Beiträge von tedua

    1447: Der junge Vlad Draculea und sein jüngerer Bruder Radu befinden sich in türkischer Gefangenschaft und gehen dort durch die Hölle. Zur gleichen Zeit muss die 14-jährige Zehra in Ulm sich vor Gericht verantworten. Sie soll eine Hexe sein und ihren Vater getötet haben. Nur ihr Bruder Utz steht zu ihr.


    Mein Leseeindruck:


    Auch dieser Historische Roman von Silvia Stolzenburg hat mich wieder begeistern und überzeugen können. Die Handlung ist spannend und mitreissend, allerdings auch sehr düster. Sowohl Vlad und Radu, als auch die junge Zehra müssen sehr viel Leid erdulden.


    Es gibt einige Szenen, in denen Vlad das Pfählen erlernen muss. Das ist zwar sehr authentisch, aber auch sehr grausam beschrieben. Das war fast ein wenig zu viel für mich, obwohl ich eigentlich nicht so zimperlich bin. Aber andererseits gehören diese Szenen auch einfach zur Geschichte dazu, denn so ist es authentischer und nachvollziehbarer, wie Vlad sich letztendlich zu dem Menschen, der er war, entwickelt hat.


    Es gibt zunächst drei verschiedene Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr verbinden. Da sind Vlad und Radu, dann sind da Zehra und ihr Bruder Utz, und als dritten Handlungsstrang geht es um Sophia, ihren Vater und ihre Großmutter. Auch dieser Handlungsstrang ist sehr spannend und interessant.


    Obwohl die Geschichte so düster, zum Teil brutal und auch traurig ist, hat sie mich sehr fasziniert. Man merkt, dass die Autorin wieder sehr gut recherchiert hat; die Geschichte wird lebendig. Auch das Thema finde ich sehr interessant - bisher war mit "Dracula" eher als Vampir bekannt. Ihm hier als "echtem Menschen" zu begegnen, war sehr spannend und aufschlussreich. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung dieses Romans!

    14. Jahrhundert: Elisabeth wird aufgrund einer drohenden Fehde von ihrem Vater zu Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Da ihre Magd kurz zuvor gestorben ist, bekommt sie auf Burg Kempenich eine neue Magd: die Bauerntochter Luzia. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich trotz des Standesunterschiedes bald miteinander an und entdecken, dass ihre Familien bereits vor zweihundert Jahren miteinander verbunden waren. Elisabeth und Luzia sind beide im Besitz eines Teiles eines wertvollen Kruzifixes.
    Auf Burg Kempenich lernt Elisabeth auch Johann von Manten kennen, in den sie sich bald verliebt, der seinerseits aber keine Gefühle zulassen möchte. Zu schmerzhaft ist ihm noch der Tod seiner ersten Ehefrau in Erinnerung.
    Und dann bricht die Pest in der Eifel aus…
    * Meine Meinung *
    Diesen wunderbaren historischen Roman habe ich sehr genossen! Es war eine Freude, am Leben von Elisabeth, Luzia, Johann und anderen liebgewonnenen Figuren teilzunehmen! Die Figuren sind tatsächlich so bildhaft beschrieben, dass man bald glaubt, sie persönlich zu kennen. Man kann mit ihnen fühlen und fühlt sich dabei wirklich ins Mittelalter zurückversetzt!
    Dieser Roman kommt dabei ganz ohne Kampfszenen, Blutvergießen, Gewalt und Kriege aus, was mir persönlich sehr gefallen hat! Es ist einfach ein schöner Roman, der dem Leser das Leben auf einer Burg im 14. Jahrhundert näherbringt. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, das alles sehr gut passt und recherchiert wurde.
    Die Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und Johann ist dabei wunderbar in die ganze Geschichte integriert, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Es ist also kein kitschiger historischer Liebesroman, sondern ein historischer Roman, der von allem ein bisschen zu bieten hat: Liebe, Spannung, Abenteuer, Geheimnisse, Freundschaft, Intrige und Geschichte.
    Ich habe „Die Eifelgräfin“ sehr gerne gelesen und

