von Leuten, deren Erzähltes mich einfach nicht interessiert. Wenn jemand bei "Wetten, dass ..?" schwer verunglückt, ist das sicherlich keine schöne Sache, mich interessiert dessen Lebensweg aber einfach viel zu wenig, als dass ich via Buchform mehr über ihn erfahren möchte. Selbiges gilt für Phillip Lahm, Dieter Bohlen oder - kommt bestimmt bald in die Läden - Jenny Elvers, die von ihrer Flucht aus dem Alkoholdauerrausch erzählen möchte. Überhaupt finde ich es ganz schlimm, dass jeder Karl Arsch meint, etwas über sein Leben erzählen zu müssen. Aber gut, es wird Interessenten geben, ansonsten gäbe es diese Bücher wohl nicht.


    Hinzu kommen Bücher, deren Verfasser überwiegend im TV-Bereich tätig sind und mich dort schon nerven. Keine Ahnung, warum ich mir von denen auch noch ein Buch kaufen sollte?! Beste Beispiele: Eckart Von Hirschhausen (ganz schlimm, wie er versucht locker zu sein, obwohl er in der Schule sicherlich einer war, der ganz hektisch wurde, wenn er die Frage des Lehrers beantworten konnte). Oder Ralf Schmitz mit seinem Katzenbuch. Ganz unabhängig davon, dass ich Katzen nicht mag, finde ich auch ihn nahezu unerträglich. Wie gesagt, solche Leute können sich die Finger wundtippen - deren Bücher werde ich dennoch NIEMALS lesen.

    Das Buch: Horst Evers - Der König von Berlin; Rowohlt Berlin; ISBN-10: 3871347434; Gebundene Ausgabe; 384 Seiten


    Das schreibt der Verlag:
    Der Hauptgewinn! Der junge und ehrgeizige Kommissar Lanner aus dem niedersächsischen Cloppenburg wird tatsächlich nach Berlin versetzt. Allerdings erwarten ihn dort Kollegen, die ihn als «Dorfsheriff» schikanieren, eine Bevölkerung ohne den geringsten Respekt und eine Stadt, die ihn mit ihrer anregenden Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn in immer neue Bredouillen bringt. Dazu die Leiche eines Mannes, der vor Monaten im Garten seines Mietshauses vergraben wurde, den niemand kannte, in dessen Wohnung man jedoch Unmengen von Bargeld findet. Obendrein ereilt den Chef der größten Schädlingsbekämpfungsfirma ein mysteriöser Tod, und kurz darauf wird Berlin von einer gewaltigen Rattenplage bedroht … Die sich dramatisch entwickelnden Fälle überfordern Lanner bald noch mehr als die Stadt. Zum einzigen Verbündeten wird ausgerechnet ein alter Mitschüler und Feind aus Cloppenburg, der schon vor langer Zeit in Berlin gestrandet ist und als Aushilfskammerjäger arbeitet. Die beiden machen sich an die Enträtselung eines Geheimnisses, das sie sehr viel tiefer in die Abgründe und den Organismus Berlins führt, als sie sich das eigentlich gewünscht hätten. Der neue Horst Evers – umwerfend komisch, unglaublich spannend und undurchschaubar wie das Leben selbst.


    Der Autor:
    Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin. Er jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post und gründete 1990 zusammen mit Freunden die Textleseshow «Dr. Seltsams Frühschoppen». Horst Evers ist mehrfach preisgekrönt, u. a. erhielt er den Deutschen Kabarettpreis (2002) und den Deutschen Kleinkunstpreis (2008). Jeden Sonntag ist er auf radioeins zu hören. Seine Erzählbände «Die Welt ist nicht immer Freitag», «Gefühltes Wissen», «Mein Leben als Suchmaschine» und «Für Eile fehlt mir die Zeit» sind Bestseller. Horst Evers lebt mit seiner Familie in Berlin.

