Beiträge von Kayenta

    Ui, da kommt schon der 8. Film? Da hänge ich hinterher, ich glaube, ich habe bisher 5 davon. Ich sehe mir immer wieder den ersten an, der gefällt mir am besten.



    Die Siedler-Bände habe ich als die beiden gelben Klopse mit jeweils 4 Bänden. Das Erbe der Siedler (4 Bände) habe ich noch nicht komplett, aber das wird schon werden.


    Gelesen habe ich sie aber auch noch nicht. ;-)

    "I leave this record for my dear children in the event that they never see their loving mother again and so that they might one day know the truth of my unjust incarceration, my escape from Hell, and into whatever is to come in these pages..."



    Klappentext (sinngemäß übersetzt):


    So beginnen May Dodds fiktionale Aufzeichnungen über ihre Reise im Jahre 1875 in den Westen, in das Unbekannte - welches Schicksal auch immer sie erwartet, kann nur besser sein als das Leben, das sie hinter sich gelassen hat. Ihre Freiheit kommt vom "Bräute für die Indianer"-Programm, einem geheimen Regierungsplan der die Cheyenne-Nation dadurch beschwichtigen soll, daß 1000 freiwillige Frauen aus der "zivilisierten" Welt geschickt werden, die die Ehefrauen der Krieger werden sollen. Was folgt ist die Geschichte von Mays atemberaubenden Abenteuern, ihre kurze, leidenschaftliche Liebschaft mit einem ritterlichen jungen Captain der Army, ihre Ehe mit dem großen Cheyenne Häuptling Little Wolf und ihr Leben unter den Wilden



    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt mit einem kurzen Prolog, der erzählt, wie die Idee vom "Brides for Indians"-Programm geboren wird und wie die ersten "Bräute" auf die Reise geschickt werden.


    Dann setzen May Dodds Tagebücher ein. May erzählt, wie sie in die Situation gekommen ist, aus der ihr einziger Ausweg die Teilnahme am "Bräute-Programm" ist. Sie erzählt vom Beginn ihrer Reise, vom Zusammentreffen mit ihren Reisegefährtinnen, von der langen Reise per Eisenbahn und Planwagen. Wir lernen May und die anderen Frauen kennen. Sie erzählt von John Bourke, dem schneidigen Captain und Shakespeare-Kenner, in den sie sich heftig verliebt. Wir erfahren, wie die Gruppe Frauen bei den Cheyenne ankommt, wie die "Bräute" aufgeteilt werden und wie "geheiratet" wird. Wie das Leben unter den Cheyenne sich gestaltet. Wir begleiten May und ihre Gruppe, ihren Stamm, ihre Familie ungefähr ein Jahr ihres Lebens und erfahren schließlich, wie sich ihr Schicksal erfüllt.


    Abgesehen von meinen anfänglichen Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen meines ersten englischen Buches seit gefühlten Ewigkeiten, war ich von der Geschichte sofort gefesselt. May Dodd ist eine symphatische, interessante Figur, deren Schicksal mich nicht kalt gelassen hat. Auch die anderen Frauen haben mir gefallen, wenn sie auch (wie einige Rezensenten bei amazon.com nicht ganz unrichtig bemerken) recht stereotyp gezeichnet sind. So sind die irischen Zwillinge natürlich rothaarig, die Southern Belle ist eine Rassistin und die englische Malerin ein Flintenweib. Mir sind sie alle ans Herz gewachsen. Mitsamt dem kleinen Pudel Fern Louise.


    Ich habe mit May und den anderen Frauen gelacht, gezittert, gefürchtet und geweint. Und ich habe um sie geweint.


    Für mein Empfinden werden die Cheyenne mit Respekt und Zuneigung beschrieben, sie werden aber auch nicht mit Samthandschuhen angefaßt. Man kann beim Lesen oft nicht umhin, sich zu fragen, wer eigentlich zivilisiert und wer "wild" ist.


    Ich möchte nun auch nicht mehr schreiben, da ich nicht zu viel verraten möchte. Ich bin sicher, SiCollier, der das Buch auch noch lesen will, wird eine sehr viel bessere und aussagekräftigere Rezension verfassen. Haltet mir zugute, daß es meine erste ist.