    13. Jahrhundert in Köln: Die Zwillingsschwestern Adelind und Hildegard leben seit ihrer Kindheit im Kloster. Als Hildegard das Kloster verlassen muss, flieht Adelind, denn sie möchte ihre Schwester nicht alleine gehen lassen. Die beiden Schwestern schließen sich einer Gauklertruppe an und gelangen so nach Südfrankreich. Dort lernen sie die Gemeinschaft der Katharer kennen und schließen sich ihnen an. Besonders Hildegard findet schnell Gefallen an dem neuen Glauben und seinen Lehren, wohingegen Adelind lieber bei der Gauklertruppe geblieben wäre…
    * Meine Meinung *
    Bislang habe ich von den Katharern wenig gewusst, wie ich zugeben muss. Dank dieses Historischen Romans habe ich auf sehr spannende und eindrucksvolle Weise eine Menge hinzulernen können!
    Es war sehr interessant und auch auch spannend, den gemeinsamen Lebensweg von Adelind und Hildegard zu verfolgen und daran teilzunehmen. Besonders Adelind habe ich ins Herz geschlossen mit ihrer freundlichen und sympathischen Art.
    Die Geschichte dieser beiden ungleichen Schwestern war äußerst interessant; auf über 500 Seiten kam niemals Langeweile auf. Dafür gab es immer wieder neue spannende Begebenheiten, Gefahren, aber auch Grund zur Freude. Ich habe richtig mitfiebern und –fühlen können.
    Richtig gut gefallen hat mir auch, dass es am Ende des Romans noch einige geschichtliche Informationen zu lesen gab! Diese Informationen haben das Buch für mich perfekt abgeschlossen!
    Zusammenfassend kann ich also sagen, dass „Die Ketzerin von Carcassone“ ein spannender, wunderschöner und bestens recherchierter Roman ist, den ich allen Lesern von Historischen Romanen ans Herz legen möchte!

    1308: In einem kleinen südfranzösischen Dorf in den Pyrenäen fühlt sich die junge Alissende wohl. Sie findet hier gute Freunde und ihre große Liebe. Doch die meisten Dorfbewohner gehören der Religionsgemeinschaft der Katharer an. Eines Tages werden alle zum Verhör abgeholt und nur Alissende bleibt zurück - mit den Kindern des Dorfes und den Tieren.


    Mein Leseeindruck:


    Ich mag Historische Romane sehr und die Verfolgung der Katharer ist ein spannendes Thema. Somit war ich auf dieses Buch sehr neugierig. Ich habe es auch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt.


    Die Handlung ist unterhaltsam, und besonders gut haben mir die Schilderungen des Dorflebens gefallen. Das Mittelalter ist eine faszinierende Epoche, über die ich gerne lese.


    Einzig die Figuren sind mir leider nicht ans Herz gewachsen. Sie blieben mir alle ein bisschen fremd und wirkten etwas zu blass für meinen Geschmack. Ich konnte nicht wirklich mit ihnen fühlen. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu wenig von ihren Gedanken mitbekommen habe.


    Dennoch habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Es hat mir schöne Lesestunden geschenkt.

    1265: Da die Burg ihres Vaters eingenommen wird, muss Lukardis sich in eine Ehe mit dem ungeliebten Hermann von Ebersberg fügen. Trostlose Jahre liegen vor ihr, und mehr und mehr verliert Lukardis ihre Lebensfreude. Doch dann lernt sie Hilda kennen und freundet sich mit ihr an. Dadurch kehren ihr verloren geglaubter Mut und ihr Lebenswille zurück. Beides braucht sie nun auch, denn es kommen unruhige und gefährliche Zeiten auf sie zu, und sie muss eine schwere Entscheidung treffen.


    Mein Leseeindruck:


    Liebhaber Historischer Romane werden bestimmt viel Freude an diesem Buch haben, denn die Geschichte ist wirklich sehr lesenswert und hat vieles zu bieten: Spannung, Gefühl, eine bewegende Handlung und einen gut recherchierten Hintergrund.


    Die Hauptprotagonistin Lukardis war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Figur ist sehr gut beschrieben und wirkt echt und lebendig, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte und mit ihr gefühlt habe. Doch auch die anderen Figuren sind gut dargestellt worden und wirken authentisch.


    Einige Protagonisten sind fiktiv, aber andere haben einen geschichtlichen Hintergrund und haben tatsächlich gelebt, was für mich immer einen ganz besonderen Reiz der Lektüre ausmacht.


