Beiträge von Heidi Rehn

    logan-lady : Mir ist im Rahmen der Recherche aufgefallen, wie wenig wir letztlich darüber wissen, wie der Krieg für die Menschen wirklich war. Inzwischen gibt es ja verschiedene Seiten im Internet, auf denen man unzählige persönliche Aufzeichnungen, Briefe etc. lesen kann. Mir war wichtig zu zeigen, dass es z.B. Frauen wie Hedda gab, die einfach nicht kapieren wollen, was da los ist.... Und andere, wie z.B. Selma, unterschätzen die Warnhinweise. Oder Grischa, der als Flieger den Krieg völlig anders erlebt als Gero unten am Boden. Oder Joseph als Abgeordneter des Zentrums, der den Vorgaben der Partei die eigenen Überzeugungen opfert...


    @maikäfer: ich kann nachvollziehen, warum Du die Figuren nicht magst. Aber letztklich ist es immer eine Gratwanderung beim Lesen, auf was man sich da einlässt.

    SupaWeibi : Ich finde Leserunden sehr, sehr spannend. Natürlich ist es gelegentlich etwas komisch zu lesen, wenn manche Passagen/Figuren/ Dinge ganz anders verstanden werden, als ich mir das dachte. Andererseits aber mache ich genau deshalb Leserunden: Als Autorin bin ich ja absolut vorbelastet und sehe irgendwann beim SChreiben den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Wenn ich die Gelegenheit habe, auf Lesungen, bei Leserunden oder mittels Rezis und Briefen direkt von meinen Lesern zu erfahren, was sie denken, ist das sehr aufschlussreich. Mir ist einfach der Austausch wichtig.
    Ich bin natürlich auch nur Mensch und es gibt Momente, in denen ich schwer schlucken muss, wenn jemand etwas völlig anders deutet, als ich mir das gedacht habe. Solang es allerdings fair vorgebracht und nachvollziehbar dargestellt wird, kann ich mich damit auseinandersetzen. Wenn jemand aber einfach nur schreibt "gefällt mir nicht", "finde ich blöd" etc., dann finde ich das blöd und wenig hilfreich. :-(


    Abgesehen davon sind Leserunden immer eine gute Gelegenheit, noch ein bisschen was von dem vielen, was man so recherchiert und zusammengetragen hat, aber nciht im Roman unterbringen konnte, doch noch loszuwerden. Deshalb die Warnung: bei manchen Stichworten gehen mir die Gäule durch und ich finde kein Ende.... :lache

    Liebe Selma,


    wie schön, dass Du hier mitliest :-]


    Deine Namensvetterin ist nicht so einfach, ich hätte sie auch gelegentlich am liebsten auf den Mond geschossen, aber ich habe oben ja schon mal etwas ausgeführt, dass mir die Figuren oft aus bestimmten Gründen entgleiten und ich es sehr schwer fände, unter dem Aspekt, eine von Anfang an sympathische Hauptfigur zu schildern, meine Romane zu schreiben. Besser erklären kann ich das leider gerade nicht.


    Das Lenkrad befand sich bis - grob gesagt - Ende der 20er Jahre rechts, obwohl es schon recht früh die Rechtsverkehrsregelung gab (außer in Österreich, dort fuhr man interessanterweise bis zum "Anschluss" links, so weit ich das noch im Kopf habe). Eigentlich sehr unpraktisch, aber andererseits war ja meist noch relativ wenig los, zumindest außerhalb der Stadte, und auf Landstraßen fuhr man oft einfach auch mittig....


    Hinter der Widmung steckt tatsächlich eine ganz besondere Geschichte. Mir ist es immer wichtig, besonderen Menschen aus meinem Leben ein Buch zu widmen und meist weiß ich auch schon, wenn ich die Geschichte ungefähr im Kopf habe, wem ich das Buch am Ende widmen muss. Hier ist es allerdings so, dass die Figur Meta relativ wenig mit der Meta gemein hat, der ich das Buch gewidmet habe. Das ist nämlich meine Uraltfreundin Meta, die auf den Tag ein Monat älter ist als ich. Wir sind Nachbarkinder, miteinander aufgewachsen und vom ersten bis zum letzten Schultag zusammen in der Schule gewesen. Dann haben sich unsere Weg zwar geographisch getrennt, weil ich anderswo studiert habe als sie, aber bis heute stehen wir in Kontakt. Und auch wenn wir mal eine geraume Zeit wenig voneinander hören, so sind wir uns immer nah und ich weiß, dass ich jederzeit zu ihr gehen und auf ihren Beistand vertrauen könnte. Umgekehrt gilt das genauso. Das ist etwas sehr Besonderes. Ich schätze mich überglücklich, eine solche Freundin zu haben. Im Roman geht es ja auch um Freundschaften und auch wenn Selma und Constanze sehr verschieden sind (das sind Meta und ich auch) und sich auch erst später im Leben kennenlernen, so ist auch ihre Freundschaft doch eine ganz besondere.


