Habe den Fragebogen gerade ausgefüllt zurückgeschickt. Ich drücke Dir die Daumen für Dein Diplom!
Beiträge von Arima
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Ich habe das Buch zu Weihnachten gekriegt und regelrecht verschlungen (nachdem die Verwandten keine Zuwendung mehr brauchten).
Boah! Was für ein Buch!!!Zwischendurch dachte ich ja fast, daß Peter was mit Aletta haben würde. Oder ist das Ganze als Trilogie geplant und da kommt noch was??? Das Ende klingt ja irgendwie nach eine weiteren Fortsetzung. Da bleiben viele Fragen noch offen.
Wie gegen Ende die Hintergründe aufgerollt werden... Details werden aus meiner Sicht sehr angemessen und sensibel ausgespart. Und ich habe erst nachdem ich es durchgelesen habe gemerkt, daß diesmal gar keine Rückblenden in die Hamburger Stadtgeschichte eingebaut worden sind - habe sie also auch nicht wirklich vermißt. Der Dialekt von Sönke kam ja diesmal nur am Anfang vor; und da konnte ich noch gleich Übersetzungen von Hamburgern einholen ohne mich in der Spannung gestört zu fühlen.
Ich kann das Buch echt weiterempfehlen - aber man muß vorher "Der Duft des Blutes" gelesen haben. -
Diese Ausgabe habe ich auch vor Jahren mal gelesen. Ich war - soweit ich mich erinnere - tief beeindruckt, denn ich trug mich bei jedem tiefgehenden Streit mit dunklen Racheplänen wie Edmond... Ausgeführt habe ich allerdings nix. Dafür habe ich mich seitdem auf jedes Buch von Alexandre Dumas d.Ä. gestürzt, das ich kriegen konnte und kann.
Ich finde, nachdem man die ungekürzte Version gelesen hat, kann doch gar keine Verfilmung mithalten. Am drolligsten ist für mich der Film mit Richard Chamberlain. Die letzte Depardieu-Version war mir zu langatmig; da bin ich eingeschlafen. -
Das ist der erste Asterix-Band, den ich bisher nur einmal gelesen habe. Das ist echter Schrott...
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Es läßt sich wirklich wie fast alle Bücher von Schmitt an einem Nachmittag durchlesen; aber es ist das erste von diesem Autor, das mich am Ende total verwirrt vor der letzten Seite sitzen gelassen hat. Ich kann mir vorstellen für einen Philosophiestudenten bietet das eine richtige Herausforderung zur Hypothesenbildung und so. Ich als Normalsterbliche habe mich danach gefühlt wie
:umschau. Gibt es das Buch auch in ungekürzter Version? War da der/die LektorIn zu streng??? Oder hat Schmitt das genau so geplant?
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Ich hatte ja die Befürchtung, daß das Buch nach diesem Titel richtig blutig ist. (Und im Gegensatz zu einem Film kann ich mich hier jawohl schlecht hinter einem Kissen verstecken bis die Szene vorbei ist!) Aber es liest sich wirklich angenehm und vor allem spannend. Ich fand es ulkig, daß v. Borgo Schmerzen hat, wenn die Eckzähne wachsen.
Die Dialektausdrücke von Sabines altem Kollegen haben fast an Stadtkrimis erinnert.
Ansonsten beschreibt Ulrike Schweikert sehr schön nachvollziehbar Hamburg - einschließlich den Rückblenden in die Geschichte der Stadt. (Allerdings habe ich die nicht überprüft.)
Ich muß jetzt unbedingt herausfinden wie es weitergeht... -
Da bin ich so lange hinter diesem Buch hergewesen... und dann das!!!
