Beiträge von AnjaR

    Das nenne ich mal einen guten Einstieg in ein Buch :)


    Ich habe diesen ersten Abschnitt quasi weggelesen wie nichts und, da ich mich jetzt voll und ganz auf dieses Buch konzentrieren kann, denke ich, dass ich dafür nicht lange brauchen werde.
    Ich war direkt drin in der Geschichte und der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Mein letztes Buch von Frau Poznanski (Saeculum) hat mir leider nicht so sonderlich gefallen, daher bin ich richtig froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe, denn meine Meinung zu ihr wird sich höchstwahrscheinlich ändern.


    In diesem ersten Abschnitt tun sich so viele Fragen auf:
    Was ist mit Emil passiert? Wieso haben sie gerade Dorian aufgegriffen? Was hat es mit den Farben auf sich? Ich könnte noch länger so weitermachen.
    Ganz besonders interessiert mich, was es mit den Fremden auf sich hat, die Dorian ständig beobachten.


    Zitat


    Original von Hati
    Ich bin mir nichtmals wirklich sicher, ob man davon ausgehen kann, dass Emil tot ist. Da habe ich auch schon sofort eine Verschwörungsinszenierungstheorie, Emil schätze ich schon als wen ein, der für ein bisschen Bargeld bei sowas mitspielen würde, aber vielleicht ist das auch wirklich zu weit um die Ecken gedacht. So richtig gesehen hat er die Wunde ja nicht, weil er Emil nicht umgedreht hat.


    Chloroform finde ich eine interessante Idee und wenn man anderen Büchern und Filmen darin Glauben schenken kann, dann löst eine leichte Überdosierung schon Kopfweh, Schwindel, ggf. Übelkeit aus, was sehr gut zu Dorians Symptomen danach passen würde.


    Die Theorie mit dem Chloroform finde ich richtig gut, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Mal sehen ob Emil uns vielleicht im Laufe der Geschichte sogar nochmal begegnet.
    Ich traue Bornheim und seinen Leuten auf jeden Fall keinen Meter über den Weg.

    Eigentlich mache ich um Sachbücher einen großen Bogen, aber dieses Buch hat mich doch sehr interessiert, da ich auch oft Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffe. Und wenn ich es mal nicht tue, dann bereue ich es meist. Oft grübel ich über diverse Dinge aber auch lange nach.
    Andrea Jolander beschreibt eindrucksvoll und sehr flüssig, wie wichtig es ist auf sein Bauchgefühl zu hören. Sie schreibt sehr bildlich und für jeden leicht verständlich.
    Dieses Sachbuch ist absolut nicht trocken und es macht Spaß das Buch zu lesen. Wenn man sich darauf einlässt, dann findet man sich oft zwischen den Zeilen wieder.
    Man merkt, dass die Autorin ihr Fach als Psychologin versteht und dieses auch für Laien rüberbringen kann.
    Mir hat das Buch auf jeden Fall etwas gebracht und ich weiß auch schon wem in meinem Bekanntenkreis ich empfehlen werde dieses Buch zu lesen.

    Aktuell wird die Werbetrommel um "Engelskalt" ganz schön gerührt - zurecht! Dieser Thriller verdient es gelesen zu werden.
    Er hat zwar auch einige Schwachstellen, aber es ist kein Thriller aus diesem 0815-Einheitsbrei, der leider immer öfter auftaucht.
    Die Story wird aus vielen verschiedenen Sichten und in vielen, stellenweise sehr kurzen, Handlungssträngen geschildert. Doch schon ein paar Seiten nach dem Auftauchen der Handlungsstränge werden die meisten von ihnen in die Geschichte eingeflochten, sodass ein vielschichtiges Geflecht aus vielen Charakteren und Handlungen entsteht.
    Glücklicher Weise hat der Autor bei der Beschreibung der Opfer auf blutige Details verzichtet, aber dennoch schafft er es die Grausamkeit der Tat gut rüber zu bringen.
    Es gibt keine hohe Spannungskurve, sondern die Spannung bleibt im Verlauf des Buches konstant. So gibt es zwar keine bedeutenden Höhepunkte, aber auch keine Tiefpunkte.
    Allerdings gibt es Stellen und Handlungen im Buch, bei denen ich mich noch immer frage was diese dort zu suchen haben, da sie so gut wie nichts mit dem Geschehen an sich zu tun haben. Fast scheint es, als wollte der Autor zusätzliche Seiten füllen.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch lässt sich recht schnell durchlesen. Die Hauptprotagonisten Munch und Mia sind ziemlich authentisch, keine "Superbullen", sondern Menschen wie du und ich, mit ganz eigenen Problemen.
    Das etwas düster gestaltete Cover mit dem (hervorgehobenen) gestickten Titel fällt wunderbar ins Auge und lädt quasi dazu ein den Klappentext zu lesen.
    Dieser Fall ist in sich abgeschlossen, die Folgebände werden neue Fälle für Munch und Mia beinhalten!
    Fazit
    Ein Thriller den es sich zu lesen lohnt. Zwar hat er einige Schwachstellen, aber diese stören nicht sonderlich. Ich will auf jeden Fall wissen wie es mit Mia und Munch weiter geht und werde mir, nach erscheinen, auch die anderen beiden Bände holen.


