Beiträge von SupaWeibi

    Meine Meinung
    Ein spannender und raffiniert gestrickter Psycho-Thriller, der ohne viel Blut vergießen auskommt und wo ich als Leserin selbst wieder ausgiebig hinter's Licht geführt wurde.
    Die beiden Bewohnerinnen des Hauses, Emma und Jane sind eigentlich die Hauptpersonen in diesem Buch, die Kapitel wechseln sich dadurch immer ab und es kommt keine Langeweile auf.
    Die Geschichte im "Heute" von Jane setzt oft genau dort an, wo sie auch im "Damals" von Emma endete bzw. begann. Hier ergänzt sich alles, oder es wiederholt sich kurz, so das man weiß, das beiden Frauen genau das gleiche passiert. Das garantiert einen ungewöhnlichen Aufbau dieser Story. Beide Frauen vereinen verschiedene Schicksalsschläge, doch jede hat ihre eigene Art damit umzugehen und fertig zu werden.
    Dieses Haus kann alles, weiß alles und lässt einem die Gänsehaut über den Rücken laufen, also es könnte noch so toll sein, mich würde da keiner rein bekommen. Alleine schon die fast 200 Klauseln die zu beachten sind, wenn man als Mieter einzieht und das ist ja noch nicht einmal alles, aber mehr möchte ich nicht verraten.
    Der Autor (oder die Autorin) gab mir, nach fast der Hälfte des Buches, das Gefühl das ich wüsste wer was warum getan hat, nur um es dann ganz am Ende wieder über den Haufen zu werfen.
    Ich möchte auch nicht zu viel schreiben, da ich finde, das Buch muss man einfach gelesen haben, wenn man Fan von Psycho-Thrillern ist.
    Mir hat es spannende und tolle Lesestunden beschert, der lockere und flüssig zu lesende Schreibstil hat sein übriges dazu getan.
    Unbedingt lesen und sich im Haus "gefangen und überwacht" fühlen.

    Klappentext lt.amazon.de
    Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an.

    Kurz zur Autorin

    Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismusexpertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman "Aschenputtel" gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher schuf Kristina Ohlsson einen neuen Ermittler: Anwalt Martin Benner, der in "Schwesterherz" und "Bruderlüge" einen aufsehenerregenden Fall löst.


    Meine Meinung
    Ich bin ja Fan der skandinavischen Krimi- und Thriller-Szene und deswegen wollte ich unbedingt die neue Mini-Reihe von Kristina Ohlsson lesen, zudem lag in einer Zeitung eine kleine Leseprobe, die mich sehr begeistert hatte.
    Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
    Mit dem Hauptcharakter Martin Benner hat die Autorin einen Mann dargestellt mit vielen Facetten. Der eine harte Kindheit hatte, die auch immer wieder Erwähnung findet, der aber auf der anderen Seite auch ganz sanft, zart, liebevoll und weich ist. Das merkt man am besten an den Stellen, als es um seine Adoptivtochter Belle geht, die er nach dem Tod seiner Schwester und ihres Mannes, zu sich geholt hat. Und als Womanizer, lässt er auch nichts anbrennen. Hinzu kommt seine *On and Off-Freundin* Lucy, die auch gleichzeitig seine Geschäfts- und Büropartnerin ist und die sich viel bieten lässt, wo manch andere Frau schon längst weggelaufen wäre. Diese extremen Gegensätze machen diesen Protagonisten zum großen Teil aus.
    Den Fall an sich fand ich diesmal auch ungewöhnlich, nämlich kurz und knapp gesagt, das ein Anwalt die Unschuld einer Toten beweisen soll. Nur das war nicht alles, denn plötzlich befindet sich Martin mittendrin und nicht nur dabei. Es kommt soweit, das er selbst unter zweifachen Mordverdacht gerät und nun muss er seine Unschuld auch noch beweisen. Zudem geben sich einige Menschen nicht als die aus, die sie eigentlich sind und das Unheil nimmt seinen Lauf.
    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, denn die Wortwahl und der Satzbau sind recht einfach und simpel gehalten.
    Das einzige was mich etwas störte waren die kurzen eingeschobenen Kapitel in denen Martin mit dem Journalisten Ohlander ein Interview führt, nach dem ganzen Drama, und in diesem wird mir zuviel verraten, was man erst im nachhinein lesen wird. Das nahm manchmal etwas von der Spannung weg, aber ansonsten ein toller Thriller von Kristina Ohlsson.
    Man sollte sich aber bewusst sein, das der Fall, in diesem 1. Band, als nicht abgeschlossen gilt, denn in *Bruderlüge* dem zweiten und somit letzten Band kommt erst die Auflösung zu Tage.

