Beiträge von missmarple

    Ich bin auch ein eingefleischter Fan von Decius Metellus und lauere schon auf den neuesten Band "Das Orakel des Todes", der immer noch nicht da ist. :cry
    Die anderen besitze ich alle und kann sie auch nur wärmstens empfehlen. Neben den spannenden Kriminalfällen habe ich auch endlich begriffen, wie die römische Verwaltung mit ihren zahlreichen Ämtern - die Decius im Laufe der Reihe durchläuft - funktioniert. Und der Sarkasmus von ihm ist einfach umwerfend ...


    ave
    missmarple

    Ich bin noch etwas unschlüssig worunter ich dieses Buch vorstellen soll - History oder Krimi - aber ein historischer Krimi ist für mich in erster Linie ein Krimi und damit gehört er für mich hierher.


    "Silberschweine" ist der erste Band der Falco-Reihe und ist einfach ein supertolles, spannendes und teilweise auch witziges Buch. Den Detektiv aus dem alten Rom muss man einfach gern haben und auch die Fälle, die er löst, sind spannend und gut erzählt. Und auch der Alltag einer einfachen römischen Familie, die ein einer insula (=Mietshaus) lebet ist klasse erzählt. Und schließlich kommt Falco ja auch noch in näheren Kontakt mit einer Senatorenfamilie...
    So macht Geschichte einfach Spaß!


    Von Amazon:
    "Der Start einer tollen Romanreihe, 3. Mai 2000
    Rezensentin/Rezensent: (erik01@gmx.de) aus Bielefeld, Deutschland
    Mit "Silberschweine" hat Lindsey Davis den Grundstein für eine nun schon recht beachtliche Reihe von M. D. Falco Krimis gelegt. Dieses Buch und mehr oder weinger auch die anderen dieser Reihe besticht nicht nur durch seine charmanten Figuren, in denen man alle "nötigen" Eigenschaften der klassischen Detektive wiederfindet. Falco hat die gleichen Probleme wie alle Privatschnüffler in allen Epochen: Sein Vermieter ist ein Schuft, er hängt mit mehreren Mieten hinterher und versucht sich mit kleinen Jobs über Wasser zu halten. Aber was den wirklichen Anreiz gibt dieses Buch zu lesen, war für mich die vielen Details über das Alltagsleben in Rom und den Provinzen, die wie beiläufig über das Buch verteilt, dem Leser das Gefühl geben, was jahrelanger Lateinunterricht nicht vermochte: man kann sich auf einmal ein Leben in Rom vorstellen, das genauer betrachtet sich in den wesentlichen Dingen nicht allzusehr von unserem unterscheidet. Und setzen wir mal vorraus, das die Autorin auf Fakten basierend schreibt, dann kann man evtl. seinen Lateinlehrer noch mit interessanten Details "von früher" versorgen. Wer dieses Buch mag, wird auch die anderen lieben. Ein uneingeschränkter Lesespaß mit Spannung, Komik, einer Prise Erotik und ganz heimlich vermitteltem Wissen : ) "


    dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
    ave
    missmarple

    Hallo Batcat ,
    ich finde auch die Miss Marple Bücher super, aber als eingefleischter Christie Fan konnte ich mich dann auch mit Hercule Poirot anfreunden. Auch Tuppence und Tom Beresford sind mir ans Herz gewachsen und natürlich auch Bücher ohne einen bekannten Protagonisten wie z.B. Das Sterben in Wychwood ...
    Wag dich also ruhig an die anderen auch ran ;-) Keine Angst, es tut nicht weh!


    grüße von missmarple

    Hallo Fritzi ,
    ich habe von diesen Büchern kürzlich bei einer Veranstaltung des Kirchenkabaretts "Klüngelbeutel" erfahren, und fand die Zitate, die dort vorgestellt wurden, genial. Ich werde mir auf jeden Fall eins davon anschaffen. Welches findest du denn besser? Oder sollten es doch beide werden?!


    grüße von missmarple

    Historicus beklagt sich in diesem Thread u. a., dass es hier bei der Büchereule in letzter Zeit zu wenig Buchvorstellungen gab. Ich bin hauptsächlich im Büchertreff aktiv - (@Historicus: Es gibt meiner Meinung nach durchaus neben der Büchereule ein weiteres sehr gutes und aktives Bücherforum :wave) und eigentlich wollte ich hier nur so mitstöbern und hielt es für etwas albern, dieselben Beiträge in zwei Foren reinzustellen. Aber um das "Sommerloch" an Buchvorstellungen etwas zu füllen und um auch eure Meinung dazu zu hören, habe ich meine Meinung geändert und werde nun doch einige Bücher aus dem Büchertreff hier auch vorstellen.