    Empfehlung
    Für Thriller-Fans bei denen es nicht immer High-Life sein muss sehr zu empfehlen.

    Ich habe dieses Buch geliebt - jede einzelne Seite!
    Es ist ein Buch mitten aus dem Leben und könnte jederzeit genauso passieren.
    Nikola, Gisela usw. sind alle sehr authentisch und liebevoll von Frauke Scheunemann beschrieben. Man merkt regelrecht, dass die Autorin ihren Charakteren Nahe steht. Geradezu könnte man meinen, dass es Nikola und Co. wirklich gibt.
    Diese Mischung aus leichter Spannung, Humor und einer versteckten Liebesgeschichte ist sehr gelungen. Ich hätte noch ewig in diesem Buch lesen und Nikola begleiten können. Es wäre garantiert nicht langweilig geworden.
    Normalerweise gehört dieses Genre eher weniger zu meinem "Beuteschema", aber ich bin froh, dass ich mich aus einer Laune heraus für dieses tolle Buch entschieden habe.
    Der Schreibstil von Frauke Scheunemann ist sehr locker und passt richtig gut zu der Geschichte.
    Die Aufmachung ist so wunderbar chaotisch wie das Buch selber und passt unheimlich gut.




    Fazit
    "Einfach unverbesserlich" ist ein buch, welches ich bestimmt noch öfter lesen und Freunden empfehlen werde. Schon mit ein paar Seiten kann man sich einen kompletten Tag verschönern.
    Für mich ein absolutes Highlight!


    Empfehlung
    Empfehlen kann ich dieses Buch eigentlich fast jedem. Es ist locker leicht zwischendurch zu lesen und erheitert ungemein.
    Probiert es aus!

    Ich habe dieses Buch ebenfalls als Wanderbuch gelesen.


    Ich kann mich Schwarzes Schaf im großen und ganzen anschließen.


    Ich hatte zwar keine so großen Erwartungen an das Buch, sondern habe es einfach als leichte Lektüre für zwischendurch gesehen. Doch teilweise war es echt anstrengend das Buch zu lesen.
    Die ganzen Zufälle sind so unglaubwürdig. Klar, es kann mal sein, dass ein Koffer angespült wird. Aber so viel Zeug? Und dann auch noch nach teilweise recht langer Zeit. Da müsste der Ozean schon stillgestanden haben um dann noch was anzuspülen.
    Auch die ganze Handlung war unglaublich platt und alles war so vorhersehbar. Die Zeitsprünge waren oft extrem und ohne jede Vorwarnung. Manchmal wusste ich gar nicht wo ich jetzt bin.
    Auch die Charaktere haben sich so gar nicht weiterentwickelt.
    Die Versorgung der beiden war natürlich der Kracher. Wie groß war dieser Brotbaum und wie oft hat es auf dieser Insel geregnet, sodass sie weder Hunger noch Durst leiden mussten.
    Oft waren Szenen dabei, da habe ich mir einfach nur an den Kopf gefasst, so unsinnig waren die. Das letzte drittel des Buches habe ich mir dann mehr oder weniger geschenkt und es nur noch überflogen.


    Für mich gibt es hier nur 3 von 10 Punkten.

    Inhalt
    Wer Schüler der Peel Academy ist, der wird zu einem Agenten ausgebildet und später bei der CIA, FBI o.ä. arbeiten.
    Daher ist Amanda umso überraschter, als sie von einer anderen, streng geheimen, Organisation ausgewählt wird. Sie nennen sich die Annum Guard - die Zeitspringer. Sie stehen unter höchstem politischen Schutz, denn sie können in der Zeit reisen und die Vergangenheit ändern. Und Amanda soll eine von ihnen werden, doch schon bald erkennt sie, dass nicht alles so ist wie es scheint...

