Beiträge von missmarple

    Ich finde es nur wichtig, dass man beim "Verriss" bzw. negative Rezension bei einem Genre bleibt, dass man schätzt. Denn sonst besteht schon die Gefahr, andere Leser zu verletzen. Ich lese z.B. kaum Love/Romance oder Fantasy-Bücher, da würde ich dann, wenn ich mal eines im Urlaub oder sonstwo gelesen habe nicht bewerten. Ich weiß z.B. dass viele Sparks toll finden (meine Mutter auch) aber es trifft halt nicht meinen Geschmack und das muss ich dann natürlich auch nicht breittreten oder kommentieren.


    Und ich halte es für unabdingbar, dass man erst einmal den Inhalt kurz schildert - und zwar neutral - und dann seine Meinung dazu äußert, damit jeder sich auch traut, etwas dazu zu sagen und sich nicht mit einem quasi "schlechten Geschmack" outen muss. Und ich würde mir auch Rückschlüsse auf das Leseverhalten oder den Geschmack der Leser verkneifen, denn dann besteht schon die Gefahr, dass man sich persönlich beleidigt fühlen kann. Also immer sachlich begründen, warum man was nicht mag - und keiner darf sich dann auf den Schlips getreten fühlen.
    (Ich glaube mich zu erinnern, mal was über "Ayla" gelesen zu haben, wo das zutraf.) Das war aber noch zu einer Zeit, wo ich nur hier im Forum stöberte und las, und nichts postete.


    grüße von missmarple

    Hallo Filti ,
    bist du sicher, das das die richtige Reihenfolge ist? Ich glaube noch in der Erinnerung zu haben, dass es eine Diskrepanz zwischen dem Erscheinungsjahr in Schweden und bei uns gibt. Vielleicht können ja die Buchhändler hier im Forum etwas dazu sagen?
    Meiner Meinung nach kommt nämlich "Die Frau mit dem Muttermal" noch in der Chronologie vor dem vierten Opfer und auch "Das falsche Urteil" ist vielleicht noch davor. Ich bin mir da aber nicht 100%ig sicher und kann auch nicht nachschauen, da ich zwar alle von Nesser gelesen habe, aber nur fünf besitze.
    Jetzt im August soll erscheinen bzw. ist vielleicht schon "Sein letzter Fall" erschienen, den kenne ich natürlich noch nicht.


    Sam , zu Barins Dreieck:
    Dieses Buch habe ich mir voller Freude gekauft und angefangen zu lesen, weil ich bisher Nesser sehr gut fand - und habe es nach einer Weile zur Seite gelegt. Es geht darin um drei verschiedene Geschichten/Handlungsstränge mit unterschiedlichen Protagonisten, die aber irgendwie in einem Zusammenhang stehen (Ich vermute mal, dieses "Dreieck" bilden?!). Ich habe aber nur die erste Geschichte gelesen , die von einem Übersetzer handelt, der ein Buch eines Autors (Rein) übersetzt, der zu Tode gekommen ist. Aber die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt, sie entwickelte sich zäh und verworren und irgendwann verlor ich die Lust. Ich versuchte z.B. krampfhaft einen Sinn in Reins Buch zu finden, was mir nicht gelang. Und Moerks (das ist der Übersetzer) Suche nach seiner verschwundenen Frau stürzte nicht nur ihn - wie im Klappentext angegeben - "in immer größere Verwirrungen", sondern auch mich. Ich bin dann gar nicht erst über die Geschichte vom Übersetzer hinausgekommen. Das passiert mir äußerst selten. Bin mal gespannt, wie es anderen ergangen ist, ob die Geschichte doch noch einen Sinn macht, dann wage ich vielleicht doch noch in nächster Zeit einen zweiten Anlauf. Bisher habe ich aber noch keine einzige positive Rückmeldung zu diesem Buch erhalten.


    grüße von missmarple

    Ich bin auch für negative Rückmeldung dankbar. Die sollten dann aber auch begründet sein und nicht nur "fand ich langweilig". Wer das als persönlichen Angriff wertet, ist meiner Meinung nach selbst schuld.
    Und das schöne an den Foren ist ja auch, dass man im Laufe der Zeit die Menschen in etwa einschätzen kann - manche haben einen völlig anderen Lesegeschmack wie ich, andere finden ähnliche Bücher wie ich gut (Dabei helfen dann auch schon nur die Beträge zu "habe ich gelesen mit ++ oder --)
    Daher bin ich bei einigen Buchvorstellungen auch schon den Empfehlungen gefolgt - und bisher noch nicht dabei reingefallen.