    Klappentext (lt.amazon.de)
    England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder ....


    Zur Autorin
    Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für den Guardian und Time Out.


    Meine Meinung
    Hier ist der Autorin Kate Riordan ein wundervoller und wunderbar zu lesender Roman gelungen. Ich bin richtig abgetaucht in diese zwei Erzählebenen und mich haben beide begeistert und in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Sie beschreibt Umgebungen, Örtlichkeiten, Personen und ihre Wesens- bzw- Charakterzüge sehr hervorragend und anschaulich. In den wechselnden Kapiteln habe ich erfahren, wie Harriet und Grace ihr Leben in Fenix House erlebt und bestritten haben.
    Zu Beginn empfand ich manche Stellen als etwas zu ausschweifend, aber dieser Mini-Makel ist schnell vergessen, wenn man durch verschiedene Wendungen wieder in die Story gezogen wird und neben den beiden Frauen "mit lebt" und ihr Leben "erlebt".
    Wer wieder einmal einen leichten, wundervollen und schönen Familiengeheimnisroman lesen möchte, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Tretet ein und lasst Euch vom Fenix-House verzaubern.

    Meine Meinung
    Den Titel "Seelenfeindin", finde ich sehr passend für diese Geschichte, denn Ärztin und Patientin haben einiges gemeinsam. Hier werden diese parallelen Linien im Inneren gezogen, in der Seele und der Psyche. Nach Außen hin könnten die beiden Frauen unterschiedlicher nicht sein. Gerade das hat es für mich so interessant beim Lesen gemacht. Auf der einen Seite diese "gespielte" Gleichheit, auf der anderen Seite diese extreme "echte" Ungleichheit.
    Im Grunde erfährt man von den teilnehmenden Personen sehr viel, wie ihren Gemütszustand, die innere Verletzlichkeit und die Angst das jemand einem etwas antun will, aber andererseits bleibt man beim Lesen auch etwas außen vor. Eine gewissen Distanz blieb von Beginn des Buches bis zum Ende.
    Den Schreibstil fand ich ganz gut zu lesen, aber oftmals wusste ich gar nicht, von welcher Person ich gerade etwas lese, da hätte ich mir vielleicht einen kleinen Hinweis, oder eine Überschrift gewünscht. Manchmal erst nach 4-5 Sätzen habe ich gewusst wer hier nun was zu sagen hat. Viele Kapitel sind "gedanklich" verfasst, aber dadurch, finde ich, kommt man den Protagonisten noch viel näher.
    Viele LeserInnen haben ja geschrieben, das sie schon ziemlich schnell wussten, wie die Geschichte enden wird, ich muss gestehen, ich habe das nicht so empfunden. Ich ahnte zwar, das es keine normale Aufklärung geben wird, aber dieses Ende fand ich dann doch sehr überraschend.
    Durch das Auftauchen von anderen Personen, die wieder eine ganz andere Sichtweise auf das Geschehen warfen, hat die Autorin meine feste Meinung, wer nun lügt und wer die Wahrheit sagt, sehr oft wieder auf den Prüfstand gestellt. Das hat mir gut gefallen.
    Alles in allem ein guter (Psycho)Thriller, der mich von Beginn an mit seinem Geschehen gefangen genommen und gut unterhalten hat.

    Guten Morgen und Willkommen im Mai !