    Eigene Meinung
    Achtung, dieses Buch hat absolutes Suchtpotenzial!
    Ich habe es in weniger als 24 Stunden gelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil jede Seite einfach spannend ist.


    In letzter Zeit häufen sich Zeitreise-Geschichten, aber keine war bis jetzt so gut wie diese hier. Dieser Mix aus Fantasy und Thriller ist einfach atemberaubend und man muss dauerhaft wissen wie es weitergeht. Einen Durchhänger hat die Geschichte nicht, eher viele unerwartete Wendungen, auf die man selber nie gekommen wäre. Bis zur letzten Seite bleibt die Spannungskurve konstant erhalten und bereitet somit großes Lesevergnügen.
    Amanda, alias Iris, ist eine sehr sympatische Protagonistin und jede ihrer Handlungen ist absolut nachvollziehbar. Ihre Abneigung und Zuneigung zu anderen Personen kann man selber nachfühlen und verstehen.
    Das ganze Zeitreisesystem und das System von Annum Guard ist, soweit möglich, absolut logisch dargestellt. Die Zeitreisen in unterschiedliche Epochen und Ereignissen haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr gut dargestellt, nie überzogen oder zu langwierig, sondern genau richtig.


    Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Amanda, die bei Annum Guard unter dem Namen Iris bekannt ist. Dabei ist Amanda aber bei weitem nicht unfehlbar, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten und mit einem richtigen Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Diese ganzen "Übermenschen", die unfehlbar sind und denen alles urplötzlich in den Schoss fällt, die mag ich ja so gar nicht. Nein, Amanda ist sehr authentisch, was sie zu einer hervorragenden Protagonistin macht.
    Aber auch die anderen Charaktere sind nicht zu verachten. Mir haben es vor allem Indigo und Zeta angetan, da sie so schön anders sind. Zeta ist wie der grummelige Lehrer, der erstmal genervt ist von jedem neuen Schüler und der überzeugt werden will. Indigo war für mich eine der Schlüsselfiguren zur Aufklärung des Ganzen. Am Besten hat mir jedoch Yellow gefallen, bzw. ihre Entwicklung im Verlauf des Buches. Hier möchte ich aber nicht zu viel verraten, aber ihre Wandlung ist absolut toll gemacht und auch sehr unerwartet.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und rasant, ebenso wie die Entwicklung der Geschehnisse. Eigentlich gibt es in dem Buch keine Stelle an der man gut pausieren kann, immer würde man in einer wichtigen Handlung aufhören.
    Wer dieses Buch anfängt, der sollte sich Bestenfalls viel Zeit verschaffen um es in einem Rutsch durchzulesen.


    Das Cover ist hochwertig golden verarbeitet und auffallend schlicht. Es zeigt nur eine schwarze Iris, die vermutlich Amanda bzw. Iris als die achte Wächterin symbolisieren soll. Auffallend ist die goldene Uhr auf dem Buchrücken. Allein durch diese auffallende Schlichtheit ist das Buch ein absoluter Hingucker.



    Fazit
    Ein absoluter Pageturner für den man sich Zeit schaffen sollte, den man kann es nur schwer aus der Hand legen. Die Charaktere sind durchweg sehr überzeugend und die Handlung absolut nachvollziehbar. Der zweite Teil ist für mich ein absolutes Muss!.



    Empfehlung
    Wer Zeitreisen und Agenten-Thriller mag, der ist bei diesem Buch goldrichtig. Nur wer eine herzzerreißende Liebesgeschichte, wie bei anderen Zeitreiseromanen, erwartet, der ist hier falsch.

    Inhalt
    A.J. Fikry ist ein absoluter Büchernarr, der sein Herz an seine turmhohen Bücherstapel und seine Buchhandlung verloren hat. Aber dennoch kommt ihm noch lange nicht jedes Buch ins Haus.
    Amelia ist Verlagsvertreterin und soll nun die Kunden ihres verstorbenen Kollegen übernehmen, zu denen auch A.J. gehört. Bei ihrem ersten Besuch wird sie jedoch alles andere als freundlich empfangen.
    Eines Morgens entdeckt A.J. die kleine Maya in seiner Buchhandlung - allein. Wie sich herausstellt ist das kleine Mädchen Waise, sodass der knorzige Buchhändler sie erstmal bei sich aufnimmt. Er ahnt ja nicht wie sehr Maya sein Leben auf den Kopf stellen wird.