Dieser Kassel-Krimi ist in der Tat nicht ganz so unerträglich geschrieben wie die davor und der eine danach. Bei der Schreibweise kommen die aus meiner Sicht typischen nordhessischen Charakterzüge durch: bloß nicht zu offenherzig sein und immer schön nüchtern erzählen. Gut, die Pseudowitze sind etwas Eigenes von wem auch immer. Die Charaktere hätten mehr Tiefe vertragen können - auch wenn es dadurch mehr Seiten geworden wären. Die Hintergründe des Mörders kommen trotz des eigentlich tiefgehenden Themas sehr flach rüber. Nach dem Trubel um diesen Krimi hatte ich echt mehr erwartet. -
Mich hat das Buch ebenfalls beeindruckt. Es hat mich neugierig auf mehr von Frau Schwarzer gemacht. (Habe nun auch das Buch von ihr über Simone de Beauvoir in meinem SUB.) Allerdings empfand ich es teilweise etwas grenzwertig mit ihrer Selbstdarstellung bzgl. dem was sie selbst alles für die Frauen in Deutschland erreicht hat. Aber so kennt man sie ja auch aus den Talkshows/Medien.
Selbstbewußte Frauen finden hier jedenfalls wirklich Bestätigung für bisher ge- und erlebte Ansichten. Mir war nur nicht klar, daß immer noch so viel zu tun ist für echte Gleichberechtigung. Da ein aufrichtiges Dankeschön an Alice Schwarzer.
Echt lesenswert für Frauen und feministisch eingestellte Männer. ...die soll es laut Alice Schwarzer und ihrer Emma-Redaktion ja auch geben... -
Ich finde das Buch auch sehr lesenswert. Wie die meisten Bücher von Schmitt läßt sich auch das sehr schnell und flüssig lesen. Mich hatte dabei zunächst die Brutalität des Lama etwas erschüttert. Gott sei Dank wird dieses Verhalten schließlich aufgeklärt. Mit dem Aspekt des Materiellen im Buddhismus habe ich mich bisher gar nicht auseinandergesetzt. Aber nun ist mein Forschungsdrang dahingehend doch geweckt worden. Folglich hat Eric-Emmanuel Schmitt es bei mir wieder einmal geschafft, daß ich mich mit für mich neuen neuen Denkansätzen befasse. Schööööön...
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Ich finde auch, daß es teilweise ein Kaugummibuch ist. Die theologischen Ausführungen sind zwar aufschlußreich in bezug auf die Kirchengeschichte aber einfach anstrengend. Ich dachte nach diesem Film, das Buch könnte mal so ein Wochenendvergnügen werden. Nach zwei langen Arbeitswochen habe ich es endlich geschafft. Richtig gefesselt hat mich das Buch daher leider nicht.
Außerdem hatte ich viele Anläufe gebraucht, um mich von Wlliam von Baskerville mit dem Aussehen von Sean Connery zu lösen. (Das hat mir diesen Schauspieler gleich noch unsympathischer gemacht als er es für mich ohnehin schon ist.)
Insgesamt hatte ich mir deutlich mehr von diesem Buch versprochen. -
Mir hat das Buch auch richtig gut gefallen. Aber teilweise waren die Folterberichte so dermaßen detailliert, daß es richtig an meinen Nerven zerrte. Man merkt, wie sehr der Autorin das Thema der Hexenverfolgung mit seinem ganzen Ausmaß am Herzen liegt. Das kam auch bei der Lesung in Ansbach am 09.10. rüber.
