Beiträge von AnjaR

    Ein Sommer am Chiemsee


    Titel: Ein Sommer am Chiemsee
    Originaltitel: Ein Sommer am Chiemsee
    Autor: Johanna Nellon
    Erscheinungsdautum: 14. Mai 2013
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    Preis: 9,99 €
    ISBN: 978-3548285580




    Cover & Gestaltung


    Das Cover ist wirklich schön gestaltet und gibt demjenigen, der noch nicht am Chiemsee war, eine Vorstellung davon, wie es dort sein könnte bzw. ist. Auch die innerliche Aufmachen mit den Vögeln an jedem Kapitelanfang finde ich persönlich sehr schön.





    Inhalt


    Hannah wird sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggezogen, als der Vermieter ihres Ladens den Mietvertrag wegen ausbleibender Mietzahlungen kündigt. Als sie dann auch noch nach Hause kommt um ihren Freund Jo, der wegen seines großzügigen Lebens auf Hannahs Tasche, Schuld an der ganzen Sache ist, zur Rede zu stellen und ihn mit ihrer besten Freundin im gemeinsamen Bett erwischt, bricht für sie ein Stück heile Welt zusammen.
    Völlig aufgelöst wendet sie sich an ihren Vetter Bastian, der ihr sogleich anbietet zu ihm in das Haus der gemeinsamen Großeltern zu kommen, und am Chiemsee ihre Sorgen zu vergessen.
    Dort angekommen trifft Hannah durch Zufall Andreas Hollerer, der ihr einen Job als Aushilfe anbietet, welchen sie auch direkt annimmt. Durch die Arbeit und den umgang mit den netten Kollegen vergisst Hannah ihre Sorgen und mit ihrem Leben scheint es wieder bergauf zu gehen - aber ewig kann sie nicht am Chiemsee bleiben.
    Als sie schließlich den gutaussehenden Stefan trifft, ist sie hin und her gerissen - soll sie bei ihm bleiben oder in ihr altes Leben zurückkehren? Ist Stefan der Richtige für sie und was ist mit Jo? Gibt er sich einfach so mit der Trennung zufrieden?




    Schreibstil


    Johanna Nellon´s Schreibstil ist sehr leichtfüßig und einfach. Jedoch hätte sie sich einig werden sollen, ob sie nun auf hochdeutsch oder auf bayrisch schreibt, denn dieses hin und her nervt beim lesen etwas




    Persönliche Meinung


    Ich muss ehrlich sagen, dass ich von "Ein Sommer am Chiemsee" wirklich enttäuscht bin. Nach der Leseprobe habe ich mich auf das Buch gefreut und es voller Vorfreude angefangen zu lesen, als ich es endlich in den Händen halten durfte. Doch nachdem ist es nun gelesen habe, weiß ich nicht einmal mehr, wieso ich mich so gefreut habe. Die Geschichte verspricht am Anfang interessant zu werden, doch für mich hat sie nichts davon gehalten. Die Erzählung folgt einfach einem Faden, ohne dass etwas großartig nennenswertes passiert, worüber ich jetzt sagen könnte "Das hat mir besonders gut gefallen".
    Auch die ständigen Sichtwechsel bei denen man im ersten Moment gar nicht weiß, als welcher Sicht nun geschildert wird, stören massiv - zumal diverse Sichtweisen (z.B. der Polizistin) mehr als unnötig sind.
    Auch wird mir zu viel aus der Sicht von Bastian und Ulli erzählt, die im Grunde ja auch nur Nebencharaktere sind.
    Ich persönlich habe mir von dem Buch weitaus mehr versprochen und finde es auch etwas Schade, denn aus der Idee hätte man mit tieferen Gefühlen und weniger durcheinander wirklich mehr machen können. Wirklich schade.
    Das einzig schöne an dem Buch ist die Beschreibung des Chiemsee´s und der Umgebung, denn dadurch kann man sich sein eigenes schönes Bild machen.




    Empfehlung & Bewertung


    Empfehlen kann ich dieses Buch nur denjenige, die eine wirklich sehr leichte Sommerlektüre ohne viel Tiefe suchen. Allen anderen würde ich raten die Finger davon zu lassen.


    Nun, wie man ja schon am meiner Meinung erkennen konnte, bin ich nicht wirklich begeistert von dem Buch und den einzigen Stern gibt es hier von mir nur für das Cover und für die schöne Landschaftsbeschreibung.


    1/5 Sternen

    Mahlzeit zusammen,


    ich habe mein gestern angefangenes Buch "Ein Sommer am Chiemsee" so gut wie fertig und ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin :-/ Naja, was soll´s. Es kann ja nicht nur gute Bücher geben.


    Was ich jetzt im Anschluss lesen werde, darüber bin ich mir noch nicht ganz einig, ich hab so viel zur Auswahl. Mit lesen im freien wird es heute leider nichts. Gestern noch in der Sonne gebraten und heute wieder Regen :-( Dieses düstere Wetter wäre doch eigentlich die Grundlage um mal wieder einen Thriller zu lesen...

