Grundsätzlich bin ich eigentlich der Meinung, dass es jedem selber überlassen ist, was und wieviel er weiss. Wie kann ich von jemandem verlangen, dass er Bücher kennt, wenn diese Person sich absolut nicht für Bücher interessiert. Ich kenne mich zwar bei Büchern (etwas) aus, aber dafür bin ich bei berühmten Sportlern ne Niete. Da kenn ich grad nur die wenigsten. Federer, Schumacher, Beckenbauer, halt in diese Richtung.
Dass man Titel wie "Faust", "Krieg und Frieden", "Schuld und Sühne" (und dergleichen, also Klassiker) zumindest vom Hörensagen kennt, wäre schon schön. Man muss ja nicht mal wissen, wer es geschrieben hat, oder worum es geht, aber einfach wissen, dass es solche Bücher gibt.
Vllt ist es aber auch so, dass wir da zu viel von den Menschen, die nie lesen, verlangen. Jemand, der sich absolut null (und da gibt es viele Menschen) für Bücher oder Schriftsteller interessieren, werden auch nicht aufhorchen, wenn sie in irgendeiner Zeitschrift die Wörter "Faust" oder "Schuld und Sühne" oder "Franz Kafka" hören. Der Mensch ist nun mal jemand, der sich vorallem für seine eigenen Interessen interessiert.
Und Dinge, die ihn nicht ansprechen, werden auch kaum gespeichert.
Edit: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, einfach so aus dem Kopf raus, worum es in "les miserables" geht. Ich werd mal googlen und dann werde ich sicher sagen: "Ach ja, darum gehts. Wusste ich ja eigentlich" 
Edit2:War ja klar, das ist dieses Musical
Aber jetzt weiss ich auch noch, dass das Musical auf der Buchvorlage "Die Elenden" von Victor Hugo beruht. (aber das ist offTopic)