    Habt ihr auch alle ausgiebig und wild in den Mai getanzt? Ich nicht. :lache


    Bin schon seit 7 Uhr auf und das habe ich einer ekligen Mücke zu verdanken. Wenn ich einmal dieses Gesumme am Ohr hatte, dann habe ich keine Ruhe mehr zum Einschlafen, bis das Vieh erledigt ist. :schlaeger


    Schaut wer von Euch Sonntagabends im ZDF die Mini-Serie *The Missing*?
    Ich bin ja nicht so schnell von sowas zu begeistern, aber hier kann ich es nicht abwarten bis die nächste Folge kommt.
    So spannend und mit Wendungen gespickt, das ich irgendwie keinem mehr glauben kann. Nun muss ich wieder eine Woche auf die nächste Folge warten. Mediathek ist nicht so mein Ding, ich lasse mich lieber eine Woche quälen. :-]


    So, ich wünsche Euch einen schönen 01.Mai und ich werde noch ein bisschen stöbern


    :wave

    Lucas Grimm; Nach dem Schmerz; 4,0
    Oliver Reinhardt; Schwarzer Bock; 2,5
    Mathias Scherer; Helltal; 4,0
    L.C. Frey; So kalt Dein Herz, 5,0
    Charly Essenwanger; First to find; 3,5
    Matthias Bürgel; Projekt Goliath; 1,5
    Per Sander; Keine Leiche, kein Problem Staffel 2; 3,0
    Luca D´Andrea; Der Tod so kalt; 4,5
    Christian Hörtl; Vater unser; 6,0
    Daniel Cole; Ragdoll-Dein letzter Tag; 1,0; MONATSHIGHLIGHT
    Ellen Marie Wiseman; Das verlorene Medaillon; 3,0
    Sabine Trinkhaus; Seelenfeindin; 2,5

    Klappentext:
    Nadja Schönberg ist eine erfolgreiche Psychiaterin in einer Privatklinik, doch eine Patientin gibt ihr Rätsel auf: Sie scheint unter Verfolgungswahn zu leiden, wirk aber psychisch völlig gesund. Was, wenn ihr Wahn Wirklichkeit ist. Immer tiefer gerät Nadja in ein verstörendes Spiel um Lüge und Wahrheit – in dessen Mittelpunkt sie selbst zu stehen scheint.

    Meine Meinung
    Das war endlich mal wieder ein Serien-Auftakt, ganz nach meinem Thriller-Geschmack. Fesselnde Geschichte und Charaktere die mich haben hin- und herschwanken lassen, zwischen ganz gut finden, gut finden und naja. Aber mit Wolf, hat der Autor Daniel Cole, einen Protagonisten erschaffen, der mich vollends in seinen Bann ziehen konnte. Rauh, ruppig, nicht immer an das Gesetz haltend, aber trotzdem mit einem weichen Kern ausgestattet und er kann Gefühle zeigen, auch in der medialen Öffentlichkeit, wenn auch meistens ungewollt und in schwierigen Situationen.
    Der Fall an sich, mit der zusammengesetzen Flickenpuppe, scheint mir nicht ganz neu, aber hier wurde alles sehr gut umgesetzt, vor allem die Ermittlungsarbeit, die den Hauptteil der Story trägt, ist spannend und gut nachvollziehbar dargestellt.
    Neben Wolf spielt Detective Emily Baxter eine große Rolle, mit der ich mich zu Beginn nicht recht anfreunden konnte, da sie den Neuen im Team, Edmunds, nicht gerade sehr kollegial behandelt hat, aber je weiter ich gelesen habe, umso interessanter wurde ihr Typ.
    Auf den fast 480 Seiten wimmelt es nur so von Toten und verschiedenen Tötungsarten, hier scheint mir der Autor kein Kind von Traurigkeit zu sein.
    Und das Ende? Ja das Ende .... hmmmm. Da ging es nochmals drunter und drüber und Emily hat sich ein "dolles Ding" geleistet. Ich bin gespannt wie es wohl weitergehen mag und diese Serie werde ich auf alle Fälle, im wahrsten Sinne des Wortes, weiter verfolgen.

    Klappentext lt.amazon.de
    Angesichts des Elends, das in der Bergarbeiterstadt Coal River herrscht, ist Emma Malloy fassungslos. Selbst Waise, geht ihr besonders das Schicksal der Kinder zu Herzen, die halb verhungert und unter Lebensgefahr in den Kohlenminen schuften müssen. Gegen den Willen ihrer wohlhabenden Verwandten, bei denen Emma seit dem Tod ihrer Eltern lebt, verteilt sie heimlich Nahrungsmittel an die Ärmsten und bringt den Kindern Lesen und Schreiben bei. Eines Tages trifft sie dabei auf den Arbeiter Clayton Nash, der sie vor der Kohlekompanie warnt, denn die duldet keine Einmischung.