    Der Mondscheingarten
    Titel: Der Mondscheingarten
    Originaltitel: Der Mondscheingarten
    Autor: Corina Bomann
    Erscheinungsdatum: 12. April 2013
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    Preis: 9,99 €
    ISBN: 978-3548285269


    Klappentext


    Antiquitätenhändlerin Lilly bekommt eine ungewöhnliche alte Geige angeboten: Auf ihrer Unterseite ist eine Rose ins Holz gebrannt. Lilly ist fasziniert von dem alten Instrument und will das Rätsel der Rose unbedingt entschlüsseln. Sie sucht Hilfe bei dem charmanten Musikexperten Gabriel. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Geige vor über hundert Jahren einer berühmten Violinistin gehörte, die damals plötzlich verschwand. Gebannt vom geheimnisvollen Schicksal der schönen Frau begibt Lilly sich auf deren Spuren, die sie nach Italien und schließlich nach Sumatra führen. Dort findet sie des Rätsels Lösung – das auch ihr eigenes Leben in seinen Grundfesten erschüttert… ((c) Ullstein Taschenbuch)



    Über den Autor


    Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und lebt mittlerweile in Berlin. Sie hat bereits erfolgreich Jugendbücher und historische Romane geschrieben, bevor ihr mit "Die Schmetterlingsinsel" der absolute Durchbruch gelang.


    www.corina-bomann-online.de



    Cover & Gestaltung


    Das Cover ist ansprechend gestaltet und reichlich mit Magnolienblüten verziert. Das absolute Highlight ist jedoch der Blattschnitt, denn auch dieser ist mit vielen Blüten verziert und ist im Vergleich zu den normalen weißen Seiten ein absoluter Hingucker.



    Inhalt


    Lilly ist eine Antiquitätenhändlerin aus Berlin, die ihr Leben weitestgehend nach dem Tod ihres Mannes wieder in den Griff bekommen hat, auch wenn sie doch sehr eingeschränkt lebt - bis eines Tages ein fremder Mann in ihrem Laden auftaucht, ihr eine Geige, mit den Worten, dass sie ihr gehöre, in die Hand drückt und ohne weitere Erklärungen wieder verschwindet. Mit dieser Geige wird sich mehr in Lilly´s Leben ändern, als ihr im ersten Moment lieb ist.
    Gemeinsam mit ihrer Freundin Ellen und einigen neuen Bekanntschaften, darunter der gutaussehende Gabriel, macht Lilly sich daran das Geheimnis der Geige und ihre Verbindung mit ihr zu erforschen...


    Rose Gallway ist der aufgehende Stern am Musikerhimmel und die ganze Welt liebt sie und für sie gibt es nur die Musik und ihre Geige. Sie reist von Stadt zu Stadt und gibt dort vor riesigem Publikum ihre Auftritte. Als sie in ihrem Heimatland Sumatra auftritt bittet sie der Gouverneur Van Swieten weitere Konzerte auf der Insel zu geben - was eine folgenschwere Entscheidung für Rose sein wird....




    Schreibstil


    Der Schreibstil von Corina Bomann ist sehr angenehm zu lesen und macht es einem leicht in das Geschehen hinein zu kommen und sich seine eigenen Bilder zu gestalten.




    Persönliche Meinung


    "Der Mondscheingarten" ist mir bereits aus vorablesen.de über den Weg gelaufen, aber damals hatte ich leider keine Zeit mir überhaupt die Leseprobe durchzulesen und habe somit auch nicht an der Verlosung teilgenommen. Aufgrund der dortigen Begeisterung habe ich mich entschieden das Buch zu kaufen und ich habe es nicht bereut. "Der Mondscheingarten" nimmt einen mit in die verschiedensten Städte und Länder und in zwei Zeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    Die Charaktere sind durchaus sympatisch, aber mein Herz habe ich nicht an sie verloren, dafür fehlt ihnen das gewisse etwas.
    Was mich allerdings am meisten gestört hat sind diese ganzen "Zufälle", die Lilly auf der Suche nach der "Geigengeschichte" zugute kommen. So trifft sie zufällig Gabriel, der ihr in vielen Punkten eine große Hilfe ist und auch viele andere Zufälle geschehen, die so nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Ich könnte hier ein paar aufzählen, aber ich möchte dem Leser nichts vorwegnehmen.
    Für mich ist "Der Mondscheingarten" ein gutes Buch zum weglesen, aber ein zweites mal würde ich es nicht lesen.




    Empfehlung & Bewertung


    "Der Mondscheingarten" ist vor allem etwas für warme Sommertage, an denen man draußen sitzen kann und sich von Lilly und Rose in die verschiedensten Städte und Zeiten entführen lässt.
    Einen Punkt Abzug gibt es von mir für diese vielen Zufälle, ansonsten ist das Buch aber wirklich schön und sehr zu empfehlen.


    4 / 5 Sterne

    Hallo zusammen,


    ich habe mich gerade bei euch angemeldet und würde sehr gerne an dem Lesewochenende teilnehmen. Zeit zum lesen habe ich mehr als genug, denn ich hab Urlaub und sturmfrei :)


    Heute morgen habe ich "Der Mondscheingarten" beendet und direkt, nachdem eine eine Rezension dazu geschrieben habe, mit "Ein Sommer am Chiemsee" begonnen.


    Lg Anja