Es war auch das erste Mal für mich, daß ich froh war schon vorher zu wissen. daß es ein Happy End geben wird. Die echten Berichte und Briefe, die Sabine Weigand in den Roman mit eingearbeitet hat sind ja schon kraß genug.Übrigens habe ich da was im Internet gefunden:
LG, Arima
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Kurzbeschreibung:
Was geschieht, wenn Träume wahr werden? Eigentlich müßte Jakob glücklich sein: Er liebt seine Frau, seine kleine Teehandlung und er hat eine ganz besondere Fähigkeit wenn er vorliest, werden die Geschichten vor den Augen seiner Zuhörer zu Bildern; die Namen von Teesorten werden zu duftender Sommerhitze oder kühlem Herbstwind. Doch eines Morgens im späten Frühling beginnt er zu verstehen, daß sein Reisen auf Worten ihn nirgends ankommen läßt. Eine vage Sehnsucht ist in ihm und nährt seine Träume von einem Leben auf Tucholskys »Schloß Gripsholm« oder im Chicago alter Filme und von seiner großen Liebe zu Musils »Portugiesin«. Getrieben von diesen Wunschbildern reist er in die Stadt, die schon immer ein Tor zu anderen Welten war: Hamburg. Dort wird ihm ein geheimnisvoller Tee serviert und das Wunderbare geschieht: Seine Traumwelt wird zur Wirklichkeit ...über den Autor:
Ewald Arenz wurde 1965 in Nürnberg geboren, studierte amerikanische und englische Literatur sowie Geschichte und publiziert seit Beginn der neunziger Jahre. Er gehört zu den profilierten Autoren im süddeutschen Raum und ist für sein literarisches Werk vielfach ausgezeichnet worden.
meine Meinung:
Ewald Arenz nimmt den Leser wie in seinem fünf Jahre später veröffentlichten Roman "Der Duft der Schokolade" mit in die faszinierende Welt der Düfte und eines Genussmittels.Das Buch handelt von einem Teehändler, der vermutlich in einer kleineren Stadt in Süddeutschland lebt. Man wird mit allen möglichen Teesorten und ihren Herkunftsländern bekanntgemacht, so dass auch ein weniger bewanderte Teetrinker wie ich den Aromenbeschreibungen gut folgen konnte.
Neben den gut recherchierten Ritualen und historischen Einblicken bzw. Begebenheiten rund um den Tee handelt dieses Buch von einem Mann, der einen unerfüllten Traum von der vollendeten Liebe hat. Ewald Arenz entführt den Leser in die Traumwelt von dem Bücherliebhaber Jakob, die immer wieder die realen Begebenheiten durchmischen. Nach dem plötzlichen Tod des Bruders des Protagonisten wird die Geschichte ganz verwirrend. Man erkennt nicht mehr die Grenzen der Realität und der Traum- und Duftwelt. Ab diesem Punkt habe ich mich gefühlt wie in einem surrealistischen Gemälde. Ich habe mir mit der Frau von Jakob zusammen gewünscht endlich wieder aufzutauchen und die Situation zu verstehen.Insgesamt ist dies ein wunderbares Buch, das aufgrund der angenehmen Erzählweise des Autors leicht und nahezu ohne abzusetzen (außer für das Teezubereiten und -trinken) lesbar ist. - Mich verleitete es dazu nebenbei drei Kannen Tee zu trinken.
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Ein echt tolles und interessantes Buch.
Bis zum Brand im Ringtheater plätschert die Handlung leicht und angenehm dahin. Ich konnte August Liebeskinds Sichtweise der Beziehung zu Elena Palffy gut nachvollziehen. Im zweiten Teil des Buches wurde nicht nur der Protagonist sondern auch ich von der Realität diesbezüglich eingeholt. Ewald Arenz hat die Charaktere bis zur letzten Seite echt gut ausgearbeitet. ( Leider bin ich nicht ganz durchgestiegen in welchen Bezirken von Wien die Personen wohnen. )Bei einer Lesung vondem Autor war ich dann doch überrascht, daß es ihm bei dem Buch neben der Schokoladenproduktion und der Liebesbeziehung tatsächlich vor allem um die makaberen Begebenheiten des Ringtheaterbrandes ging. Für mich stellte das hauptsächlich die Ursache für die weiteren Geschehnisse dar. Arenz erwähnte bei der Lesung auch, daß sein erster Entwurf den Brand mehr zum Thema hatte als die Schokoladenherstellung, für die er wohl ausgiebige Recherchen in einer Schokoladenfabrik durchführen konnte/durfte.
