Beiträge von Taurik

    Argh, da habe ich doch glatt die Punktevergabe verschlafen! Naja, nicht das es einen echten Unterschied gemacht hätte...


    Glückwunsch an Alexx für einen verdienten ersten Platz!


    Und: Selber siebter Platz beim ersten Versuch? Nicht schlecht. Das läßt noch genug Raum zur Steigerung. Also Alexx, ein schönes Thema bitte :)

    "Eingeloggt" zu sein und "Online" zu sein, sind zwei verschieden Sachen. Ich melde mich nie ab. Sobald ich ins Forum zurückkomme, werde ich über die Informationen in meinen Cookies wieder eingeloggt. "Online" ist man dagegen nur, wenn man innerhalb der letzten x Minuten tatsächlich aktiv war (also z.B. eine Seite im Forum aufgerufen hat).

    Dass du sofort den Umkehrschluß ziehen mußt, ich sei intolerant, beweist mir wieder einmal, dass du meine Worte zwar gelesen, aber nicht wirklich verstanden hast.


    Ich lasse mich nicht gern über einen Kamm scheren. Auch nicht über den der "weltoffenen, toleranten Nichtchristen", wobei ich mich des Gefühls des Sarkasmus von deiner Seite nicht erwehren konnte. Deshalb meine eher spöttische Antwort.


    Wir können gern im Detail diskutieren, aber dann bitte auf einer ernsthafteren Ebene.


    (PS: Und zum Thema Toleranz: Ich bin durchaus in der Lage, andere Meinungen, zu akzeptieren, was dir jeder, der mich kennt, bestätigen wird. Dennoch gibt es bei mir eine ziemlich klar definierte Grenze des Intolerablen. Also kann ich mich nicht reinen Gewissens "tolerant" nennen.)


    PPS: Falls ich hier zu ernst oder gar oberlehrerhaft klinge, bitte ich um Verzeihung, aber gerade dieses Thema nehme ich relativ ernst.

    Ja, Moorcock hat es mit epischen Werken, ich erinnere mich an die Runenstab-Saga, die ebenfalls mindestens 6 Bücher umfasste.


    Und war es nicht Moorcock, der sein gesamten Schaffenswerk unter der Idee des "Ewigen Helden" schrieb/zusammenfasste?

    Tja, mir ist dieser Unterschied wichtig. Mal ganz zu schweigen davon, dass es bei mir auch keine heiligen Bücher, Priester, Kirchen/Tempel und Rituale gibt. Aber das sind Äußerlichkeiten.


    Der Punkt ist, dass ich einzelne Christen tolerieren bis leiden mag, die christliche Kirche als Institution aber eher missbillige. Von daher kann ich eher oberflächliche Kommentare wie diesen nicht durchgehen lassen. Sorry. :wave

    Auch auf die Gefahr hin, gegen die erste Forumsregel zu verstoßen, aber das stimmt nicht. In fast allen großen Religionen sind wir Geschöpfe Gottes, was ein himmelweiter Unterschied ist.


    Ich sehe mich deutlich näher an der Philosophie (allen voran Spinoza) als an Religion.

    Ui, Religion. Ergiebiges Thema. Bevor ich mir den ganzen langen Thread durchlese und evtl. auf andere eingehe, will mal kurz eben meine Einstellung darlegen.


    Ich begann als "Ignorant" :) Religion und Gott war für mich nicht von Bedeutung, ich wurde auch nicht von meiner Familie in irgendeine Richtung geprägt.


    Später, als ich erstmal weltanschaunliche Überlegungen wälzte, wurde ich Atheist. Es erschien am logischsten. Ich sehe keine Beweise für Gott, also wird es ihn wohl nicht geben.


    Erst später wurde mir bewußt, das Atheismus nicht etwas die Abwesenheit von Glauben ist, sonder expliziter Glaube an die Nichtexistenz Gottes. Eine relativ vermessene Einstellung, nicht wirklich besser als Religionsanhänger, die sich auch alle im Besitz der einzigen Wahrheit sehen. Das war mir dann ebenfalls zu ignorant.


    Heute bin ich bekennender Pantheist (bzw. Taoist, was sich nur daran unterscheidet, ob man die westliche oder fernöstliche Lesart bevorzugt).


    Ich glaube nicht an einen Gott im christlichen (jüdischen/muslimischen) Sinne. Das da oben ein allmächtiger "Mann" sitzt, ist eine reichlich seltsame Vorstellung für mich.


