Wieder ein Abschnitt belegt
Das Drama "Schinderhannes" von Carl Zuckmayer spielt zur Zeit der napoleonischen Kriege, als die Franzosen das Rheinland besetzen.
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ASIN/ISBN: 359612705X |
Wieder ein Abschnitt belegt
Das Drama "Schinderhannes" von Carl Zuckmayer spielt zur Zeit der napoleonischen Kriege, als die Franzosen das Rheinland besetzen.
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ASIN/ISBN: 359612705X |
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ASIN/ISBN: 359612705X |
Rheinland-Pfalz habe ich besucht und war in der Nähe meiner Geburtsstadt Idar-Oberstein und in Mainz mit
Carl Zuckmayer : Schinderhannes,
einem Drama, das sich um den legendären Räuberhauptmann dreht.
Für
E4 ... in dem auf dem Cover zwei Komplementärfarben verwendet werden (die sich im Farbkreis gegenüberliegen, z.B. gelb und lila, grün und rot).
kann ich einsetzen:
Carl Zuckmayer: Schinderhannes
Dieses 1927 uraufgeführte Volksstück habe ich in einem Band mit mehreren Stücken von Zuckmayer gelesen, und auf dem Cover ist ein Gemälde (das sich auf das Zirkusstück "Katharina Knie" bezieht) abgebildet, das hauptsächlich in rot und grün gehalten ist.
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ASIN/ISBN: 359612705X |
Nach dem dicken Schinken der "Forsyte Saga" jetzt ein kleines, aber hübsches Büchlein für
A4 ... in dem es eine Geburt gibt/ jemand oder etwa geboren wird.
Dazu passt
Richard Dehmel: Blinde Liebe.
Hier wird einem Königspaar aufgrund des Fluchs einer bösen Fee ein unsichtbares Mädchen geboren.
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ASIN/ISBN: B0C988PBSW |
Nachdem ich wegen der Lektüre eines schwergewichtigen Romans - leider ohne passenden Autorenbuchstaben - im März bisher hier nicht punkten konnte, versuche ich jetzt mit kürzeren Texten Land zu gewinnen und habe für D ein sehr hübsches Kunstmärchen gelesen:
"Blinde Liebe" von Richard Dehmel
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ASIN/ISBN: B0C988PBSW |
Endlich kann ich auch mal wieder was eintragen.
Für das B nehme ich:
"Blinde Liebe" von Richard Dehmel, einem um die vorletzte Jahrhundertwende sehr bekannten Lyriker. Ein hübsches Kunstmärchen!
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ASIN/ISBN: B0C988PBSW |
Einen meiner absoluten Lieblingsromane habe ich nach einem halben Jahrhundert mit großem Genuss noch einmal gelesen und dafür genommen:
D1 … mit einem erklärenden Vor- oder Nachwort des Autors.
In John Galsworthys "Die Forsyte-Saga" erklärt der Autor am Ende, was im Roman aber auch sonst sehr leicht zu erkennen ist: Es geht darum, was passiert wenn das Streben nach Schönheit und Freiheit auf das Streben nach Besitz trifft. Immer noch ein einzigartiges Leseerlebnis, mehr als 800 Seiten volle Lebensfülle aus dem viktorianischen Zeitalter bis nach dem Ersten Weltkrieg im Spiegel einer vermögenden Familie. Das Ganze getaucht in die typische Ironie der besten englischen Autoren.
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ASIN/ISBN: 3150300800 |
Ach ja, und damit habe ich mein erstes Bingo in diesem Jahr, D senkrecht .
Margaret Atwood: Der Report der Köchin
Siegfried Lenz: Kochstunde
Heinrich Böll: Ende einer Menüfolge
Max Frisch: Mein Koch sei Gantenbein
Günter Grass: Die Blechpfanne
Marcel Proust: Auf der Suche nach dem verlorenen Rezept
Vielen Dank, LeseBär , für deinen Hinweis. Hab's entsprechend geändert
Agatha Christie: Das Eulenhaus (1946)
Dieser Roman gehört zur Hercule-Poirot-Reihe.
Im „Eulenhaus“, dem Landhaus von Lucy und Henry Angkatell treffen sich zu einem Wochenende Verwandte und Freunde: Edward Angkatell, dem der Landsitz Ainswick von Lucys Vater nach englischem Recht statt an seine Tochter vererbt wurde und der Cousin der um vieles älteren Lucy ist, sowie Henrietta Savernake und Midge Hardcastle, ebenfalls Cousinen der Angkatells, außerdem David Angkatell, ein Oxford-Student und das Arztehepaar John und Gerda Christow. Für den Sonntag zum Lunch ist außerdem Hercule Poirot eingeladen, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft ein kleines Landhaus gekauft hat.