    Sehr gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch das Personenregister, das gleich zu Anfang der Geschichte steht. Hier bekommt man gleich schon einen guten Überblick über die handelnden Figuren und kann auch sofort erkennen, welche Charaktere fiktiv sind und welche nicht.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, doch ist die Handlung sehr durchdacht und man erkennt die gute Recherche der Autorin.


    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses schöne Buch zu lesen! Es war spannend und informativ und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

    1054 in Süditalien: Der junge Normanne Gilbert bekommt den Auftrag, die Contessa Gaitelgrima nach Salerno zu begleiten und für ihren Schutz zu sorgen. In Salerno soll der Sohn der Contessa getauft werden. Alles geht gut, doch in Salerno selbst brodelt es. Es kommt zu einem Aufstand...


    Mein Leseeindruck:


    "Die Rache des Normannen" ist bereits der zweite Teil einer Normannensaga. Meiner Meinung nach kann man ihn auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber sicherlich ist es schöner, wenn man bereits den ersten Band gelesen und die Figuren schon ein wenig kennengelernt hat.


    Hauptprotagonist ist der Normanne Gilbert, der die Geschichte aus seiner Sicht - also in der Ich-Erzählform - schildert. Besonders gut hat mir der feine Humor gefallen, der trotz der eigentlich ernsten und oftmals auch blutigen Geschichte doch immer wieder durchkommt.


    Die Charaktere sind alle sehr gut dargestellt worden. Man merkt richtig, wie gut der Autor recherchiert hat. In diesem Zusammenhang gefällt mir auch das Personenregister am Ende des Buches sehr gut, so wie auch das Nachwort, in dem noch mal auf die historischen Fakten eingegangen wird.


    Mir hat die Lektüre des Buches sehr gut gefallen! Wer Historische Romane mag, die auf wahren Begebenheiten beruhen, und die auch ruhig etwas blutiger sein dürfen, der wird mit "Die Rache des Normannen" nichts falsch machen können! Ein wirklich empfehlenswertes und lesenswertes Buch!

    11. Jahrhundert: Robert Guiscard von Hauteville ist auf der Flucht nach Süditalien, wo bereits seine Brüder sich als Kriegsherren einen Namen gemacht haben. Robert hofft, ebenfalls zu Ruhm und Ehre und Reichtum zu gelangen. Er wird begleitet u.a. von Gilbert, seinem 17-jährigen Knappen. Gilbert kam als 5-Jähriger in den Haushalt der Hautevilles; seine Herkunft liegt im Dunkeln. Schnell macht Gilbert sich für Robert unentbehrlich und wird zu einem seiner engsten Vertrauten.


    Mein Leseeindruck:


    Mit gut 400 Seiten ist "Das Schwert des Normannen" der Auftakt einer Serie über die Hautevilles und die Eroberung Süditaliens durch die Normannen.


    Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend und informativ und hervorragend recherchiert.


    Die Geschichte wird erzählt aus Sicht des 17-jährigen Gilbert, um deren Herkunft es ebenfalls ein Geheimnis gibt. Sein Dorf wurde überfallen, und der Junge wurde verschleppt. Ich persönlich mag solche Geheimnisse ja furchtbar gerne und bin sehr gespannt, wie es mit Gilbert im nächsten Buch der Reihe weitergehen wird.


    Auch wenn es im Roman hauptsächlich um die (Raub-)Ritter, die Eroberungen und Kämpfe geht, so kommt doch auch die Liebe nicht zu kurz. Sowohl Gilbert als auch Robert verlieren ihr Herz, doch mehr möchte ich dazu noch nicht verraten.