    Für mich ist "Gott" immer und überall. Ich bin genauso ein Teil wie der Rest des Universums (und damit verhältnismäßig winzig). Dem All-Einen eine menschliche Motivation und Geist zuschreiben zu wollen, halte ich für nichts anderes als den Beweis, dass die Menschen sich viel zu wichtig nehmen. Gott is weit jenseits unserer Vorstellungskraft.


    Deswegen sind auch Fragen nach dem "Warum Gott soviel Leiden in der Welt zuläßt" sinnlos. Täglich sterben Tausende und Abertausende Zellen des menschlichen Körpers. Manche haben wir sogar direkt auf dem Gewissen. Kümmert es uns? Warum sollte das Universum sich dann um einen einzelnen Mensche kümmern?


    Für die Frage auf das Leben nach dem Tod habe ich auch eine eigene Theorie. Wie alles andere hier nur das, was ich für wahr halte, es kann alles auch ganz anders sein.


    Wir sind alle Splitter Gottes. Für eine begrenzte Zeit ist es uns zugestanden, wie und warum auch immer, ein eigenes Leben zu führen. Dieses Leben ist begrenzt, das gehört zum Lauf der Dinge. Wenn wir sterben, ist dieses Leben zuende, genauso hören wir damit auf, zu sein. Aber vielleicht, nur vielleicht, wird das, was wir gewesen sind, was wir erlebt haben, wieder eins mit dem ganzen. Vielleicht lebt Gott nur durch alle Geschöpfe des Universums, und damit auch ein wenig durch uns.

    De Laurentis? Meiner Meinung nach war das ein David Lynch Film.


    Ich muß mich dem allgemeinen Tenor anschließen, dass das erste Buch hervoragend, die Nachfolger jedoch eher schwach waren. Sie hatten zwar durchaus ihre Momente, aber im großen und ganzen sind sie den Aufwand nicht wert.

    Die Erfahrung, dass dieses Buch polarisiert, man es entweder großartig findet oder oder gar nichts damit anfangen kann, habe ich auch schon gemacht.


    Mir für meinen Teil hat es großartig gefallen. Ich habe es sowohl auf Deutsch und auf Englisch gelesen, und muß (als jemand, der englische Bücher mittlerweile bevorzugt in der Originalsprache liest) besonders der der deutschen Übersetzung ein Lob aussprechen.

    Okay, in aller Kürze ein erläuternder Hintergrund:


    "Er" war einmal ein Mensch. "Sie" ist eine "gute Fee" (alternativ könnte man statt gute Fee auch Engel sagen, aber ich wollte den religiösen Ballast nicht haben). Sein Wunsch damals war es, nicht alt zu werden und zu sterben. Da das aber unverrückbar zum Menschsein gehört, blieb ihr nur, aus ihm ebenfalls eine gute Fee zu machen, denn Feen sterben nicht.

    @Babyjane: Ich weiß, bei meiner Geschichte muß man ein wenig zwischen den Zeilen lesen oder sogar mutmaßen. Aber das ist tatsächlich so gewollt. :)


    Ich bin natürlich gern bereit, meine eigene Interpretation zu geben, falls das nötig sein sollte :)

    Oh, eine Toleranz von 10 ist erlaubt? Das wußte ich gar nicht.


    Batcat: Naja, viel gemein haben unsere Geschichten eigentlich nicht, von daher würde ich mir an deiner Stelle keine Sorgen machen. Das viele Beiträge etwas mit Wünscherfüllung zu tun haben werden, hat das Thema ja so an sich.

    Hmm, die Idee ist offensichtlich offensichtlicher als ich dachte. Bloß gut, das ich sie so früh gepostet habe. :)


    Ich habe übrigens tatsächlich genau 500 Wörter, und dabei schon um jedes Wort gerungen, das ich streichen mußte.


    Schöne Geschichte, Doc!

    "Gib acht, was du dir wünschst..."



    "... du könntest es am Ende bekommen." pflegte sein Großvater immer zu sagen. Damals verstand er nicht, was er meinte. Natürlich wollte er das bekommen, was er sich wünschte. Das war doch der Sinn beim sich-etwas-wünschen, oder?
    Oh Gott, wie lange war das schon her? Es schien eine Ewigkeit zu sein.


