Beiträge von buchwürmchen

    Ich denke es ist wie immer mit Kritik.


    Zum einen kommt es einfach auf den Tonfall drauf an. Natürlich ist das in schriftlicher Form ohne große Gesten und untertönen sehr schwierig. Gerade deswegen muß man mehr auf die Wortwahl achten.


    Auch Autoren sind Menschen aus Fleisch und Blut. Der eine hat keine Probleme mit Kritik, der andere verträgt sie weniger. Aber das ist doch im normalen Leben auch so.


    Das andere ist: auch in Realität ist es oft schwieriger jemand etwas negatives direkt zu sagen, wenn man ihn persönlich kennt, egal wie gut oder wie schlecht. Natürlich gibts diejenigen, denen ist es egal was der andere über einen denkt oder ob der die Gefühle verletzt und der sagt ungeschönt die Meinung.
    Doch der Großteil denkt doch darüber nach, sagt entweder gar nichts bzw. die leichtere Version vielleicht.


    Am Anfang als ich angefangen habe Rezensionen zu schreiben, habe ich mir null Gedanken über den Autor gemacht. Doch mittlerweile "kenne" ich einige Autoren (nicht nur über die Eulen) per Email oder Twitter und natürlich macht man sich etwas mehr gedanken darüber. Aber deswegen schreibe ich keine begeisterete Rezension, wenn ich nicht der selben Meinung bin.


    Das bei Leserunden oft mehr begeisterte statt negative Stimmen kommen sehe ich auch logisch. Würde mich nicht in eine Leserunde eintragen, wo mich das Buch gar nicht interessiert. Doch hatte ich es bei TEstleserunden auch schonmal, das ich - das meist positiv aufgenommene Buch - abgebrochen habe, weils mir nicht gefallen hat. Das habe ich dann an jemand anderes aus der Runde weitergegeben. Aber meine Meinung habe ich dazu kundgetan.


    Zum Wortlaut Verriss: ich habe keine Ahnung wie er offiziell deklariert wird, nur für mich persönlich hat dieses Wort einen sehr negativen Beigeschmack.

    mein Zimmer ist reserviert und ich freu mich schon drauf. 3 Monate vorher werde ich meine zugfahrkarte noch kaufen und dann freu ich mich auf Oktober.

    Ich weiß nicht, zu welcher Zielgruppe ich gehöre. Denn ich lese das, was mir gefällt.


    Thema Vampirromane, ja mir gefällt es das es hier viele gibt und das gemischt mit dem nötigen Sinn für Liebe, Romantik und Erotik gemixt. Aber deswegen lese ich nicht alles, was hier erschienen ist. Manche Bücher habe ich auch schon abgebrochen, weil mir der Schreibstil nicht gefiel oder die Story mir zu platt war.


    Ich lese was mir gefällt. Probiere gerne mal auch neues aus. So konnte ich natürlich bestimmte Genre auch mehr ausklammern z.b. mag ich mittlerweile keine wahren Schicksalsromane mehr, Historisches hat es bei mir auch sehr schwer. Wobei Jugendbücher mit historischem Hintergrund mir wiederrum gut gefallen (zumindest die beiden, die ich hier im Kopf habe)


    Durch das eigene RAusfinden meines Geschmacks, ergibt sich natürlich das suchen nach ähnlichen Büchern, ohne das ich alles lesen muß so Vampir, Werwölfe etc draufsteht.


    Bestimmte Verlage suche ich meistens nicht bewußt raus. Natürlich hat sich gerade im letzten Jahr für mich der eine oder andere Verlag aus interessant rausgestellt. z.b. Lyx mit seinen Fantasyromanen, aber auch Knaur wobei hier die Büchergenre vielfältiger sind. Aber auch von Heyne landen bei mir immer wieder Bücher.
    Dagegen gibt es Verlage, wo mich das Gro nicht so anspricht und daher kaum zu finden sind wie z.b. Goldmann.
    Aber auch von kleinen Verlagen finde ich es interessant Bücher zu lesen, oder auch mal von selbstverlegenden Autoren (z.b. BoD)


    Ich bin halt mittlerweile so frei und brech das Buch ab, wenn es mir nicht gefällt. Ab und zu schreibe ich auch eine Rezension zu einem abgebrochenen Buch und versuche auch dazustellen, warum es mir nicht gefallen hat.
    GEnauso gibt es Bücher die ich bis zum Schluß durchhalte, weil es doch irgendetwas gibt, was mich fesselt. Auch hier schreibe ich so wie ich es emfpunden habe.