John Christow ist ein einerseits sehr fähiger und aufopferungsvoller Arzt, der an der Behandlung der sogenannten Ridgeway-Krankheit, einer fiktiven Erkrankung, deren Symptome an die Multiple Sklerose erinnern, arbeitet und gleichzeitig für die Finanzen eine Modepraxis für reiche, gelangweilte Patientinnen führt. Andererseits ist er ein extremer Egoist, der seine Frau Gerda geheiratet hat, weil sie ihn anbetet und sich ihm völlig unterwirft, und unterhält eine Beziehung zu Henrietta Savernake, die selbstbewusst und selbstständig als Bildhauerin arbeitet. Gerda erscheint als schüchternes Dummchen, sie hat Angst vor dem Wochenende im Eulenhaus, insbesondere vor der faszinierenden Lucy, die trotz ihrer über 60 Jahre mit ihrer flatterhaften Art und ihrem besonderen Charme alle fasziniert, aber auf Gerda eher hochfahrend wirkt. Edward, der Eigentümer von Ainswick, an das alle Verwandten die schönsten Kindheitserinnerungen haben, ist seit Jahrzehnten in seine Cousine Henrietta verliebt, die aber alle seine Heiratsanträge abgelehnt hat und wird seinerseits von Midge Hardcastle geliebt.
Am Samstagabend sitzen alle beim Bridge, als Veronica Cray, eine berühmte Schauspielerin und Nachbarin, hereinplatzt und nach Streichhölzern fragt, die sie in ihrem Landhaus nicht vorrätig hat. Dies dient ihr als Vorwand, denn sie möchte mit John Christow sprechen, mit dem sie vor 15 Jahren eine Liebesbeziehung hatte und der sie verließ, weil sie von ihm verlangte, dass er mit ihr wegen ihrer Schauspielkarriere in die USA gehen sollte. Sie tut so, als habe sie ihn gerade wieder erkannt und lädt ihn ein, sie um der alten Zeiten willen nach Hause zu begleiten. Die beiden verbringen einen Teil der Nacht miteinander, und John kehrt erst um 3 Uhr nach Hause zurück. Er ist erleichtert, dass seine Frau nur kurz wach wird und sein Fernbleiben nicht weiter kommentiert. Am nächsten Morgen lässt Veronica ihn noch einmal zu sich bitten. Dabei kommt es zum Streit und trotz der gemeinsamen Liebesnacht weist John sie ab. Sie reagiert darauf hasserfüllt. Als John mittags am Swimmingpool des „Eulenhauses“ entlang zum Lunch kommt, wird er von jemandem, den er kennt erschossen. Unmittelbar darauf trifft auch Hercule Poirot im Garten ein, in den ihn das Personal weitergeleitet hat, weil sich dort Lady Angkatell aufhalte. Ihm erscheint zunächst die Szene, die er ansehen muss, gestellt. Gerda Christow steht mit einer Pistole über ihren sterbenden Mann gebeugt am Pool, in ihrer Nähe sind Henrietta, Edward und Lucy, die aus unterschiedlichen Richtungen ebenfalls gerade eingetroffen sind. John Christows letztes Wort ist „Henrietta!“, ehe er stirbt.
Dieses Setting nun beschäftigt Hercule Poirot und die eintreffende Polizei um Inspektor Grange, und die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, weil immer wieder verwirrende Indizien und Spuren in unterschiedliche Richtungen weisen. So ist z.B. die Waffe, die Gerda hält, gar nicht die Tatwaffe. Es dauert eine ganze Weile, bis Poirots kleine graue Zellen die ganze Verschwörung, die hinter dem Mordfall steckt, aufdecken können. Am Ende wird niemand verhaftet, aber der Gerechtigkeit doch Genüge getan.
Der Roman ist wieder einmal einer, in dem Christie genüsslich falsche Spuren auslegt und ihre Leser gründlich verwirrt, ehe sich die Fäden entwirren. Diesmal macht auch das Personal viel Freude, besonders die faszinierende Lady Lucy und ihre treue Dienerschaft, die ihr vorauseilend jeden Wunsch von den Augen abliest. Auch heute noch macht der Krimi viel Lesefreude, vor allem für anglophile Leser*innen.
Unser Leserundenbuch
Agatha Christie: Das Eulenhaus
nehme ich für
E3 ... in dem jemand einen Namen trägt der männlich und weiblich sein kann (z.B. Maxi, Nicki...).
