Es ist schon eine ganze Weile (etwa 15 - 17 Jahre) her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber es ist eines der wenigen, die mich über die ganze Zeit immer mal wieder zum nachdenken bewegt haben und die ich auch nicht nur einmal gelesen habe.
Die Geschichte ist ja eigentlich nicht wirklich gruselig. Beklemmend und vor allem beänstigend ist sie aber schon, vor allem, wenn man bedenkt, dass man heutzutage gar nicht mal so weit davon entfernt ist, das wirklich mal jemand solch einen Marsch organisiert. Und wie bereits hier einige male erwähnt, es würde viele geben, die tatsächlich mitmachen würden.
Die Beweggründe der einzelnen Protagonisten am Marsch teilzunehmen, sind ja ganz unterschiedlich. Am schlimmsten fand ich allerdings auch das Zwillingspäärchen.
Hope
:
ich habe es damals eher so verstanden, dass er über die Strapazen sowohl die psychischen als auch die physischen, längst wahnsinnig geworden ist. Denn nachdem keiner mehr da war, sieht er immernoch eine dunkle Gestalt die er verzweifelt verfolgt. Zum Zeitpunkt seines Sieges ist er längst an einem Punkt angelangt, in der er die Außenwelt gar nicht mehr wahrnimmt.
Und genau das soll ja auch die "Moral von der Geschicht" sein. Es gibt hier keine Gewinner. Selbst wenn man gewinnt, hat man doch alles, was einen mal ausgemacht hat, verloren.