Beiträge von Monina83

    Inhalt:


    „Märchen hat Lilly schon immer geliebt, aber nach der Trennung von ihrem Mann scheint es für ihr Leben kein Happy End zu geben. Den Kummer über die Trennung kann sie nur mit einer Unmenge von Schokolade betäuben, die Wohnung muss sie sich mit Frauenheld Jakob teilen und dann meldet sich auch noch Anton bei ihr – der Kerl, der ihr vor über fünfzehn Jahren das Herz gebrochen hat und den sie auf der Hochzeit ihrer Schwester wiedersehen wird. Einziger Lichtblick ist der attraktive Nachbar von gegenüber. Dabei hat Lilly gerade beschlossen, die Finger von Prinzen zu lassen und sich voll und ganz auf die inneren Werte bei Männern zu konzentrieren. Doch was wäre die Liebe, wenn sie sich Vorschriften machen lassen würde?“
    (Quelle: http://katrinkoppold.de/?page_id=1551)


    In Lillys Welt dreht sich alles um ihren Mann Torsten. Ihren Job in der Bank hat sie aufgegeben und kümmert sich jetzt nur noch darum, dass die Wohnung sauber ist und pünktlich das Essen auf dem Tisch steht. Doch dann will Torsten sich scheiden lassen, weil er eine andere hat und Lilly hat plötzlich gar nichts mehr: Keinen Mann, keinen Job und aus der Wohnung soll sie auch noch raus. Das Einzige, das ihr geblieben ist, ist ihr Mitbewohner Jakob, der die Frauen reihenweise vernascht und ihr damit gehörig auf die Nerven geht.


    Doch gerade als Lilly denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her … .


    Meine Meinung:


    Nachdem ich „Zeit für Eisblumen“ geliebt habe, freute ich mich total, auf das neue Buch von Katrin Koppold und die Geschichte von Lilly, die so ganz anders ist als die von Fee, aber nicht weniger bezaubernd.


    Zunächst einmal lernt man Lilly kennen, die schon bald erfährt, dass ihr Mann Torsten sich in eine andere verliebt hat und nun vor den Trümmern ihres Lebens steht. Sofort hat mich die Autorin für ihre Protagonistin begeistert. Lilly ist eine Frau, wie du und ich. Sie hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften, keinen Job und alles andere als ein perfektes Leben. Im Gegenteil, bei ihr läuft alles gehörig daneben und ich hatte richtig Mitleid mit ihr und hätte mich am liebsten zusammen mit ihr im Bett verkrochen. Eine so sympathische und authentische Protagonistin konnte eigentlich nur aus Katrins Feder stammen.


    Neben der liebenswerten Lilly gibt es natürlich all die netten Charaktere, die man schon aus den Vorgängern kennt: Lillys Zwillingsschwester Mia, ihre Schwestern Helga und Fee, sowie die dazugehörigen Männer und natürlich ihre Eltern. Auch sie finden wieder alle Platz in dieser Liebesgeschichte und zwar genau in dem richtigen Maß, um die eigentliche Story auszuschmücken, das Hauptaugenmerk jedoch immer auf Lilly gerichtet zu halten. Hach, diese Familie ist einfach was ganz Besonderes: Die Charaktere sind so unterschiedlich und doch so einzigartig, dass man immer wieder über sie lesen und mehr erfahren möchte.


    Die Autorin Katrin Koppold schafft es auch in „Sehnsucht nach Zimtsternen“ wieder die Waagschale zwischen Humor und ernsten Themen zu halten. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt sie dieses Mal von Lillys Eheproblemen, von Alkoholismus und Fehlgeburten und von dem Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dabei legt sie so viel Gefühl in ihre Geschichte, dass ich mehrmals laut auflachen musste, dass ich bis über beide Ohren gegrinst habe, aber auch schwer schlucken und ein paar Tränen verkneifen musste.