    Und ich bin auch für negative Rezis dankbar. Je nachdem, wer sie geschrieben hat - und dann weiß ich, dass dieses Buch bei mir sicher keine Kaufpriorität hat und ich höchstens mal mit Büchereibüchern evtl. nachlese, ob ich diese Meinung teile.


    Die Rezensionen bei Amazon z.B. sagen mir kaum etwas, denn ich weiß nicht wer sie geschrieben hat (und die Geschmäcker sind ja glücklicherweise auch verschieden).


    grüße von missmarple

    War viel auf Ausflügen mit der Familie unterwegs, da boten sich Agatha-Christie-Krimis zu lesen an, weil man die gut überall mit hin nehmen kann :-] :


    Die Bücher von Christie haben mir alle ++ gefallen, aber mit feinen Nuancen
    Agatha Christie - Schneewittchen-Party ++
    Agatha Christie - Bertrams Hotel ++(-)
    Agatha Christie - Schattenhand (++) (+)
    Agatha Christie - Lauter reizende alte Damen ++
    Agatha Christie - Die Kleptomanin ++
    Arnaldur Inridadson - Nordermoor ++
    Anne Holt - Das einsame Kind +
    Johann Eibl - Experimente zum Forschen, Tüfteln und Ausprobieren ++
    Ludwig Bechstein - Märchen -
    Ragnhild Nilstund - Als Papa fast verloren ging +


    Dann noch für unsere Theatergruppe einige Theaterstücke zur Ansicht gelesen:
    Ingo Sax - Der gestiefelte Kater ++
    Carl Laufs/Curt Kraatz - Die blaue Maus ++
    Arthur Hoffmann/Curt Kraatz - So ein Windhund o
    Ingo Sax - Die Prinzessin und der Schweinehirt +



    Der August ist ja auch noch nicht ganz zu Ende
    Angefangen habe ich noch:
    Liza Marklund - Der rote Wolf


    grüße von missmarple

    Zitat

    Original von Demosthenes
    Allerdings darfst du dich nicht an dem nationalistischen Gehabe von Clancy stören: die Amis sind alle gut und nett, die Russen versoffen und verschlagen, die Chikomms alle Idioten und die Iraker und Iraner alle Verbrecher, während die Deutschen ständig ihren Hitler mit rumschleppen. Umweltschützer sind Deppen, die Bäume umarmen und so kannst du die Reihe fortsetzen.
    Aber trotzdem halte ich die Reihe, bis auf den Letzten, der mir denn doch zu dogmatisch ist, für beste Thrillerware.


    Hallo Demosthenes ,
    ich kenne ja noch nichts von Clancy, aber angesichts dieses nationalistischen Gehabes verspüre ich momentan auch keine allzu große Lust, daran etwas zu ändern - obwohl ich guten Thrillern ja nicht abgeneigt bin. Aber ich fürchte, das würde mir doch sehr den Lesespaß rauben.


    grüße von missmarple

    Hallo Mary Read,
    ich würde mit Studio 6 anfangen. In der Chronologie von Annika Bengtzons beruflichen Werdegang liegt der nämlich vorne. (habe ich hier im Forum auch vorgestellt)


    Selbst habe ich mit "Olympisches Feuer" angefangen (hatte vorher noch nie von ihr gehört) - und bin seitdem großer Fan von Marklund.
    Lese momentan "Der rote Wolf" von ihr.


    grüße von missmarple


    Edit: wollte noch mal einen Link auf "Studio 6" setzen, weiß aber gar nicht, wie ich das hier im Eulenforum machen soll (wo klicke ich denn URL an?)

