Beiträge von frosch1

    ich finde die reihe recht interessant und hatte sie neben pm history und den stern - biografien auch im abonnement. da jedoch unsere postzustellung sehr unzuverlässig ist (ich bekam zwar stets anstandslos ein ersatzheft nachgeliefert, aber ärgerlich war es trotzdem und der anruf kostet ja schliesslich auch geld) und es doch schon arg ins geld geht, kündigte ich und werde jetzt nur noch gezielt bei mich intessierenden themen direkt im handel kaufen.

    SEHR selten, SEHR ungern.
    warum?
    schlechte erfahrungen...
    einige bücher verschwanden auf nimmerwiedersehen (ein nicht wiederbeschaffbares buch war auch darunter), andere bekommt man sehr derangiert wieder. eines meiner bücher (ebenfalls nicht mehr im handel) wurde an den strand mitgenommen (!!!) und liess sich auf eine ölige affäre mit dem sonnenschutz ein, deren spuren nicht zu verleugnen waren.
    WENN ich alledrings eines verleihe, dann bin ich sehr, sehr anstrengend, um nicht zu sagen penetrant*g*. der leiher wird regelmässig interviewt, wie weit er denn inzwischen sei... ob er nicht auch fände, dass der oder die da besser das und das hätte sagen sollen und wie er es fände, dass...
    :lache

    als meine mutter früher immer meinte, ich solle nie das haus verlassen, wenn mein zimmer unaufgeräumt sei, mir könne ja mal was passieren... sagte ich immer, in dem fall sei mir wesentlich wichtiger zu wissen, ob er und sie sich nun *gekriegt* hätten, wer der mörder war und warum etc. als ein aufgeräumtes zimmer zu hinterlassen. heute verbringe ich einen teil der früher zum lesen genutzten zeit am pc. aber es geschieht noch immer, dass mich ein buch so fesseln kann, dass ich es in einem rutsch auslese und dabei die welt herum ein wenig vergesse.

    mir ist nicht ganz verständlich, warum ich in meine, in meiner wohnung befindlichen bücher etwas hineinkritzeln sollte.
    WENN ich, was immer seltener wird - schlechte erfahrung - bücher verleihe, dann erhalten sie ein brandzeichen in form meines namens.
    sollte ich je einem autoren gegenüber stehen und eines seiner werke parat haben, hätte ich gern eine unterschrift von ihm.
    wenn ich ein buch verschenke, kann es vorkommen, dass ich sie mit einer mehr oder weniger sinnvollem widmung versehe.
    bei ebaybüchern ärgere ich mich ein wenig, wenn ein name drinsteht (hauptsächlich bei verschweigen dieser eintragung im angebot!!!) besucher könnten ja denken, ich hätte geliehene bücher vereinnahmt.

    es ist mir zweimal passiert, dass ein dickes, sehr oft gelesenes tb ersetzt werden musste. einmal war es ein nachschlagewerk "western von gestern" und einmal ein buch über marilyn monroe, welches wohl schlecht verarbeitet war. ansonsten sind bei mir beide gattungen vertreten, tbs bevorzuge ich aber leicht, da sie weniger platz wegnehmen und (leider zusehends seltener) wesentlich billiger sind.

    bei uns gibt es einen OTTO-shop und dort regelmässig mängelexemplare.
    es handelt sich dabei auschliesslich um remittenden, dh. um exemplare, nach denen offenbar irgendwo (zB in einem kiosk) zu wenig nachfrage bestand und von wo sie deshalb nach ablauf einer gewissen frist zurück- oder weitergegeben werden. unter 10 blablas ist immer ein schnäppchen, bei welchen ich - abgesehen vom ja die preisminderung anzeigenden scharzen strich unten - noch nie auch nur einen einzigen mangel was seitenzahl oder druckfehler betrifft, feststellen konnte. manche sind ETWAS angegilbt oder zeigen spuren von aufklebern - aber das ist mir die ersparnis allemal wert...

    als schulkind hatte ich die in meine interessengebiete fallenden bücher in unserer (damals noch kostenlosen) stadtbücherei so ziemlich alle *durch*.
    seit mehreren jahren gehe ich dort nicht mehr hin und trug einen nicht unbeträchtlichen teil meines einkommens in buchhandlungen, bis ich mich vor fast einem jahr überreden liess, mich bei ebay anzumelden. jetzt kann ich mir wesentlich mehr bücher leisten und es ist auch nicht so schlimm, wenn doch einmal ein fehlkauf dabei ist. zB gefielen mir die ersten bücher von pauline gedge "parao" und "herrin vom nil" sehr gut, die neuen, die ich dann als HC kaufte, sowie sie erschienen waren "das mädchen thu und der pharao" und "die herrin thu" (oder so ähnlich) überhaupt nicht mehr.
    bestimmte bücher GIBT es auch gar nicht mehr neu.