    Möchte der/die gemeine Leser/-in, dass für ihn/sie als Zielgruppe geschrieben wird?
    zum Teil ja. Wie schon geschrieben bei den Vampir bzw. Paranormalen finde ich es Klasse das hier geschrieben wird. ABER, das große ABER ist es muß auch gut geschrieben sein und in sich schlüssig.


    - Sieht sich der/die Leser/-in als Zielgruppe?
    Teilweise vielleicht, siehe Paranormale Bücher. Aber ich lese auch Jugendbücher, wo ich mit meinen 34 schon rausbin.


    - Empfindet sich der/die Leser/-in durch Autoren und Verlage missbraucht, wenn für ihn/sie konzept- und bedürfnisgenau geschrieben wird?
    Nö warum. Solange mir das Buch gefällt bin ich zufrieden.


    - Lesen die Eulen an ihren Interessen vorbei andere Genres?
    Warum sollte ich?


    - Welche Assoziationen entstehen beim Leser/ bei der Leserin, wenn von ihnen als Zielgruppe gesprochen wird?
    Die Verlage machen sich gedanken darüber, was die Leser interessieren könnte.


    - Sollten Verlage den Mut aufbringen, zielgruppenunabhängig oder vielleicht sogar -übergreifend ein Publikum mit ihren Druckerzeugnissen anzusprechen?
    Passiert das nicht immer wieder? Es gibt soviele unterschiedliche Bücher, unterschiedliche Autoren und unterschiedliche Schreibstile. Viele - gerade die großen Verlage haben ihre Produkte, die nicht zu einer GROSSEN Zielgruppe gehören. Aber ich denke kleinere Verlage haben es damit eher schwieriger, außer sie spezialisieren sich komplett auf ein Thema siehe Christliche Verlage.

    Mein größtes Problem bei Videorezensionen - die ich mir auf diversen Seiten schon mal anschaue - ist meine eingeschränkte DSL Leitung. Damit dauert das Ansehen von Videorezensionen oft eine ewigkeit. Ich habe nur 384 DSL und weiß, das es noch mehr gibt die so eingeschränkt DSL haben. Damit ist das vergnügen halt nicht wirklich groß.


    Selber schreibe ich ja viele Rezis, die ich allerdings entweder hier reinkopiere oder nur kurz wiedergebe. Verlinkt auf meine Webseite hab ich die Rezis direkt noch nicht, weil ich auch denke, das es nicht erwünscht ist.


    Du hast recht, das Internet wird immer "persönlicher" durch Blogs, Videoeinspielungen etc. Wie es auf dauer weitergeht wird man kucken müssen.


    Gerade bei den Videorezensionen habe ich aber auch große Qualitätsunterschiede festgestellt. Qualität in Richtung von "Ich habe wirklich was zu sagen" oder "ich wiederhole meinen Satz 20 mal um 5 Min zu füllen". Denke aber das ist ähnlich wie bei schriftlichen Rezensionen. Nur das die halt oft schneller gelesen sind.


    Es wird sich immer jemand finden, der das toll findet und andere die das - aus verschiedenen gründen - nicht gut findet.

    für unterwegs ist es eher was. Allerdings würde ich da nur titel und autor reinschreiben.


    Klar kann ich das bei bookcook auch ausdrucken, aber ich hab nicht immer das alles dabei. Oder die aktuelle wunschliste (stehen nur knapp 200 bücher drauf *lach*)

    wieso vergeß ich immer wo ich kucken muß. Hab jetzt endlich das letzte update runtergeladen, weiß nicht von wann das ist. Aber wo sehe ich nochmal, was sich verändert hat?