Beiträge von Wendy

    Hab's heute am Wühltisch für 3 € erstanden *freu* und bin schon sehr gespannt, wenn His das Buch so vergöttert.
    Es wandert allerdings erstmal auf den SUB, bin derzeit ja noch sehr im Lesestress :grin

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    Original von Icyangel
    Die Wassermagier von Alua
    von Jonas T. Krüger


    Das hab ich gelesen und fand es eigentlich recht süß, aber nix, worüber man in Extase ausbrechen müsste :grin.


    Zitat


    Stravaganza
    von Mary Hoffman


    Ebenfalls gelesen und für gut befunden. Irgendwer hat dieses Buch mal so treffend als eine Mischung aus Jonathan Jabbok, Harry Potter und Donna Leon. Wobei ich sagen muss, dass mit Potter wohl nur die Existenz der Magie gemeinsam ist. Falls das Buch gefällt, gibt's auch Fortsetzung(en).

    Soweit ich mich erinnere, erwähnt Gaarder zumindest einmal, DASS es Philosophinnen gab. Dass er eine genauer erklärt hätte, wüsste ich jetzt nicht mehr, ist aber auch schon einige Zeit her, dass ich das Buch gelesen habe.
    Man lernt jedenfalls mit Sofies Welt, "gaarderisch" zu denken und dann sind seine anderen Bücher auch gleich viel lustiger, weil man während des Lesens ständig mittüftelt, was für eine philosophische Lektion uns der Herr Gaarder nun diesmal mitteilen will :grin.
    Nicht mein Lieblingsautor, aber definitv einer, den ich sehr gerne mag!

    Ich höre derzeit Otherland: Stadt der goldenen Schatten von Tad Williams. Gefällt mir eigentlich sehr gut, aber ich glaube nicht, dass man sich wirklich auskennen würde, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

    Originaltitel: Sofies verden
    ISBN: 3423620005
    Seiten: 606
    Bewertung: 9 von 10




    Inhalt:
    Als eines Tages ein geheimnisvoller Brief Sofie in ihrem Geheimversteck erreicht, soll sich ihr Leben und ihre Einstellung dazu schlagartig verändern. Ein unbekannter Briefeschreiber unterrichtet sie in Philosophie - begonnen an deren Ursprung und endend in unserer Zeit.


    Doch Sofies Leben spielt auch ohne philosophische Gedanken ordentlich verrückt. Mit jedem neuen Philosophen kommen sie und ihr Lehrer der Wahrheit ein kleines Stückchen näher und müssen bald bemerken, dass sie selbst in ein Spiel verworren sind, das viel größer ist, als sie bisher angenommen hatten. Es gibt viele Geheimnisse, die bis zum Schluss ungelärt bleiben. Warum erhält Sofie neben ihrem Philosphiekurs in Briefform auch Ansichtskarten aus dem Libanon, die an eine gewisse Hilde adressiert und mit einem Datum aus der Zukunft abgestempelt sind? Wer ist diese geheimnisvolle Hilde? Und was hat Sofie mit ihr zu tun?


    Das Buch ist das reinste Vergnügen, wenn es auch zeitweise etwas langatmig ist und an ein Schulbuch erinnert. Andererseits - wenn alle Schulbücher so geschrieben werden, würde ich vielleicht hin und wieder mal eines lesen
    Geschickter hätte man die Geschichte der Philosophie wohl kaum verpacken können. Jedes kleine Detail wird verständlich dargestellt mit Beispielen gespickt, die wirklich jeder Laie versteht, verpackt in eine spannende Geschichte um die Wahrheit, die Wirklichkeit und die Verbindung zweier Mädchen zueinander, die sich noch nie gesehen haben...


    Meine Meinung:
    Ich persönlich habe ja einige Zeit und mehrere Nebenlektüren gebraucht, um mich durch dieses Buch zu ackern. Aber eigentlich ist nur ein Teil Überwindungssache. Ab der Mitte geht das Lesen wieder so schnell, dass man fast traurig ist, wenn die Geschichte aufhört.
    Ich würde das Buch vor allem allen Schülern empfehlen, die Philosophie in der Schule lernen oder sich auch nur so dafür interessieren und ich glaube, dass man - obwohl mit Philosophennamen nur so um sich geschmissen wird - jeder eine Menge aus diesem Buch lernen kann.
    Frei nach dem Motto: Ich lese, also bin ich.

    Originaltitel: Apelsinpiken
    ISBN: 3446203443
    Seiten: 187
    Bewertung: 9 von 10


    Inhalt:

    Georg ist 15 und kann sich kaum noch an seinen Vater erinnern, der gestorben ist, als Georg 4 war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der nach all den Jahren gefunden wurde.
    In diesem Brief erzählt Georgs Vater seinem Sohn von dem geheimnisvollen Orangenmädchen, "spricht" aber auch übers Sterben, die Liebe selbst und - wie in jedem Gaarder Roman - über weitere philosophische Themen.


    Meine Meinung:
    Nach der großen Liebe werde ich - trotz dieses großartigen Romans - noch weiterhin suchen müssen, aber "Das Orangenmädchen" hat eindeutig einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal ergattert, womit ich zuerst gar nicht gerechnet hatte.


    Dieses Buch fiel wirklich zufällig in die Hände. Man kennt das ja - man spielt bei einem Gewinnspiel mit und hört nie wieder davon. Ich hatte diesmal jedoch wirklich Glück und gewann eine Ausgabe des neuen Romans von Jostein Gaarder und machte mich natürlich gleich ans Lesen! Und - schwupp - nach ein paar Stunden war ich fertig. Mit dem Buch und den Nerven.
    Aber im positiven Sinne. Auf 187 Seiten gelingt es diesem norwegischen Autor doch tatsächlich, einen so sehr zum Nachdenken zu bringen, dass einem nachher der Kopf raucht und man sich über den Sinn des Lebens und die Liebe Gedanken macht.


    Die Geschichte ist eher traurig, denn der Brief (der "Hauptcharakter" des Buches) ist ja praktisch von Georgs Vater geschrieben worden, der schon seit 11 Jahren tot ist. Und nicht mehr miterleben kann, was für einen Effekt seine Geschichte auf seinen Sohn hat. Trotzdem berichtet er von seiner nervenaufreibenden Suche nach dem Orangenmädchen, das ihm das Herz gestohlen hat und klärt auch so manch anderes Geheimnis auf...


    Alles in Allem ist dies ein wundervolles Buch, das ich jeder Altersgruppe empfehle, Leuten mit allem Vorlieben und Lesegewohnheiten - Jostein Gaarder hat sich mit Sofie's Welt einen Namen gemacht. Und zeigt uns mit dem Orangenmädchen wieder einmal, wie sehr er sich das verdient hat.