    Die Figur Meta ist zwar trotz ihres hohen Alters in gewissem Sinn auch eine kleine Hommage an meine Freundin, allerdings eher deshalb, weil mir der Name immer schon sehr gut gefiel (warum wohl?) und ich deshalb einen ganzen Roman über diese Meta Kayserberg, der allerdings um 1880 spielt, seit Jahren mit mir im Kopf herumtrage. Irgendwie kam immer etwas dazwischen, so dass der Roman bis heute nicht geschrieben ist. Aber hier passte zumindest schon mal Meta im fortgeschrittenen Alter hinein. :-]

    Lesebiene : ich kann Dir nur zustimmen - in puncto Gero ist Selma dann doch die Tochter ihrer Mutter. Außerdem mag sie ihn trotz allem. Er versteht es schon, sie zu umwerben und ein wenig auf Händen zu tragen. Zwar hat sie schon bei dem Wiedersehen in Baden-Baden gemerkt, dass er gelegentlich nicht ihrer Meinung ist (Stichwort Frauen und Politik), aber insgeheim ist sie davon überzeugt, das noch hinbiegen zu können. Und nach außen hin macht er einfach "eine gute Figur", alle bestaunen sie, wenn sie miteinander Tango tanzen oder sonstwo auftreten. Das ist ihr (bislang) einfach noch sehr wichtig. Noch dazu, wo er ihr gewisse Freiheiten lässt (Autofahren z.B.), die sie sich ohne ihn nur mit Zustimmung der Eltern erlauben dürfte und auf die kann sie nicht hoffen.... :lache

    streifi : Selma ist in der Tat bislang (fast) alles auf dem Silbertablett serviert worden, siehe Brief und Rose von Gero. :grin Mit diesem Bild hast Du sie treffend gezeichnet.


    Baden-Baden ist heute immer noch sehr schön, finde ich, aber die "große Zeit" war sicher Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich beneide Dich, SupaWeibi, die Merkurbahn schon gefahren zu sein. Das habe ich bislang bei meinen Besuchen dort noch nie geschafft. Aber im Oktober habe ich dort eine Lesung und dann muss das endlich mal sein!


    Euch allen weiterhin vergnügliche Lesestunden - bei uns ist gerade bestes Lese(Regen-)Wetter


    Heidi

    SiCollier : Mich beschäftigt nach wie vor dein Hinweis auf die "Buddenbrooks". Leider liegt es schon einige Jahre her, dass ich die gelesen habe. Aber eigentlich sehe ich Hedda eher im Vergleich zu Tony, Selma ist da schon wieder ein bisschen weiter, kann allerdings nicht ablegen, dass Hedda ihr während der Erziehung doch so einiges mitgegeben hat. :grin

    imandra777 : Schreibende Frauen gibt es eigentlich, seit es Schrift gibt. Selbst aus dem deutschen Mittelalter existieren spärliche Überlieferungen. Das Besondere an Meta ist auch weniger ihr Schreiben als vielmehr ihre Doppelexistenz: aus Überzeugung kämpft sie für die Rechte der Frauen, engagiert sich im Kreis der Frauenrechtlerinnen des späten 19./ frühen 20. Jahrhunderts. Aus existentiellen Gründen aber ist sie gezwungen, unter Pseudonym Unterhaltungsromane zu schreiben. Weil sie auf das Einkommen angewiesen ist, müssen die sich einfach gut verkaufen und das bedeutet, mitunter sehr große Kompromisse einzugehen. Das ist ein Zwiespalt, der sie seit Jahrzehnten beschäftigt, aber sie hat da eine sehr pragmatische Herangehensweise. :-)

    Oh, ich sehe schon: hier beginnt schon eine eifrige Kuppelei :grin. Lasst euch überraschen...


