Ich verlose in dieser Woche zwei Exemplare des neuen Romans von Jutta Profijt
"Kühlfach zu vermieten"
Ich verlose in dieser Woche zwei Exemplare des neuen Romans von Jutta Profijt
"Kühlfach zu vermieten"
Leser fragen – Autoren antworten: Vincent Kliesch
Meine Meinung
rei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert.Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird. (Quelle: amazon.de)
Wenn man sich vornimmt einen Roman wie "Sturz der Titanen" zu lesen, sollte man sich Zeit nehmen, denn man sollte sich gewiss sein, dass die Story keine tagelange Pause verzeiht. Dafür ist die Handlung viel zu komplex.
Anfangs hatte ich ein paar Berührungsängste, nicht allein dadurch verursacht, dass das Personenregister so umfangreich ist. Auch die 1020 Seiten schreckten mich ein bisschen ab. Aber dann siegte meine Neugier auf das Buch und ich habe mich vollends auf die Geschichte eingelassen und schon nach 70 Seiten war ich komplett in die Handlung versunken.
Follett zeichnet ein fantastisches und vor allen Dingen verständliches Bild der politischen Ereignisse von 1914 bis 1920. Auch Leser, die wenig politisch interessiert sind oder früher Geschichte nicht gerade als ihr Lieblingsfach bezeichneten so wie ich wird dieses Buch gefallen.
Dem Autor ist es gelungen immer wieder unvorhersehbare Wendungen mit einzubauen, die mir beim Lesen entweder rote Wangen, Atemlosigkeit oder auch ein paar Tränchen bescherten. Schwangerschaften, Trennungen, geheime Liebschaften und viel Sex Follett geht hierbei aufs Ganze!
Am meisten berührt hat mich dabei die Liebesgeschichte zwischen Maud und Walter. Ohne Kompromisse kämpfen sie bis zum Schluss um ihre Liebe, auch wenn sie dafür einige Rückschläge in Kauf nehmen mussten.
Nicht nur diese zwei sind es, die mit ihrer Entwicklung in diesem Roman beeindrucken. Da werden ein Zimmermädchen zur politisch engagierten Kämpferin und ein Gauner zum Offizier.
Was mir jedoch ein fehlte war noch mehr Facettenreichtum bei den Figuren. Ein Betrüger bleibt bei Follett ein Betrüger und ein Adliger bleibt ein vorurteilsbeladener Snob. Und auch der eben angesprochene Offizier bleibt letzten Endes nichts weiter als ein Ehebrecher und Dieb.
Genauso hat das Buch ein paar überflüssige Längen.
Der Anfang war brillant und spannungsvoll konstruiert. Und auch große Teile in der Mitte der Handlung flogen nur so dahin. Nicht zuletzt durch den relativ flüssigen Schreibstil. Diese Kapitel waren ereignisreich und vor allen Dingen abwechslungsreich. Aber zwischen ca. Seite 700 und 900 ging es nur noch politisch zu und das auf so zähe Art und Weise, dass ich mich wirklich motivieren musste das Buch bis zum Ende zu lesen. Lediglich die Neugier über die weiteren Geschehnisse trieb mich an durchzuhalten. Schlussendlich wurde ich dann auch mit einem für mich zufrieden stimmenden Ende belohnt. Ich erhoffe und wünsche mir die Fortsetzung ein bisschen weniger politisch.
An meiner Rezension merkt man sicher schon, dass ich hin und her gerissen bin zwischen Begeisterung und netter Unterhaltung. Ich kann mich wirklich nicht entscheiden. Einerseits hat Follett die politischen Ereignisse sehr anschaulich beschrieben, dann gab es wie schon erwähnt Kapitel in denen es stur nur um Revolution, Aufstände etc. ging.
Fazit: Lesenswert ist "Sturz der Titanen" auf jeden Fall, aber man darf nicht zu viel erwarten.
Meine Meinung
Lilly Tanner träumt von der ganz großen Karriere als Drehbuchautorin. Die filmbegeisterte junge Frau arbeitet momentan aber noch in einer Videothek und hat bereits ihr erstes Drehbuch geschrieben. Aber wie verkauft sich sowas am Besten und vor allen Dingen wo? Ganz klar: in Hollywood. Da passt es natürlich wunderbar in Lillys Plan, dass ihre beste Freundin Emma Schauspielerin werden möchte.
Das Glück ist den beiden quirligen Freundinnen scheinbar ganz nah auf den Fersen, denn Emma steht eine dicke Erbschaft ins Haus und lässt sie äußerst spendabel sein. Kurzerhand lädt sie Lilly zu einem Trip nach Hollywood ein.
Dort angekommen müssen sich die zwei erst einmal gegen zwielichtige Gestalten, überengagierte Castingveranstalter und aufdringliche Touristen wehren. Nach einem Besuch in einem Restaurant steht Lilly sogar in den Schlagzeilen - als schamlose Gespielin von Brad Pitt. Die Presse ist aus dem Häuschen und als Lilly dann obendrein mit George Clooney im Pool landet, überschlagen sich die Ereignisse gänzlich. Die plötzliche Popularität erscheint Lilly eher lästig, bis ihr Emma den Tipp gibt genau das für ihr Drehbuch auszunutzen. Kann Lilly ihr Drehbuch erfolgreich vermarkten und gleichzeitig glaubhaft machen, dass sie eben nicht "Im Bett mit Brad Pitt" war bzw. doch, aber eben nicht so wie es Hollywood annimmt.
