Ein herzliches "Hallo" auch an dich, Herr Palomar,
ich habe kurz vor meinem 40. mit dem Schreiben angefangen. Erst ausschließlich mit Kurzgeschichten. Als die dann recht gut angenommen wurden, hatte ich irgendwann den Wunsch, mich an etwas "Größerem", also an einem Roman zu versuchen.
Als absoluter Anfänger wollte ich nicht gleich an ein Genre oder Thema herangehen, bei dem viel recherchiert werden musste. Also entschloss ich mich zu einer Komödie - einer "lockeren Unterhaltungslektüre".
Ich schrieb "Prokura ist kein Mixgetränk", in dem es um Männer in der Mitlife-Crisis geht, um Freundschaft und den Versuch, noch einmal an "alte Zeiten" anzuknüpfen, was natürlich heftigst in die Hose geht.
Der Roman wurde erst im ADDITA-Verlag veröffentlicht, nachdem der MAGUS schon fertig war, weshalb ich mich zu dem Pseudonym "Chris van Aspen" entschied.
Nicht, weil ich mich für das Buch schäme (ich war jung und brauchte das Geld), sondern weil ich vermeiden wollte, dass jemand, der den MAGUS gelesen und vielleicht Lust auf ein weiteres, ähnliches Buch von mir hat, den "Prokura" in die Hand gedrückt bekommt. Es wäre sicherlich eine Enttäuschung, weil es eben ein gänzlich anderes Genre ist.
Meine Vorbilder ... oh je! 
Ich finde das selbst immer so toll, wenn ich als Antwort auf diese Frage Namen lese, von denen ich noch nie gehört habe, die aber sicherlich für literarisch Hochtrabendes stehen.
Damit kann ich nicht dienen. Ich liebe King, Follet, Crichton, Grisham und eine ganze Menge unserer wirklich tollen deutschen Autoren. Angefangen mit Schätzing über Fitzek, Eschbach, und, und, und.
Ich lese einfach saugerne. ![:-]](https://www.buechereule.de/images/smilies/pleased.gif)
Herzliche Grüße
Arno