Beiträge von Constanze W.


    aber sehr gern begleite ich euch hier und erfahre, was euch während des Lesens bewegt. :-)
    Marcus, der Waliser, den nichts so schnell umhaut - das gefällt mir :grin


    Und ja, wenn der Großvater tatsächlich aufgetaucht wäre, hätte Lilian sicher ganz anders reagiert und es wären Vorwürfe und dergleichen aufgetreten, die wie du so schön sagst - alles vergiftet hätten.


    Ich danke dir sehr fürs Mitlesen und kommentieren! :knuddel1


    :knuddeln vielen lieben Dank - freut mich sehr, dass du so mit Lilian und Meara gelitten und gebangt hast!
    Das Manuskript am Ende war für mich sehr wichtig - denn so wird die Vergangenheit tatsächlich lebendig gehalten - nicht nur durch Lilians Ahnungen.
    An der Fortsetzung schreibe ich gerade - mit Begeisterung - wird aber wieder eine ganz andere Geschichte - mit alten Bekannten. Aber Caron erlebt als Künstlerin die Welt auf ihre ganz eigene Weise ... Oh, und über Brynmore Bowen gibt es aber - holla - noch einiges zu erzählen :grin


    Euch noch einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Constanze :wave

    Schubi

    Zitat

    Meara und Cadeyrn .... hach sie passen so toll zusammen. Sie werden ein Paar und bekommen eine süße Tochter. Aber das Buch ist noch nicht zu Ende. Ich befürchte, dass noch irgendwas passieren wird. Elis traue ich nicht über den Weg. Meint er es wirklich ehrlich? Übrigens die Szene im Wald, als Meara sich entkleidet hat und ihr Haar ihren Körper umspielte, die war unglaublich magisch, da habe ich fast eine Gänsehaut bekommen. Ein verzauberter Moment ... unglaublich schön beschrieben. Die Zeiten allgemein scheinen sich ja etwas beruhigt zu haben ... aber da sind ja Merans Vorahnungen ...


    Danke!!! Wie schön, dass Meara dich so verzaubert hat. :kiss

    Zitat

    Original von mazian
    Ich hatte auch Probleme, das Buch jetzt aus der Hand zu legen, aber ich will meiner Meinung über diesen Abschnitt nicht vorgreifen, indem ich den nächsten schon beginne.


    Ich fand es eigentlich toll, dass Marcus Lilian rettet, nachdem sie niedergeschlagen wurde. Aber, je länger ich darüber nachdenke... :gruebel Obwohl, ich will mir nicht vorstellen, dass er derjenige sein soll, der in das Cottage einbricht und Lili eins über den Schädel zieht. Dazu ist er mir zu sympathisch und ich hoffe ja auch immer noch darauf, dass er sich von Lilians Distanziertheit nicht abschrecken lässt. Ich will einfach, dass die Beiden zusammen kommen. Aber vielleicht liegt das ja daran, dass auch ich in meinem Leben immer nur Schreiner "abbekommen" habe :grin


    :grin sehr schön! Lilian ist ja lernfähig ...


    Zitat

    Ich hoffe nur, ihr bleibt genug Zeit, ihrer Tochter alles Wichtige beizubringen.


    ein schöner Gedanke! :kiss

    Zitat

    Original von Beatrix


    Wales ist für mich vor Jahren mit den Büchern von Sharon Kay Penman interessant geworden. "Here Be Dragons" ist immer noch mein Lieblingstitel unter den historischen Romanen, und es tut mir leid, dass sich auch "Das Erbe von Carreg Cottage" daran messen muss und es sehr schwer haben wird daran zu kommen - einfach weil das andere das erste war und mein Interesse an Wales begründete. Vielleicht konzentriere ich mich deshalb hier mehr auf die Kapitel um Lilian.