    Meine Meinung:
    Mit "Der König von Berlin" betritt Horst Evers für sich persönlich literarisches Neuland, siedeln sich seine vorausgegangenen Bücher doch allesamt im Bereich des Humorvollen an. Aber das hier ist anders, das hier ist ein Krimi. Und zwar ein richtig guter. Nun gebe ich ehrlich zu, dass ich viel Klamauk und eine eher dünne Kriminalhandlung erwartet hatte, aber was Evers hier abliefert, liest sich so, als hätte er niemals etwas anderes als Spannungsliteratur verfasst. Natürlich mangelt es diesem Buch nicht an komischen Elementen - wäre ja auch Schade, wenn Evers sein Talent, einfach unfassbar witzigen Stoff abzuliefern, bei diesem Buch komplett außen vor gelassen hätte. Nichtsdestotrotz bekommt der Leser es hier vordergründig mit einem waschechten Krimi zu tun, der es wahrlich in sich hat. Die erstklassig konzipierte Handlung wird durchweg spannend und sehr abwechslungsreich erzählt, eine Menge interessanter Protagonisten betritt die Bühne und nichts, wirklich rein gar nichts davon, wie sich das Ganze letztlich aufklärt, war für mich vorhersehbar. Gut angebrachte und vor allen Dingen nicht inflationär verwendete Cliffhanger sowie weitere - altbekannte, aber dennoch immer wieder funktionierende - Spannungselemte sorgten des Weiteren dafür, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Ein weiteres für den Gänsehaut- beziehungsweise Ekelfaktor verantwortliches Elemet: Die Rattenplage, die Berlin in diesem Buch heimsucht. Insgesamt ein wirklich tolles Krimidebüt, das alles bietet, was ich von einem guten Krimi erwarte. Sicherlich schon jetzt eines meiner Krimihighlights des Jahres 2012.


    Edit: Ich habe noch die ISBN eigesetzt, damit das Buch auch über das Verzeichnis zu finden ist. LG JaneDoe

    Sorry, die Frage hat in einem Rezensionsthread eigentlich nichts verloren, aber ich weiß nicht, wo ich sie andernorts unterbringen könnte.


    Also, wie alt soll dieser Herr Mørck eigentlich sein? Ich meine mich erinnern zu können, dass er im ersten Teil als jemand vorgestellt wurde, der kurz vor der Rente steht. Ich kenne mich nicht mit den diesbezüglichen dänischen Begebenheiten aus, dachte während des Lesens aber, er wird die Fünfzig dann wohl schon um ein paar Jahre überschritten haben. Jetzt, im vierten Teil, gibt es jedoch eine Passage, aus der verschachtelt hervorgeht, dass er vierzigirgendwas ist. Hat das jemand besser auf dem Schirm als ich?

    Ich habe bislang zwei Bücher von Clemens Meyer gelesen und denke, dass ich es dabei belassen werde. Auf ihn aufmerksam wurde ich durch eine Rezension, in der davon gesprochen wurde, Meyer sei eine Mischung aus Irvine Welsh und Sven Regener - beide Autoren lese ich sehr gerne. Nun ist es auch nicht so, dass mich Meyers Bücher inhaltlich nicht ansprechen; vielmehr ist es die Art und Weise, wie er erzählt. "Als wir träumten" empfand ich als unglaublich zäh und quälend; ich weiß bis heute nicht, warum ich dieses Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. "Die Nacht, die Lichter" wird von einem anderen Format umfasst, es beinhaltet Kurzgeschichten bzw. Stories. Auch hier stellte sich kein Lesegenuss ein, weil dieses Hin- und Herspringen zwischen den verschieden Zeitebenen doch sehr anstrengend war. Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem damit, Sätze mehrfach lesen zu müssen, um sie zu verstehen, oder ab und an mal zurückblättern zu müssen, weil ich den Zusammenhang nicht direkt erkenne. Aber wenn ich ein Buch lese, in dem zum Teil - und das über mehrere Seiten hinweg - satzweise zwischen verscheiden Zeitebenen hin und her gependelt wird, stellt sich bei mir einfach kein Lesefluss ein. Für mich ist die Lektüre dann nicht mehr nur herausfordernd, sondern nervtötend.


    Clemens Meyer schreibt erfolgreich, sogenannte Kenner schätzen seine Werke, verleihen ihm Preise. Sicherlich nicht unberechtigterweise. Der Zugang zu seinen Werken fehlt mir jedoch komplett.

    Amazon-Kurzbeschreibung:
    Für die Leser von Gisa Klönne und Susanne Mischke Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes – immerhin ist er Bestatter. Doch der Tod der alten Anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt, ermittelt der studierte Mediziner selbst. Dabei stößt er auf ein schreckliches Verbrechen, das im Zweiten Weltkrieg geschah – und auf einen Mörder, der offiziell seit Jahrzehnten tot ist.