    Der Schreibstil ist dabei immer so leicht, locker und flüssig und doch so emotional, dass mich die Geschichte jedes Mal so packt, dass ich weiterlesen und lesen möchte und erst aufhören kann, wenn ich weiß, dass es doch noch ein Happy End für die Liebe gibt, wenn auch anders, als meist gedacht ;) Katrin Koppold schafft es nämlich immer wieder, mich zu überraschen und jede ihrer Geschichten endet anders und doch passt das Ende immer so genau zur jeweiligen Geschichte, dass ich es mir gar nicht anders wünschen würde. Bei „Sehnsucht nach Zimtsternen“ muss ich allerdings gestehen, dass ich etwas befangen war, da ich mich total in einen der männlichen Protagonisten „verliebt“ und mir so sehr gewünscht habe, dass sich Lilly für ihn entscheiden wird :)


    Was mir ganz besonders gut an den Geschichten von Katrin Koppold gefällt, ist, dass sie so aus dem Leben heraus geschrieben sind. Sie sind nicht besonders abgehoben, sondern immer sehr bodenständig und beschäftigen sich mit Problemen, die jeder von uns nur zu gut selber kennt. Sie verschweigen nichts und beschönigen nichts. Das Leben ist, wie es ist und obwohl es nicht immer schön ist, gibt es doch immer etwas, das das Leben lebenswert macht und genau das zeigte mir „Sehnsucht nach Zimtsternen“ wieder einmal.

    Fazit:


    Was soll ich sagen: Die Bücher von Katrin Koppold sind wahre „Seelenbücher“. Auch „Sehnsucht nach Zimtsternen“ ist wieder etwas ganz Besonderes: Die Protagonistin ist so liebenswert und authentisch, die Probleme sind direkt aus dem Leben gegriffen und der Schreibstil ist so voller Gefühl und doch so locker leicht, dass die Geschichte trotz all der tiefgründigen Gedanken und Geschehnisse auch richtig Spaß macht.


    Dieses Buch zeigt einfach: Trotz aller Probleme, gibt es doch immer etwas, das das Leben lebenswert macht. Und dazu gehören sicher auch die Bücher von Katrin Koppold, denn das sind einfach richtige kleine Schätze, die ich immer wieder gerne zur Hand nehme, wenn ich das Gefühl habe, eine kleine Portion Glück zu brauchen.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Autor(in): Sarah Saxx
    Seitenzahl: 240
    Preis: 9,90 €
    ISBN: 978-3950366518
    Preis ebook: 2,99 €
    ASIN: B00FNCI5R0


    Inhalt:


    „Jana fällt aus allen Wolken, als sich ihre heimliche Jugendliebe Julian nach fünfzehn Jahren Funkstille unerwartet bei ihr meldet. Seit damals empfindet sie große Wut auf ihn, da er ihr Vertrauen missbraucht hatte. Und erst vor Kurzem hat ihr Exfreund Georg dafür gesorgt, dass Jana von den Männern endgültig enttäuscht ist. Ob Julian sich eine zweite Chance trotz seines Fehltritts von damals verdient hat? Und wieso taucht plötzlich Georg wieder auf? Wie wird sich Jana entscheiden – Herz oder Kopf?“
    (Quelle: http://sarahsaxx.com/buecher/auf-umwegen-ins-herz/)


    Jana hat gerade schlechte Erfahrungen mit den Männern gemacht und hat vorerst genug vom starken Geschlecht. Da passt es ihr gar nicht, dass sich plötzlich ihre Jugendliebe Julian über Facebook bei ihr meldet.


    Vor Jahren hat er ihr richtig übel mitgespielt und sie hat keine Lust, erneut enttäuscht und verletzt zu werden. Doch Julian lässt so gar nicht locker und irgendwie hat er immer noch eine magische Anziehungskraft auf Jana … .


