Der Churchill traut sich,
es geht nicht um Moral, es geht um Menschen, so wie sie sind, basta.
Magda hat es mit dem Dobermann getrieben, andere treiben es nicht mit Hunden und sind trotzdem nicht die wertvolleren ZeitgenosInnen, herzlich, Andreas
Der Churchill traut sich,
es geht nicht um Moral, es geht um Menschen, so wie sie sind, basta.
Magda hat es mit dem Dobermann getrieben, andere treiben es nicht mit Hunden und sind trotzdem nicht die wertvolleren ZeitgenosInnen, herzlich, Andreas
Liebe Silke,
wie warh, schreiben ist natürlich auch Fluch, auch ein Leiden, das bleibt.
Lesen dann das nächste Unglück, auch ein Verführer, auch ein Desaster.
Aber die Liebe zu beiden hilft, um sie nicht loszulassen. Wenn du die nicht hast, für die beiden, dann Gande dir Gott.
Herzlich, Andreas
Ich bewundere die Sprache, nicht den Erzähler. Er (es) treibt mich weiter in die nächsten Kapitel .
Der obige Satz von Churchill ist sehr klug, man braucht den Erzähler nicht mögen, einzig, was zählen soll, ist seine Fähigkeit, zu Sprache zu verführen. Wir sind hier nicht im Anstandsseminar, wir sind unter Leuten, die erkannt haben, dass die Deutschen nichts Schöneres schafften als ihre Sprache, herzlich, Andreas
Aber natürlich, Eli,
ist es beides, nein, dreides, drei Motive, das dritte: ich muss was erleben, um darüber schreiben zu können, bin leider kein Romancier, der die Geschichten im Kopf hat, bin kopflos, herzlich, Andreas
Ja, Eli,
ich bin da ziemlich konsequent, natürlich kommen neue Sachen, ich mag zum Beispiel gut sitzende Klamotten. Aber dann kommt ein Stück dafür weg, keine Wärmestube, eisern.
Wer brav ist, darf sich die Wohnung in Paris anschauen, herzlich, Andreas
Eli ist autorenfreundlich, sie freut sich auf sein nächstes Buch.
OK, kommt am 1. September raus, bei DuMont, Tagebuch einer Reise durch Südamerika.
Sobald der genaue Titel feststeht, kommt er auf meine Website, www.andreas-altmann.com
Danke, Eli, herzlich, Andreas
Dear Batcat,
ja, dann lege los und schreibe eine intelligente Kritik über getrieben, in Amazon, zum Beispiel. Danke schon jetzt, herzlich, Andreas
Frau Kaiser hat noch einen langen Weg vor sich, sie muss erst Klarheit finden, herzlich, Andreas
Liebe Saraswati, nein,
weiß ich nicht, ich denke mal, April oder Mai, ich schreibe es auf jeden Fall auf meine Website. Herzlich, Andreas
Dann los, Herr oder Frau Kaiserin
Bitte Churchill,
schreibe nochmals die pn, habe sie verschlampt, herzlich, danke, Andreas
Wir denken gar nicht daran, die Zigeunerin in Stücke zu zerreissen.Jeder Leser hat die Deutungshoheit über das Buch, das er / sie gerade liest. So einfach ist das.
Dass ich lieber Afrika gerettet hätte, als BuchhändlerInnen beklaut, auch klar. Aber so war es, ich habe nur eine - matt klingende - Entschuldigung: jetzt klaue ich nicht mehr, der thrill ist weg und genug Geld da, um es auf den Ladentisch zu legen. Herzlich, Andreas
Liebe Zigenerin,
du willst aus mir immer einen guten Menschen machen, aber das bin ich nicht, bin schon froh, wenn ich es zum guten Schreiber schaffe.
DER DIEB ist die Geschichte meiner Wirklichkeit. Willst du sie hören, oder willst du, dass ich mich für dich moralisch lifte und als tadelloser Gutmensch vor dir stehe. Schreiber haben NUR EINE Aufgabe: GUT zu schreiben.
Damit sind sie ein Leben lang ausgelastet, herzlich, Andreas
Beruhigt euch, Ihr Lieben,
Celeste ist wohlauf, nicht an mir zugrunde gegangen, nicht versumpft, geht ihren Weg, ist mir - darf ich das hinschreiben in aller Bescheidenheit - noch heute dankbar für das hankypanky, das ich für sie, vor ihr aufgeführt habe. Herzlich, Andreas
Babyjane,
ich bin immer noch kindlich, das bleibt, das muss ja auch bleiben. Nur erwachsen sein?, das ist gräulich, nur kindlich, auch gräulich, herzlich, Andreas
Ja, Milla,
wenn ich das wüßte, wo Magda heute dahinlebt, keine Ahnung, sicher ist sie inzwischen verkümmert, verlassen von allem Feuer, herzlich, Andreas
Liebe Saraswati,
ob ich immer schreiben kann? Nun, ich mache es wie mein stadtbekannter Kollege Thomas Mann, ich mache es wie ein Handwerker: am morgens muss malocht werden, egal wie ich mich fühle. Und dann kommt auch was. Natürlich ist mir eine ruhige, unspießige Umgebung lieber als die Caféstube bei Rewe. Zudem habe ich Spezial-Ohrstöpsel, zudem weiß ich jedes Mal, dass ich mich nach dem Austellen eines Worts hinter dem anderen mich besser fühler, "geordneter", gewappneter gegen die Zumutungen der Welt. Herzlich, Andreas
Lieber Andreas,
danke für die ausführliche Antwort. Das mit dem Preis hab ich befürchtet, mich aber nicht getraut, direkt danach zu fragen.
Gerade weil nicht nur dein Leben, sondern auch die Existenz vom Schreiben abhängt:
Kannst du immer schreiben, oder brauchst du eine bestimmte Stimmung/Umgebung?
Ja, Saraswati,
das ist bedauerlich, aber über 1500 haben an dem Wettbewerb teilgenommen und nur drei davon durften nach Sansibar.
Aber gewinnen ist ja auch Glücksache, wer stark ist, wird wieder aufstehen und weitermachen, herzlich, Andreas.
ps: Irgendwann im Frühjahr kommt der Beitrag des "Gewinners" in MAXI
Ja, O soll hochleben, ich kenne genug Frauen, die unrettbar unter die Räder kamen, sie kam davon, ein Hoch auf sie, herzlich, Andreas
Die Zigeunerin ist streng mit mir, das hat was.
Aber, ich bin keine moralische Anstalt, ich will von der Wirklichkeit schreiben und bisweilen sehe ich dabei nicht gut aus, leider. Mich moralisch hochschminken? Mich schön machen, schön reden, davonreden?
Herzlich, Andreas