Beiträge von peter.s

    Zitat

    Original von bartimaeus
    Was ich mich schon länger frage - warum erwartet man von Bücher immer Spannung und Action streng nach dem Spannungskurvenmodell? :gruebel


    Streng nach Modell? Mir ist das Modell egal, nur ein Buch muss für mich spannend/interessant/abwechslungsreich/originell/... sein, irgendwie muss es mir doch gefallen oder? Und ich fand das Buch halt relativ langweilig, was nichts mit strengen "Spannungskurvenmodellen" zu tun hat.


    Aber ich sehe wohl bei den Rezensionen bei Amazon, dass ich mit meiner Meinung tendenziell eher alleine dastehe, daher möchte ich das Buch keinem madig machen. Ich fand es ja auch nicht richtig schlecht, aber eben alles andere als gut.

    Zitat

    Original von Lilli


    Ich habe es nach der Hälfte vor ca. einem halben Jahr zur Seite gelegt und da liegt es noch immer... Bah ist das langweilig das Buch...


    Ich hab das Buch auch bis zur Hälfte gelesen gehabt. Tw. war es sogar ganz lustig. Aber dann hat es mich zunehmend genervt, dass man immer überlegen musste, wer gerade mit wem quatscht. Ich glaube das Buch ist auch eher was für Frauen. Dieser Philibert oder wie der hieß gefiel mir als Charakter sehr gut. Hab es wie gesagt dann nicht zu Ende gelesen, weil es mich irgendwo in der Mitte zu sehr genervt hatte.

    Zitat

    Original von M101
    ich kam am anfang auch etwas schwer in das buch hinein und das saumensch fand ich auch etwas seltsam , aber was mich vielmehr gestört hat war , dass der Tod so viele Sachen vorweggenommen hat , z.B. wer sterben wird , das hätte die spannung noch ein wenig hochgepuscht.


    Das hat mich ja auch so gestört.

    Das ist wohl richtig, es hätte noch mehr thematisiert werden können. Mir hat das Buch einfach nicht gefallen, vielleicht hat das auch gar nicht so viel mit der Zeit zu tun. Das ewige "Saumensch" alleine hat mich schon genervt. :-) Ich werde es bei Ebay verkaufen und gut ist, ab und zu leistet man sich eben einen Fehlgriff.

    Zitat

    Original von Bartlebooth
    Das finde ich nun ausgerechnet nicht. ich mein, ja, das Buch spielt mitten im Krieg, insofern sind bestimmte bekannte inhaltliche Elemente kaum zu vermeiden, aber "die Nazis" sind doch eigentlich erstaunlich wenig präsent. Es gibt Nachbarn, Parteimitglieder, Mitläufer, aber es ist doch höchst bemerkenswert, dass die Pointe des Buches in der Kriegs- und nicht in der Terrorthematik liegt.


    Der Terror wird aber ebenfalls stark thematisiert. Alles was mit Max zu tun hat, ist davon geprägt. Und Herr Hubermann steht auch unter strenger Beobachtung des Regimes. Selbstverständlich war mir klar, dass dieses Thema eine Rolle spielen wird. Ich hatte gehofft, die damaligen Ereignisse würden nicht in diesem Umfang die Handlung des Buches bestimmen. Positiv ist auf jeden Fall, dass nicht ständig der moralisierende Zeigefinger gehoben wurde.


    Zitat

    Original von Bartlebooth
    Insofern kam mir das alles aus anderen Büchern gerade nicht bekannt vor. Der Mangel an "Besonderem", naja, das kann man so oder so sehen. Sicherlich ist es, wie bereits erwähnt, ein Buch über den Alltag, und insofern naturgemäß wenig "besonders". Literarisch ist dieser Fokus aber sehr wohl besonders, da für gewöhnlich in Büchern, die in einem Terroregime spielen, der Terror viel stärker im Vordergrund steht als es hier der Fall ist. Da hat Markus Zusak etwas neues geschafft, ohne zugleich verharmlosend oder schönfärberisch zu werden.


    Ich finde die Geschichte ähnelt "Damals war es Friederich" und vielen anderen Büchern, die es mit der Thematik gab. Dort steht der Terror sicherlich noch mehr im Vordergrund, aber im Vordergrund steht er hier trotzdem.


    Zitat

    Original von Bartlebooth
    Das kann ich nicht finden. Zusaks Sprache ist immer ähnlich, das schon, aber "Der Joker" ist ein völlig anderes Buch, viel mehr Jugendbuch und durch die episodenhafte Struktur sehr viel weniger kompliziert zu lesen.


    Dann ist es wohl das falsche. Ich finde Zusaks Sprach zu "kitschig", der Stil gefällt mir einfach nicht und mir war "Die Bücherdiebin" schon zu Jugendbuch-artig geschrieben, obwohl mir sonst eigentlich sogar manche Kinderbücher heute noch gefallen, wie "Momo" z.B.


    Mich wundert, dass so viele so begeistert von dem Buch sind. Außer der genialen Idee, den Tod als Erzähler auftreten zu lassen, konnte ich gar nichts daran finden.