    Er schnaubte verächtlich. Wünsche! Davon war er jetzt geheilt. Ziellos wanderte er durch die Stadt. Jeden Winkel, jede Gasse, jede kleine Tür kannte er. Er wanderte und schaute und lauschte. Nach einer Aufgabe. Irgendetwas, selbst eine Kleinigkeit wäre ihm willkommen. Aber nicht Pflichtbewußtsein oder das Verlangen, etwas Gutes tun zu wollen, trieb ihn um. Nein, es war Langweile. Alles war besser, als nichts zu tun. Also warum nicht das, was er am besten konnte? Wozu er praktisch berufen worden war?


    Er hätte damals das Kleingedruckte lesen sollen. Natürlich gab es nicht wirklich etwas Gedrucktes. Er hatte nicht seine Seele verkauft mit einer Unterschrift im eigenen Blut. Nein, es war einfach nur ein Wunsch gewesen, einer, den sicher viele Menschen hatten. Nur waren bei ihm Gelegenheit und Unbedachtheit eine unglückliche Kombination eingegangen. Sie hatte ihn gewarnt. Gefragt, ob er das wirklich wolle. Hatte er denn ahnen können, dass es so enden würde?


    Und noch etwas anderes zog ihn vorwärts. Eine innere Leere. Nicht wirklich unangenehm, wenn man sie ignorierte, aber schrecklich, wenn er an frühere Zeiten dachte, als da noch etwas war. Leben? Diese Menschen waren ihm fremd, aber jeder von ihnen trug zumindest einen Funken dieses Lebens in sich. Das war mehr, als er von sich sagen konnte.


    Er war jung gewesen. Jung und dumm. Aber alt genug, um zu wissen, dass er einmal alt sein würde. Und das hatte ihn erschreckt. Kein Wunder, dass er gierig nach dieser Gelegenheit gegriffen hatte, dieser einmaligen Chance.


    Er hielt inne. Wandte den Kopf. Ja, da war etwas gewesen. Er ging los, langsam erst, aber je näher er kam, desto sicherer, rascher wurde sein Schritt.


    Er sah sie manchmal noch. Von weitem, im Vorübergehen. Sie wechselten selten Worte. Er trug ihr nichts nach. Sie hatte ihn gewarnt. Es war seine Wahl gewesen.


    Vor der Tür stoppte er kurz. Schaute sich um. Da, in der dunklen Ecke des Flurs sah er den Anderen. Ihre Blicke trafen sich. Er schüttelte nur leicht den Kopf. Heute nicht. Und auch nicht morgen. Der Andere sah fast erleichtert aus, als er sich abwandte und ging.


    Als er durch die Tür trat, und sich dem Wissen öffnete, war alles plötzlich leicht. Man konnte die Welt bewegen, wenn man nur wußte, wo man den Hebel ansetzen muß. Und auch Worte waren keine nötig. Der Wunsch des Menschen hier war klar, und seine Erfüllung ohne Fallstricke. Als dem Wünschenden klar wurde, was geschehen war, ging von ihm eine Woge des Glücks und der Dankbarkeit aus, die die Leere für eine Weile vergessen machen würde. Er lächelte, als er zurückging auf die Straße. Das waren die Momente, die das Leben als "gute Fee" lebenswert machten.

    Was, niemand erwähnt AntiVir Personal? http://www.free-av.de/


    Edit: Im zweiten drüberlesen habe ich gesehen, dass im ersten Post doch von Anitvir die Rede war. Mein Fehler :) Aber meine Installation überwacht jeden Dateizugriff und schlägt sofort Alarm, z.B. beim Download oder beim Entpacken von Archiven. Ende Edit


    Auf deutsch, sehr häufige Updates der Signaturliste, und für den privaten Gebrauch kostenlos. Läuft auf allen meinen Windows-Installationen.


    Ansonsten muß ich Iris sogar noch eins draufsetzen, und den Einsatz einer Firewall (mein Tipp: http://www.kerio.com, jetzt auch auf deutsch) dringend empfehlen.


    Und um zwei weiteren Gefahrenquellen aus dem Weg zu gehen, sollte man darüberhinaus Internet Explorer und Outlook (Express) meiden wie der Teufel das Weihwasser, und auf Alternativbrowser wie Mozilla oder Opera umsteigen.


    Soweit zu meiner Paranoia, zurück ins Studio.

    Ich habe seit mehreren Jahren einen solchen Ausweis. Einmal natürlich, um Klarheit herzustellen, dass meine Organe verwendet werden dürfen, allerdings auch, weil ich dabei ein paar kleine Einschränkungen gemacht habe.