Ich habe ganz ehrlich überlegt, ob ich mich wirklich an diese Rezension setze. Warum? Tja, weil ich meine Rezension zu "Ich und Er und null Verkehr" eh nicht mehr toppen kann. Aber dann dachte ich mir, dass es schade wäre wenn durch meinen Zwiespalt vielleicht weniger Leser/innen auf Kim Schneyder aufmerksam werden würden.
Ich hatte ja schon mehrmals betont, dass Chick - Lit absolut zu meinen Favoriten zählt, aber so wie die Autorin mich mit ihrem Schreibstil um den Finger gewickelt hat, ist es bisher nur einer Autorin gelungen. Wer das ist, ist an dieser Stelle uninteressant.
Fakt ist, dass Kim Schneyder sich definitiv nicht hinter Bestsellerautorinnen dieses Genres verstecken muss und ich bin mir sicher, dass sich diese bald ganz warm anziehen müssen, denn Kim Schneyder bringt neben frischen Wind auch neuen ungezwungenen Humor, außergewöhnliche Storys, turbulente Verwicklungen und schräge Gestalten mit. Ich würde sie euch nicht so uneingeschränkt empfehlen und ans Herz legen, wenn ich nicht absolut überzeugt von ihrem herzerfrischenden Stil wäre.
Eigentlich gibt es kaum noch etwas zu sagen, ich würde mich nur wiederholen und wie schon bei meiner oben erwähnten Rezension passt auch hier wieder:
" Verfeinert wird das Ganze mit Unmengen von Humor, so, dass ich euch an dieser Stelle raten möchte, das Buch nicht im Bus oder der Bahn zu lesen. Ich wurde mehrmals komisch angeschaut, weil ich so prusten musste, aber dafür weiß ich jetzt, warum man einen Burger nicht unbedingt im Auto essen sollte. Ohne krampfhaft lustig zu wirken, hat die Autorin ihren Schreibstil mit so viel Wortwitz versehen, dass ich mich köstlich amüsiert habe und dieses Buch als perfekte Lektüre für den Urlaub empfehlen möchte. Obendrein überzeugen die romantische Szenen ohne kitschig zu wirken oder gar unglaubwürdig. Ich kann euch Kim Schneyder nur wärmstens empfehlen."
Ich habe noch nie Teile einer Rezension kopiert, aber es passt eben eins zu eins auch bei dieser Lektüre. Kim Schneyder hat es also wieder einmal geschafft mich um den Finger zu wickeln.
Fazit: Kim Schneyder ist für mich die neue Königin auf dem Chick - Lit - Thron.
P.S. Ich verzichte jederzeit auf Brad Pitt in meinem Schlafzimmer, wenn ich Kim Schneyder für eine Lesung in meinem Wohnzimmer engagiert bekomme.
Lieber Piper - Verlag, würden Sie das unterstützen oder wollen Sie Angelina unglücklich sehen?
Meine Meinung
Unter allen Fußballern war Robert Enke eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Als überwältigendes Talent mit 20 berufen, für den legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent und etablierte sich schließlich, als es fast zu spät schien, noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng erzählt von Erfolgen und Misserfolgen, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen: Robert Enke hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen derer, die ihn umgaben. Und blieb selbst nicht verschont von großen Schicksalsschlägen wie dem Tod seiner kleinen Tochter. Sein Freitod berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.
(Quelle: amazon.de)
Irgendwie fehlen mir die Worte dieses Buch zu rezensieren und ich wünschte es gebe nichts zu rezensieren, denn das hieße Robert Enke wäre noch am Leben.
Stattdessen muss Ronald Reng nun Roberts Geschichte alleine erzählen. Reng berichtet über Enkes Fußballkarriere vom Zweitligatorhüter von Carl Zeiß Jena bis hin zu seinem großen Triumph mit 29 Jahren im Tor der Nationalmannschaft zu stehen. In einem klaren, nüchternen Schreibstil schildert er Enkes ersten Ausbruch der Krankheit 2003 und seinem Kampf gegen den "schwarzen Hund" im Jahre 2009, der ihn schließlich zum Aufgeben zwang.
"Welche Kraft muss diese Krankheit besitzen, wenn sie einen wie ihn in den Trugschluss lockt, der Tod sei eine Lösung?" (Seite 11)
Schockierend, berührend und vor allen Dingen aufrüttelnd öffnet Reng einem die Augen für die Finsternis in Enkes Kopf. Enke war beherrscht von Angstzuständen und Selbstzweifeln. Seine Krankheit verschloss ihm die Realität, die Freude und manchmal auch die einfachen Dinge des Lebens. Sein falsches Selbstbild, geschaffen durch die Depression, ließ kein Licht zu.