    Es hat mir viel Freude gemacht, diesen unterhaltsamen Historischen Roman zu lesen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

    Madlen und ihr Mann Konrad betreiben im Köln des 13. Jahrhunderts eine Bierbrauerei. Als Konrad ermordet wird, führt Madlen die Brauerei gemeinsam mit dem Gesellen Caspar, den Lehrjungen Berni und Willi sowie Opa Cuntz alleine weiter. Doch die Zunft sieht das nicht gerne und verlangt von Madlen, dass sie innerhalb eines Jahres nach Konrads Tod wieder einen Brauer heiratet. Wenn sie diese Auflage nicht erfüllt, darf sie kein Bier mehr brauen.
    Zur Wahl stehen Jacop und Barthel, doch beide Kandidaten sagen Madlen überhaupt nicht zu.
    Kurz vor Ablauf der Frist lernt sie Johann kennen, einen ehemaligen Kreuzfahrer. Er hat Kenntnisse vom Brauen und wird unter ungewöhnlichen Umständen Madlens Mann.
    Doch mit Johanns Einzug in die Brauerei ändert sich vieles...
    * Meine Meinung *
    Ein wunderbares Buch! Ich lese sehr gerne historische Romane, und das Mittelalter hat mich schon im Geschichtsunterricht fesseln können.
    Beim Lesen dieses Buches wird das Mittelalter regelrecht lebendig. Ich hatte das Gefühl, neben Madlen zu stehen und alles so zu erleben, wie sie es erlebt hat.
    Charlotte Thomas hat einen wunderbaren packenden Schreibstil. Man ist in der Geschichte drin und merkt gar nicht, wie beim Lesen die Zeit verfliegt.
    Alle Figuren sind liebevoll herausgearbeitet und wirken sehr echt.
    Die Geschichte spielt in Köln. Ich habe die mittelalterliche Stadt direkt vor mir sehen können anhand der detaillierten Beschreibungen.
    Die ganze Geschichte wirkt echt, sehr durchdacht und gut recheriert.
    Das Ende ist besonders schön. Alle Fäden werden am Schluss entwirrt und alle offenen Fragen beantwortet.
    Langeweile kommt bei diesem Buch nicht auf. Es bietet Spannung, Romantik, Unterhaltung und ist einfach nur wunderschön und sehr lesenswert!

    England im 12. Jahrhundert: Während König Richard im Heiligen Land ist, versucht sein Bruder John, die Macht an sich zu reißen. Dass bekommen auch Robin und ihr Bruder Luce zu spüren, denn Johns Vasall Edward de Thorigny ist der Erzfeind von Robins Familie und vertreibt sie und Luce von ihrem Gut. Zudem hat sich Robin in Cederick verliebt, ohne zu wissen, dass dieser der Halbbruder von Edward ist.


    Mein Leseeindruck:


    "Die Wächterin der Krone" ist zwar bereits der dritte Teil einer Trilogie, aber es ist durchaus möglich, dieses Buch ohne Vorwissen zu lesen. In den beiden Vorgängerbänden geht es jeweils um Robins Großmutter und Mutter.


    Ich habe "Am Hofe der Löwin" und "Die Rache der Heilerin" leider auch noch nicht gelesen, hatte aber dennoch keinerlei Probleme, der Geschichte um Robin und Luce zu folgen.


    Das Buch hat mir aber so gut gefallen, dass ich jetzt auf jeden Fall noch die beiden Vorgänger und auch andere Bücher der Autorin lesen möchte. Mir gefällt der Schreibstil von Beate Sauer sehr gut. Das Buch war sehr angenehm zu lesen; einfach und unkompliziert. Dennoch war es immer spannend; es gab überraschende Wendungen und Überraschungen.


    Die Figuren haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind gut ausgearbeitet und wirken sehr echt und authentisch. In Robin konnte ich mich gut hineinfühlen; sie ist mir schnell ans Herz gewachsen.


    Ebenfalls sehr gefallen hat mir der geschichtliche Aspekt des Romans. England im Mittelalter hat mich schon immer fasziniert, und ich lese sehr gerne Romane, die in dieser Zeit spielen. Die Autorin hat sehr gut recherchiert, soweit ich das beurteilen kann, und es gibt auch noch ein erklärendes Nachwort, was mir persönlich in Historischen Romanen immer sehr wichtig ist.


    Kurzum: "Die Wächterin der Krone" ist ein sehr guter, lesenswerter und unbedingt empfehlenswerter Historischer Roman, den ich mit großer Freude gelesen habe!

    Wales 1093: Die junge Nesta ist noch ein Kind, als ihre Familie von Normannen überfallen und zum Teil getötet wird. Nesta und ihre beiden Brüder überleben, werden aber getrennt. Nesta ist von königlichem Blut, daher ist sie eine wertvolle Geisel. Nach einigen schlimmen Jahren kommt sie an den Königshof und freundet sich mit Henry an, dem zukünftigen König. Endlich kann Nesta wieder ein bisschen glücklich sein, da schlägt das Schicksal wieder zu...