    Meta ist wirklich eine taffe Großmama, aber ist das ein Wunder?


    bienchen69 . Wahrscheinlich bist Du beim Googeln auf den Audi im Verkehrsmuseum hier in München gestoßen. Den habe ich quasi "vor der Haustür". Aber knallgelb ging irgendwie gar nicht als Farbe, deshalb habe ich zu meiner Lieblingsfarbe Rot gegriffen. Damals gab es oft Autos in so einem wunderschönen dunkelrot. Solche habe ich letztens in Martigny/CH gesehen. In der Tat bring die Begegnung mit Constanze Selma etwas ins Grübeln....


    SupaWeibi : wie schön, wenn Dir das Fahren mit Selma den Fahrtwind um die Nase hat wehen lassen. So ging es mir auch immer beim Schreiben. Aber Lederkappe und Brille nicht vergessen, oder zumindest den SChal um Kopf und Hals, wie Selma und Constanze es oft machen.


    Noch zum Namen Selma: in der Kaiserzeit war der eigentlich einigermaßen gängig, ähnlich wie Wilma. Ich bin auf ihn in einer Namensliste der beliebtestens Vornamen gestoßen und wusste aus dem Bauch heraus, dass das passt. Klingt doch ein bisschen hochnäsig und dann auch wieder weich und warm....

    SiCollier : Ich persönlich liebe die Buddenbrocks... :grinn Aber das Schöne ist ja, dass da jeder seinen eigenen Zugang und Geschmack hat.
    Ich frage mich halt nur, ob ich, wenn ich Gegenwartsromane schriebe, auch so viel "Drumherum" reinpacken würde, z.B. welche Schlager/Musik man hört, welche Kleidung man trägt etc. Es beschäftigt mich immer wieder, wie viel Staffage ich als historischer Autor brauche, um die Atmosphäre zu erzeugen. Beim SChreiben geht das sehr intuitiv, aber wenn ich dann einen Schritt zurückgehe, werde ich oft sehr kritisch....


    Ja, die Lichtentaler Allee ist schon sehr schön....


    Und danke, dass Du wegen Audi nachgeguckt hast. Ich wollte es auch nicht glauben, als ich das Schild auf dem Auto hier im Deutschen Museum gesehen habe. Deshalb habe ich da auch extra noch nachrecherchiert. Der Audi TypC Alpensieger heißt wirklich so :grin

    logan-lady : ich wollte mich eigentlich gar nicht direkt für Selma und Constanze rechtfertigen, sondern euch nur erklären, warum sie sind, wie sie sind. Aber bei der Gelegenheit: mich beschäftigt schon länger die Frage: wie sympathisch müssen die Hauptfiguren sein? Natürlich mag ich mich eigentlich auch nicht mit Kotzbrocken beschäftigen, dazu ist mir meine Zeit zu schade. Aber bei meinen Figuren entwickelt sich so manches von selbst und dann gibt es auch irgendwie kein Zurück mehr, schon gar nicht, wenn es heißt: da musste Du aber nochmal ran, so mögen die Leser die Figur nicht. Ich finde es wichtig, dass den Figuren eine gewissen Glaubwürdigkeit, Stringenz, innere Logik etc. anhaftet, dass sie aber vor allem authentisch sein müssen. Und manchmal bedeutet das leider eben auch, dass sie aus dramaturgischen Gründen arrogant, überheblich etc. sind. Wie seht ihr das? Würde mich sehr interessieren! :-)

    Puh, da sind ja schon einige Dinge zur Sprache gekommen. Erstmal danke für das Posten mit dem Link zum Führerschein. Zum hundertjährigen Jubiläum 2009 gab es einige Berichte im Internet: http://geschichtspuls.de/art1310-100-jahre-fuehrerschein, in denen überall auf die einschränkung für Frauen hingewiesen wird. Streng genommen habt ihr Recht, dass Selma die Einwilligung ihres Vaters benötigt hätte. Aber ich habe mir einfach erlaubt davon auszugehen, dass Gero das für sie als ihr Verlobter geregelt hat. Bitte verzeiht mir diese Freiheit. aber ich schreibe Romane und keine Sachbücher. Großmutter Meta weist in dem Kapitel ja auch ausführlich auf die besondere Rolle der Frauen in dem Zusammenhang hin.