    Auf jeden Fall ist dieses Buch raktetenmäßig unter meine liebsten Bücher aller Zeiten geschossen. Wenn nicht noch ein unerwarteter Knüller auftaucht, habe ich hier wahrscheinlich das beste Buch meines Lesejahres gelesen.


    Von mir gibt es ganz klar 10 Punkte! (Und das könnten noch zu wenige sein.)


    edits: verschiedene Schreibfehler verbessert

    Ich bin zwar inzwischen schon ein gutes Jahr dabei, aber ich blicke noch nicht wirklich durch, wer was gerne liest.


    Allerdings beobachte ich aufmerksam alles, was Sicollier postet. Ich glaube bei ihm einerseits eine Vorliebe für Fantasy, Geschichte, Mythologie, altes Rom usw. entdeckt zu haben, das wäre meins nicht.


    Aber er hat wohl auch ein Interesse für Amerika, amerikanische Geschichte, den "Wilden Westen", die Besiedlung des Westens, Indianer ... und da hat er mich!



    SiCollier, bitte berichtige mich, falls ich komplett falsch liege.


    Ansonsten mußt du dich damit abfinden, daß ich dir auf der Spur bin.




    edits: Schreibfehler

    Ich glaube, wenn ich ein Buch gut finde, lese ich schneller. (Ich bin normalerweise kein ganz schneller Leser.) Wenn ich aber das Gefühl habe, ich lese ein (für mich) ganz außergewöhnliches Buch, das schon beim Lesen in meine ewige Bestenliste aufsteigt, dann werde ich zum Schluß hin eher langsam. Denn ich weiß, nie mehr wird es so sein, wie wenn man das Buch zum ersten Mal liest, eine Geschichte entdeckt. Ich könnte dann jeden Leser beneiden, der das Buch noch vor sich hat.


    Gerade im Moment lese ich so ein wunderbares Buch und ich bin schon dabei, es zu strecken. Was soll ich nur machen, wenn ich durch bin? :cry Das wird zumindest Tage dauern, bis ich dann etwas Neues in die Hand nehmen will.

    Ich versuche mich auch mal an einer Liste (in streng alphabetischer Reihenfolge). :-]


    Diese Liste gilt heute, fragt mich morgen und es kann schon wieder ganz anders aussehen. :chen


    Der beste Film aller Zeiten? Ich habe keine Ahnung!!! The Searchers vielleicht? Echt, ich weiß es nicht.




    Ben Hur (Ben Hur) mit Charlton Heston


    Das war der wilde Westen (How the West was won) mit James Stewart


    Der Clou (The Sting) mit Paul Newman


    Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves) mit Kevin Costner


    Der schwarze Falke (The Searchers) mit John Wayne


    Doktor Schiwago (Dr. Zhivago) mit Omar Sharif


    Is' was, Doc? (What's up, Doc?) mit Barbra Streisand


    Krieg und Frieden (War and Peace) mit Henry Fonda


    Mr. Hobbs macht Ferien (Mr. Hobbs takes a vacation) mit James Stewart


    Open Range (Open Range) mit Kevin Costner


    Was diese Frau so alles treibt (The thrill of it all) mit Doris Day


    Was gibt's Neues, Pussy? (What's new Pussycat?) mit Peter O'Toole


    Zwei Halunken (Butch Cassidy and the Sundance Kid) mit Paul Newman



    To be continued ....



    Oh, was ich beinahe vergessen hätte: Spiel mir das Lied vom Tod :-]


    edit: Schreibfehler

    Danke für den Tip, buzzaldrin.




    Zitat

    Original von SiCollier
    Das könnte etwas für mich sein. :-] Danke für die Rezi.


    Was ich mir jetzt nicht verkneifen kann, weil mir das die letzten Tage ein paar Mal im Forum aufgefallen ist: wenn ich ein Buch aus einem christlichen Verlag lese, brauche ich mich nicht zu wundern, wenns in den Büchern auch christlich zugeht bzw. das Christliche eine Rolle spielt. Offen gesagt, würde mich alles andere wundern.



    Ich dachte mir, daß dir das gefallen könnte, SiCollier.