Eine der Frauen heißt Midge, was in England als Abkürzung /Spitzname für Margaret benutzt wird, es gibt aber auch den britischen Rockgitarristen und Singer-Songwriter Midge Ure.
falscher Thread
Ja, Lucy wird schwer belastet. Irgendwo vorne sagt ihr Gatte ja auch, dass sie cool genug für einen Mord wäre, und er hat ganz sicher Angst, nachdem sie die Geschichte mit der Mauser erzählt hat.
Was mich stört, ist, dass der Leser nicht erfährt, aus was für einer Art Waffe der Todesschuss abgegeben wurde. Wenn die Ballistik ausschließen konnte, dass die Kugel aus dem Revolver in Gerdas Hand stammt, dann wird sie doch auch sagen können, ob die Kugel aus einem Revolver oder einer Pistole stammt, und man wäre schon weiter.
Nun ja, AC weiß, was sie uns vorenthält und was nicht.
Da sich nun vier Personen schon heftig verdächtig gemacht haben, tippe ich mal auf eine fünfte, nämlich Edward. Ein starkes Motiv hat er, er war auch sofort am Pool, hätte also schnell die Mordwaffe verstecken und zurückkommen können. Nur was die verkehrte Waffe bei der Leiche sollte, das bleibt mir bisher ein Rätsel. Und natürlich kann es auch jemand anders sein. Ich lese weiter!
Michail Bulgakow: Der Mixer und Margarita
Batcat , bei deinen Überlegungen hinsichtlich der weiblichen Verdächtigen stimme ich dir vollständig zu, denke nur, wie du später uch und du, Annabas , dass beim letzten Krimi ja auch die ersten Verdächtigen es dann auch waren. Mit Veronica Cray ist auf jeden Fall noch etwas aufzuklären, weil sie ja ihr Cape und die Streichhölzer im Pavillon gelassen hat. Das ist aber wohl das Überbleibsel ihrer "Begegnung" mit John, wie am Ende von Kapitel acht deutlich wird.
Diesen David finde ich auch komisch, sowohl weil er anscheinend sehr widerwillig das Wochenende im Eulenhaus verbringt als auch bezüglich seiner Verwandtschaft mit den anderen Angkatells.
Und Midge? Irgendetwas wird uns über sie sicherlich auch noch offenbart werden. Im Moment läuft sie noch so harmlos nebenher in der Handlung, aber sowas gibt's bei AC ja eigentlich nicht. Gerade die Harmlosen, eher Unbeteiligten entpuppen sich ja später oft als tiefe Seen.
"Ridgeway-Krankheit ist eine fiktive Krankheit, die in Agatha Christies „The Hollow“ vorkommt . Der Beschreibung im Buch zufolge könnte es auch Multiple Sklerose sein. MS ist KEINE fiktive Krankheit. Die Beschreibung der Krankheit ist zutreffend, aber der gewählte Name ist absichtlich fiktiv." (7.10.2020, facebook, Dr.Zulfiquar Ahmed)
Das habe ich beim Suchen im Netz gefunden. Christie hat diese ausgedachte Krankheit ja sehr raffiniert mit möglichen Medikamentationen und sogar Stärkeangaben der Arzneien verbunden, so dass alles sehr realistisch wirkt.
Ja, Mrs. Christie hat uns hier wieder einen hübschen Blumenstrauß an möglichen Tatverdächtigen und ihren dubiosen Beziehungen untereinander serviert, ohne dass bisher jemand ins Gras beißen musste.
Ich könnte noch nicht sagen, wen es treffen wird, glaube aber auch wie du, Annabas
, dass das Ehepaar Christow im Mittelpunkt der kriminellen Handlung stehen wird, in welcher Rolle auch immer.
Mir ist aufgefallen, dass bei allen Anreisenden zum Wochenende immer dieser eine Höhenzug - Shovel Down - mit der Aussicht auf die herrlichen Herbstwälder erwähnt wird. Das kann eigentlich nichts mit dem kommenden Mord zu tun haben, ist aber signifikant häufig.
Ein bisschen stört mich, dass die verwandschaftlichen Beziehungen etwas im Allgemeinen bleiben. Ist Midge ebenso wie Henrietta eine Cousine von Philip. Und David Angkatell? Er kann ja nicht der Sohn von Lucy sein, dann wüsste sie bei aller Zerfahrenheit, ob er in Cambridge oder Oxford studiert, was sie aber in Kapitel 1 nicht tut.
Nun alle diese Dinge werden sich aufklären. Zusammenfassend kann man zu diesem Abschnitt sagen: Es ist angerichtet!