    ich kann mich nicht entsinnen, jemals durch einen titel abgeschreckt worden zu sein. es sei denn, er entsprach dem genre, welches ich ohnehin nicht gekauft hätte.
    einen arztroman aus (ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen, geschmäcker sind ja [gottseidenk!] verschieden) der reihe "dr. thomas braun - der arzt, dem die frauen vertrauen *g*" würde ich - unter welchem titel auch immer - vermutlich nur unter einfluss von nark- oder hypnose käuflich erwerben, während ich an taylor caldwells "geliebter und berühmter arzt" und "doctor ferrier" freude hatte.

    ich würde ein buch nicht deshalb NICHT lesen, weil es in der ich-form geschrieben ist, aber mE ist durch diese form ein wenig die spannung weg, denn ich weiss ja, der erzähler schreibt/redet/lebt noch .. ist also den in seiner erzählung ggfs geschilderten gefahren entgangen (was nicht heissen soll, ich bevorzuge mord-und-totschlag*g*).
    auch mir liegt die vergangenheitsform eher, wobei ich nicht sagen könnte, warum das so ist. ob es daran liegt, dass ich eher geschichtliche romane lese oder vielleicht doch eher daran, dass man sich durch die distanz ezwas *sicherer* fühlt? keine ahnung.
    wichtig ist mir ein gutes verhältnis zwischen wörtlicher rede und beschreibungen. ich erinnere, dass ich "vom winde verweht" beinahe weggelegt hätte, weil mir die laaange einführung über scarletts eltern sowie die ausführlichen beschreibungen der verhältnisse auf sämtlichen nachbarplantagen "auf den keks" ging. durchgehalten habend merkte ich dann, dass diese einführung gut war, um sich in die südstaatengegebenheiten einfühlen zu können, aber wie gesagt, es war auf der kippe zum aufgeben.
    schwierigkeiten habe ich mit fast allen russischen schriftstellern. schon allein die namen und ihre varianten sind mir sehr "augendornig".
    und ich mag den eher nicht so offensichtlichen humor:-)


    du hast zwar orlando angesprochen, aber erlaubst hoffentlich, dass ich mich trotzdem darauf beziehe. (und ich tue das in einem "freundlichen ton mit einem lächeln", okay*g*?).
    deine aussage kommt bei mir ein wenig verbittert und abweisend an. selbstverständlich kann ich nachvollziehen, dass einen gewisse themen irgendwann langweilen. womöglich kann man hierzu ja auch in älteren beiträgen etwas finden. da aber immer wieder neue leser/schreiber hinzukommen und inspiration/gedankenaustausch suchen, wäre es mE sinnvoll gewesen, einen entsprechenden link zu setzen, wenn du dich nicht (erneut) themenbezogen äussern, zu dem thema aber doch auch nicht ganz schweigen möchtest.
    ich würde gerne eines der von dir geschriebenen bücher lesen.
    vielleicht kannst du mir hier einen vorschlag machen. oder per pn. danke:-)

    falls das auf seite 1 kein witz war:
    in der sauna sollte man auf keinen fall lesen.
    angeblich werden dort irgendwelche ungesunden druckerschwärze-bestandteile frei. und ich ganz persönlich möchte in der sauna auch gar nicht lesen. da wird entweder abgeschaltet oder getratscht...
    zum thema "gnadenbrot für bücher":
    hab ich früher auch so gesehen. und auch immer, wenn im bekannten- oder sogar kollegenkreis von attentatsplanungen gegenüber büchern berichtet wurde, asyl angeboten. aber auf dauer geht das einfach nicht. wenn drei grossvarianten der ikea-billy-regale voll sind und sich dort die bücher manchmal ein regalbrett in zwei reihen teilen müssen, man die hintermänner also nicht mehr sieht... und dann die ersten doppelkäufe feststellen muss... von umzügen ganz zu schweigen... dann bleibt irgendwann nur eine aus-lese der anderen art.
    weggeworfen habe ich allerdings nur ganz gezielt etwas, was keinem anderen mehr zumutbar war. letztens gab ich 250 bücher an jemanden ab, der sie bei ebay reinstellt und den erlös den flutopfern spendet.