    Ich habe dieses Krimi sehr genossen, und auch die Protagonisten - Jerry und Joanne waren mir sehr sympathisch.
    Da ich auch Krimis ohne Miss Marple schätze, war es für mich überhaupt kein Problem, dass sie erst zum Schluss auftauchte - war eher eine unverhoffte Zugabe.
    Und den Fall fand ich auch spannend. Und interessant ist es immer wieder, mit Christie "auf kleine Zeitreise" zu gehen, denn wie lange dort junge Erwachsene oder Jugendliche noch als "Kinder" gelten, ist schon aus heutiger Sicht witzig.
    (Besonders krass ist dies allerdings bei "Schneewittchenparty" - da stelle ich mr heutzutage ein "Kinderfest für 10-17 jährige vor, die gemeinsam Spaß am Mehlschneiden und Apfelschnappen haben)


    Miss Marple ist halt ein Zugpferd, das wird im Klappentext dann extra herausgestellt. Es gibt ja sogar Bücher, z. B. "Lauter reizende alte Damen" da ist Margeret Rutherford als Miss Marple auf dem Titel abgebildet, aber der Krimi spielt mit Tommy und Tuppence Berresford)
    Für Leute, die dann etwas anderes erwarten, ist das dann enttäuschend - kann ich allerdings so überhaupt nicht nachvollziehen, denn ich war noch nie enttäuscht von Christie.


    grüße von missmarple

    Hallo binchen ,
    habe mir ja bereits schon ein Bild von der Falco-Reihe von Lindsay Davis gemacht und bin ein Fan von ihm (wenngleich ich die SPQR-Reihe von John Maddox Roberts mit Decius Metellus noch einen Tick lieber mag)
    Und sowohl Roberts als auch Davis schreiben sehr humorvoll - was voll auf meiner Wellenlänge liegt :-]
    Bisher von Falco habe ich gelesen:


    Silberschweine
    Bronzeschatten
    Kupfervenus
    Eisenhand
    Poseidons Gold
    Letzter Akt in Palmyra
    Die Gnadenfrist
    Zwielicht in Cordoba
    Drei Hände im Brunnen
    Den Löwen zum Frass


    grüße von missmarple

    Mord im Pfarrhaus ist der erster Krimi mit Miss Marple und bei meinem Nick werde ich euch sicher kein Geheimnis verraten, dass ich ein absoluter Fan von ihr bin :-].


    Amazon:
    "Wer diesen Mann ins Jenseits befördert, tut ein gutes Werk - das sagt sogar Hochwürden. Als der Colonel ermordet wird, haben eine ganze Menge Leute ein Motiv - und ein handfestes Alibi. Nur Miss Marple kann dem trickreichen Täter auf die Spur kommen. "


    Rezensentin/Rezensent: liliangrobis (Mehr über mich) aus Berlin Deutschland:
    "Der Pfarrer von St. Mary Mead hegt ganz und gar unchristliche Gedanken - Colonel Protheroes Tod wäre wahrlich kein Verlust für die Menschheit. Der harte Mann ist im Dorf ausgesprochen unbeliebt, sogar bei der eigenen Familie. Als der Colonel ausgerechnet im Pfarrhaus ermordet wird, hat die Polizei jede Menge Verdächtige und gleich zwei Menschen, die den Mord gestehen. Wie gut, dass Miss Marple auch nicht das kleinste Detail entgeht...


    Miss Marple kennt den gesamten Dorfklatsch und durchschaut die vermeintlichen Geheimnisse ihrer Nachbarn ziemlich schnell. Dass sich die neugierige alte Dame damit nicht nur Freunde macht, liegt auf der Hand. Scharfsinnig trägt Miss Marple auch im Mordfall an Colonel Protheroe Puzzlestück für Puzzlestück zusammen. Wer bisher nur die Filme mit der wunderbaren Margaret Rutherford kennt, wird schnell feststellen, dass diese Darstellung mit der literarischen Vorlage wenig gemein hat. In den Romanen ist Jane Marple wesentlich zurückhaltender und entwirrt die Fäden eines Mordfalls meist dezent im Hintergrund."


