Den ersten Teil hab ich auch durch.
Ich war von Anfang an begeistert, man kommt gleich rein in die Geschichte, sie ist spannend und gegen ein paar brutale Szenen hab ich auch nichts. Ich feue mich schon auf's Weiterlesen.
Allerdings gab es ein paar Sachen die mich gestört haben.
So nervt mich ein wenig dieses ständige Selbstmitleid der 3 Frauen, wie schrecklich doch ihr privates Leben ist und gleich drauf betonen sie aber sofort, dass sie ja nicht jammern wollen und alles so in Ordnung ist.
Vor allem während der Ermordung von Rita, fand ich ihre Gedankengänge ziemlich unrealistisch. Nach dem Motto "Naja, mein Leben läuft eh völlig daneben, warum soll ich mich jetzt nicht lieber umbringen lassen, statt ihm zu verraten, wo sich Maria aufhält.
Und die Zufälle waren mir zu konstruiert. Maria läuft zu Verena, die zufällig eine Anwältin kennt, die wiederum einen Journalisten kennt, der dann ganz zufällig Julia Durant kennt.
Bei der Verhandlung zu der Julia Durant musste, frag ich mich, ob die Ähnlichkeit zum Fall der verschwundenen Peggy aus Lichtenberg (die Leiche nie gefunden, Vermutungen, dass sie ins Ausland gebracht wurde und plötzlich wird ein geistig zurückgebliebener Mann als Täter präsentiert, der erst gesteht und dann widerruft) beabsichtigt ist.