    Lilian ist übrigens so ganz anders als ich selber, aber so gut beschrieben, dass ich sie mir gut als meine Freundin vorstellen kann ;-)


    schön, dass dich das Buch noch erreicht hat! Über Wales gibt es mittlerweile einige Romane, auch die Reihe von meiner geschätzten Kollegin Sabrina Qunaj, die allerdings alle im Mittelalter angesiedelt sind, auch die von dir erwähnten Titel von Penman spielen im 13. Jahrhundert. Von daher ist die Zeit, die ich gewählt habe - für dich vielleicht auch noch neu und interessant. Und es handelt sich nicht um einen historischen Roman - weshalb meine Schwerpunkte auf den Verbindungselementen der beiden Ebenen liegen.


    Freut mich, dass Lilian dir sympathisch ist :-)

    Zitat

    Original von Chroi


    In der Vergangenheit hat es mir das kleine Pilgermädchen besonders angetan. Allein schon die Tatsache, dass wegen ihr der Abt sein Zimmer räumen musste und sich zu den anderen Mönchen in den Schlafsaal gesellen musste, hat sie mir ungemein sympathisch gemacht.


    Die Nebenfiguren sind wichtig, sie bereichern eine Geschichte und ich mag sie so gern, wie meine Hauptfiguren, auch wenn sie letztlich nicht so viel sagen dürfen, wie sie gern möchten. Wenn ich meine Romane ausarbeite, erhält jede Figur eine komplette Legende. :-)

    Nightflower - da kann ich dir nur zustimmen - leider gibt es immer noch vieles, was geändert werden muss - in Bezug auf Selbstbestimmung der Frau, Gleichberechtigung...


    Ayasha - "Ich liebe solche Details! Vor allem auch, da ich selber glaube, dass es zwischen Himmel und Erde manches gibt, was wir uns nicht einfach mit Logik erklären können. Und die Natur hat uns soviel zu schenken. Wir haben nur in vielem verlernt, auf sie zu hören."


    Du sprichst mir aus der Seele :knuddel

    Zitat

    Original von mazian
    Meine Güte, das geht aber flugs mit dem Lesen der Abschnitte. :yikes


    Auch wenn sie vielleicht ganz nett sind. Pfeifenraucher sind eigentlich immer nett. :-)
    Und Lilian hat sicher irgendwo Reste des alten Glaubens in ihren Genen, das habe ich gemerkt, als sie die tote Dohle im Garten vergraben hat und sich Gedanken darüber gemacht hat, was für eine Pflanze auf dem Grab wachsen könnte. Jeder andere hätte das tote Tier einfach in den Müll geworfen.


    :-)
    ehrlich,ist das so mit Pfeifenrauchern? Irgendwie hat eine Pfeife ja auch etwas beruhigendes.


    Ein Tier einfach wegwerfen?? Niemals! das könnte ich meiner Protagonistin nicht durchgehen lassen - unter gar keinen Umständen. Es sei denn, sie fliegt in der nächsten Szene aus der Geschichte :lache

    Zitat

    Original von Nightflower
    [quote]Original von Ayasha
    Es muss noch früher sein. Das mit dem Kloster passt ja auch nciht so ganz zu der heutigen Zeit!


    Gute Besserung!


    Was diese Klosterschwestern damals so alles vorhatten erstaunt mich immer wieder. Und dazu die eiserne Verschwiegenheit. Die armen jungen Frauen ...

    Zitat

    Original von Ayasha


    Die Beschreibung ist dir jedenfalls in diesem ersten Abschnitt wunderbar gelungen! :fingerhoch Besonders in den Szenen mit Lileas kommt diese mystische Atmosphäre rüber - und das liebe ich! :-]


    Am liebsten würde ich gleich meinen Koffer packen und losfahren - mit dir, Constanze, als Reiseleiterin! :lache


    ich freu mich ja wirklich immer mit euch, wenn euch das Walesfieber durch meine Geschichte packt! Danke, liebe Ayasha :-)


    Ja, eine Leserreise nach Wales - das wäre eine tolle Sache!


