Beiträge von Novemberkind

    Zitat

    Original von Salonlöwin
    Fand ich gar nicht. Das Phantom hat mich nicht berauscht; Cats dagegen fand ich großartig und vielschichtig in der Musik. Was mich gerade bei der Recherche erstaunt hat, ist die Tatsache, dass Mitproduzent des "Tanzes der Vampire" Michael Kunze ist, der auch Elisabeth produziert hat. Erstaunlich, da die Vorstellung dieses Musicals im wahrsten Sinne des Wortes gruselig war.


    Phantom der Oper find ich toll, diese Orgelmusik, die STimme UWe Krögers als Phantom (2006, Essen) *schmelz*. Cats hingegen war nicht so mein ding. Da hat jeder enn Anderen geschmack.
    Tanz der Vampire ist ganz wundervoll. Ich hab die AUfnahme aus der Berliner Inszenierung.... Gruselig? Ich weis nicht da ist auch viel Slappstrick drin.


    Eromis
    Es hieß mal ne Zeitlang das Uwe nie mehr den Tod spielt.

    Man geht davon aus, das wegen eines Lesefehlers es nicht Sisi sondern eigentlich Lisi hieß (ist ein typischer Kosename in Bayern und Österreich für Elisabeth) und wenn man mal ihre Handschrift gesehen hat (habe ich) ist das kein wunder. DIe hat sehr schweifig und flächig geschrieben, das man das nicht genau erkennen konnte, deswegen streiten sich darüber Experten. Elisabeth "Lisi" oder "Sisi" weis man nicht genau zu beurteilen. Aber man ist halt bei Sisi geblieben weils die "Sissi" Filme aus den Fünfziger Jahren den Namen so populär machten.
    Sie wurde aber auch anders abgekürzt "Elise" z.B oder "Erzebet" (ungarische version).

    Gut ich bin mit den ganzen abläufen von Menshcen die sich selbstverletzten nicht bekannt. Ich erinnere mich nur an eine Bekannte, die das gemacht hat. Oftal liegt da der Druck von außen zugrunde und diesen Druck will man irgendwie loswerden und dann kann es echt zu selbstverletzungen führen. EIne Vorstellung die grauenhaft ist.
    Als ich mal in einer Klinik für Menschen mit Borderlinesyndrom sie begleitet hatte, glaubt mir da sind Geschichten, danach fühlt man sich selber erst mal reif für ne Therapie.
    Aber Kitty .... da erkennt man nie wirklich was genu bei ihr sache ist. Sie ist zu Abstrakt. Und auch dieses Sehen von Maden wo keine Sind, waren das nun auswirkenungen , das ihr Vater sie im Keller eingeschlossen hatte oder ein resultat ihrers seelischen Drucks... ich kanns nicht feststellen (in ich zu dumm dazu?) vielleicht sollte ich es einfach noch mal lesen.Obwohl mir die Geschihcte zu eckig erscheint, sie ist nicht wirklich glatt zu lesen, irgendwie ein Hin und her verschiedenster Infos ohne wirklich ein komplettes ganzes zu ergeben. Zum Beispiel die Sache mit diesem Sweatshirtpullover... was sollte das? Hat alles unterbrochen was man bisdahin wusste und war eigentlich total überflüssig

    Also. Die Bücher an und für sich sind echt nicht interessant weil sie immer irgendwie ein und denselben Brei aufkochen. Es ist irgendwie nichts neues und immer fällt auf das die Titelfiguren sich ähneln. Ich fand die Namen der weibllichen Personen immer grotesk und immer waren sie die armen Opfer und suchen nach dem Ritter, der sie rettet. Irgendwie verschwimmt dadurch die Brisanz der Themen. Als ich "Rote Linien" gelesen hat, war das mit abstand wirklich das dBuch zu dem ich gar keinen Zugang hatte, von Kitty weis man nicht und man kann sich auch nicht mit ihr Identifizieren. Sie wirkte irgendwie zu bizarr und ob das nun Borderline war oder nur das Mode-Ritzen konnte ich nicht feststellen. Außerdem hab ich mit leuten zu tun gehabt für die dieses "Ritzen" die einzige möglichkeit war sich irgendwie luftzumachen (von Gefühlen, Schmerzen etc) und dann ein solches Buch, das nur zeigt das man damit in eine psychatrie kommt... na das hilft doch nicht wirklich.

    1. Rebecca von Daphne Du Maurier
    2. Jane Eyre Charlotte Bronte
    3. Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas
    4. Momo von Michael Ende
    5. Versonika beschliest zu sterben von Paulo Cohelo
    6. Das poetische Tagebuch von Kaiserin Elisabeth
    7. Die Sturmhöhe von Emily Bronte
    8. Kabale und Liebe von Friedrich Schiller
    9. Der Fromme Tanz von Klaus Mann
    10. Tod in Venedig von Thomas Mann

    Für mich ist lesen immer die Möglichkeit der Realität für einen Augenblick zu entkommen und einfach Welten kennenzulernen die ich bisher nicht kenne. Dann ist es die möglichkeit intensiver sich mit dem zu befassen was man wissen will. Und es sind freunde die man überall hin mitnehmen kann

    Also Webbers Musicals sind jetzt nicht zu verachten. Phantom der Oper ist herrlich inszeniert gewesen...
    Und das Musical legt schon viel wert auf die Wirkliche Figur der Elisabeth, deswegen ja auch ihr korrekter Name und nicht Sisi