    Dass Selma euch nicht sonderlich sympathisch ist, kann ich nachvollziehen. Ich habe selbst so manches Gefecht mit ihr ausgefochten und bin hin- und hergerissen. Aber so ist sie mir lieber, als wenn sie zu lieb wäre. Ich habe sie ganz bewusst etwas arrogant gezeichnet, weil sie mir so einfach für die gesamte Handlung passend erschien. Frauen aus ihren Kreisen traten so arrogant auf und es gibt gelegentlich Momente, wo ihr das selbst zuwider ist. Natürlich merke ich, dass das mir das negativ ausgelegt werden kann. Doch das muss ich riskieren, will ich in meinem Roman doch die Atmosphäre und das Lebensgefühl der Zeit in diesen Kreisen wiedergeben. Wäre Selma der sympathische, herzallerliebste Sonnenschein, würde das nicht in der Form funktionieren, wie ich das schildern will.


    Was Constanze anbetrifft, ist es ein wenig ähnlich: sie ist einerseits ein Kumpel und irgendwie greifbarer als Selma, aber auch sie hat ihre SChwächen. Dass sie sich gelegentlich von Selma unterbuttern lässt, musste sein, weil sie mit ihren 18 Jahren trotz allem noch nicht das Selbstbewusstsein hat, sich immer durchzusetzen und ihre eigene Überlegenheit in vielen Dingen durchzusetzen. "Küken" war zudem der Kosename, den ihr geliebter, aber leider verstorbener Bruder für sie hatte. Als Selma ihn das erste Mal in Belfort benutzt, kocht die Erinnerung sogleich in Constanze hoch und sie ist so bewegt, dass sie sich da nicht wehren kann.


    Die Beziehung Selma - Grischa ist wirklich keine inzestuöse. Dass einige von euch das so empfinden, hat mich eben aufgeschreckt. Die zitierten Sätze stehen im Zusammenhang mit Selmas Erinnerung an ihre Spiele auf dem Dachboden, als sie den drei Jahre jüngeren Bruder "zwang", mit ihr Liebesromanzen nachzuspielen, die sie sich beim Anblick der illustren Gäste im Speisesaal ausgedacht hatte. Sie ist da schon etwas weiter entwickelt als er und hängt sicherlich schon eher erotischen Phantasien nach. Er aber kapiert das noch gar nicht und stellt sich deshalb im Spielen des Liebhabers tolpatschig an, weil er damit nichts anfangen kann. Ich habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Meine Tochter ist knapp 2 Jahre älter und hat mit zehn oder elf ähnliche Spiele mit ihrem Bruder gespielt. Davon habe ich mich inspirieren lassen. Mein Sohn hat da absolut nicht gewusst, um was es geht, und meine Tochter hatte bestimmt nciht vor, ihn wirklich zu verführen. Sie haben das nachgeahmt, was sie um sich herum beobachtet haben. Genau wie Selma (die natürlich eher den Hang zu Romanze und Erotik hat) und Grischa.


    SiCollier . ups - mein Roman im Zusammenhang mit den "Buddenbrocks"! Da versinke ich jetzt mal im Erdboden, weil ich mir diesen Schuh gar nicht erst anziehen mag. Aber dass Thomas Mann da weniger Atmosphäre drin hat, liegt doch vielleicht auch daran, dass er eben seine Gegenwart beschreibt und da war ihm das alles noch ganz selbstverständlich, was ich im Abstand von 100 Jahren erst heraufbeschwören muss. :grin

    "Sturz der Titanen" und "Als wir unsterblich waren" habe ich auch gelesen. "Die Schlafwandler" wollte ich eigentlich noch lesen, aber nachdem ich mich im letzten Jahr so ausgiebig mit dem ersten Weltkrieg beschäftigt habe, liegt der jetzt noch.... Beeindruckend fand ich übrigens noch "Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914" von Philip Blom, um die Stimmung und Situation vor 1914 besser kennenzulernen.... Und dann natürlich all die vielen Romane (Arnold Zweig, Remarque, Schnitzler, Stefan Zweig...) aus der Zeit selbst.... aber das führt jetzt zu weit :lache