    Also - zum Prolog kann ich nichts sagen ... :grin außer - alle Fäden werden miteinander verwoben - nach und nach.


    Hach und schön, dass dir Lileas so gut gefällt - dieses klitzekleine mystische Element passt einfach zu Ynys Enlli, zum Berg Anelog und all den archaischen Steinsymbolen, die man überall auf der Halbinsel findet.

    Zitat

    Original von Schubi
    constanze :


    Mehr als faszinierend das Thema Druiden. Ich habe nun auch erst erfahren, dass es heute auch noch Druiden gibt. Diese Tatsache ist an mir vorbeigegangen. Daher gefällt mir die Idee des Eisteddfod. Allerdings für Gäste außerhalb von Wales nicht einfach beizuwohnen. Das Fest soll ja nur in walisischer Sprache stattfinden.


    Auch sehr interessant ist deine Erwähnung des Gorsedd of Bards, deren Ziel es ist die keltische Tradition wiederzubeleben. Danke, für diese Hinweise, da - wie gesagt - mich dieses Thema wirklich sehr fasziniert.


    und es gibt auch einige prominente Waliser, die dem Orden angehören, ich meine, dass auch Ioan Gruffudd dabei ist.
    Druiden heute und was sich noch alles für Geheimnisse um den Orden ranken - vielleicht kennst du den Krimi "Der keltische Ring" von Björn Larsson? Ganz nebenbei ist der Autor passionierter Segler und beschreibt das wilde Meer so herrlich, dass man trotz Seegang und Klippen im Winter nach Schottland segeln möchte ...

    Zitat

    Original von Schubi
    Das wird eine Woche mit akutem Schlafmangel ... dieses Buch macht einfach süchtig. Ich kann es kaum aus der Hand legen.


    Ich verneige mich vor Dinoot ... leider scheint es viel zu wenige seiner Art zu geben. Obwohl er den neuen Glauben angenommen hat, akzeptiert er die alten Sitten und Riten.


    nicht, dass du unter Schlafmangel leiden sollst, unter diesen Umständen :-) freut es mich...
    Dinoot - von seiner Art gibt/gab es leider zu wenige


    Zitat

    Hmmm ... Collen und Markus. Also mir gefällt ja Marcus besser, Lilian allerdings Collen. Aber so richtig voran kommt sie ja nicht. Ich bin gespannt, ob sie sich irgendwann mal der Liebe öfffnen kann ... beide sind auf jedenfall sehr nette „Burschen“.


    Die Verwebung von Land und Leuten, den Druiden, dem Glauben von damals und heute geht voran. Ich bin im Netz gefangen und werde gleich noch ein paar Seiten lesen. So viel ist noch offen, so viel was noch passieren muss ... wird ... Fragen über Fragen, Ideen über Ideen ..


    Marcus? :knuddeln


    Die Druiden sind ein spannendes Feld - weil sie eben auch heute noch aktiv sind.
    U.a. aus dieser Tradition des mündlichen Überlieferns - entstand auch das Eisteddfod - ein Fest der Literatur, des Gesangs und der Musik. In Llangollen am Dee findet jährlich das International Eisteddfod statt.
    Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass der frühere Erzbischof von Canterbury Mitglied der walisischen Bardenvereinigung, der Gorsedd, ist.

    Zitat

    Original von belladonna
    Es geht wunderschön weiter, ich versinke regelmäßig in dem Buch! :-]


    Den Stein in Carreg Cottage finde ich auch faszinierend. Dass er auf Cadeyrn und Meara hinweisen könnte, ist ein interessanter Gedanke - das Kreuz steht für ihn und der keltische Knoten für sie. An dieser Stelle hätte ich mir übrigens eine Illustration im Buch gewünscht.
    LG, Bella


    :knuddeln
    Illustrationen in ein Taschenbuch zu bekommen ist leider schwierig, aber auf jeden Fall soll im nächsten Teil wieder ein Karte vorne zu finden sein.