    Eigene Meinung
    Dieses Buch wollte mich einfach nicht mehr loslassen, sodass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Jedes Mal musste ich mich zwingen es zur Seite zu legen.
    Die Autorin schafft es in diese 288 Seiten so viel Handlung und Gefühl zu bringen, unglaublich. Dabei wirkt es aber keinesfalls überladen. Gegen Ende ist es zwar ziemlich verwirrend, da sie, ohne irgendwelche Angaben, ziemliche Zeitsprünge macht, aber wenn man sich erstmal wieder zurecht gefunden hat, dann mindert dies das Lesevergnügen jedoch kaum.
    Auch der Schreibstil von Gabrielle Zevin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
    Die Geschichte hat viele Themen wie Adoption, die Liebe zu Büchern, Verlust und eine hintergründige Liebesgeschichte, die das Buch zu einem komplexem Ganzen werden lassen und sehr angenehm ineinander greifen.
    Die Charaktere sind richtig bezaubernd und die Autorin schafft es sie alle lebendig werden zu lassen. A.J., Maya uns Amy sind mir schon nach sehr kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Es gibt aber auch Charaktere die ich nicht gemocht habe, aber das gehört für mich zu einem guten Buch dazu.
    Die Gestaltung des Buches finde ich wunderschön, es ist mir schon lange immer wieder ins Auge gesprungen. Dieses Blau hat etwas ganz besonderes ab sich und die hellen Akzente tun ihr übriges. Bücher mit Büchern auf dem Cover sprechen mich generell immer sehr an.
    Fazit
    Ein wunderschönes Buch mit wunderbaren Charakteren und interessanten Themen.
    Für mich ein absolutes Highlight! Unbedingt lesen!


    Empfehlung
    Für Leser die Geschichten aus dem Leben mögen ist "Die Widerspenstigkeit des Glücks" genau das richtige. Wer so etwas noch nicht gelesen hat, der sollte mit diesem Buch damit anfangen!


    9 von 10 Eulenpunkten

    Preis: 13,99 €
    Einband: Paperback
    Seitenanzahl: 400
    Reihe: Band 1 von 3
    Erscheinungsdatum: 9. Februar 2015
    Verlag: Heyne
    ISBN: 978-3-453-31609-6


    Klappentext


    Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen


    Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...



    http://www.randomhouse.de/heyne/)



    Über den Autor
    Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Wenn sie sich nicht gerade der Wissenschaft widmet, stürzt sie sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.(© http://www.randomhouse.de/heyne / Foto: © Elizabeth May )



    Inhalt
    Im Jahre 1844 treffen wir Lady Aileana Kameron in Edinburgh auf einem Ball. Nachdem nun die Trauerphase um ihre Mutter vorbei ist, muss sie diese wieder besuchen. Für Aileana ist dies kein Kinderspiel, denn es wird sich darüber ausgelassen, dass man sie am Tod ihrer Mutter schuldig spricht.
    Während dieser Bälle verschwindet sie jedoch immer wieder für ein paar Stunden um zu tun was keiner ahnt: die Geschöpfe jagen, die ihre Mutter wirklich getötet haben - Feen.
    Doch schon bald gerät sie in tödliche Gefahr...



    Eigene Meinung
    Anfangs fand ich dieses Buch etwas langweilig und ich hätte es fast wieder weggelegt, doch dann tauchte die erste Fee auf und die Story gewann an Fahrt. Danach konnte ich kaum aufhören zu lesen.
    Die Geschichte rast nur so dahin und zieht den Leser einfach so mit sich - Suchtgefahr vorprogrammiert!
    Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und auf ihre Weise besonders. Richtig gemocht habe ich vor allem Derrick, einen kleinen Feenmann, der in Aileanas Kleiderschrank sitzt und ihre Kleider flickt.
    Auch Kiaran, ein Feenmann, der Aileana lehrt andere Feen zu töten. Er ist ein typischer "Bad Boy", aber auf eine angenehme Art und Weise.
    Die Schreibweise ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Besonders gefallen haben mit die eingebauten Steampunkelemente. Elizabeth May hat hier ihre eigene kleine Welt aus Bällen, unterdrückten Frauen, Feen, Magie und eben Steampunk geschaffen und sie dem Leser durch ihre Beschreibungen toll näher gebracht. Die ganze Story mit ihren Höhepunkten und Kämpfen ist super mitreißend und hat mich kaum losgelassen.
    Über das Ende habe ich mich tierisch aufgeregt und ich kann Band 2 kaum erwarten.
    Die Gestaltung ist sehr aussagekräftig und springt recht schnell ins Auge. Bereits auf den ersten Blick erkennt man, dass es sich um die Geschichte einer Kämpferin handelt. Ein anderes Cover könnte ich mir hier nicht vorstellen.