    Über die Autorin:
    Christiane Fux, Jahrgang 1966, ist in Hamburg aufgewachsen und hat dort Germanistik mit den Schwerpunkten Journalistik und Psychologie studiert. Vor 20 Jahren hat es sie nach München verschlagen, wo sie in ihrer Freizeit auf die umliegenden Berge klettert. Sie schreibt als Medizinredakteurin für das Gesundheitsportal NetDoktor und entwickelt nebenbei in ihrem eigens gegründeten Verlag Krimispiele der Reihe“"Mörderische Dinnerparty“.


    Meine Meinung:
    Immer auf der Suche nach guter Spannungsliteratur, die sich außerhalb des Serienmördergenres ansiedelt, stieß ich eher zufällig auf das Erstlingswerk der Autorin Christiane Fux - und es hinterließ einen sehr guten Eindruck. Der "Hauptermittler" ist ein Bestatter, was an sich ja schon mal eine interessante Idee ist und eher untypisch daherkommt. Hinzu gesellen sich weitere interessante und zum Teil recht schräge Charaktere. Eine insgesamt tolle Besetzung. Fux` Schreibstil lässt sich gut lesen, eine wohldosierte Portion Humor und Lokalkolorit sowie kurzgehaltene Kapitel sorgten des Weiteren dafür, dass ich dieses Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Der Erzählstrang führt den Leser wechselweise durch zwei Zeitebenen: In der einen wird hauptsächlich von den Geschehnissen auf einer Kinderstation in einem Hamburger Krankenhaus im Jahr 1943 berichtet; alles Weitere spielt sich im Winter 2008/Frühling 2009 ab. Ebenfalls in Hamburg. Schrittweise und letztlich absolut schlüssig stellt Christiane Fux eine Verknüpfung her, die zumindest bei mir am Ende keine offenen Fragen hinterließ. "Das letzte Geleit" ist eine runde und lohnenswerte Angelegenheit, von der ich mir erhoffe, dass sie der Auftakt einer Serie ist - denn ich möchte unbedingt noch mehr von Theo, Hanna und Konsorten lesen. Uneingeschränkt empfehlenswert!

    Zitat

    Original von Cith
    Ich bin im Moment dabei dieses Buch zu lesen, muss aber sagen, dass ich leider nicht so richtig reinkomme. Ich habe schon Harry Holes ersten und zweiten Fall gelesen und dann das Buch "Leopard" (das war mein erstes).
    Von den drei Büchern war ich ziemlich gefesselt, aber "Rotkehlchen" hat mich immer noch nicht so richtig gepackt, obwohl ich schon auf Seite 154 bin. Uninteressant finde ich es auch nicht, aber ich kann irgendwie nicht länger als ein paar Seiten lesen, danach habe ich den Drang etwas anderes zu machen. Ich werde es aber auf jeden Fall zu Ende lesen und auch danach den vierten Band lesen. Die anderen fand ich schließlich sehr gut.


    "Der Erlöser" war mein erstes Buch von Nesbø, danach kamen dann die Folgebücher an die Reihe. Die Teile, die vor "Der Erlöser" erschienen, lese ich immer mal wieder nach, wenn ich nichts Aktuelles am Start habe. Und ich bin froh, dass ich erst später in die Reihe eingestiegen bin, denn hätte ich mit "Kakerlaken" oder "Die Fährte" begonnen, hätte ich wahrscheinlich recht schnell das Interesse an Nesbø und der Hole-Reihe verloren. So wirklich schlecht sind die älteren Teile zwar nicht, aber vom Hocker haben sie mich auch nicht gehauen. Da fällt mir gerade ein: "Das fünfte Zeichen" fand ich auch gut. Aber, wie gesagt, die Teile davor kann man sich eigentlich sparen (meine Meinung) oder nur deshalb lesen, um den gesamten Verlauf nachvollziehen zu können.

    Voltaire :


    Das mit dem Ausdrucken und aufs Klo hängen ist gar keine schlechte Idee. Vielleicht liest sich das ja tatsächlich einer deiner Klobesucher durch und kann dir anschließend ein wenig auf die Sprünge helfen, denn du hast so gut wie gar nichts davon, worauf ich eigentlich hinauswollte, verstanden. Gerne hätte ich mir auch selber die Mühe gemacht, aber wer direkt mit so einem möchtegern witzigen (BTW: Für Chuck-Norris-Sprüche wird man mittlerweile schon im Kindergarten verprügelt, weil keiner sie mehr hören mag) Von-oben-herab-Spruch daherkommt, kann sich gerne mit jedem unterhalten - nur nicht mit mir.