    Mein Leseeindruck:


    Als Liebhaber von Historischen Romanen war ich sehr gespannt auf "Die Tochter des letzten Königs", denn ich muss gestehen, dass mir Nesta verch Rhys bisher leider unbekannt war. Dabei war sie eine beeindruckende Frau und Persönlichkeit, die sicherlich viel mehr Bekanntschaft verdient hätte.


    Der Autorin ist es in ihrem Roman gelungen, geschichtliche Fakten mit Fiktion wunderbar zu verbinden, so dass Nesta und viele andere geschichtliche Figuren hier wieder lebendig werden.


    Es ist spannend und faszinierend, Nesta auf ihrem langen Weg zu begleiten und sie immer besser kennenzulernen. Von einem unschuldigen und manchmal naiven Mädchen entwickelt sie sich zu einer starken, mutigen und beeindruckenden Frau.


    Das Buch umfasst gute 700 Seiten, und doch ist nicht eine einzige Seite davon langweilig oder uninteressant! Im Gegenteil - die Geschichte wird sehr spannend und mitreißend erzählt, es gibt immer wieder Wendungen und Überraschungen, auch ein wenig Romantik ist zu finden, aber auch viel Action, Spannung und Blutvergießen.


    Wer gerne gute Historische Romane liest, der sollte sich dieses Buch unbedingt einmal näher ansehen. Es lohnt sich!

    Silke ist Pastorin, frisch geschieden und zieht mit ihren Kindern Jana (17) und Paul (12) von Köln nach Sylt. Sie hofft, dort einen Neuanfang machen und sich vom Scheidungskrieg erholen zu können. Zunächst scheint alles wunderbar und idyllisch auf Sylt zu sein, doch schon bald muss Silke feststellen, dass der Schein trügt...


    Mein Leseeindruck:


    "Alles Liebe oder watt?" ist ein richtiges Urlaubs-Sommer-Buch! Es liest sich so leicht und flüssig, macht einfach gute Laune und ist dabei auch spannend und sehr unterhaltsam. Ein perfektes Buch für die Hängematte, zum Abschalten und Entspannen!


    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, haben kleine Macken und wirken dadurch sehr echt und lebendig. Auch sind sie für einige Überraschungen gut!


    Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht, so dass ich nun neugierig geworden bin auf weitere Bücher der Autorin. Von mir gibt es somit eine klare Leseempfehlung und fünf volle Sterne.

    Heute neu bei mir eingezogen:
    Angelika Schwarzhuber - Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück


    Inhalt: Aufs Land ziehen und heiraten! Der letzte Wille von Oma Berta hört sich für Hanna wie ein schlechter Witz an. Zunächst will sie das Erbe erbost ausschlagen, doch ihrem Cousin Max mag sie es auch nicht so einfach überlassen. Hanna beschließt: Ein Ehemann muss her, und zwar schnell. Doch die Suche nach dem geeigneten Kandidaten gestaltet sich turbulenter als sie es sich je hätte träumen lassen – und dann gibt es da noch jemanden, der Hannas Pläne unbedingt vereiteln will …

    1840 in Singapur: Hier wächst die junge Georgina auf, deren Mutter schon früh gestorben und deren Vater mit seinem Geschäft beschäftigt ist. So ist Georgina oft alleine und streift im Garten am Meer umher, wo sie eines Tages auf Raharjo trifft. Er ist verletzt und wird von Georgina gesund gepflegt. Von nun an scheinen ihre Lebenswege miteinander verbunden zu sein, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn sie darf nicht sein.


    Mein Leseeindruck:


    Mir hat es viel Freude gemacht, dieses schöne Buch zu lesen. Die Sprache ist sehr blumig und poetisch, was gut zur Geschichte passt. Die Figuren sind gut beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Auch machen sie eine Entwicklung durch - sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Einen der Protagonisten, den ich am Anfang noch sehr gerne hatte, mochte ich am Ende gar nicht mehr. Dafür wurde mir ein anderer Protagonist immer sympathischer.