    Fazit
    Eine mitreißende Story in einer ganz eigenen Welt. Die vielen verschiedenen Charaktere und der Mix aus Fantasy und Steampunk runden die Geschichte wunderbar ab.


    Empfehlung
    Wer gerne Storys über starke Frauen in einer Fantasywelt liest und dazu noch Steampunk mag, der ist bei "Die Feenjägerin" genau richtig.

    Inhalt
    Haven ist eine Musterschülerin wie sie im Buche steht, dennoch kommt die Einladung des Lexington Hotels für sie sehr überraschend. Nach einem gut bezahlten Praktikum winkt ihr ein saftiges Stipendium. Haven zögert nicht lange und sagt zu.
    Ihre neue Chefin ist keine andere als die schöne und Furcht einflößende Aurelia. Gemeinsam mit dem geheimnivollen Lucian, der Haven von Anfang an interessiert, leitet sie das Praktikum.
    Doch schon bald entdeckt Haven, dass etwas dunkles hinter der schönen Fassade lauert und sie die einzige ist, die schlimmeres verhindern kann...



    Eigene Meinung
    "Die Erleuchtete" hat mich wegen des schönes Covers angesprochen, und auch weil die Idee hinter der Story eine ganz neue ist.
    Leider war ich nach den ersten 100 Seiten ziemlich enttäuscht. Die Autorin verstrickt sich in ausschweifende Beschreibungen, worunter der Lesefluss erheblich leidet.
    Auch gewinnt die Geschichte nicht wirklich an Fahrt, sondern plätschert nur vor sich hin. Erst ab der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass endlich Schwung rein kommt.
    Einige Wendungen in diesem Buch kamen für mich ziemlich überraschend und zwischendurch hatte ich den Eindruck als seien der Autorin die Ideen ausgegangen.
    Im Laufe des Buches verliert die Geschichte für mich immer mehr an Glaubwürdigkeit und wirkt ziemlich aufgesetzt.
    Die Charaktere sind so eine Sache für sich. Haven war mir anfangs doch recht sympatisch, aber im Laufe der Zeit nahm dies immer mehr ab.
    Lance ist mir nicht "rund" genug. Irgendwie scheint er keinen eigenen Willen zu haben und einfach nur zu funktionieren.
    Dante ist eigentlich ganz ok, aber für mich ein wenig zu klischeebehaftet. Schwule beste Freunde scheinen im Moment eh der Renner zu sein.
    Aurelia und Lucian mochte ich von Anfang an nicht, was sich auch nicht sonderlich geändert hat. Irgendwie verkörpern sie mir zu sehr, von Anfang an, das Böse.
    Der Schreibstil ist ganz ok, aber die ausschweifenden Beschreibungen waren doch zu viel des Guten.


    Fazit
    Da das Buch nach der Hälfte doch noch an Schwung gewonnen hat, finde ich es dann doch nicht so schlecht.
    Ob ich mir den zweiten Teil holen werde, das weiß ich noch nicht.


    Empfehlung
    "Die Erleuchtete" zu empfehlen fällt mir etwas schwer. Wer mal etwas neues lesen möchte und sich an Startschwierigkeiten nicht stört, der sollte es lesen.


    5 von 10 Eulenpunkten

    Preis: 8,99 €
    Laufzeit: 106 Minuten
    Sprecher: Oliver Rohrbeck
    Erscheinungsdatum: 29. Juni 2015
    Verlag: Der Hörverlag
    ISBN: 978-3-8445-1975-4



    Klappentext


    Die kleinen gelben Publikumslieblinge aus Ich – Einfach unverbesserlich in ihrem ersten eigenen Film! Die Minions, so alt wie die Welt selbst, suchen den Superschurken der Weltgeschichte, um ihm zu Diensten zu sein. Leider sind sie darin nicht sehr gut und ihre Ungeschicklichkeit vereitelt jeden noch so raffinierten Plan. Die arbeitslosen gelben Helfer sind am Boden zerstört. Bis Kevin, Stuart und Bob sich ins New York City der 60er Jahre aufmachen, um dort bei einer Tagung der kriminellen Genies der Welt einen echten Meister des Bösen zu finden.