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt damit, dass Jana ominöse Nachrichten von einer Frau bekommt, die ihr etwas über ihren Freund Georg erzählen will. Doch bevor der Leser aufgeklärt wird, springt die Geschichte ein paar Wochen weiter und man erfährt erst einmal nur, dass Jana von Georg getrennt und sehr verletzt ist. Was genau passiert ist, verrät uns Sarah Saxx zunächst noch nicht. Dadurch hatte sie natürlich meine volle Aufmerksamkeit, denn ich wollte unbedingt wissen, was mit Georg passiert ist.


    Doch dann meldet sich auch schon Julian via Facebooknachricht bei Jana und auch hier lässt uns die Autorin erst einmal im Dunkeln, warum die junge Frau keinen Kontakt zu ihm will. Man erfährt lediglich, dass in ihrer Jugend etwas vorgefallen ist, das Jana dazu gebracht hat, aus der Jugendgruppe „Das Boot“ auszutreten und dass Julian daran schuld war.


    Damit baut die Autorin natürlich richtig Spannung auf und man will unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, was damals passiert ist. Nach und nach versorgt uns Sarah Saxx dann mit allen wichtigen Details und schafft es so, dass die Geschichte nie langweilig wird, da man immer neue Geheimnisse zu entdecken hat.


    Als Julian und Jana sich nach Jahren dann wiedertreffen spürt man geradezu das Knistern zwischen ihnen und wünscht sich nichts mehr als ein Happy End für die beiden. Doch so leicht, macht es uns Sarah Saxx nicht, denn Jana ist ein gebranntes Kind und die scheuen bekanntlich das Feuer und trotzdem spürt man bei jedem Treffen der beiden Protagonisten den Funken, der überspringt und immer stärker glimmt. Es ist richtig schön, zu sehen bzw. zu spüren, wie die beiden sich ineinander verlieben und wie mit jedem Treffen die Gefühle stärker werden. Meiner Meinung nach ist es der Autorin sehr gut gelungen die Liebesgeschichte authentisch darzustellen und trotzdem jede Menge Gefühl hineinzulegen. Ich musste lachen, schreien, seufzen und wurde richtig mitgerissen. Eine Lovestory bei der man irgendwie mittendrin ist, so sehr fiebert man mit.


    Am Ende gibt es noch eine große Portion Drama, als Janas Exfreund auftaucht. Diesen Teil hätte man meiner Meinung nach auch gut weglassen können, denn die beiden Protagonisten haben es allein durch ihre Vergangenheit schon nicht einfach und ich war so begeistert von der Liebesgeschichte an sich, dass sie für mich auch ohne dieses Drama gut funktioniert hätte.


    Fazit:


    Hier hat die Autorin Sarah Saxx eine richtig schöne und authentische Liebesgeschichte geschaffen, die den Leser zum Lachen, Schreien, Seufzen und zum Träumen bringt. Wer zwei sympathische und äußerst liebenswerte Protagonisten begleiten und mit ihnen mitfiebern möchte, ist bei Sarah Saxx genau richtig – eine wirklich süße Lovestory.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Die erste große Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Becca. Sie und Erik waren bereits als Teenager völlig verrückt nacheinander. Nach Jahren der Trennung steht Erik plötzlich vor Beccas Tür. Der Mann mit der kleinen waagrechten Narbe auf der Nase. Der Mann, der beruflich Jets fliegt. Becca hasst und vermisst ihn, aus tiefstem Herzen. Die Verletzung beider sitzt immer noch tief. Hatte sie richtig entschieden seinen Antrag abzulehnen? Becca träumte von einer Liebe ohne festen Fahrplan und ohne Eifersucht. Aber kann es eine große Liebe mit Freiheit überhaupt geben?“


    Becca kann ihr Glück kaum fassen, der Mädchenschwarm Erik erwidert ihre Gefühle und will mit ihr zusammen sein. Das Leben ist so schön, wenn man die erste große Liebe erlebt. Fortan sind beide unzertrennlich, bis Erik zur Bundeswehr geht, da er Pilot werden will. Die Ausbildung ist hart und mit vielen und langen Auslandsaufenthalten verbunden. Das nagt an der Beziehung und während Erik immer eifersüchtiger wird und Becca immer fester an sich binden will, wird es Becca langsam zu eng und sie wünscht sich mehr Freiheiten.