">Wenn du nur einmal eine halbe Stunde meinen Kopf hättest, dann würdest du verstehen, warum ich wahnsinnig werde<, sagte er einmal zu Teresa." (Seite 13)
Und doch schaffte Robert es in manchen Augenblicken eher lapidar mit seiner Krankheit umzugehen: "Robbi mit dem kranken Kopp", nannte er sich in Gedichten. Die Stimmungsschwankungen trugen wohl dazu bei.
All diese tragischen Episoden machen die glücklichen Momente des Robert Enke noch bedeutsamer. Die Geburt seiner Tochter Lara, die Hochzeit mit Teresa und die von Fans umjubelten Phasen im Tor.
"Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben" ist kein Fußballbuch. Vielmehr ist es die Geschichte eines Mannes der der Dunkelheit in seinem Kopf entkommen wollte, aber auch die Geschichte seiner Frau und seiner engsten Vertrauten. Sie alle sprachen ihm Mut zu und gaben ihm Halt. Auch wenn sie diesen nun leider am meisten brauchen aber das ahnte bis zum 10.November 2009 niemand. Viele Fragen werden daher unbeantwortet bleiben.
Reng hat mit seiner Enke Biographie nicht nur eine Erinnerung an Robert Enke geschaffen, sondern auch ein klareres Bild auf die Krankheit Depression und trägt damit zur Aufklärung der Krankheit bei, denn im Falle schwerwiegender Depressionen benötigt es mehr als ein "Nun reiß dich mal zusammen!".
Ein Leben kann man nicht bewerten, wohl aber einen offenen Beitrag, der zum Verständnis beiträgt dafür 5 Punkte.
Fazit: Ein offener Bericht, schonungslos, nüchtern und doch so wertvoll!
Inhalt
Quelle:www.amazon.de
Es war einmal ein kleiner Junge. Die Mutter war schön und elegant wie eine Prinzessin. Doch sie lächelte viel zu selten. Viel zu oft war ihr Gesicht mit Tränen übersät. Wenn der Vater zu viel getrunken hatte, herrschten zuhause Angst und Gewalt.Dem Jungen blieb nur eine Zuflucht: Seine Träume. Er träumte von einer Welt, in der alles prunkvoll glänzte. In der Frauen nicht nur wie Prinzessinnen aussahen, sondern sich auch so fühlten.Der Junge von damals hat seinen Traum wahr gemacht ═ die Prinzessinnen von heute danken es ihm. Niemand erklärt Harald Glööckler so gut wie Harald Glööckler selbst. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte.
Meine Meinung
Ich tue mich ja immer schwer damit Biographien zu bewerten, denn die Frage "Soll ich etwa das Leben des Autors bewerten?" ist dabei nicht weit entfernt.
Wenn ich das vorliegende bisherige "Leben" bewerten müsste, würde es direkt 10 Punkte erhalten. Warum? Weil es Menschen gibt, die sich nicht aus ihrem Schicksal "ausruhen", jammern oder ständig über ihre ach so schlimme Kindheit klagen. Versteht mich nicht falsch. Eine schlechte Kindheit kann einen prägen definitiv und ich weiß, wovon ich rede!
Aber ich habe es schon sehr oft erlebt, dass es Menschen gibt die all ihre Fehler und Macken darauf schieben, statt sich einfach einzugestehen, dass es an ihnen selbst liegt und nicht am lieblosen Elternhaus. Das ist natürlich nicht bei allen Menschen, die Wärme und Geborgenheit in ihrer Kindheit missen mussten, so. Einige sind ein Leben lang in Therapie und denen spreche ich an dieser Stelle auch mein Mitgefühl aus, um die geht es im Moment auch gar nicht und ich möchte niemanden angreifen!!
Und dann gibt es Menschen wie Harald Glööckler.
Vielen ist Glööckler als Exzentriker, Paradiesvogel, durchgeknallter Modedesigner bzw. "King of Kitsch" bekannt. Genauso erging es mir bisher und als ich sah, dass er eine Biographie geschrieben hat, musste ich sie einfach lesen, denn ich war mir sicher, dass hinter dieser Fassade etwas anderes als ein schillernder Modemacher steckt.
Glööckler, geboren am 30.05.1965 in Maulbronn, erlebte mit 13 Jahren wie seine Mutter starb, ausgelöst durch einen Treppensturz. Der alkoholkranke Vater hatte die Mutter geschubst. Offiziell war die Todesursache ein Unfall inoffiziell wohl eher der traurige Höhepunkt eines langjährigen Horrorszenarios.
Doch trotz dieses unfassbaren Vorfalls hielt Glööckler an seinen Träumen, die er schon seit frühester Kindheit hatte, fest. Er hatte die Idee, dass sich jede Frau wie eine Prinzessin fühlt. Er träumte von Schlössern, Roben und ganz viel Glamour. Seine Kreativität war grenzenlos und sein Ideenreichtum ließ ihm oftmals keine Ruhe.
Schnell wurde klar, dass er in seinem ersten Job nicht lange glücklich werden würde und so verließ er bald die Herrenabteilung eines Modehauses und gründete mit seinem Lebensgefährten, Dieter Schroth, sein eigenes Modelabel: Pompöös.
