So. Nun bin ich fertig mit diesem tollen Buch und sehr traurig, daß es schon vorbei ist.
Aber nun mal von Anfang an.
Ellen schmiedet das Schwert für den König, ohne zu wissen, daß es eigentlich für Tiebo ist.
Allerdings wendet sich das Schicksal, als der König sich in der Nähe der Schmiede niederläßt und Ellen kommt dadurch auf die Idee, das fertige Schwert dem König persönlich zu übergeben.
Als sie so vor dem König stand und Tiebo dahinter fast geplatzt ist vor Wut, musste ich schon sehr schmunzeln vor schadenfreude

Der König hat sich natürlich nichts anmerken lassen und das Schwert dankend entgegengenommen.
Und endlich hat Ellen den Lohn bekommen den sie verdient. Sie wurde über die Maßen bekannt und berühmt für ihre Schwerter und bekam Aufträge von den höchsten Adligen und Rittern.
Im Grunde hat Tiebo ihr dadurch sogar noch einen Gefallen getan.
Dann war da die Szene mit Guillaume und William. Als Guillaume den Falken mitbrachte und den halben Tag mit William verbrachte. Da dachte ich schon, daß Guillaume sich nun doch um William kümmern wird und sich für ihn alles zum besseren wendet. Aber leider war das nur ein kurzes Intermezzo. Wobei es am Ende ganz gut so war.
Dann hat Guillaume auch noch veranlasst, daß Ellen für den König in die Normanndie reist und dort das Kommando in der Schmiede übernimmt.
Durch Zufall erfährt sie dort vom Verat Tiebos gegen den jungen König und so wird alles aufgedeckt und Tiebo bekommt doch noch seine gerechte Strafe.
Aber daß der König nicht einmal an Ellen gedacht hat fand ich auch sehr enttäuschend. Vorallem da sie schwanger und völlig hilflos war.
Und auch Guillaume hat sich nicht gerade ehrenhaft verhalten. Er hat sie nur als Köder benutzt und sich nichtmal bedankt.
Zum Glück ist Ellens und Isaacs Sohn heil zur Welt gekommen und alles hat sich zum Guten entwickelt. Sie ist mit Isaac und den Kindern glücklich und zufrieden und kann sich ausgiebig Ihrer Schmiede widmen.
Für mich ist dies ein gelungener Abschluß und es bleiben keine Fragen mehr offen.
Dieses Buch gehört für mich eindeutig zu den Highlights der vergangenen Monate.
Die Autorin schafft es mit ihrem lockeren, einfachen, aber durchaus vielseitigen Schreibstil, den Leser von Anfang an in die Geschichte hineinzuziehen und es wird an keiner Stelle langweilig oder irgendwie überstürzt.
Man erfährt so viel über das Schmieden, ohne von Fachbegriffen erschlagen zu werden oder mit zu viel Information überfordert zu werden.
Einfach ein rundum interessanter, spannender und informativer historischer Roman.