Ich finde es auch schwierig, Bücher in dieser Ausschließlichkeit als "Werde ich niemals lesen"-Titel zu behandeln. Mich kann man beispielsweise mit Historischem oder Science-Fiction-Kram jagen. Oder mit "Frechen Frauen". Horror ist auch nicht so wirklich mein Fall. Aber wer weiß, vielleicht erwische ich irgendwann mal ein Science-Fiction-Buch, das mich total begeistert, und dann lese ich erst mal nur noch Bücher aus diesem Bereich. Kann passieren.
Dennoch gibt es Bücher, von denen ich mit Sicherheit sagen kann, dass ich sie niemals lesen werde. Und zwar Biografien (oder Autobiografien) von Leuten, deren Erzähltes mich einfach nicht interessiert. Wenn jemand bei "Wetten, dass ..?" schwer verunglückt, ist das sicherlich keine schöne Sache, mich interessiert dessen Lebensweg aber einfach viel zu wenig, als dass ich via Buchform mehr über ihn erfahren möchte. Selbiges gilt für Phillip Lahm, Dieter Bohlen oder - kommt bestimmt bald in die Läden - Jenny Elvers, die von ihrer Flucht aus dem Alkoholdauerrausch erzählen möchte. Überhaupt finde ich es ganz schlimm, dass jeder Karl Arsch meint, etwas über sein Leben erzählen zu müssen. Aber gut, es wird Interessenten geben, ansonsten gäbe es diese Bücher wohl nicht.
Hinzu kommen Bücher, deren Verfasser überwiegend im TV-Bereich tätig sind und mich dort schon nerven. Keine Ahnung, warum ich mir von denen auch noch ein Buch kaufen sollte?! Beste Beispiele: Eckart Von Hirschhausen (ganz schlimm, wie er versucht locker zu sein, obwohl er in der Schule sicherlich einer war, der ganz hektisch wurde, wenn er die Frage des Lehrers beantworten konnte). Oder Ralf Schmitz mit seinem Katzenbuch. Ganz unabhängig davon, dass ich Katzen nicht mag, finde ich auch ihn nahezu unerträglich. Wie gesagt, solche Leute können sich die Finger wundtippen - deren Bücher werde ich dennoch NIEMALS lesen.