Und genau so ging es bis heute weiter. Trotz einiger Tiefschläge hielt Glööckler an seinem Traum fest und wenn es gar nicht mehr ging, machte er einfach seine ganz individuelle Bestellung beim Universum oder bat seine, auf der Fensterbank sitzenden, Engel zur Hilfe. Ob man nun an übersinnliches glaubt oder nicht. Seinem Erfolg hat es jedenfalls nicht geschadet. Ganz im Gegenteil.
Glööckler kam bisher richtig rum: St.Moritz, Hongkong, Italien und Hollywood nicht zu vergessen. Glööckler inspirierte Sacha Baron Cohen zu seiner Titelfigur in dem Film "Brüno".
Viele Stars modelten für ihn und unterstützten seine aufregenden und dramatisch inszenierten Shows: Brigitte Nielsen, Gina Lollobrigida, Chaka Khan um nur einige zu nennen. Er stattete das Ensemble des Friedrichstadtpalastes mit den Kostümen zur Weihnachtsrevue aus und erhielt den Kulturpreis der Berliner Boulevardzeitung "B.Z.".
Seinen Durchbruch schaffte er aber endgültig in Zusammenarbeit mit dem Homeshopping Sender HSE24. Antrieb hierfür war seine Idee, dass Luxus allen erschwinglich sein sollte
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus seinem Leben. Ich möchte ja nicht ganz zu viel vorwegnehmen. Fakt ist aber, dass es mich sehr beeindruckt hat, wie sehr dieser Mann an seinen Träumen festhält und sie letzten Endes auch erreicht. Ob es nun wirklich Sinn macht, dass sich jede Frau wie eine Prinzessin fühlt oder nicht, sei dahingestellt. Schön ist der Gedanke auf alle Fälle.
Und ob man Harald Glööckler nun mag oder nicht (soweit es die meisten, inkl. mir, eh nur aus der Ferne beurteilen können) - von seinem Ehrgeiz, seiner Kreativität, seinem Engagement für Hilfsorganisationen und dem Talent, aus einer Show ein Event zu machen, sollten sich viele eine große Scheibe abschneiden.
Seine Fassade, die er in meinen Augen hatte, hat diese Biographie nicht zum Einstürzen gebracht. Ganz im Gegenteil, mittlerweile denke ich, dass es die niemals gab.
Glööckler ist einfach so. Pompöös, schillernd, eben ein Gesamtkunstwerk. Angefangen von tätowierten Augenbrauen, über Botox im Gesicht und manikürten Nägeln.
Glööckler macht das worauf er Lust hat, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne sich an den Blicken anderer zu stören. Als die Schlagzeilen einmal lauteten er wäre pleite, ging er in das beste Restaurant am Platze, bestellte sich Hummer und Champagner und brachte so der Welt, ganz ohne Worte, sein Statement! Da muss man den Hut ziehen, ob man will oder nicht.
Sein Perfektionismus spiegelt sich auch in der Gestaltung des Buches wieder, die er sicherlich mit Argusaugen überwacht hat. Trotz des einfachen Schreibstils ist alles an dem Buch stimmig. Nicht nur der Umschlag, der zweiseitig bedruckt ist und so von beiden Seiten verwendet werden kann, macht dieses Hardcover zu einem Hingucker. Nein, sogar das gelbe Lesebändchen ist mit einer kleinen Krone versehen. Eben wie im Schriftzug von Pompöös. (siehe Kundenfotos)
Der Schutzumschlag verbirgt noch ein Poster des Designers mit immer wieder anderem Styling, eben so, wie es sich für einen Modedesigner, der im Sternzeichen Zwillinge geboren wurde, gehört.
Ach und dann noch ein Wort zur Danksagung. Ich lese Danksagungen grundsätzlich zuerst. Meistens direkt, wenn ich ein neues Buch in den Händen halte. Aber die ersten Sätze dieser Danksagung haben mich umgeworfen. Sie sind nämlich außergewöhnlich mutig und mit Sicherheit bei den richtigen Leuten angekommen.
Fazit: 5 von 5 Punkten - nicht für sein Leben bzw. seine Biographie, weil ich nicht die Frechheit besitzen möchte ein Leben zu beurteilen. Aber einen Punkt jeweils für seinen Mut, seine Kreativität, sein Durchhaltevermögen, seinen Mut zu sich selbst zu stehen und sein Engagement.
Meine Meinung
Katherine ist mehr als überrascht, als sie von dem beliebtesten Mädchen der ganzen Schule zu deren Geburtstagsparty eingeladen wird. Alice will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine doch eher zurückhaltend und das nicht nur, weil sie ein Geheimnis mit sich trägt, von dem niemand erfahren soll. Nicht auszudenken was geschieht, wenn jemand herausfindet, was mit ihrer kleinen talentierten Schwester Rachel geschehen ist.
Auch von der Schuld, die seitdem auf Katherines Schultern lastet, soll keiner in ihrem neuen Umfeld Wind bekommen. Zu tief sitzt der Schmerz über das eigene Versagen in der Einzelgängerin.