    Zur Autorin
    Ellen Marie Wiseman wurde in Three Mile Bay, einer kleinen Ortschaft im Bundesstaat New York, geboren. Sie besucht häufig ihre Verwandten in Deutschland und interessiert sich sehr für deutsche Geschichte und Kultur. Wiseman lebt zusammen mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und drei Hunden am Ufer des Lake Ontario.


    Meine Meinung
    Mit der Hauptprotagonistin Emma Malloy hat die Autorin wieder ein sehr gutes Gespür bewiesen, um diese Person entstehen zu lassen. Wie schon in ihrem Roman *Die dunklen Mauern von Willard State* gelingt es ihr hervorragend einem die handelnden, starken Frauen, sehr nahe zu bringen. Man leidet förmlich mit ihnen, man freut sich mit ihnen, geht durch alle Höhen und Tiefen, sowas mag ich sehr an Geschichten, wenn man der Person extrem nahe kommt.
    Ich finde, das macht einen Großteil der Erzählungen und des Schreibstils von Ellen Marie Wiseman aus.
    In diesem Roman kommt noch das Leid der Kinder hinzu, die völlig abgemagert, kraftlos und unter unwürdigen Bedingungen unter Tage, in den Kohleminen, schuften müssen. Das lässt einem beim Lesen nicht kalt. Doch Emma, die ja selbst ein schweres Schicksal zu tragen hat, nimmt sich den Schwächsten der Schwachen an und bereitet sie auf ein anderes, besseres Leben vor.
    Ein kleiner Minuspunkt ist, das sich ab und an einige Passagen in die Länge zogen, wo man vielleicht die Handlungsstränge hätte enger knüpfen können, aber ansonsten, ist es wieder ein schöner Roman geworden und ich freue mich auf weitere Bücher von Ellen Marie Wiseman.

    Beschreibung:
    Frankreich und Paris Ende des 17. Jahrhunderts: Revolution, hetzerische Debatten im Konvent, Krieg an den Fronten, blutige Aufstände im Landesinnern, Verrat und Hunger bestimmen den Alltag und Philippines Kindheit und Jugend. Ihr Vater ist Folterer, ihr Onkel der berühmte Henker von Paris, Charles-Henri Sanson. Inmitten dieses Hexenkessels und einer Mutter, die Hure und Mörderin zugleich ist, bewahrt sich das Mädchen seine edle Seele, entwickelt sich zu einer starken, gebildeten Frau und findet jenen wieder, den sie als Kind getroffen und sofort geliebt hat. Auf das Glück der beiden jedoch wirft das Blutgerüst seinen drohenden Schatten.

    Moschääää ihr lieben Eulchen ! :lache


    Nun jammert mal nicht so rum, wegen dem Montag. Ich kann euch versprechen, der nächste Montag wird ein schöner sein. :-]


    DuCrainer: Nicht unterkriegen lassen. Meine Oma sagte immer *Kopf hoch, ist der Hals auch noch so dreckig*. :rofl


    Ich lese im Moment *Ragdoll* und mit Wolf, dem Hauptcharakter, hat Daniel Cole mal wieder einen Typ geschaffen, der mir sehr zusagt. Endlich mal kein versoffener und kiffender Ermittler, also bis jetzt, habe das Buch ja erst zur Hälfte gelesen. Da es ja der Beginn einer Serie sein soll, schätze ich mal, das er die Story überleben wird, denn an der Reihe würde ich sehr gerne dran bleiben.


    *Sturm über dem Meer* hat mir auch sehr gut gefallen, aber bei *Das Erbe von Carreg Cottage* hat mir der doch sehr weit zurückreichende und zu lange historische Teil nicht zugesagt. Aber das empfindet zum Glück jeder anders.


    Hier ist es trübe und regnerisch, das schreit nach Couch und Buch, und ich werde diesem Schrei nun Folge leisten, ganz selbstlos.


