Gabriel Garcia Marquez und verschiedene spanische Autoren,
aber hauptsächlich Dichter aus der Generation 27
Beiträge von wolf kunik
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@ ALLE
Ab morgen werde ich für eine Woche bis zehn Tage in Österreich sein, ich habe mir vorgenommen, jeden Tag ins Internetcafé zu gehen, um die Leserunde weiter zu begleiten und um eure Fragen zu beantworten, aber ich kann keine Regelmässigkeit in der Zeit versprechen, es wird mal morgens und mal abends sein. Liebe Grüsse an alle und weiter viel Spaß beim Lesen
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@ ALLE
Ab morgen werde ich für eine Woche bis zehn Tage in Österreich sein, ich habe mir vorgenommen, jeden Tag ins Internetcafé zu gehen, um die Leserunde weiter zu begleiten und um eure Fragen zu beantworten, aber ich kann keine Regelmässigkeit in der Zeit versprechen, es wird mal morgens und mal abends sein. Liebe Grüsse an alle und weiter viel Spaß beim Lesen!
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Lieber Herr Palomar,
ich bin jetzt bald für eine Woche in den Ferien, dann werde ich mit Hochdruck an meiner Homepage arbeiten, wo man dann auch nachlesen können wird, wann und wo ich lese. Zur Zeit kommt man über google Suchbegriff: "wolf kunik lesung" gut an die Homepage meines Verlages, in dem alle Lesungen eingepflegt sind - dann wird man schnell merken, dass zur Zeit keine weiteren Lesungen festgelegt sind. Ich habe zwei weitere Lesungen in Frankfurt zur Buchmesse geplant. Heidelberg steht leider noch nicht auf meinem Tourplan, ich würde aber gerne kommen...
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Jajajaja, der Name von Tarek, ich habe da nicht ganz genau gearbeitet - erwischt ,-)
Die Namen der Beichtväter und die Jahreszahlen, wann sie die Beichtväter Karl. V waren, sind richtig, auch einige biographische Daten Loaysas habe ich eingeflochten.
Ich wünschte mir, ich hätte euch alle als Lektoren gehabt als ich noch mal über die Druckfahnen gegangen bin...
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@ ALLE
DIE LESERUNDE MACHT MIR RIESEN SPASS
Es bereitet mir große Freude, zu lesen wie ihr alle mitgeht und mitfiebert, ich weiß natürlich schon, was kommt, aber ich verrate es euch nicht ,-)
Bin gespannt, wie ihr es weiter erlebt.
Alles Liebe, Wolf
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Liebe Kleine Bärin,
freut mich, dass der Lesespass nicht verloren gegangen ist. Ich selber reite auch, wahrscheinlich sind meine Erfahrungen anders als die deinen, weil ich immer ein wenig durchgeknallte Pferde unter meinem Sattel hatte
Betreffend der Covergestaltung und Mitspracherecht - außer schimpfen wie ein Rohrspatz konnte ich nicht sehr viel tun....
Ich hoffe, der Spaß hält mit fortdauernder Lektüre an,
wolf
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@ Kleine Bärin
Ja, ja, das Cover ist so ein Thema, hatte einige schlaflose Nächte deswegen, wenn du es dir genau anschaust, wirst du feststellen, dass
es eigentlich aus einer Kunstrichtung kommt, die erst 200 Jahre später aufgekommen ist. Auch ihre Kleidung und Ausstattung sind nicht so ganz treffend. Aber sie recht hübsch, oder?Zum Thema Esel und scharfe Augen Arubs - du hast die Unlogiken treffend wenn auch nicht ohne Sarkasmus kommentiert. Ich hoffe, dass es den Lesefluss nicht allzu sehr betrübt hat, denn mir ist es besonders wichtig, dass man Spaß beim Lesen hat und nicht irgendwo hängen bleibt, weil es unlogisch ist oder irgendwas reibt.
Achtest du beim Lesen auf mögliche Fehler, oder fallen sie dir einfach so auf?
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@ Trixi
welche Literatur hast schon zu dem Thema gelesen?
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@ solas & iris
Stimmt, es geht darum, über Menschen zu schreiben und unsere Sicht beeinflusst unsere Helden. Aber ich könnte wetten, dass es einen sehr großen Unterschied macht, ob man ein und diesselbe Geschichte aus der Sicht einer Frau oder aus der Sicht eines Mannes schreibt, völlig unabhängig davon, dass die beiden verschiedene Charakter haben.