    "Das Buch erschien 1930, aber ich weiß nicht mehr, wo, wann und wie ich es schrieb, warum, und was mir den Anstoß dazu gab, eine neue Figur als Detektiv zu präsentieren. Ganz gewiss hatte ich damals nicht die Absicht, mich für den Rest meines Lebens mit ihr zu belasten. Ich ahnte nicht, dass sie eine Konkurrenz für Hercule Poirot werden würde." schreibt Agatha Christie in ihrer Autobiographie. "



    Das Buch ist in Ich-Form von Pfarrer Clement geschrieben und es macht einfach Spaß zu lesen, wie er das Dorfleben beschreibt, sich über die "alten Katzen", d.h. die alten Jungfern in seiner Gemeinde auslässt, welche Gedanken er sich über die Protagonisten macht und was er von der Polizei hält. Man guckt irgendwie ein Stück weit durchs Schlüsselloch, wenn man z.B. seine Gespräche mit seiner Frau Griselda über Miss Marple liest - das finde ich unheimlich amüsant - u.a. auch deswegen, weil man ja schon weiß, dass sie einen scharfen Verstand hat und Fälle löst.


    Im Gegensatz zu anderen Miss-Marple-Krimis hält sich Miss Marple hier nicht so sehr "dezent im Hintergrund" wie der Amazon-Rezensent beschreibt, sondern sie nimmt durchaus aktiv am Geschehen teil und ihre treffenden Bemerkungen finde ich einfach köstlich. - (Im Vergleich zu Margret Rutherford Verfilmungen ist Miss Marple in den Büchern allerdings immer zurückhaltend)


    Der Fall selber ist auch einfach super gut. Es gibt viele Verdächtige, die sich aus den unterschiedlichsten Motiven verdächtig machen, die Handlung ist logisch, die dörfliche Atmosphäre lässt einen eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit machen und die Geschichte gut und logisch. Ein genialer Mordplan den, ich verrate da sicher kein Geheimnis, Miss Marple genial auf ihre einzigartige Art und Weise löst.


    Sie kramt immer gern aus ihrem großen Erfahrungsschatz Erinnerungen an triviale, dörfliche Episoden, die sie dann auf das jeweilige Ereignis anwendet und sie behält recht. Die menschliche Natur ist so, wie sie sie kennt. Und wenn jemand sie an jemand bestimmtes erinnert, so ruft das zwar zunächst mitleidiges Lächeln und Unverständnis hervor, bringt sie aber der Lösung immer ein Stück weit näher. Und das liebe ich so an Miss Marple.


    grüße von missmarple

    Ich habe bisher noch nie etwas über ebay oder Amazon gekauft.
    Alles meine Bücher habe ich bisher über booklooker gekauft und durchweg nur gute Erfahrung damit gemacht. Die Bücher kamen schnell, waren in ausnahmslos gutem Zustand und preiswert.
    Über Booklooker habe ich auch einen seltenen Suchauftrag laufen, mit dem ich schon zweimal fündig wurde.


    Da ich mich kaum von Büchern trenne habe ich bisher erst eins (alter Karl May) über Booklooker selber verkauft - hat aber bestens geklappt.


    grüße von missmarple

    Ich schiebe mal die Reihenfolge der 10 Krimis von den beiden nach:
    Die Tote im Götakanal
    Der Mann, der sich in Luft auflöste
    Der Mann auf dem Balkon
    Endstation für neun
    Alarm in Sköldgatan
    Und die Großen lässt man laufen
    Das Ekel von Säffle
    Verschlossen und verriegelt
    Der Polizistenmörder
    Die Terroristen


    Ich weiß noch, dass ich noch etwas von Per Wahlöö allein gelesen habe (kann mich allerdings nicht mehr an den Titel erinnern), was mir nicht gut gefallen hat - wahrscheinlich habe ich deshalb den Titel "verdrängt".


    grüße von missmarple

    Mal 'ne neugierige Frage von mir - Miss Marple hat schließlich das Recht neugierig zu sein :grin - wieso wurdes du denn zweimal als User gelöscht?