    Kommt gut durch den Dienstag :wave

    Das klingt so schräg, das ich es lesen muss. :lache


    Klappentext:
    Connor Raposo wird zufällig Zeuge eines grässlichen Unfalls: Ein Motorradfahrer ist gegen einen Laster geprallt, die Identifizierung gestaltet sich schwierig. Ist der Tote tatsächlich Robert »Fat Bob« Rossi? Und war es tatsächlich ein tragischer Unfall? Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, Morde geschehen, Leute verschwinden, die Polizei tritt auf den Plan – und mittendrin Connor, der von einer aberwitzigen Situation in die nächste stolpert, bis ihm dämmert, dass man auch hinter ihm her ist. Mit umwerfender Situationskomik und lakonischen Dialogen jagt Stephen Dobyns seine Helden durch eine höchst raffinierte Krimigeschichte, die in einem so furiosen wie unerwarteten Showdown mündet. Ein Lesevergnügen für alle Freunde des schrägen Humors.

    Klappentext lt.amazon.de
    Ein führender IS-Terrorist, dessen Ziel die Etablierung eines globalen Gottesstaates ist, gelangt in den Besitz eines todbringenden Erregers. Damit infizierte IS-Kämpfer tragen das tödliche Virus, unerkannt in der Masse des Flüchtlingsstroms, nach Europa.
    Eine Pandemie ungeahnten Ausmaßes bedroht die Menschheit.

    Guten Morgen !


    Na, habt ihr Ostern alle gut überlebt?


    Ich habe gelesen wie eine Weltmeisterin und es hat richtig gut getan.
    Ein Buch beendet, 2 ganz durchgelesen und eins gestern Abend noch angefangen. Guter Schnitt, würde ich mal behaupten.


    logan-lady : Ja niedlich ist er, aber wahrscheinlich werde ich mir den Hass seiner ganzen weiblichen Anhängerschar zuziehen, denn *So kalt Dein Herz*, fand ich nicht so dolle. 88 x 5*, 21 x 4* und ich bin die, jaaaaa die mit dem 1 x 2*. :lache :lache Jaaaa, ich geb´s zu, aber zumindest habe ich nicht geschrieben, das mir das Cover nicht gefiel oder das die Schrift zu klein war, sondern nur meine persönliche Meinung. Mal sehen, von wem ich eins auf den Deckel bekomme. :schlaeger


    Der Schnee geht mir auch auf den S**k. Heute Nacht hat es schon wieder so viel geschneit. Ich mag nimmer. Gar nicht zu glauben, das man schon im T-Shirt auf der Terrasse gesessen hat.


    So, bevor ich auch nachher zur Arbeit muss, lese ich noch ein bisschen in *Projekt Goliath*, das mich sehr aufwühlt. Es geht um einen Virus ohne Gegenmittel, der in die Hände von IS-Kämpfern geraten ist und diese somit in der Hand haben, die ganze Menschheit auszurotten.
    Ich geb´s zu, ich hatte Angst mich diesem Buch zu widmen, wegen den ganzen Viren und Fachbegriffen aus dem Seuchensystem, aber Matthias Bürgel ist es gelungen, alles sehr einfach, aber trotzdem fachlich gut zu erklären.


    Kommt gut durch den Dienstag und bleibt alle brav :wave

    Klappentext lt.amazon.de
    Als Tim in ein abbruchreifes Haus einzieht, ahnt er nicht, dass das alte Gemäuer bereits einen Bewohner hat. Eines Nachts macht er eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird.
    Anna ist eine Herumtreiberin, die vor allem eins möchte: Unsichtbar sein. Als Tim auf den Wildfang Anna trifft, scheint der Ärger vorprogrammiert. Das Mädchen ist von düsteren Geheimnissen umgeben. Warum beobachtet sie wie besessen das Haus gegenüber? Wer ist sie wirklich?
    Ein tödliches Geheimnis. Als in der Nähe des Hauses ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, findet Tim heraus, dass Anna ein schreckliches Geheimnis vor ihm verbirgt. Weiß Anna mehr von den grausamen Verbrechen, als sie zugibt?
    Wahrheit oder nicht? Als Tim herausfindet, wer Anna wirklich ist, wird er unaufhaltsam in einen Strudel aus Lügen und Verbrechen gezogen. Als er begreift, was auf dem Spiel steht, muss er eine Wahl treffen, die das Leben aller Beteiligter für immer verändern wird.