    :wave

    Ich bin wahrlich kein Fortuna-Fan, finde die Meinungsbildung hier im Thread dennoch etwas neben der Spur ...


    Punkt 1: Hier wird kaum ein Wort darüber verloren, dass der erste Spielabbruch vordergründig durch den Herthablock hervorgerufen wurde, in dem wie blöd herumgezündelt wurde und aus welchem etliche Bengalos aufs Spielfeld geworfen wurden.


    Punkt 2: Sicherlich darf darüber diskutiert werden, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass kurz vor Spielende so viel Düsseldorfer über die Banden klettern und sich am Spielfeldrand positionieren konnten.


    Davon jedoch abgesehen: Was kurz vor Schluss passierte, war nix anderes als eine Kettenreaktion. Einige am Rand stehende Personen deuteten einen Pfiff (war, glaube ich, ein Toraus-Pfiff) als Schlusspfiff und stürmten, in dem falschen Wissen, das Spiel sei beendet und man könne den Aufstieg nun im Innenraum feiern, den Platz. Rennt einer los, rennen die anderen hinterher.


    Und: So wie ich das sehen konnte, waren das zu 99% tatsächlich nur Feiermenschen, die nicht die Absicht hatten, den Spielbetrieb zu stören oder Spieler der gegnerischen Mannschaft anzugehen. Letztlich haben ja auch alle den Platz wieder verlassen, ohne großartig Theater zu machen.


    Wenn ich dann so einen Mist lese, von wegen Berliner Spieler hatten Angst um ihr Leben - LÄCHERLICH! Zumal einige von diesen Spielern kein Problem damit hatten, sich während der Bengalophase in Richtung des Berlinblocks zu bewegen, aus dem nun wirklich eine Fackel nach der anderen flog. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Berlinfans auch gerne mal den eigenen Platz stürmen und alles kurz und klein schlagen.


    Keine Frage, da lief gestern einiges schief, aber warum hier derart auf die Düsseldorfer Fraktion eingeschlagen wird, erschließt sich mir nicht so ganz ...

    Lionel Shriver - Wir müssen über Kevin reden


    Wir müssen über Kevin reden wurde durch Mundpropaganda ein Erfolg in Amerika und England, sorgte allseits für Aufsehen und bot Stoff für zahlreiche kontroverse Debatten. Die Autorin wurde für das große Wagnis, das sie mit diesem Roman eingegangen ist, mit dem Orange Prize ausgezeichnet, einem der wichtigsten internationalen Literaturpreise. Evas Sohn Kevin hat eine furchtbare Gewalttat begangen: In der Schule hat er mehrere Menschen getötet. Von allen verurteilt und von jetzt an auf sich selbst gestellt, findet Eva den Mut, sich in aller Offenheit den quälenden Fragen auszusetzen: Hätte sie ihr Kind mehr lieben sollen? Hätte sie das Unglück verhindern können? Hätte sie ihre Ehe retten können? Stilistisch brillant und mit erschütternder Klarheit lotet dieser Roman die Tiefen und Untiefen der modernen Gesellschaft aus. Lionel Shriver erzählt aus der Sicht einer Mutter, die sich auf schmerzhafte und ehrliche Weise mit Schuld und Verantwortung auseinandersetzt.

    Ich kann die Ausgangsfrage nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten, da nicht jeder Buchkauf unter den gleichen Voraussetzungen geschieht.


    Zum Beispiel habe ich ein paar Stammautoren, von denen ich jedes Buch kaufe, ganz unabhängig davon, ob andere Rezensenten es zerreißen oder nicht.


    Bei Büchern, die von mir bislang unbekannten Autoren verfasst wurden, kann es aber durchaus schon mal vorkommen, dass ich mich von den dazugehörigen Rezensionen beeinflussen lasse - wenn sie eine gewisse Aussagekraft besitzen. Kritiken der Marke "Das ist das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Total langweilig. Finger weg!" nehmen beispielsweise keinen Einfluss auf meine Kaufentscheidung. Im Gegensatz dazu habe ich aber auch schon viele Rezensionen gelesen, anhand derer ich in etwa abschätzen konnte, ob das Buch etwas für mich sein könnte oder nicht. Dementsprechend fiel dann auch meine Kaufentscheidung aus. Ebenfalls oftmals hilfreich: Leseproben.