    grüße von missmarple

    Hallo kathrin,
    ich habe dieses Buch auch nicht zu Ende gebracht. War mir viel zu zäh. Aber Sam und Binchen haben recht "Tod in weißem Häubchen" ist viel besser. Und was mir auch noch gut von James gefallen hat ist, "Wer sein Haus auf Sünde baut".


    Aber wenn ich von einem Buch enttäuscht bin, mache ich auch erst mal einen großen Bogen um den Autor.


    grüße von missmarple

    Es gibt auch Miss-Marple-Verfilmungen mit Joan Hickson, die sich sehr genau an Christies Buchvorlage halten (in einem anderen Forum habe ich ihr Bild als Atavar). Aber trotzdem mag ich die Kult-Verfilmungen mit einer reloluten Miss Marple und ihrem Mr. Stringer irgendwie lieber. Allein schon die Musik ist Klasse. Und so ein schwarz-weiß Film strahlt genau die richtige Atmosphäre aus. Mr. Stringer kommt übrigens in keinem Buch vor, sondern bekam die Rolle als Margaret Rutherfords Ehemann. Die Rolle wurde extra für ihn reingeschrieben.


    grüße von missmarple

    Bei mir ist es auch schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Hat mir damals aber gut gefallen. Ich fand's mal interessant, die Artur-Sage, die ich sonst aus diversen Filmen kannte, mal ganz anders zu lesen. Aus der Sicht der Frauen und mystisch halt. Viel Zauberei ist im Spiel, aber irgendwie "zauberhaft". Das Buch zählt sicher nicht zu meinen Favoriten, aber lesenswert ist es allemal.
    grüße von missmarple

    Ein tolles Buch von und über eine tolle Frau! Natürlich habe ich auch beim Lesen geheult, aber wenn ich es nicht gelesen hätte, hätte ich noch mehr Grund zum heulen gehabt, denn dann hätte ich diese tolle Frau nie "kennengelernt". Ruth ist mir sehr ans Herz gewachsen. Und meine Ehrfurcht vor dem Leben und was im Leben wichtig ist, auch.


    grüße von missmarple

    Hallo @Annkatrin,
    Für die zweite Klasse fällt mir das Buch "Kann doch jeder sein, wie er will" von Kirsten Boie ein.
    Es ist nicht in Briefform geschrieben, aber die Briefe, die drin vorkommen sind in Kinderschrift geschrieben und Briefe spielen überhaupt eine große Rolle in der Geschichte.


    Zum Inhalt: Zwei Lehrerinnen wollen mit ihren Klassen einen Austausch organisieren und teilen ihren Schülern Brieffreunde zu. Robin bekommt von ihrer Klassenlehrerin Alex zugewiesen und schreibt hin. Alex ist aber kein Mädchen, sondern ein Junge und ist ganz entsetzt, was für einen sonderbaren Jungen er da als Brieffreund bekommt, der Ballett und Pferde gut findet. Denn natürlich hält er Robin für einen Jungen. Und Robin findet Alex auch höchst sonderbar. Aber die Brieffreunde tauschen dürfen sie nicht, denn "es müssen doch nicht alle Menschen gleich sein."
    Und als sie sich gegenseitig besuchen ist die Überraschung groß.


    grüße von missmarple

    Hallo@Kathrin,
    auf deine Frage: Ich habe sie alle gelesen, allerdings alle Bücher aus der Bücherei geliehen. Nette Krimis für zwischendurch, gutes Lesefutter, aber ich muss sie nicht unbedingt selber haben. Das Leben in Venedig wird gut beschrieben und das leckere Essen, das Paola oft kocht, macht mir auch immer Appetit. Auch Brunetti ist mir sehr sympathisch.
    Am besten hat mir - glaube ich - "Nobilta" gefallen.


    grüße von missmarple

    Hallo@Batcat,
    apropos ähnlicher Buch-Geschmack. Ich habe früher von Berte Bratt "Das Leben wird schöner, Anne", "Anne und Jess - Der Weg ins Glück" und noch einen dritten Band verschlungen. Und war nicht auch "Ein Mädchen namens Claudia" von ihr?
    Kennt heute kein Teenager mehr - ist aber wohl auch besser so...