    Zum Autor
    L.C. Frey hatte, wie die meisten Autoren, jede Menge Jobs, bevor er zum Schreiben fand. Der diplomierte Ingenieur optimierte Bewegungsalgorithmen für Roboter und plante Fließbandanlagen, bevor er sich für eine Weile als Berufsmusiker und mit einem Tonstudio durchs Leben schlug. Seine Liebe zur Literatur führte ihn 2011 nach Leipzig, wo er seitdem lebt und an seinen Romanen arbeitet, wenn er nicht gerade Cover für seine und die Bücher anderer Autoren entwirft. Als Selfpublisher erreichte er mehrfach vordere Pätze in den Amazon-Verkaufscharts sowie 2016 den Status „Bild-Bestseller“. Im September 2015 erhielt der Autor den begehrten Kindle Unlimited Allstar, eine Auszeichnung für besonders beliebte und vielgelesene Autoren.



    Meine Meinung
    Ich bin ja von den recht dicken Schmökern (die Reihe um Kommissar Sauer) des Autors gewöhnt einen Spannungsbogen vom Anfang der Story bis zum Ende zu haben so das ich das Buch kaum aus der Hand legen kann, aber hier kam alles sehr behäbig in Gang und das, obwohl das Buch nur 268 Seiten hat. Ich dachte vorher, das bei dem dünneren Buch der Plot noch enger gestrickt sein würde um alles unter zu bekommen, aber leider ließ meine Euphorie schnell nach. Der Prolog packte mich zwar sofort und ich freute mich schon das es gleich so ungewöhnlich wieder los ging, aber dann geschah bis Seite 112 irgendwie nichts was mich richtig in seinen Bann ziehen konnte.
    Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugen können, so wie in den anderen Bücher mit Kommissar Sauer und Co. Das kann man vielleicht nicht vergleichen da es sich bei den Büchern um eine Serie handelt und es mehr Spielraum und Zeit für die Figuren gibt sich zu präsentieren, aber ich habe es beim Lesen so empfunden. Tim und auch Anna sind mir nicht wirklich nah gekommen, es blieb immer ein Graben zwischen ihnen und mir, das bin ich sonst von L.C. nicht gewöhnt. Keine Ahnung woran es lag, aber mir fehlte die Tiefe um sie noch besser verstehen zu können.
    Einige Handlungen von den Personen waren für mich auch nicht nachvollziehbar und am Ende der Geschichte hatte ich einfach nur Fragezeichen in den Augen.


    Positiv hervorheben möchte ich aber auch trotzdem etwas, denn der Schreibstil des Autors gefällt mir immer sehr. Schnörkellos, flüssig und schnell zu lesen, zudem sind Personen und Örtlichkeiten gut beschrieben, so das man sich immer alles bildlich gut vorstellen kann.
    Wer aber ein Buch mit den Faktoren Grusel und Psycho-Elemente sucht, der kann sich guten Gewissens diesem Buch annehmen.

    Klappentext lt.amazon.de
    Kaufbeuren/ Allgäu - Siegfried Distl ist ein liebender Ehemann und Vater einer 15-jährigen Tochter. Gern geht er seinem Hobby, dem Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mittels GPS, nach. Eines Tages trifft er bei einer Cachesuche seinen ehemaligen Freund, Jakob Muschke wieder, der ihn damals finanziell ruiniert hat. Die Arroganz und die Zurschaustellung seines Reichtums lässt bei Siegfried alte Wunden aufreißen. Die Wut auf seinen Widersacher steigert sich ins Unermessliche, bis er einen perfiden Plan schmiedet und Jakob durch Geocaching in eine Falle lockt und brutal ermordet.
    Die Kripo unter der Leitung des veganen Hauptkommissars Vincent Zeller tappt zunächst im Dunkeln, bis ein dramatisches Ereignis in der Kernstadt Kaufbeurens einen entscheidenden Hinweis gibt.

    Klappentext lt.amazon.de
    Was wäre: Du erwachst nackt und bewegungsunfähig in einem Keller und du weißt, das ist dir schon mal passiert. Vor vielen Jahren hatte dich eine Bestie vergewaltigt und verstümmelt, und der Täter wurde nie gefunden. Du hast sogar ein Kind von ihm bekommen, das dich jeden Tag an Ihn erinnert. Ist er wieder zurück? Was wäre: Du kennst ihn und er war immer in deiner Nähe! Was wäre: Er ist noch lange nicht fertig mit dir! Dr. Anna Seibold erlebt gerade genau das.