Die Party wird ein voller Erfolg! Für Katherine ist die Zeit des "Mauerblümchen - Daseins" fortan vorbei. Von Schülern, die sie gar nicht kennt, wird sie nun morgens mit Namen begrüßt. Die Freundlichkeit der anderen schlägt ihr regelrecht entgegen. Alice sucht weiterhin den Kontakt zu Katherine und sagt, sie will ihre Freundin sein. Und nach langer, langer Zeit empfindet Katherine wieder so etwas wie Glück.
Nichtsahnend, dass Alice zwei Gesichter hat und außer ihren eigenen Regeln keine kennt.
Rebecca James hat in "Die Wahrheit über Alice" eine Hauptfigur gezeichnet, die mich beim Lesen wütend, ratlos und teils angewidert zurück gelassen hat.
Alice ist undurchsichtig, unberechenbar, grausam, zerstörend und egoistisch. Nein, so eine Freundin möchte ich nicht haben. Ihre bestimmende, selbstsüchtige und dominante Art hat mich nicht nur einmal beim Lesen den Kopf schütteln lassen und ich wäre gerne ins Buch gesprungen um Katherine vor ihr zu retten bzw., um mich schützend vor sie zu stellen. An dieser Stelle hätte ich mir allerdings auch ein bisschen mehr Gegenwehr von Katherine gewünscht. Nicht weglaufen, sondern dagegen anlaufen!
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig zu lesen. Dadurch steigert sich das Tempo beim Lesen sogar noch mehr und der Spannungsfaden ist bis zum Ende zum Zerreißen gespannt. Allerdings ahnte ich die Auflösung schon am Anfang des letzten Drittels und von daher war ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht.
Eine Anmerkung zum Ausgang der Liebesgeschichte zwischen Mick und Katherine kann man ebenso erahnen, wenn man am Ende des ersten Drittels den Dialog zwischen Sarah und Katherine aufmerksam verfolgt. Schade, dass dadurch noch ein bisschen von der Handlung vorweg genommen wurde.
Trotzdem war ich total gespannt auf den Showdown, der dann (meiner Meinung nach) mit einem gut gelungenen Überraschungsmoment aufwartete.
Die Autorin hat eine lesenswerte Lektüre geschaffen. Häppchenweise enthüllt sie Katherines Vergangenheit und parallel dazu Alice perfides Spiel, das nach und nach immer gefährlicher wird und sich auch auf Katherines neue Freunde ausbreitet.
Rebecca James hat in ihrem Thriller u. a. einen Szenenwechsel beschrieben. Die Geschichte mit Alice und Katherines aktuelle Situation sind durch Kapitel getrennt und so aufgebaut, dass man weder Handlungsfaden noch Spannungsmomente verliert.
Übrigens ist der Roman aus Katherines Sicht geschrieben und Gefühle wie Wut, Trauer, Angst und Panik lassen sich so noch besser nachempfinden und es ist sicher nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass es dadurch noch schwieriger wird das Buch aus der Hand zu legen.
Die negativen Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen, sind aber persönliche Ansichtssache und es ist ja auch gut, dass Geschmäcker verschieden sind.
Ich bewerte mit 4 von 5 Punkten, da die Charaktere - meinem Empfinden nach - fantastisch gelungen sind, der Plot außergewöhnlich ist und die Spannung bis zum Schluss gehalten wird. Aber eben nur fast! Daher einen Punkt Abzug.
Fazit: Ein fesselndes Lesevergnügen über die Macht der hintergründigen Feindschaft.
Auf der Suche nach neuem Input für mein Chick - Lit - Gen, bin ich neulich auf Kim Schneyder gestoßen. Da ich mich bei vielversprechenden Klappentexten und bunten Covern in Pastelltönen nicht zurückhalten kann, wie ihr wisst, habe ich direkt bei "Ich und Er und null Verkehr" zugegriffen.
Und was soll ich euch sagen? Ich bin mehr als enttäuscht worden. Wisst ihr, ich habe eine lustige Story mit ein bisschen Liebe und Rumknutschen gespickt mit einer klitzekleinen Prise Verwirrung im Herzen der Hauptfigur erwartet. Aber das?? Fehlanzeige! Stattdessen gab es VIEL MEHR!!
Sandra und Martin sind seit etwas mehr als einem Jahr zusammen und haben die erste handfeste Krise. Martin, der Anwalt, hat Angst einen Fall zu verlieren, weil sein zuckersüßes Plapperschnütchen Sandra ihren besten Freundinnen beim Kaffeeklatsch mal kurzerhand die Verteidigungsstrategie in einem schwierigen Fall verraten hat und nun kann er einpacken, da die gegnerische Seite Wind davon bekommen hat. Kein Wunder also, dass es zwischen Martin und Sandra auch ziemlich stürmisch hergeht.