    knicken?
    kommt drauf an. am anfang hab ich gute vorsätze. und wenn sich herauskristallisiert, dass das buch keine dauerhafte aufnahme in meinen bestand findet, sondern weitergegeben wird, halten diese auch länger an.
    aber da ich meine *lieblinge* immer wieder einmal lese, bleiben knicke weder im rücken noch an den seiten aus. und ich finde das auch okay. zeigt es doch nur die spuren der lesefreude an. lieblingsstellen gehen manchmal von ganz allein auf... man spart beim zitierenwollen langes suchen:-)

    nadel und säulen gefielen mir beide recht gut, obwohl ich sie sehr unterschiedlich fand, was den autor-wiedererkennungswert betrifft.
    aber das spricht vielleicht eher für follett und ist ein anderes thema.
    das zweite gedächtnis wartet als hörbuch auf mich, das erste reinhören schien mir auf spannung hinzudeuten...

    wenn ich das buch BALD zu lesen gedenke, kommt die folie ab. oder wenn ich sehr neugierig auf die infos in den umschlagklappen bin. wenn es ein schon bekanntes (erst geliehenes und nun selbst erstandenes oder ein nachkauf eines zerlesenen oder weiterverschenkten buches) ist, bleibt sie eine weile als staubschutz.
    ich tendiere eher zu taschenbüchern, aus geld- und aus platzgründen.
    ist es aber einmal ein HC, wird der umschlag während der lektüre beiseite gelegt und bei unterbrechung wieder um das buch gelegt, wobei die klappen dann als lesezeichen dienen. steht das gelesene buch im regal, haben sie ihr mäntelchen auch wieder an.
    umschläge wegwerfen? NIE! wenn ich denke, was ich heute für manche kinderbücher bekäme, hätten sie ihr mäntelchen noch, ... WENN ich sie bei ebay anböte...

    Zitat

    Original von Ines
    ...
    Ich finde historische Romane jedoch sehr wichtig. Um die Gegenwart zu vestehen, muss man die Vergangenheit kennen.


    exakt.
    leider denkeN (edit) zuwenig menschen so. mit meiner leidenschaft für (auto)biografien und biografische romane stosse ich leider nur allzu oft auf unverständnis in meiner umgebung.
    dabei finde ich es überaus interessant, beispielsweise nachzuvollziehen (zu versuchen), was die pilgrim fathers auf die reise, einen franzosen zur entwicklung eines mordinstrumentes wie der guillotine und anfang letzten jahrhunderts die menschen zum sturz vieler monarchen trieb.
    meine forderung an die autoren historischer geschichten:
    erfindet geschichten, aber keine geschichte.
    haltet euch an die historischen fakten und gebt uns nur - als eine art appetizer sozusagen - im vordergrund eine nette erdachte handlung.
    die älteren werden sich vielleicht an die diskussionen anlässlich der erstausstrahlung des holocaust-vierteilers erinnern: darf geschichte auf so *simple* geschichten reduziert werden? ich finde, sie darf nicht nur, sie sollte. weil: es gibt verschiedene geschmäcker. genau wie es verschiedene nuancen der zuckerbeifügung zum kaffee gibt. um sich mit geschichte auseinander zusetzen - und das halte ich sehr wichtig, damit sich bestimmte ereignisse nicht wiederholen - sollte es nuancierte verabreichungsdosen geben. damit für jeden geschmack etwas dabei ist.
    gemeinsam sollte allen die eben schon ausgesprochene historische wahrheit sein. und im vordergrund eben - für jeden geschmack - ein wenig mehr oder ein wenig weniger *g* schmalz, liebe, crime, fantasy oder was auch immer.
    ich werde mir - angeregt durch diesen thread - einige der von büchereulen geschriebenen historischen romane mal beschaffen; bin gespannt:-)

    Zitat

    Original von leseratte007
    Hi,
    also ich mag zwar historische Romane , aber nicht die , wo nur Fakten drinstehen. LG


    das wären doch aber dann ohnehin keine romane mehr, oder?*g*
    ich möchte dich darin bestärken, nach "ein leben in leidenschaft" ("lust for life" eines der mE wenigen gut [mit kirk douglas und anthony quinn] verfilmten bücher) von irving stone weitere bücher dieses verfassers zu lesen.
    der seele dunkle pfade befasst sich mit dem leben sigmund freuds,
    zur see und im sattel mit jack london,
    der griechische schatz mit den schliemanns.
    zusätzlich erinnere ich noch romane über michelangelo und mehrere amerikanische präsidenten (adams, jackson, lincoln) bzw deren frauen.


    mein erster historischer roman waren "felix dahn - ein kampf um rom" und kurz darauf "anne selinko - "desirée", welche im deutsch- und geschichtsunterricht hilfreich waren.

    (...Mir fehlen jetzt Nat Bumppo (wer auch immer das sein mag)...)


    nathanael (natty, nat, ned) bumppo = "bürgerlicher" name des LEDERSTRUMPF alias pfadfinder alias falkenauge... , figur aus den romanen von james fenimore cooper


    diesem und dem direkt vorangehenden posting von baumgart stimme ich voll und ganz zu