    Guten Abend ! (oder fast schon Gute Nacht) :lache


    Lesetechnisch läuft es im Moment echt rund.
    Habe heute morgen den Krimi *Helltal* von Mathias Scherer angefangen, heute Abend beendet und schon meine Rezi verfasst.
    Da soll mal noch einer meckern. :schlaeger :-]


    logan-lady : Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal um 3 Uhr heimgekommen bin. Muss so lange her, das ich mich nimmer erinnern kann. Naja, in Deinem Alter konnte ich das auch noch. *seufzundAugenroll* :cry


    So, ich geh mal wieder auf die Couch und widme mich meinem neuen Buch.
    Es muss mal wieder ein Psycho-Thriller sein, deswegen kuschel ich mich mit dem s**y L.C. Frey unter die Decke und schaue mal, was er sich wieder für fiese Sachen hat einfallen lassen in seinem Buch *So kalt Dein Herz*.


    Seit langem habe ich mal wieder einen neuen Autor für mich entdeckt, von dem ich die Finger nicht lassen kann, also von ääääääääääähm seinen Büchern, meine ich. Oder? :heisseliebe


    :rofl


    Habt noch einen schönen Abend und ein tolles langes Oster-Wochenende :huhn

    Meine Meinung
    Und mal wieder habe ich ein Krimi-Debüt gelesen, welches ich morgens angefangen und am selben Tag, abends, beendet habe. Diese Ungewissheit wer es nun war, das hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Das spricht doch für einen durchgängigen Spannungsbogen, oder?
    Man merkt aber schon am Schreibstil, das der Autor Drehbücher für verschiedene Soko-TV-Formate geschrieben hat, also kein ganz unbeschriebenes Blatt mehr ist. (im wahrsten Sinne des Wortes)
    Ich habe mich beim Lesen durch die Geschichte treiben lassen, ohne das mir der Autor eine bestimmte Meinung oder Betrachtungsweise auf´s Auge gedrückt hat. Man nimmt es gerade so hin, wie es passiert. Die Charaktere tun ihr übriges dazu. Alle mit Ecken und Kanten, einige mit extremen Macken und sehr gewaltbereit. Klarkommen muss man beim Lesen mit einigen ruppigen und oftmals unflätigen Ausdrücken, aber in diesem Umfeld, in dem sich Andersen und Co. bewegen wunderte mich das nicht.
    Mark Andersen fand ich von Beginn an cool, ungewöhnlich und rockig, aber auch sehr empfindlich und mit einem weichen Kern versehen, vor allem wenn es um Katzen geht. Ich gestehe, das ich beim Lesen oftmals den Autor selbst als Andersen gesehen habe. Wenn man Bilder von Mathias Scherer kennt, weiß wie ich das meine.
    Interessant fand ich dann, das der aktuelle Fall sich eigentlich so weit zurück in die Vergangenheit zog, das ich immer wieder überrascht wurde. Das ist Mathias Scherer gut gelungen.
    Etwas störte mich dann aber doch, z.b. die Krähen-Gespräche und das Ende. Da wurde nochmal richtig arg aufgedreht, das mir einige Handlungen von bestimmten Personen schon zu überdreht, zu gewollt und zu unlogisch vorkamen.
    Aber ansonsten alles in allem, ein spannender, unterhaltsamer und gut zu lesender Krimi.

    Klappentext lt.amazon.de
    Als der TV-Reporter Tim Groning mit seinem Kamerateam wegen Hakenkreuzschmierereien an einer Weiterstädter Moschee dreht, entdeckt er in einem Gartenschuppen ein fast nacktes, kleines Mädchen. Am selben Tag wird er von einem Mann, der vorgibt, taubstumm zu sein, um Geld angebettelt. Groning entlarvt die Masche. Der Betrüger springt in ein Auto und flüchtet.
    Der Reporter fotografiert das Fahrzeug und beginnt zu recherchieren. Auf den Bildern vom Wagen des Betrügers ist hinter der Heckscheibe ein Logo zu erkennen, das ihn an ein Tier mit Hörnern erinnert, eine Art schwarzer Bock. Es ist das Logo von ›Hessen hat Herz‹, einem Darmstädter Sozialhilfeverein. Bald stellt sich heraus, dass es zwischen diesem Mann und dem Verein eine Verbindung gibt. Groning folgt dieser Spur, die ihn bis zu einer Wohnung in einem heruntergekommenen Hochhaus in einem ghettoähnlichen Stadtteil Darmstadts führt.
    Der eigentliche Albtraum jedoch wartet an einem anderen Ort – doch auch diese Fährte nimmt Groning bald auf und blickt in einen Abgrund, der tiefer ist, als er sich vorzustellen vermochte.