    Auch die Kulisse - Singapur im 19. Jahrhundert - ist unglaublich interessant und faszinierend. Ich habe mich zuvor nie wirklich mit Singapur beschäftigt, dabei ist es wirklich spannend zu lesen, wie es sich entwickelt hat.


    Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort der Autorin. Gerade in Historischen Romanen mag ich es sehr, solche abschließenden Worte zu lesen.


    Insgesamt gesehen ist das Buch unbedingt lesens- und empfehlenswert!

    Walentyna lebt in der verbotenen Zone von Tschernobyl. Hier schreibt sie für ihre Tochter Kateryna ihre Geschichte auf in der Hoffnung, dass Kateryna sie bald wird lesen können. Seit einigen Monaten schon hat Walentyna kein Lebenszeichen von ihrer Tochter bekommen. Kateryna ist für ein Auslandssemester nach Deutschland gereist, doch dort verlieren sich ihre Spuren. Was ist mir ihr geschehen? Auch von ihrer Freundin, die mit ihr zusammen nach Deutschland gefahren ist, fehlt jede Spur.


    Mein Leseeindruck:


    "Die andere Hälfte der Hoffnung" ist mein erstes Buch von Mechthild Borrmann, aber es wird sicherlich nicht das letzte sein. Mir hat der packende Schreibstil und diese tiefgreifende Erzählung so gut gefallen, dass ich nun unbedingt mehr von der Autorin lesen möchte.


    Die Geschichte von Walentyna und ihrer Tochter ist mir sehr ans Herz gegangen. Alle Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, sind tiefgreifend und berührend. Es geht hier u.a. um das Unglück von Tschernobyl im Jahr 1986. Ich finde es sehr gut, dass dieses Thema endlich einmal wieder aufgegriffen wird, denn es darf nicht in Vergessenheit geraten. Mich hat es sehr betroffen gemacht, diese Geschichte zu lesen, und gleichzeitig war ich total gefesselt und konnte das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen.


    Es gibt drei verschiedene Handlungsstränge, die alle miteinander zu tun haben und immer mehr miteinander verbunden werden, bis sich zum Schluss alles aufklärt. Es bleiben keine offenen Fragen zurück.


    Zurück bleibt nur ein Gefühl der Beklemmung und gleichzeitig aber auch der Hoffnung. Dieses Buch macht definitiv nachdenklich. Ich habe das Buch heute beendet, aber ich bin mir sicher, dass es mich gedanklich noch sehr lange begleiten wird!


    Wer einmal einen packenden, anspruchsvollen, tiefgreifenden und nachdenklich stimmenden Roman lesen möchte, der sollte unbedingt zu diesem Buch greifen!

    Milena ist 39 Jahre alt und alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Ihre Leidenschaft ist das Kochen mit frischen und gesunden Zutaten. Außer ihren Kindern und dem Kochen hat sie keine weiteren Hobbys; dennoch ist sie zufrieden. Doch dann bekommt sie einen Bandscheibenvorfall und geht zur Rückenschule. Dort trifft sie u.a. auf Caroline, Ann-Kathrin und Vivien, mit denen sie sich bald anfreundet. Von nun an ändert sich Milenas Leben...


    Mein Leseeindruck:


    "Wenn das Glück anklopft" ist ein echtes Wohlfühlbuch. Milena ist eine sehr sympathische Protagonistin, und auch die anderen Figuren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Es hat viel Spaß gemacht, sie ein wenig auf ihren ganz unterschiedlichen Lebenswegen zu begleiten.


    Die vier Frauen, um die es im Buch hauptsächlich geht, könnten unterschiedlicher wirklich kaum sein. Alle haben ihre kleinen Ecken und Kanten, die sie sehr menschlich machen.


    Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich habe mich fast sofort wohlgefühlt in dieser Geschichte und wollte immer nur weiterlesen. Leider hat das Buch nur 330 Seiten, so dass sich das Buch auch schnell weglesen lässt.


    Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, und nun freue ich mich darauf, noch weitere Romane der Autorin zu lesen!

    Ich liebe den Film; ich habe ihn schon unzählige Male gesehen. Das Buch habe ich leider damals abgebrochen; ich fand den Anfang sehr zäh. Vielleicht sollte ich es noch einmal mit dem Buch versuchen...