    Ich war von dem Buch eher enttäuscht. Die sehr guten Kritiken und die brillante Idee, den Tod als Erzähler auftreten zu lassen, hatten mich davon überzeugt, das Buch zu kaufen. Ich lese sowieso gerne traurige Bücher und da schien es mir genau das richtige zu sein. Daher habe ich die 20€ für die gebundene Ausgabe investiert. Ich finde das Cover übrigens absolute Weltklasse, mit der kleinen Zeichnung, wo der Tod mit dem Mädchen tanzt und dem vergilbten Papier als Hintergrund.


    Es hatte mich gleich etwas abgeschreckt, dass die Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus spielt und leider steht dieses Thema dann auch ziemlich im Vordergrund. Der Geschichte fehlt es meiner Meinung nach an Besonderem, alles kam mir irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vor. Dadurch fand ich das Buch weniger spannend und musste mich über einen ziemlich langen Zeitraum Kapitel für Kapitel "durchquälen".


    Der Stil des Autors gefällt mir auch nicht so. Das Buch ist mir zu sehr wie ein Kinderbuch geschrieben, was nicht nur daran liegt, dass die Protagonisten ein junges Mädchen ist. Die zahlreichen bildhaften Vergleiche haben mich ziemlich ermüdet. Jede Frisur, jedes Gesicht, jeder Blick, eigentlich fast alles wurde damit belegt. Das wirkte auf mich schon sehr kitschig. Und die Kapitelüberschriften sowie die ständigen Voraussagungen "des Todes" zerstören die Spannung vollkommen.


    Die Idee, den Tod als Erzähler auftreten zu lassen, finde ich aber nach wie vor fantastisch, ich wünschte, Markus Zusak hätte aus dieser tollen Idee etwas mehr gemacht! Immer, wenn der Tod über seine Arbeit berichtete und ausführte, wie er die verschiedenen Arten von Seelen einsammelte, gewann die Geschichte gleich an Spannung! Ich fand das geschah viel zu selten.


    Richtig traurig bzw. mitreißend fand ich nur das Ende des Buches, aber auch das hielt sich in Grenzen, da es mir nicht gelungen ist, eine wirkliche "Verbindung" zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Ich bin wirklich enttäuscht, ich hatte mir nach den wirklich außerordentlich guten Kritiken (sowohl von Presse als auch von Lesern) so viel davon versprochen.


    Eigentlich wollte ich auch Zusaks Buch "Der Joker" lesen, aber sicherlich ist das vom Stil her ähnlich und gefiele mir dann wohl auch nicht. :(

    Zitat

    Original von Baby_Tizz
    Ach Peter, du schreibst hier so, als würdest du auch Eva Hermans Bücher als "spannend" und "originell" bezeichnen.

    Wo wird bei der Roche (und bei der Herman!) denn ernsthaft auf Tabuthemen eingegangen? Sowas funktioniert meiner Meinung nach ein bisschen anders.


    Das was diese guten Frauen machen, ist genau das, woran sich u.a. auch solche Leute wie Bohlen und Co orientieren. Sie sprechen die breite Masse an und behaupten dann, wie intellektuell/clever/gut ihre Sachen doch seien. Egal ob Bücher oder Musik etc.


    Dass die breite Masse allerdings dämlich und alles andere als intellektuell ist, wird doch immer wieder bewiesen, wenn wir in Deutschland mal den TV anschalten, hm?


    Ich habe frau hermans buch nicht gelesen fand jedoch den umgang mit ihr unmöglich! Sie erhielt kritick von leuten die sich nicht mal die mühe gemacht hatten ihr buch zu lesen sondern die kritick aus aus dem zusammenhang gerissenen unglücklichen äußerungen speisten die frau herman auf einer ihrer lesungen getätigt hatte . die scheinheiligkeit und moralisierung gipfelte in dem rauswurf aus der talkshow bei kerner .


    frau roche ist mir sympatisch . ihr roman ist extra prowozierent um eine größere aufmerksamkeit zu erlangen . ob aus komerziellen gründen oder um ihr anliegen unter die leute zu bringen ( oder beides ) sei da hin gestellt . mir gefällt die direktheit, schamlosigkeit und unverblümtheit mit der sie die dinge anspricht . mir gefällt das besser als heuchelei und tabuhisierung gewisser themen !! führt das nicht zu dieser merkwürdigen verklemmtheit die es nicht mal gestattet in beerdigungsanzeigen worte wie "tot" oder "sterben" zu gebrauchen ?


    djungelshow oder dieter bohlens komentare würde ich damit nicht auf eine stufe stellen wollen - werden da doch menschen bewußt beleidigt und vorgeführt ( auch wenn sie sich freiwillig dazu bereiterklären ) . frau roche beleidigt niemanden in ihrem buch . sie beschreibt die gedanken und erlebnisse eines mädhcens die vielleiht überzogen sind . wer das anstößig findet oder sich ekelt braucht das buch nicht lesen sich aber auch nicht aufregen wenn es andere tuhen ? muß man da nicht tolleranter sein ?