    Zum Autor
    Oliver Reinhardt wurde 1969 in Hamburg geboren und verbrachte seine Kindheit in der Hansestadt. 1984 übersiedelte er mit seiner Familie nach Darmstadt und lebt heute in Pfungstadt. Nach Studium und Volontariat arbeitete er jahrelang im Rhein-Main-Gebiet als freier Fernsehjournalist. „Schwarzer Bock“ ist der Start einer Krimi-Reihe um den Darmstädter TV-Reporter Tim Groning.

    Meine Meinung

    Dieser Krimi ist das Debüt vom Autor Oliver Reinhardt und ich bin immer sehr gespannt, wenn ich ein Erstlingswerk lesen darf. Werden meine Erwartungen erfüllt, die mir der Klappentext versprochen hat? Kann der Autor mich mitnehmen, in seine Geschichte und mir die Charaktere näher bringen?
    Hier ist es sehr gut gelungen und ich fühlte mich hervorragend unterhalten. Der Schreibstil ist einfach gehalten, gelegentlich etwas ruppig und mit so manchem Spruch gespickt, den ich vorher nicht kannte. Aber alles immer der jeweiligen Situation und der Eigenschaft des "sprechenden" Charakters angepasst.
    Mit der Hauptperson, dem Mitte 40jährigen TV-Reporter, Tim Groning hatte ich auf den ersten Seiten etwas meine Schwierigkeiten, da ich ihn irgendwie nicht gleich richtig einschätzen konnte, aber als dann seine verletzliche Seite zum Vorschein kam und er sich für die kleine Nala einsetzte, ab da konnte ich ihn verstehen und begleiten.
    Interessant waren für mich vor allem die Kapitel aus Sicht der Entführer und der Geiseln. Zu Anfang sind die Entführer, die sich namentlich nur mit Farben ansprechen um ihre Identität zu wahren, noch großkotzig und scheinen alles im Griff zu haben. Ihrer Meinung nach, haben sie allen Grund sich mit dieser miesen Masche an den Flüchtlingen "zu rächen". Zu Beginn entfaltet sich sofort ein regelrechter Hass auf diese Gruppierung, vor allem als man den auslösenden Grund erfährt. Was können diese armen Menschen dazu, die eine endlose Odyssee auf sich genommen haben um in Frieden zu leben und die alles verloren haben? Da erscheinen die Probleme der Gruppierung als Pillepalle.
    Hier beleuchtet Oliver Reinhardt das Flüchtlingsthema aus einer ganz anderen Sicht. Die mittellosen Menschen sind leichte Opfer, durch Abschiebung bedroht, durch Entführung der Kinder oder anderer Familienangehörigen lassen sie sich vom Geld anlocken um Sachen zu tun, die sie eigentlich nicht machen wollen. Oftmals sehr bedrückend zu lesen.
    Zudem bekommt der Leser einen kritischen Blick hinter die Kulissen der Berichterstattung eines TV-Senders. Hier merkt man an den Details, Beschreibungen und Ausführungen dieser Tätigkeit, das Oliver Reinhardt jahrelang als freier Fernsehjournalist gearbeitet hat. Das klingt alles sehr routiniert und profimässig. Ich mag es, wenn jemand über etwas schreibt, was er wirklich getan bzw. erlebt hat.
    Ein Highlight in der Geschichte waren für mich 2-3 Seiten, wo ich am Ende einen Satz von 4 Wörtern vor den Kopf geknallt bekam und ich mich irgendwie aufregte, diese Finte des Autors nicht schon vorher durchschaut zu haben. Es passte so hervorragend in die Story, klang spannend, unwirklich und verwirrend und dann .... (mehr verrate ich nicht, wer das Buch liest, wird sofort erkennen, welche Stelle ich meine).
    Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und die Action übernimmt den Abschluss der Geschichte.
    Ein gut gelungenes Debüt vom Autor und ich bin gespannt, ob es weitere Geschichten mit Tim Groning und seinem Fernsehteam geben wird.