Zum Glück ist Sandra Streitschlichterin par excellence! Schließlich ist sie Kindergärtnerin, und hat dort stündlich mit Krisen und Streit zu tun. Aber privat sieht die Sache anders aus. Dank eines Ratgebers kommt ihr jedoch die zündende Idee. Sie bleibt ab sofort zu Hause und wird ganz nebenbei erfolgreiche Kinderbuchautorin und ihr Schatz bringt die Beute mit Nachhause - also das Geld. Nur blöd, dass Martin so gar nichts davon hält.
Die Story ist nicht ganz so neu, aber Kim Schneyder verpackt sie so turbulent, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen und sie pfeffert sie mit ideenreichen Details.
Dabei erzählen Martin und Sandra ihre Sicht der Dinge aus jeweils anderen Blickwinkeln. Verfeinert wird das Ganze mit Unmengen von Humor, so, dass ich euch an dieser Stelle raten möchte, das Buch nicht im Bus oder der Bahn zu lesen. Ich wurde mehrmals komisch angeschaut, weil ich so prusten musste, aber dafür weiß ich jetzt, warum man einen Burger nicht unbedingt im Auto essen sollte.
Ohne krampfhaft lustig zu wirken, hat die Autorin ihren Schreibstil mit so viel Wortwitz versehen, dass ich mich köstlich amüsiert habe und dieses Buch als perfekte Lektüre für den Urlaub empfehlen möchte. Obendrein überzeugen die romantische Szenen ohne kitschig zu wirken oder gar unglaubwürdig. Ich kann euch Kim Schneyder nur wärmstens empfehlen. Ihr werdet begeistert sein, Tränen lachen und Herzklopfen bekommen alles von einer Lektüre.
Fazit: Auch ohne Verkehr kann diese turbulente Story überzeugen. Chick Lit par excellence!!
Inhalt
Quelle: Amazon.de
Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Rose, David und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz darauf beginnt ein Unbekannter, ein perfides Spiel mit ihnen zu treiben. Was versteckt sich in dem abgeschlossenen Kellerraum neben dem Computer Department? Wer ist dafür verantwortlich, dass erst die Stromleitungen und dann die Heizung manipuliert werden? Ein verzweifelter Wettlauf mit der Zeit beginnt...
Der Verlag über das Buch
Meine Meinung
Wow, wow, wow...ich muss mich erst mal sammeln. So eben habe ich DER STURM zu Ende gelesen und draußen tobt dazu noch einer. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie genial diese Symbiose ist!! Es sei denn, ihr lest das Buch im Moment ebenso und habt gleiche Wetterverhältnisse.
I - Tüpfelchen außerdem: Der Prolog beginnt mit der Zeile "Vorabend zum 11.November 2010"
Und welches Datum hatten wir gestern?? Richtig, den 11.11.2010
Perfekter Zeitpunkt also, um direkt wieder in der Handlung zu verschwinden und das tat ich. Und wie!
Schon nach dem Prolog war ich wieder total gefangen von Krystyna Kuhns tollem Schreibstil (auf den ich bereits in den anderen Rezensionen eingegangen bin und hier nicht wiederholen möchte!), von ihrer Art Spannung aufzubauen, von ihren zahlreichen Cliffhangern die dafür sorgen, dass man einfach weiterlesen muss. Egal ob man will oder nicht. Mein Ratschlag an dieser Stelle: versucht "nebenbei" nicht zu kochen! Was es auch ist es wird anbrennen, weil ihr alles rund um euch vergessen werdet.
Auch im Buch sind mittlerweile drei Monate vergangen, genauso wie seit Erscheinen des zweiten Teils der Serie.
Es ist Remembrance Day! Eigentlich wollen Chris, Julia, Rose und Benjamin über den Feiertag aus dem Tal verschwinden und so wie aussieht, sind sie die Letzten die es verlassen. Schnell packen sie alles zusammen, denn gleichzeitig zieht ein Jahrhundertsturm auf.
Es kommt wie es kommen muss! Plötzlich sind die vier von der Außenwelt abgeschnitten. Zurück am College und halb erfroren müssen sie feststellen, dass hier Einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.
Warum dreht Debbie plötzlich durch und woher stammt die DVD, die sie schlagartig in die Vergangenheit führt? Und welche Rolle spielt Steve Mason?
In diesem Teil dreht sich alles ein bisschen mehr um Debbie und Chris. Genau wie Katie, Julia und Robert haben auch die zwei ihr Päckchen an Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit zu tragen und irgendwie hat alles auch ein bisschen mit dem College zu tun. Zufällig ist jedenfalls keiner der Freunde auf diese Schule gekommen.
Zum Schluss gibt es wieder einen Epilog, der noch mehr Neugier auf die Fortsetzung macht. Ich schrieb ja bereits in meiner Rezension zum zweiten Teil, dass es eine ganz schön lange Wartezeit bis zum nächsten Teil, der im Februar 2011 erscheint, werden wird. Gott sei Dank habe ich noch mehr Lesestoff von Krystyna Kuhn im Buchregal stehen und wenn diese Bücher nur halb so spannend, mitreißend und fesselnd sind wie diese Serie, dann wird die Wartezeit auf alle Fälle nur halb so schlimm.
Für mich ist DAS TAL jedenfalls eines der Lesehighlights in 2010 und ich bin mir sicher die Fangemeinde wird täglich größer.