    Klär mich doch mal bitte auf - Eure Hoheit :]


    grüße von missmarple

    Bin mal an meinem Regalen so langegangen und auf diese Autoren gestoßen. Ist schon 'ne ganze Weile her, dass ich Krimis von ihnen gelesen habe, aber ich fand sie sehr gut.
    Mein Lieblingsbuch von ihnen ist "Verschlossen und verriegelt". Aber auch die anderen Bücher der Reihe sind überaus lesenswert (wobei es m.M. nach dumm ist, dass ausgerechnet das erste Buch der Reihe: Die Tote im Götakanal für mich das schwächste Buch ist (Chronologie-Leser also aufgepasst!) Aber ich finde, man muss sich nicht immer sklavisch an eine Chronologie halten, denn schießlich ist jedes Buch in sich abgeschlossen, und ob Beck beispielsweise nun schon geschieden ist oder nicht, finde ich nicht so relevant


    Die Handlung von "Verschlossen und verriegelt" ist spannend und das Ende für mich ein Knaller. U. a. der klassische Fall: Verschlossenes Zimmer: Selbstmord oder Mord?
    Und auch das Team um Kommissar Beck war mir immer sympathisch, auch wenn sich die Ermittlungsarbeit beispielsweise bei "Die Tote im Göta-Kanal" sehr hinzieht, aber so ist halt wohl der Polizeialltag. In diesem Buch hier überschlagen sich aber zeitweise die Ereignisse:



    Kurzbeschreibung nach Amazon:
    "Der Tote hat mehrere Wochen unbemerkt in seiner Stockholmer Wohnung gelegen. Hat er sich selbst eine Kugel durchs Herz gejagt? Was anfänglich nach Routine aussieht, entwickelt sich zu eine hochkomplexen Mordfall, der Kommissar Beck das Äußerste abverlangt. "


    Rezensentin/Rezensent: Sebastian.Asendorf@t-online.de aus Friedrichsdorf
    Die über alle Martin-Beck-Krimis festzustellende Entwicklung, einer spannenden Krimihandlung eine groteske Gesellschafts- und Polizeikritik an die Seite zu stellen, erreicht hier ihren Höhepunkt. Neben mehreren Handlungsfäden und einem "neuen" - da rekonvaleszenten - Beck wird hier die Polizeikritik auf die Spitze getrieben. Die Szene, in der die Wohnung der Bankräuber gestürmt wird, ist eine der ganz wenigen, über die ich beim Lesen lauthals lachen musste. (Seit den Ereignissen bei den G8-Gipfeln in Göteborg und Genua bleibt das Lachen zunehmend im Halse stecken...). Und der Schluss ist wieder dieser beiden Autoren würdig. Kurz: eines meiner absoluten Lieblingsbücher... "


    Vielleicht bin ich ja ein Banause, aber an "groteske Gesellschafts- und Polizeikritik" kann ich mich nicht erinnern (ist aber wie bereits gesagt auch schon lange her, dass ich die Bücher gelesen habe). Aber sicher ist, dass Beck die Polizeiarbeit kritisch hinterfragt und oft schon mal frustriert ist. (Ist ja bei schwedischen Krimis keine Seltenheit) Diese schwedische Ehepaar zählt sicher zu den Krimi-Klassikern - und war sozusagen frühe Vorreiter der heute solebendigen skandinavischen Krimiwelt.



    grüße von missmarple

    Hallo Sisi ,
    das mit den amerikanischen Wörtern ist mir noch nie aufgefallen, bin da wohl halt nicht so kritisch wie du :wave.


    Und zu Patricia_k34,
    ich denke schon, dass es netter ist, mit Band 1 anzufangen - ich bin allerdings auch erst bei einem späteren Band auf diese Reihe aufmerksam geworden und habe mir anfangs einige durcheinander aus der Bücherei ausgeliehen. Ich war halt froh, eins zu erwischen und wollte nicht ewig warten, da ich "heiß" auf die Reihe war.
    Mittlerweile, wo ich sie alle habe, habe ich sie noch einmal der Reihe nach gelesen (war krank) und habe es sehr genossen - schöner ist es also auf jeden Fall, aber nicht zwingend notwendig.


    grüße von missmarple

    Ja, das habe ich gerade erst noch mal gelesen. Mache nämlich Urlaub zu Hause und bei den Ausflügen mit den Kindern kann man sich wunderbar ein Christie-Buch einstecken und auf der Bank oder sonstwo lesen :]
    Bertrams Hotel hat mir gut gefallen, auch wenn die Geschichte an und für sich reichlich unglaubwürdig (Verbrecherorganisation ...) war. Aber spannend bis zum Schluss und auch das Ende - Erste Sahne!! Und Miss Marple liebe ich einfach :]


    grüße von missmarple