    Ich freue mich aufs Lesen und den Austausch mit euch! :wave

    Ich hoffe, auch die noch ausstehenden Bücher trudeln heute oder spätestens morgen bei euch ein. Bei mir hat die Post derzeit auch eher ein Schneckentempo. Liegt vielleicht am Wetter oder der Fußball-WM oder was auch immer. :grin
    Allerdings habe ich auch kein Problem damit, wenn jemand verspätet anfängt oder auch mal etwas langsamer liest. Ich freue mich einfach auf einen offenen, fairen und konstruktiven Austausch mit euch, wie ich ihn hier bei den Büchereulen mit meinen anderen Bücher auch schon gehabt habe.


    Viel Spaß euch allen beim Lesen und bis die Tage :wave


    Heidi

    Vielleicht habe ich da auch einfach was falsch verstanden. Letzte Woche habe ich nämlich für den Verlag eine ganze Kiste Bücher signiert und war der festen Überzeugung, darunter befänden sich auch eure. Sorry, wenn ich da falsche Erwartungen geweckt habe.


    Gern biete ich euch an, euch signierte Autogrammkarten zu schicken. Wer Interesse hat, kann mir gern per PN seine Anschrift schicken.


    Ich hoffe, ihr freut euch trotzdem über die Bücher und verbringt einige schöne Lesestunden. Ich freue mich schon auf unser gemeinsames Lesen.


    Ein schönes Wochenende


    Heidi

    Liebe Juliane,


    ich danke Dir ganz herzlich, dass Du Dir auch die Mühe mit einer Einteilung gemacht hast. Dein Post und meine Mail an Wolke haben sich da gestern überschnitten.


    Du hast kürzere Abschnitte, insgesamt 9, ich habe 6 Abschnitte mit jeweils etwas mehr als einhundert Seiten. Ich beharre nicht stur auf meiner Einteilung, sondern stelle euch frei, für welche ihr euch entscheidet. Allerdings sollten wir uns vor Lesebeginn auf eine Variante einigen. Meine etwas längeren Abschnitte rühren aus der Erfahrung, dass die meisten doch sehr schnell lesen.


    Was denkt ihr?


    Einen sonnigen Donnerstag und liebe Grüße


    Heidi

    Hallo, Ihr Lieben,


    herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner eines signierten Buches! :wave Und allen denjenigen, die es sich als ebook oder Taschenbuch selbst gekauft haben, ganz herzlichen Dank. Das freut mein Konto :grin


    Ich freue mich sehr aufs gemeinsame Lesen und Diskutieren mit euch. Noch eine Woche - bis dahin sind die Bücher hoffentlich bei euch allen da.


    Eine gute Zeit - vor allem wieder etwas mehr Sonne, denn "Der Sommer der Freiheit" steht vor der Tür


    Heidi :wave

    Ich danke auch Dir, nicigirl, fürs aufmerksame Lesen und ausführliche Posten. Eure Kommentare sind alle sehr aufschlussreich für mich, denn so kann ich mir meine Gedanken machen, was wie beim Lesen ankommt und was nicht. Wobei letzteres hier wohl selten der Fall war. :-]


    Tja, das Mitleiden mit den Figuren über einige Kapitel hinweg musste und sollte so sein. Ohne das hätte die Geschichte wohl erheblich an Reiz verloren, oder?


    Am Ende sollte sich irgendwie alles auflösen und jeder das ihm zugedachte Schicksal erdulden. Grets Angst vor der Zwillingsgeburt kam nicht von ungefähr, denn mancherorts wurde das als schlechtes Zeichen wenn nicht gar als Beweis der Untreue der Frau interpretiert. Aber im 16. Jahrhundert weicht das schon mehr auf. Einhundert Jahre zuvor war es ein weitaus größeres Problem, wie bei den Ahnen in "Gold und Stein" zu erfahren ist....


    Ich bin gespannt auf Deine Rezi und freue mich, dass Du mit dem Buch einige vergnügliche Stunden hattest, die Dich in andere Zeiten und Gegenden entführt haben.


    Bis hoffentlich zum nächsten Buch!
    Viele Grüße


    Heidi