    Zitat

    Original von Annalisa
    Warum wird dieses Buch gekauft?


    aus neugier und vielleicht weil man darin dinge finden kann über die keine spricht . es gibt bestimmte tabuhthemen die keiner anspricht aber ( fast ) alle intressieren .


    Zitat

    Original von AnnalisaAnscheinend kaufen viele Menschen Bücher aus ganz anderen Gründen als ich, denn sonst wäre "Feuchtgebiete" kein Bestseller, sondern der totale Flop.


    Ich lese, um mich in eine angenehme Stimmung zu bringen. Ein gutes Buch ist für mich spannend, originell, nachdenklich, lustig oder gern auch mal melancholisch.


    Nach allem was ich darüber gehört habe, und was Frau Roche in diversen Talkshows erzählt hat, ist "Feuchtgebiete" für mich das genaue Gegenteil von einem guten Buch. Es ist eklig und dazu auch noch schlecht geschrieben. Was für eine grauenhafte Kombination!


    ich finde das buch spannend und in gewisser weise auch originell . es ist aus der perspektive eines jungen mädchens geschrieben die wenn vielleicht auch nciht in sexueller hinsicht etwas noch etwas unreif ist . sie ist ich-erzähler . daher ist der schreibstiel vielelciht nicht so anspruchsvoll und locker . das finde ich passent und wichtig .


    ich finde man muß es schon gelesen haben um darüber zu urteilen oder wie ich das höhrbuch höhren .


    Zitat

    Original von AnnalisaUnd dann dieser hohe Anspruch, gegen Hygienewahn und Frauenzeitschriften zu rebellieren. Ich lese keine Frauenzeitschriften, weil ich die langweilig finde. Ich pflege mich, weil es für mich selbstverständlich ist. Da gibt es nichts zu rebellieren - aus meiner Sicht.


    Frau Roche hat erzählt das sie von Frauen schlimme Hassbriefe bekam als sie sich ihre Achselhaare wachsen ließ und das nicht versteckt hat . und da sehe ich sehr wohl einen grund zu rebellieren da sie durch den "zwang" in ihrer freiheit eingeschränkt wird und angegriffen wird . kannst du das nicht etwas nachvollziehen ?



    manche bereuen es vielleicht aber gelesen haben sollte man es doch um darüber zu sprehcen ! ich finde das sonst etwas arrogant ist meine meinung .

    das buch hab ich auch vor kurzem gelesen . am besten hat mir die sprache gefallen . inhaltlich konnte es da nihct ganz mithalten fand ich . man konnte es aber gut durchlesen ! gut fand ich die auflösung der tochter des "friedhofswärters" durch die auch das letzte verwunderliche detail am ende noch eine erklärung bekam und auch das der wunsch des alten mannes im heim nicht vergessen wurde . :-) die charaktere inkl ich-erzähler daniel sind mir von ihren eigenschaften und gefühlen großteilig zu oberflächlich beschrieben und daher tw austauschbar was ein wenig schade ist . die gute geschichte hätte durch unverwechselbare charaktere und mehr beschriebende gefühle noch gewinnen können . und mir ist nicht genau klar warum der fumero so einen hass auf seine alten freunde geschoben hat .


    8/10 Punkten daher :-)

    ich sag es noch mals : ich wollte damit niemand beleidigen oder verallgemeinern ! natürlich sind nicht alle frauen so ! manche sind sicher ganz "artig" aber viele sind auch schon heimlich so vielleicht . ist meine meinung . es sagen nur viele nicht weil sie sich auch schähmen und so was ja garnicht schlimmes ist . das buch ist fiktion und übertrieben ok aber auch dort fliessen wahre erfahrungen und gedanken ein weil es nicht anders geht sowas zu schreiben denke ich . also entschuldigung wenn es bei vielen falsch rübekam .

    Zitat

    Original von Froschi


    Ich schmeiß mich weg... :rofl :rofl :rofl


    so allgemein hab ich das garnicht gemeint gehabt ! man kann nicht alle über einen kamm schehren . die frage bei tv total kann ich nicht widerholen damit sich niemand daran anstößt . ich kann es jedem empfehlen der ein bißchen wahrheit (manchmal übertrieben) auch vertragen kann . mir hat das buch jeden falls gefallen und und das laß ich mir nicht kaputtmachen . :-]

    Zitat

    Original von Booklooker
    :lache


    Du glaubst also wirklich, dass ALLE FRAUEN das alles immer heimlich machen??? :wow Ich lach mich schlapp...


    nein alle hab ich ja nicht gesagt . aber bestimmt mehr als man denken würde . nur wer ist schon so ehrlich ? bei tv total hat sich auch keine gemeldet bei einer gewissen frage, stehen sicher viele nihct so dazu !

    ich hab mir das höhrbuch gekauft weil ich eigentlich nicht sogern lese und ich fand es sehr interessant und spannent . weil man mal erfahren hat womit ihr frauen euch so alles beschäftigt und was ihr so "heimlich" macht ! das fand ich erfrischent ehrlich .


    klar war es tw übertrieben aber auhc nicht so kopflastig wievieles was ich in der schule lesen mußte !