    (das mit dem Foto einbinden funktioniert noch nicht bei mir, aber ich arbeite dran...)
    :wave


    Lilian wird von Cheryl beobachtet. Was es mit Cheryl auf sich hat, der freundlichen Pfarrersfrau .... da habe ich noch eine Überraschung für euch bereit.


    Das zeichnet Meara vor allen anderen aus - sie hilft, weil sie helfen will, weil Heilen ihre Bestimmung ist. Die christlichen Brüder hingegen sehen nur ihren missionarischen Auftrag, vor allem Braen hat nichts eiligeres zu tun, als auf die Insel zu kommen und sich mit dem Manuskript zu brüsten, das er aus den Flammen gerettet hat. Christliche Nächstenliebe?


    Ich habe in einigen Artikeln zu Wales www.meinwales.de erläutert, warum diese Zeit so wichtig für die Geschichte des Landes ist. Da findet ihr auch viele Fotos von der Halbinsel, den Kreuzen, der Kirche St. Hywyn.
    Die ersten christlichen Mönche schipperten im 5/6. Jahrhundert in kleinen Booten von Irland nach Wales, Schottland und auch in die Bretagne. Auch die Klosterruine auf Ynys Enlli geht auf diese ersten Mönche zurück. Interessant war in dieser Zeit, dass Wales keltisch war - der alte Glaube tief verwurzelt in der Bevölkerung. Es hätte alles friedlich nebeneinander bestehen, die Bräuche sich mit der Zeit vermischen können - wenn es nicht diese Fanatiker gegeben hätte:


    Menschen wie Brioc, Braen, den Bischof von Canterbury - die nur sich, ihren Machtanspruch und ihren "einzig wahren Glauben" sahen - und mordeten und unterdrückten - im Namen Gottes. Das macht diese Geschichte so aktuell - zeitlos - leider ...

    Zitat

    Original von belladonna
    Dieses Buch ist 100% nach meinem Geschmack! :-]
    Meara ist wirklich eine tapfere junge Frau - wenn man mal bedenkt, dass sie eigentlich noch ein Teenager ist.
    Lilis Visionen finde ich faszinierend - ich mag ja solche Geschichten. :-) Bestimmt ist es Meara, die sie immer wieder erahnt, und ich bin mir sicher, dass die beiden irgendwie verwandt sind.


    Liebe Bella, das freut mich! :-)
    Meara, eine meiner erklärten Lieblingsfiguren. Was nicht heißt, dass ich mit ihr tauschen möchte... In ihrer Zeit musste man schon früh erwachsen sein und Stärke zeigen, wenn man überleben wollte.


    Und Lilian - die spröde, kämpferische Schottin, ist auch ganz nach meinem Geschmack :grin
    Was mich besonders freut, ist, dass dir der mystische Aspekt gefällt - machmal denke ich, ob wir nicht alle nur Wanderer zwischen den Zeiten sind ... welche Spuren hinterlassen wir, was haben wir unbewusst von unseren Vorfahren übernommen ...
    :wave


    das lese ich mit großer Freude!!! :-)
    Wie schön, dass dich die Geschichte so sehr berührt hat - genau wie mich beim Schreiben! Ich schreibe alle meine Romane sehr gern und mit Begeisterung - aber bei manchen trennt man sich noch weniger gern von den Figuren - so ging es mir hier mit Meara und Lilian.
    Ich mag die spröde Lilian, die durch dieses unverhoffte Erbe langsam zu sich findet und endlich für eine Liebe bereit ist. Mit Marcus findet sie noch dazu einen ehrlichen, herzlichen Familienmenschen. Das tut ihr gut :-)
    Und Meara sowieso - sie steht für mich für das alte Wissen, für das, was wir verloren haben aber was in uns ist, wenn wir nur in uns hineinhorchen - am besten in der wilden Natur von Wales :grin


    Danke, liebe Eliza :wave