Fazit: DER STURM wird seine Leser mit offenem Mund und noch mehr Vorfreude auf die Fortsetzung zurück lassen.
Nach dem ersten Teil dieser Jugendbuchreihe musste ich mich noch ein bisschen gedulden, um endlich weiterlesen zu können und nun habe ich Band zwei gelesen und darf direkt zu Band drei greifen, welches vor ein paar Tagen erschien. Dass auch Band drei bei der Spannung in Windeseile zu Ende gelesen sein wird und ich dann bis Februar 2011 darauf warten muss wie es weitergeht, daran möchte ich in diesem Augenblick lieber nicht denken.
Es wird quasi ein harter Winter. ;-))
Katie möchte im zweiten Teil unbedingt das Geheimnis der acht Schüler lüften, die als verschollen gelten und den GHOST besteigen: Daher ist dieses Buch auch aus ihrer Sicht geschrieben, was anfangs ein bisschen für Verwirrung bei mir sorgte, aber dann nicht weniger spannend wurde als der erste Teil. Kuhn reißt den Leser direkt wieder in die Handlung rein und man hat das College ständig vor Augen. Dieses geheimnisvolle, dunkle Gemäuer, welches mich beim Lesen mit Unbehagen umgab und dieses Gefühl durch jedes einzelne Kapitel trug.
Katies Plan begeistert nicht nur Julia, die mehr über ihren Vater erfahren möchte, sondern auch den undurchsichtigen Paul Forster, der wie aus dem Nichts auftaucht und sich der Gruppe anschließt. Ihn auszuschließen ist nicht möglich, da er einen Schachzug spielt, mit dem die anderen nicht gerechnet haben: er hat eine Karte!
Ana Cree, Bergführerin aus Fields, zählt ebenso zu der Truppe, die sich nun auf den Weg macht, auch um so dem langweiligen Besuch der Generalgouverneurin aus dem Wege zu gehen.
Doch bereits zu Beginn tauchen noch mehr Fragen auf.
Woher kommen plötzlich die toten Fische im See? Wieso kann Ana durch Felsen gehen? Was sollte die Warnung gegen Katie, die sie vor ihrem Aufbruch erhalten hat und wird wirklich jemand sterben?
So ein bisschen haben mich manche Szenen an "Blair Witch Project" erinnert: Eine Legende, die sich um in der Wildnis verschollene Jugendliche dreht. Diese gilt es nun zu lüften. Ein paar Freunde machen sich auf den Weg, auch wenn sie ahnen, dass dies sehr gefährlich werden kann. Einer der Teilnehmer nimmt permanent alles mit der Kamera auf und geht seinen Weggefährten dabei zunehmend auf die Nerven.
Nun es ist nicht gerade negativ zu werten, wenn ich dieses Buch mit dem o. g. Film vergleiche, da mir der bis heute eindrucksvoll in Erinnerung geblieben ist, aber der Vergleich ist doch berechtigt, oder?
Die Klettertour wird zu einem sehr bildhaften Lesevergnügen, denn die Autorin hat sich nur ein die kanadischen Berge als Handlungsort ausgesucht, sondern diese auch gekonnt beschrieben. Kein Wunder, dass mir ständig kalt war, als ich das Buch las.
Die Stimmung der Truppe, die Angst vor der Dunkelheit, die Gereiztheit, Dramatik und Angespanntheit hat Krystyna Kuhn brillant umgesetzt und somit steht dieser Teil dem ersten an Spannung in nichts nach!
Außerdem hat Katie ihre erste große Liebe auf dramatische Art und Weise verloren und hat damit ebenso wie Julia und Robert im ersten Band eine sehr bewegende Vergangenheit.
Ohne der Handlung etwas vorweg nehmen zu wollen, möchte ich verraten, dass Katie in den Bergen auf etwas stößt, was noch mehr Fragen aufwerfen wird.
Fazit: Es wird dramatisch, schockierend und vor allem sehr spannend. Haltet euch also gut fest, denn sonst verschluckt euch der GHOST!!
Das LKA Berlin steht vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Drei Opfer sind schon eindeutig auf ihn zurück zu führen, aber der Verrückte hinterlässt keinerlei Spuren. Im Gegenteil, die Wohnungen sind klinisch rein geputzt und verwertbare Spuren somit nicht zu finden. Die Ermittler sind am Verzweifeln. Die einzige Hoffnung liegt nun auf Julius Kern, doch er muss erst noch die Schatten seiner Vergangenheit besiegen.
Vincent Kliesch hat das geschafft was Thrillerautoren selten gelingt: mich von der ersten Seite an zu fesseln! Schon im Prolog wird man von der Spannung ergriffen und diese hält sich ununterbrochen bis hin zur letzten Seite. Hierbei macht sich der Autor einen Zeitsprung zwischen Gegenwart und den Ereignissen von vor drei Jahren zu nutze. Scheinbar unabhängige Handlungsstränge bauen sich nach und nach auf und geben der ganzen Story nochmals Tempo so, dass man unfähig ist dieses Buch aus der Hand zu legen, während sich diese Puzzleteile langsam aber sicher zu einem Ganzen fügen.
Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel sind kurz gehalten. Eine kleine Lesepause zwischendurch bringt der Spannung mit Sicherheit keinen Nachteil. Allerdings muss ich hier die Frage stellen: Wer möchte das überhaupt bei dieser genial konstruierten und mitreißenden Story?
Auch wenn Julius Kern als Ermittler mal wieder das Klischee des gebrochenen Mannes bedient, ist er glaubwürdig beschrieben. Und auch alle anderen Charaktere - allen voran die Psychopathen - sind so konstruiert, dass sie faszinieren und gleichzeitig abstoßen. Für mich ist das genau die richtige Mischung, die ich brauche, um beim Lesen alles um mich herum zu vergessen.
Ich brauche an dieser Stelle sicher nicht betonen, dass ich "Die Reinheit des Todes" in einem durch gelesen habe, aber ich denke, dass ich damit nicht die Einzige bin, weil dieses Debüt ausgezeichnet gelungen ist und im Finale sich fast schon selbst übertrifft und mit Überraschungen nicht spart.
Laut Klappentext ist "Die Reinheit des Todes" der Auftakt zu einer Buchreihe rund um den Ermittler Julius Kern und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn dieser erste Teil verspricht noch viele spannende und packende Lesestunden auf die ich mich jetzt schon freue.
Fazit: Ein Debüt, das seinesgleichen sucht. Thrillerfans sollten Vincent Kliesch einen Ehrenplatz im Buchregal frei halten.
Leser fragen – Autoren antworten: Marie Cristen
Gewinne eines von zwei Exemplaren "Im Bett mit Brad Pitt"
bei
Leser fragen – Autoren antworten (Kim Schneyder)
Meine Rezension:
Seid ehrlich Mädels, wer hatte noch nie den Gedanken die ein oder andere kleine Macke am Lebenspartner, Teilzeitlover oder Ehemann auszubügeln oder aufzupolieren? Sei es die Frisur aus den Siebzigern, die uncoole Brille oder die viel zu kurzen Jeans vom letzten Einkaufsbummel mit Mutti.
Ich glaube keine einzige von euch wird sagen "Da gibt es nichts aufzupolieren!" Es sei denn du heißt Angelina Jolie und teilst dein Bett mit Brad Pitt. Aber selbst der hat ab und zu eigenartige modische Anwandlungen oder züchtet ganze Perücken in seinem Gesicht.
Aber nicht traurig sein Mädels, denn jetzt gibt es Abhilfe!! Sandra Winkler hat mit "Männerpolitur" den ultimativen Ratgeber gegen faule Mitbewohner, Sexmuffel und Modelegastheniker geschrieben.
In kurzen und knackigen Kapiteln schildert sie, wie es ganz einfach ist ab sofort die Beziehung, den Mann und sogar die gemeinsame Wohnung auf Hochglanz zu polieren. Sie beschreibt eindrucksvoll und effektiv, wie Frau z. B. ganz easy ihren Boyfriend aufpimpen kann, ihn von schlechtem Humor und noch schlechterem Benehmen befreit und wie sie mit ganz einfachen Tricks lästige Familienfeste überstehen.
Wie viele Kompromisse sollte Frau eingehen? Wann ist Schluss mit lustig? Wo liegen die Grenzen des guten Geschmacks? Wie kriegen Sie ihren Liebsten weg von Döner und Pommes hin zum Candle-Light-Diner?
All diese Fragen beantwortet die Autorin mit der richtigen Portion Humor und vergisst dabei auch nicht, dass das Problem manchmal gar nicht am Mann liegt!
So kann am Ende jede/r für sich entscheiden, wo beim anderen noch etwas zu polieren ist und ob man die ein oder andere Macke in Kauf oder lieber in Angriff nimmt.
Fazit: Ein humorvoller Ratgeber, aus dem BEIDE lernen können.
P.S. Übrigens räumt bei uns ER den Spüler aus. Wie man ihn dazu bringt, wusste ich schon vor diesem Buch.
ZitatOriginal von Diskordia
Es ist halt schön zu wissen, dass die Autorin selbst es in der Hand hatte und nun ein kleines Stück von ihr selber darin zu finden ist, das hat etwas magisches.
Besser kann man die Frage nach dem WARUM wohl nicht beantworten!!
ZitatOriginal von Herzgedanke
Leser fragen - Autoren antworten (Sabine Ebert)
Gewinne eines von drei Exemplaren "Blut und Silber"
Die Runde wird wiederholt, warum steht im Blog. Außerdem gibt es noch ein zusätzliches neues Gewinnspiel mit Gernot Gricksch.
Leser fragen - Autoren antworten (Sabine Ebert)
Gewinne eines von drei Exemplaren "Blut und Silber"
Leser fragen – Autoren antworten (Katia Fox)
Gewinne eines von drei Exemplaren "Der goldene Thron"
Leser fragen – Autoren antworten (Andreas Föhr)
Ich muss mich leider von einigen Büchern trennen und löse daher meine I.L. - Sammlung auf. Hat jemand Interesse?? An einzelnen Büchern??