    grüße von missmarple

    Wir leihen sie uns immer aus der Bücherei aus, wird sonst zu teuer. Mein Sohn ist absoluter Sachbuch-Fan. Fing mit der "wieso-weshalb-warum" Reihe von Ravensburger an, dann kam die "Erstes Wissen" und "Das will ich wissen"- Reihe und nun "Was ist was" aber auch "sehen - staunen - wissen"
    Was soll ich sagen, in Sachkunde hat er eine 1.


    Und auch ich lerne noch jede Menge dabei. Da fahre ich beispielsweise seit 10 Jahren einen Diesel und wusste nicht einmal, dass der keine Zündkerzen hat.


    grüße von missmarple

    Hallo@Batcat,
    der Atavar ist schon in Arbeit - Morgana macht das freundlicherweise für mich, weil ich - Frau Heidenreich möge mir verzeihen - Computer-Analphabethin bin. Und das Bild habe ich bei einem Beitrag von dir entdeckt.


    Wir haben übrigens büchermäßig einen ähnlichen Geschmack, ich glaube ich bin mal beim Stöbern u.a. auf deine Aufstellung gestoßen, welche Personen du gerne wärst (oder so ähnlich), ich würde das fast identisch beantworten.


    grüße von missmarple :wave

    Von Kirsten Boie bin ich schon lange begeistert. Ihre Linnea-Bücher beispielsweise musste ich mir für meine Söhne früher immer wieder aus der Bücherei ausleihen.


    Auch dieses Buch finde ich absolut Spitze. Es sollte zur Pflichtlektüre für Eltern gemacht werden, die meinen, den Tagesplan ihres Kindes bis ins letzte Detail durchplanen zu müssen und die ihr Kind durch zahlreiche Sport- und Musikangebote fördern wollen und Angst haben, ihr Kind verpasse etwas, wenn es neben Reiten, Ballett, Hockey und Tennis nicht auch noch flöte ...
    Und dazu ist es herrlich geschrieben, die Gedanken und Kommentare von der siebenjährigen Fabia, die ganz entsetzt ist, dass ihre Tante nicht täglich mit ihr lesen übt und sie zu ihren Terminen bringt. Einfach ein wunderbares Buch, das auch Kindern Mut machen will, einfach einmal "Löcher in die Luft zu starren". Ein bisschen "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" spielt auch mit. Fabia lernt ein Mädchen kennen, die nur ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, eine Puppe und ein Märchenbuch hat - aber auch eine Rennmaus...



    Kurzbeschreibung nach Amazon:
    "Fabia hat jeden Tag ein volles Programm. Nur mittwochs hat sie frei, doch auch Freizeit muß geplant sein! Aber eine Woche lang, da waren Mama und Papa verreist. Eine Woche lang kam Tante Pia, der Fabias Terminkalender völlig egal war. In dieser Woche lernte Fabia den Bruno aus Rußland kennen...
    Kirsten Boie schreibt seit Jahren mit viel Erfolg Kinder- und Jugendbücher. Mehrere wurden prämiert, einige wurden in die Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis aufgenommen. Sie wurde für den Hans-Christian-Andersen-Preis nominiert."


    Bei dieser Inhaltsangabe ist nur ein Fehler, Bruno ist nämlich kein "er" sondern eine "sie" namens Brunhilde. Als Russlanddeutsche hat sie jedoch einen für Deutschland ungewohnten Namen und änderte ihn um.



    grüße von missmarple

    Oh ja, diese Bücher sind absolute Klasse. Ich lese sie gern und mit viel Erfolg auf Kinder- und Jugendfreizeiten vor.


    Und für etwas jüngere - so ab 9/10 Jahre - sind die Niklas-Bücher von denselben Autoren der Renner. Mein Sohn rollt sich beim Lesen regelrecht ab und ich höre es laut aus seinem Zimmer lachen.


    Mein Favorit ist: Niklas ist doch keine Strebersau. Wie Niklas beispielsweise im Schwimmbad Mädchen anbaggern ("verzaubern") will und gleichzeitig auf seine jüngeren Geschwister aufpassen muss ist einfach irre witzig.


    grüße von missmarple