    Oliver Rohrbeck alias Gru, der Superschurke, spricht natürlich fließend Minionisch. Alles Banana!



    http://www.randomhouse.de/hoerverlag/)



    Über den Autor / Sprecher


    Sadie Chesterfield hat bereits etliche Blockbuster-Filme in Bücher verwandelt, sie verfasste z.B. verfasste die Bücher zu den Filmen "Die Minions", "Madagascar", "Ice Age" oder "Narnia".



    Oliver Rohrbeck wurde 1965 in Berlin geboren und sammelte schon als Kind bei der "Sesamstrasse" erste Fernseh- und Schauspielerfahrungen. Nach zahlreichen weiteren Rollen im Fernsehen und am Theater besuchte er mit 18 die Schauspielschule von Prof. Erika Dannhoff und spielte nach seinem Abschluß mehrere Jahre in Berlin. Seit seiner Kindheit ist er als Synchronsprecher tätig und leiht regelmäßig Ben Stiller seine Stimme. Einer großen Hörerschaft ist er als Justus Jonas durch die Hörspielreihe „Die Drei ???“ bekannt. Außerdem arbeitet er als Synchron-Regisseur und ist der Chef und kreative Kopf der Lauscherlounge.
    http://www.randomhouse.de/hoerverlag / )



    Inhalt
    Seit Anbeginn der Zeit gibt es die Minions. Seit jeher ist es ihr Ziel dem gefährlichsten Superschurken der Welt zu dienen, sei es T-REx, Dracula oder Napoleon.
    Leider sind die dahi nicht sehr geschickt, sodass sie sich immer wieder auf die Suche nach einem neuen "Big Boss" machen müssen.
    Diesmal ziehen Kevin, Stuart und Bob aus um einen neuen Herrn zu finden. Das Chaos ist vorprogrammiert!



    Eigene Meinung
    Wer hat sich nicht in die kleinen, gelben Minions verliebt? Nun bekommen sie also ihren eigenen Film und vorab gibt es natürlich das Buch und Hörbuch zum Film.
    Gesprochen wird das Ganze von Oliver Rohrbeck, der bereits dem Superschurke Gru ("Ich - einfach unverbesserlich") seine Stimme geliehen hat. Allerdings muss ich sagen, dass ich dies nicht herausgehört habe.
    Durch die Kürze des Hörbuchs kann man es sehr gut an einem Stück hören, z.B. während einer längeren Autofahrt.
    Die Situationen werden so gut beschrieben, sodass man ein klares Bild vor Augen hat und der Film sich quasi im Kopf abspielt. Die Minion-Sprache wird nicht allzu viel verwendet, was ich persönlich aber auch gut fand, da man sich zwar viel zusammenreimen kann, aber für ein Hörbuch wäre dies nicht sehr vorteilhaft und ziemlich anstrengend.
    Der Sprecher betont alles nahezu perfekt und sorgt so für ein tolles Hörerlebnis. Die Art wie er seine Stimme verstellen kann ist einfach grandios. Ich hätte ihm noch ewig zuhören können.
    Die Story ist so, wie ich sie erwartet habe: witzig, mit einer guten Portion Ernst und Spannung.


    Fazit
    Ein absolutes Hörvergnügen für Groß und Klein. Grandios gesprochen und eine tolle Unterhaltung!


    Empfehlung
    Wer die Minions mag, der sollte sich dieses Hörbuch unbedingt anhören.


    10 von 10 Eulenpunkten

    Preis: 19,99 €
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 320
    Reihe: Einzelband
    Erscheinungsdatum: 16. März 2015
    Verlag: Blanvalet
    ISBN: 978-3-7645-3121-8


    Klappentext


    Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich...


    Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …



    http://www.randomhouse.de/blanvalet/)



    Über den Autor
    Josh Malerman ist ein großer Fan von Gruselliteratur und zählt mehr als 500 Horrorfilme zu seinen Favoriten. Er schrieb zunächst Gedichte und Kurzgeschichten, doch seine professionelle Karriere startete er mit Songtexten, bevor er sich ganz seinem Debüt Bird Box widmete. Josh Malerman ist Sänger und Chef der gefeierten Indie-Band The High Strung, mit der er bereits zweimal in Guantanamo Bay aufgetreten ist. Er lebt heute mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan.
    Zum Interview
    http://www.randomhouse.de/blanvalet / Foto: © Doug Coombe )



    Inhalt
    Malorie ist hochschwanger als die "Vorfälle" beginnen. Überall werden Menschen aus heiterem Himmel verrückt und tun grauenvolle Dinge. Keiner weiß woher es kommt, aber die "Vorfälle" werden immer häufiger, bis irgendwann eine gespenstige Stille herrscht. Auf den Straßen gibt es keine Menschen mehr, die wenigen Überlebenden haben sich zu Gruppen zusammengerottet und versuchen zu überleben.
    Doch Malorie will ein besseres Leben für ihre Kinder und so verlässt sie die schützenden vier Wände und riskiert alles....



    Eigene Meinung
    Nachdem um "Black Bird" so viel Wirbel gemacht wurde und es sogar mit Hitchcock und King verglichen wurde, musst ich dieses Buch einfach lesen.
    Nun, da ich es gelesen habe bin ich etwas ernüchtert. Die ganze Handlung ist zwar nicht uninteressant, aber gruselige Spannung wollte bei mir nicht aufkommen.
    Durch die, eigentlich gut gemachten, Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit weiß man zumindest zu 50% was passieren wird, man wartet einfach nur noch darauf.
    Die Szenen in der Gegenwart sind dann doch einen ticken spannender, aber noch immer nicht so wie erwartet.
    Das Ende kam dann doch sehr abrupt und es scheint fast so, als hätte der Autor zum Ende hin Zeitdruck gehabt.
    Auch ist mir noch immer nicht klar, was das nun genau ist, das die Menschen tötet und woher es kommt. Hier hinterlässt das Buch jede Menge offene Fragen.
    Die Schreibweise in der Gegenwartsform ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und lässt den Text nicht sonderlich flüssig erscheinen.
    An sich sind die 320 Seiten sehr schnell gelesen, da alles recht groß und mit ziemlichen Zeilenabstand gedruckt ist.
    Ein ganz großes Lob habe ich aber für das Cover. Es ist so schön schaurig, wie die Geschichte eigentlich hätte sein sollen.


    Fazit
    Alles in allem ein gutes Buch mit einigen Schwächen. Ich würde es niemandem direkt abraten, aber man sollte wirklich keinen King oder Hitchcock erwarten.


    Empfehlung
    Wer ein bisschen gruselige Spannung sucht, der sollte "Bird Box" unbedingt zur Hand nehmen. Aber er sollte eben auch nicht zu viel erwarten.


    6 von 10 Eulenpunkten

    In diesem Abschnitt ist ganz deutlich, dass ich sich um ein Jugendbuch handelt. Jede Menge Liebe, Kummer und Gefühle :lache Für die angepeilte Altersgruppe wahrscheinlich genau die richtige Mischung, für uns "alte Hasen" etwas to much.


    Der Vater wird mir immer unsympatischer. Spätestens jetzt müsste er ihnen doch alles erzählen was er weiß, damit nicht noch mehr Unheil geschieht.
    Aber vielleicht ist es auch nur eine falsch verstandene Art von Vaterliebe, dass er sie am liebsten von allem fernhalten will und ihnen bloß keine Angst machen will.


    Dass die neue Sportlehrerin eine Elfe ist steht für mich quasi fest. Sie hat keine Reaktion auf den Tanz gezeigt und sie weiß von Erle. Woher, wenn nicht "aus erster Hand"? Vielleicht ist es bei Elfen üblich, dass sie immer vier Kinder kriegen?
    Auch ihre Art macht sie nicht sympatischer. Aber ich verstehe auch nicht, was der Zirkus soll. Wenn sie die Schwestern doch töten will, warum die Nummer mit der Sportlehrerin?


    Und Malte tut mir schon so richtig leid :lache

    Zitat

    Original von Minusch
    Das ist ja auch mit Malte geschehen. Und der arme Kerl tut mir leid. Ich sehe ihn als Minnesänger im Schnee stehen und Lieder schmettern, ausgestattet mit Blumen und Pralinen.

    Ich hab ihn mir so Mitleidserregend vorgestellt, schrecklich :lache Wie er da so vor dem Fenster steht und sich heiser brüllt, der Arme.
    Ich bin ja gespannt was er noch für eine Rolle in dem ganzen spielen wird.


