Nachdem ich mich, wie mir erst kürzlich von meiner Mutter mitgeteilt wurde, in der ersten Klasse sehr schwer tat, überhaupt lesen zu lernen,(liegt wohl daran, dass ich noch nie laut lesen konnte, bis heute habe ich da Probleme) habe ich ziehmlich schnell alles an Märchenbüchern verschlungen was ich bekommen konnte.
Mit etwa 10 Jahren habe ich dann angefangen, die DDR-Jugendbücher meiner Mutter durchzulesen. Von "Wasseramsel" bis "Abschied von der Schule" habe ich alles verschlungen, was ich in die Finger bekam.
Nach der Wende, ich war 13, habe ich mir dann die 3???, Fünf Freunde und Die geheimen Dies und Das durchgearbeitet.
Mit etwa 14 habe ich dann meinen ersten Stephen King (Friedhof der Kuscheltiere) von meiner Oma geschenkt bekommen. Sie hatte keine Ahnung worum es überhaupt ging, aber auf dem Cover war ja nur ne Katze 
Den habe ich angefangen zu lesen und nach ein paar Seiten im Schrank versteckt, weil ich mich total gegruselt habe. Nach einer Woche habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und angefangen bei Licht, abgeschlossenen Türen und Fenstern das ganze Buch zu lesen. Ab da kam mir jahrelang nichts anderes als Horror unter die Finger.
Mit anfang 20 entdeckte ich dann, dass man auch andere Genres lesen kann und habe alle möglichen Krimis und Thriller gelesen.
Erst seit den Büchereulen greife ich auch zu andern Büchern, wie Historischen Romanen u.a.
Auch Jugendbücher stehen jetzt wieder auf meiner Wunschliste.
Wenn ich vor 20 Jahren allerdings Zugriff auf modernere Jugendbücher gehabt hätte, wie es sie heute gibt, ich bin sicher, ich wäre nicht so schnell in der Horrorecke gelandet. 