Dank seiner Lektorin ist es also nun doch ein entspannt lesbares Buch geworden. Da ich es innerhalb von ein paar Stunden durchgelesen hatte, war auch nur eine Tafel Schokolade fällig und nach der Lesung eine kleine Packung Pralinen.
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Ich fand das Buch ganz nett und von der Handlung her total oberflächlich. Ich verstehe nicht, wieso so viele Frauen/Mädels von dem Buch und der Autorin nicht genug bekommen können. Also mein Bedarf an Lektüre von Gaby Hauptmann ist mit diesem Buch echt gedeckt.
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Da ich selbst mit einem etwas sehr unentschlossenen Menschen zusammen bin, hat mich der Titel doch sehr angesprochen. Dadurch hatte ich bis zum Ende gehofft, daß es wirklich ein Medikament dagegen gibt. Mir tat es ansonsten ganz gut einen Roman ohne großen Tiefgang zu lesen. Es ist irgendwo auch so richtig im Stil eines Menschen der "Spaßgesellschaft" geschrieben... ohne allzuviel Anspruch eben.
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Ich bekam das Buch mit großartigen Empfehlungen geschenkt. Naja, ich habe es halt gelesen... und anschließend festgestellt, daß dieses Cholera-Buch auch noch in dem Regalfach stand, in dem ich die ungelesenen Bücher horte.
Also ein Fan bin und werde ich wohl nicht werden von diesem Autor. Er trifft einfach nicht den richtigen Nerv bei mir. -
Mich hat das Buch nicht wirklich begeistert. Ich habe mich nur schwer in die Geschichte reingefunden. Die Gegend und Mentalität sind allerdings auch weitgehend fremd. Vielleicht muß man sich vorher mit Land und Leuten erstmal auseinandersetzen, um von diesem Buch schwärmen zu können.
Was hat dieser Mann eigentlich ständig mit seinen Bordellen??? Geht er selber regelmäßig in eines? Hat er Beziehungen zu Prostituierten??? -
Also mich hat das Buch schon teilweise zum Lachen gebracht. Aber ich habe auch jemanden im Freundeskreis, der ähnlich die Umwelt und Begebenheiten kommentiert. Dabei weiß ich genau, daß sie bisher das Buch nicht gelesen hat. Das Hörbuch habe ich mal während einer Autobahnfahrt gehört. Fazit: Bei Empfänglichkeit für diesen Humor nicht selber am Steuer sitzen; ich habe vor lachen fast einen Unfall gebaut.
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Dieses Buch ist so entspannend und doch mitreißend geschrieben, daß ich es in einem kurzen Rutsch trotz 336 Seiten durchgelesen habe. Das war eine wunderbare Erholung vom Alltagsstreß - ausgerechnet durch eine Alltagsschilderung. Der Protagonist Henry Neff, der auf wunderbare Weise etwas weltfremd wirkt, hat mich einfach in die Geschichte reingezogen und dann war die Geschichte auch schon zu Ende/die letzte Seite gelesen.
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Ich habe das Buch ganz gelesen. Ich hatte es lange vor mir hergeschoben, weil mich schon im Vorwort von "Morgenröte" die sinngemäße Aussage erschreckt hat, man sollte psychisch stabil sein wenn man Nietzsche liest.
Ich habe mir dieses Buch jeden Tag ein bißchen gegönnt, um die Aussagen des jeweiligen Abschnittes zu verdauen/verarbeiten.
Die Aussagen über Gott und Glauben haben eine Menge Widersprüche meinerseits geweckt. Manche Darstellungen der Menschen an sich haben mich auch mal schmunzeln lassen. Die Gedankenwelt, die sich in und mit dieser Lektüre vor einem auftut ist sowohl faszinierend als auch abstoßend. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von Nietzsche lesen.