Bezüglich sich als Frau oder Mann zu fühlen denke ich, dass es so etwas wie Brückenmenschen gibt, die sich zwar in ihrer Haut und Rolle durchaus wohl fühlen, die aber in der Lage sind, den Blickpunkt zu wechseln und somit die unlogisch emotionalen Teile ihrer klassischen Rollen ausblenden können. Das heisst aber noch lange nicht, dass Frauen und Männer nicht unterschiedlich sind, sondern nur, dass diese "Brückenmenschen" diese Unterschiede leichter überwinden können, oder sogar umgekehrt Probleme mit den Stereotypen ihrer eigenen Rollen haben.
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@ Cassie
es gab wirklich alles, was du dir vorstellen kannst...
Nicht anders wie heute ,-)Liest du lieber Bücher in der auktorialen Erzählperspektive?
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Zitat:
"Ein Autor muss glaubwürdig einen Assozialen, einen Kinderschänder, eine liebevolle Mutter, einen Jugendlichen, einen Alten auf dem Sterbebett, alles Mögliche und Unmögliche darstellen. Da sollte es doch auch nicht so schwer sein als männlicher Autor eine Frau zu beschreiben und agieren zu lassen und als weiblicher Autor eben umgekehrt."@ doc
ich gebe dir voll und ganz Recht.Ich denke, der entscheidende Unterschied ist die Erzählperspektive. Es macht einen großen Unterschied, ob ich einen Charakter, egal ob Mann oder Frau von außen beschreibe, oder ob ich in ihn hineinschlüpfe, fühle, was er fühlt, sehe, was er sieht und denke, was er denkt. Aus der Sicht einer Frau zu schreiben, ist für mich immer wieder ein Abenteuer, weil sich mir das Leben und die Begegnungen zwischen Menschen so anders darstellen als dies in der Rolle eines Mannes der Fall ist.
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Hier ist ein Mann, der aus Frauensicht schreibt und geschrieben hat...
Die Missverständnisse zwischen Mann und Frau sind ein spannendes Thema:
Als Mann in die Rolle einer Frau zu schlüpfen bedeutet für mich, anders zu denken, anders zu fühlen und die Dinge anders zu beschreiben. Der Roman wäre nicht derselbe, hätte ich ihn aus der Sicht eines Mannes geschrieben. Diesselben Geschehnisse wären von einem Mann anders verarbeitet und beschrieben worden. Für mich war es anfangs anstrengend, wie eine Frau zu denken, doch als ich mich daran gewöhnt hatte, habe ich mich im Alltag dabei erwischt, dass ich über die "blöden Männer" geurteilt habe. Wenn es in Fleisch und Blut übergeht, wird man anders.
Aber Vorsicht mit dem abgedroschenen Wort "Frauenversteher"! Vielleicht kann ein Schriftsteller seine Heldin verstehen, aber noch lange nicht alle Frauen. Ich mag dieses Klischee nicht. Wenn jemand sich bemüht, das Leben und die Welt zu verstehen, dann muss er die Blickpunkte wechseln.
Ein Vergleich, der vielleicht leichter nachzuvollziehen ist, sind Sprachen. Wenn man eine Fremdsprache fliessend beherrscht und in der entsprechenden Kultur lebt, stellt man fest, dass man plötzlich anders geworden ist, weil man über die Dinge, die einem Geschehen in der anderen Sprache reflektiert und zu anderen Ergebnissen kommt. -
@ Ines & Casie
Es macht für mich gerade den großen Reiz der Erzählperspektive aus, dass man sich fast wie ein Schauspieler in die Gefühle seines Helden, in diesem Fall der Heldin, versetzen muss, und dabei so authentisch wie möglich sein muss. Bisher dachte ich, dass genau das auch der Reiz für den Leser sein muss.
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Vielen Dank für das detaillierte Feedback. Dass die Ich-Form ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, ist verständlich. Umso mehr freut es mich, dass die meisten sich nach ein paar Seiten daran gewöhnen konnten, zumal alle meine Bücher in der Ich-Form geschrieben sind. Die extreme Subjektivität ist für den Erzähler der Geschichte zwar eine Fessel aber zugleich auch eine große Herausforderung und ein Geschenk, weil Leser und Protagonist gleichermassen die Geschichte erleben und überrascht werden.
Sprache und Ausdrucksweise entsprechen dem Fühlen und Denken jener Zeit und sollen die Leser dorthin versetzen.