    Jetzt mal oT: Ich bin Atheist, ich habe manches Mal meine Probleme, wenn es denn in Büchern zu "fromm" wird (sage ich mal so salopp, ich weiß jetzt nicht, wie ich es besser ausdrücken soll). Allerdings schreiben gerade christliche Autorinnen wie Janette Oke, Stephanie Grace Whitson, Judith Pella, Francine Rivers u.a. auffallend viele und auffallend gute Bücher zu meinen Themen: Siedler im amerikanischen Westen, Mail-Order-Brides, Oregon-Trail etc. Und ich lese sie gerne, wenn es (für mich) zu arg wird dann schlucke ich zwei/dreimal trocken und lese weiter. Natürlich weiß ich, was mich erwartet, wenn ich Bücher von Gerth Medien oder Francke lese, aber ich würde mir ja viel Lesevergnügen nehmen, wenn ich die Bücher nicht lesen würde. Ich lese halt nicht allzu viele solche Bücher hintereinander, da brauche ich zwischendurch andere Kaliber. Hm, hoffentlich war das jetzt nicht allzu schwafelig ... :gruebel

    Zitat

    Original von Bott
    Über diese Zahnbürstengeschichte bin ich auch gestolpert. Aber vielleicht ist das so eine Hotelbeigabe wie eine Duschhaube. :gruebel



    Ich glaube in 15 Jahren USA-Urlaub hatte ich noch nie eine Zahnbürste im Hotelbadezimmer.


    Ob es ausgerechnet im "Cedars Inn" welche gibt? :gruebel Ich glaub's ja nicht. War vielleicht doch eher ein klitzekleiner Flüchtigkeitsfehler. Der aber, versteht mich nicht falsch, überhaupt nichts ausmacht, ist mir halt nur aufgefallen.

    Ich bin auch fertig. Den zweiten Band will ich unbedingt lesen und zwar bald, bald, bald!


    Schade, daß Nicholas zum Schluß ein Geist bleibt, aber etwas muß ja auch im 2. Band noch passieren.



    Was ich auch gerne noch zu Ende erzählt haben möchte, ist die Geschichte vom toten Adrian im Herrenhaus. Ich spekuliere noch garnicht darüber, ob er als Zombie wiederkommt o.ä. Nö, ich möchte nur wissen, wie sich der Sheriff die Sache erklärt. Falls man im Haus den toten Adrian gefunden und ihn für Adrian sen. gehalten hat, wie erklärt man sich das Verschwinden von Adrian jun.? Denn die Leute im Ort denken ja, das wären zwei verschiedene Personen. Und daß der Sheriff dem nicht nachgeht, kann ich mir nicht vorstellen. Bzw. das würde dann als etwas in der Geschichte, das einfach fehlt, ein kleines Minuspünktchen von mir bekommen, ich mag das nicht, wenn mir etwas nicht erklärt wird, was ich aber für wichtig halte. Was meinst du Melzi?


    Alles in allem ist das ein schönes Buch und ich freue mich auf die Fortsetzung.



    Edit hat noch einen Rechtschreibfehler entdeckt. Falls noch welche da sind, hat Edit sie glatt übersehen ...

    Auch hier bin ich inzwischen durch. Sehr traurig, daß die arme Tess sterben mußte. :cry Und froh war ich, daß Sam herausgefunden hat, daß Nicholas doch der "Gute" ist und sie ihm voll vertrauen kann, ich wäre sehr enttäuscht gewesen, falls es anders gewesen wäre. :-]



    Im Kapitel 13 glaube ich, einen kleinen Fehler gefunden zu haben. Sam übernachtet im "Cedars Inn". Am Morgen putzt sie sich die Zähne und wirft die Zahnbürste ins Waschbecken. Bitte, welche Zahnbürste? Sie war nicht zuhause und hat für die Nacht im Hotel gepackt. Hat sie denn immer eine "Notfallausrüstung" im Auto? Sehr unwahrscheinlich! Sie sammelt ihre Sachen zusammen und verläßt das "Cedars Inn". Und wieder muß ich fragen: welche Sachen? Sie hat doch nichts dabei, außer dem, was sie anhat. :gruebel

    So, jetzt hat das Buch endgültig Fahrt aufgenommen und mich gepackt. Die Seance hat mir gut gefallen, wie Tess mit ihrem teilweise überflüssigen Schnickschnack aufläuft. Aber sie schafft, was sie sich vorgenommen hat!
    Und natürlich hat auch mir der Kuß gut gefallen. :heisseliebe