    Andererseits gibt es auch etliche Bücher, die ich gekauft habe, ohne den Autor zu kennen oder vorher irgendeine Kritik gelesen zu haben. Oder Bücher, deren Autoren ich bislang nicht kannte und die kritiktechnisch nicht sonderlich gut wegkamen, mich aber dennoch interessierten. Sowas landet auch in meinem Warenkorb.


    Wie gesagt, es gibt so viele unterschiedliche Faktoren, die mich bei einem Buchkauf beeinflussen - da habe ich keine klare Linie ...

    Peter James; Und morgen bist du tot; 2,2
    Jürgen Domian; Der Tag, an dem die Sonne verschwand; 1,7
    Rudi Assauer & Patrick Strasser; Wie ausgewechselt: Verblassende Erinnerungen an mein Leben; 3,1
    Ursula Poznanski; Fünf; 2,5
    Philip Tamm; Zwei wie wir; 3,7
    Benedict Wells; Becks letzter Sommer; 2,0
    Frank Goosen; Sommerfest; 1,2; Monatshighlight
    Wolfgang Herrndorf; Sand; 3,6
    Jürgen Domian; Der Gedankenleser; 3,5
    Chuck Palahniuk; Das letzte Protokoll; 4,2
    Cody McFadyen; Der Menschenmacher; 3,8
    Eugen Ruge; In Zeiten des abnehmenden Lichts; 2,4
    Max Bentow; Der Federmann; 4,0

    Hach ... Ich vertilge jetzt noch meine zwei letzten Pilsetten und dann geht's bettwärts. Superabend, mitreißendes Spiel, die zweite Halbzeit habe ich quasi komplett stehend vorm TV verbracht. Solche Spiele entschädigen Vieles und dann weiß ich wieder, dass ich dieses Schalke-Bekloppte wohl nie ablegen werde und auch nie ablegen möchte.


    Das 96er-Spiel auch eine astreine Angelgenheit.


    Toller Fußballabend :anbet

    Hab mal eine Frage, wie die Einrichtungsexpertinnen bzw. -experten das hier sehen: In meinem verhältnismäßig kleinen Wohnzimmer (knapp 16 m²) habe ich nur eine Wandseite, die ich nach Belieben nutzen kann, da die anderen drei von meiner Eckcouch, einem CD-Regal und einer schönen Fensterreihe eingenommen werden. Die freie Wandseite wird aktuell zu Dreiviertel von einer Billykombination (momentan noch weiß, möchte aber auf Birke umrüsten) eingenommen, der restliche Platz reicht für einen Fernsehtisch. Sieht eigentlich ganz gut aus, aber manchmal, wenn ich so durch diverse Möbelhäuser latsche, denke ich mir, dass ich die Bücherregalwand auch schicker gestalten könnte; nur so 'n Bücherregal und ein Fernsehtisch sind ja nun nicht unbedingt - so vom Optischen - absolute Einrichtungshighlights, auch wenn ein Bücherregal schon was hermacht. Aber als "Haupteinrichtungsgegenstand"? Andererseits möchte ich meine Bücher auch nicht im Arbeitszimmer (was zugegebenermaßen eigentlich mein Raucherzimmer ist) unterbringen.


    Wie seht ihr das? Sind Fernseh-, Couch- und Couchtisch, CD- und Bücherregal eine gelungene Einrichtung für ein Wohnzimmer? Wie gesagt, ansonsten steht dort nichts, außer ein bisschen Grünzeug.

    Zitat

    Original von Babyjane
    Denn ich, die ich sonst immer sehr rasch weiß, wer hier wen um die Ecke gebracht hat, habe es tatsächlich nur wenige Seiten vor der Ermittlerin geschnallt und zwar nicht, weil es zu wenige Hinweise gegeben hätte, sondern weil sie wirklich geschickt im Text verwoben und nicht zu offensichtlich waren. Chapeau, das gelingt wirklich nur wenigen.


    Bei mir verhielt es sich genau umgekehrt - selten war mir so früh klar, wer der Täter ist.


    Macht aber nix, denn "Fünf" ist wirklich gut gelungene Spannungsliteratur, die zu fesseln weiß, sich flüssig lesen lässt und genau das Richtige ist, um einen Samstag wie heute lesend auf der Couch zu verbringen. Kein Knaller, aber gute Unterhaltung.