    So langsam habe ich das doofe Gefühl, dass wir es hier mit einem ordentlichen Cliffhanger zu tun bekommen. Mal schauen ob ich den letzten Abschnitt heute noch schaffe.

    Wie sie sich so lange versteckt halten konnten und warum ihr Vater ihnen nichts gesagt hat, das ist mir auch ein Rätsel.
    Hätte Rose nicht so reagiert, dann hätte er ihnen ja überhaupt nichts erzählt.
    Ich bin gespannt was es mit den Halluzinationen von Birke zu tun hat, die Elfe kann ja nun wirklich nicht überall sein.


    Zitat


    Original von Minusch
    Noch ein Gedanke: Die, die die Elfe geschickt haben, werden doch hellhörig, wenn diese nicht wiederkommt und man wird bestimmt bald dort suchen.


    Sehr interessanter Gedanke, vom Hals halten können sie sich die anderen Elfen dadurch auf jeden Fall nicht

    Ich finde auch, dass sich das Buch bis jetzt gut lesen lässt. Es ist keine sehr anspruchsvolle Kost, aber für zwischendurch sehr angenehm.


    Die drei Schwestern mag ich schon jetzt, vor allem aber auch weil sie so verschieden sind. Ihr Vater hingegen ist mir etwas unheimlich. Was weiß er was er den Mädchen verheimlicht?
    War die tote Elfe vielleicht eine Verwandte von der Mutter?


    Vom Nöck war ich etwas irritiert, aber ein sich eine gute Idee. Ich bin gespannt ob es sein einziger Auftritt war, oder ob da noch was kommt.


    Was ich von Malte halten soll weiß ich noch nicht. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass er der "Böse" ist, aber vielleicht ist er auch eine männliche Elfe und die beiden fühlen sich deshalb zueinander hingezogen?

    Zitat

    Original von Saiya
    Mein Schutzumschlag ist auch eingerissen. Karten mit dem Buchcover waren bei mir nicht dabei, alles andere ansonsten aber schon. Die Karten finde ich auch nicht wichtig. Aber der kaputte Schutzumschlag stört mich. Ich werde das mit Tesafilm reparieren oder halt wegwerfen. ;-)


    Genau so ist es bei mir auch. Der Gruß vom Verlag und die Poster-Leseprobe sind bei mir auch dabei. Es geht mir dabei auch nicht um die Karten, sondern ums Prinzip ;)

    Ich hatte überhaupt nicht mehr an die Leserunde gedacht, umso überraschter war ich heute als das Buch ankam :lache Danke an Wolke und den Verlag :knuddel1


    Leider hat wohl jemand seine neugierige Nase in den Umschlag reingesteckt, denn der Schutzumschlag ist ziemlich beschädigt :( Wenn sie kontrollieren ist das ja ok, aber dann sollen sie doch ordentlich mit den Sachen umgehen.....
    Wenn ich Minuschs Beitrag lesen, dann vermute ich mal, dass auch was entwendet wurde :(

    Das Buch liest sich wirklich gut und flott bis jetzt, leider kam es in den letzten Tagen auch bei mir etwas zu kurz.
    Die Geschichte ist genau das, was ich im Moment gebraucht habe - etwas locker flockiges mit einer guten Portion Humor und der ganz normale Wahnsinn des Alltags :lache


    Die Idee mit den Briefen am Grab finde ich wunderschön, ich hatte dabei einen echten Klos im Hals. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es in meinem Bekannntenkreis einen ähnlichen Fall gibt :(


    Ich bin gespannt wie sich das mit dem Grashaus entwickelt und was wirklich dahinter steckt. Oma Erika ja wohl eher nicht :lache Das wäre es doch, eine Omi dealt unter ihren Renter-Kollegen mit Gras :rofl


    Die Charaktere sind mir alle auf ihre Art super sympathisch, vor allem Andreas und Simon haben es mir durch ihre Art sehr angetan. Die zwei Italiener sind super dargestellt in ihrer italienischen Lebensform. Ich bin ebenfalls sehr froh, dass sie, bis auf ein paar Ausnahmen, in korrektem Deutsch kommunizieren. Dauerhaft gebrochenes Deutsch zu lesen wäre mir doch zu anstrengend.


    Ich bin auf jeden Fall heiß auf den nächsten Abschnitt :lesend :lesend


    Vielen Dank an die Autorin für diese, bis jetzt, wunderbare Entführung aus dem Alltag in den Alltag :knuddel1