    Dieser Umstand führt schließlich zu vielen Missverständnissen und Verletzungen beiderseits, so dass eine Trennung unausweichlich ist. Und doch scheinen sich die beiden immer noch zu lieben. Immer wenn sie sich begegnen, steht all das noch zwischen ihnen und doch führt jeder irgendwann ein eigenes Leben.


    Doch kann man die erste große Liebe je wirklich vergessen? Kann man neu anfangen, wenn man noch nicht richtig abgeschlossen hat? Und kann man ein kaputtes Herz je wieder heilen?


    Meine Meinung:


    Ein Buch über die erste große Liebe? Das wollte ich unbedingt lesen.
    Doch bevor die Geschichte richtig losgeht, findet man sich in einem Flugzeug wieder, dessen Pilot Probleme mit dem Wetter bekommt. Diesen kann man anfangs natürlich noch nicht zuordnen, aber er wird noch eine wichtige Rolle spielen.


    Danach lernt man Becca kennen und befindet sich mit ihr im Jahr 1989, als sie gerade mit ihren Eltern umgezogen ist und sich in einem neuen Dorf zurechtfinden muss. Schnell lernt sie auch den Nachbarsjungen Erik kennen, der anfangs alles andere als nett ist, aber einen wahren Schmetterlingssturm in ihr auslöst. Immer wieder begegnen sich die beiden und man merkt richtig, wie es zwischen den beiden knistert und wartet nur darauf, dass sie zueinander finden. Ich finde, es ist der Autorin Luisa Sturm sehr gut gelungen, eine glaubwürdige Liebesgeschichte zu konstruieren. Die beiden Protagonisten lernen sich kennen und es ist Liebe auf den ersten Blick, doch trotzdem dauert es etwas, bis sie zueinander finden. Hach, es war so schön, zu sehen, wie sich die beiden ineinander verlieben. Die erste große Liebe ist doch wirklich etwas Besonderes, was in diesem Buch ganz wunderbar herauskommt.


    Fortan begleitet man Becca, aus deren Sicht, das Buch geschrieben ist, durch die Jahre und erlebt gemeinsam mit ihr die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung. Luisa Sturm beschreibt die Gefühle der beiden Protagonisten so eindringlich, so authentisch und ehrlich, da konnte ich gar nicht anders als mitzufühlen. Ich hatte gemeinsam mit Becca Schmetterlinge im Bauch, verlor mich in Eriks Armen und lebte für den Augenblick. Es war eine so wunderschöne und einzigartige Liebesgeschichte, dass ich richtig geschockt war, als sich abzeichnete, dass eine Trennung unausweichlich war. Obwohl auch hier die Geschichte auf jeder Seite glaubwürdig und wie aus dem Leben geschrieben war, wollte ich doch nicht, dass es endet. Doch nach wie vor blieb mir die Hoffnung, dass die beiden doch wieder zueinander finden würden. So flog ich durch die Seiten, die Jahre vergingen und ich erlebte hautnah mit, wie es Becca erging und was das Leben für sie noch bereithielt.


    Was soll ich sagen: Hier hat Luisa Sturm wirklich das wahre Leben beschrieben. Die Welt ist nicht immer rosarot und es ist nicht immer alles perfekt. Manchmal fällt man einfach in ein tiefes Loch und weiß nicht mehr ein noch aus, manchmal passiert etwas, das dir die Seele zerreißt und das muss auch Becca erleben und brachte mich dazu, so sehr mit der Protagonistin mitzuleiden, dass ich heulend vor dem Buch saß, was für mich das größte Kompliment an einen Autoren ist.


    Und dann plötzlich, ohne, dass ich es wirklich geahnt hätte schlägt die Geschichte ganz heimlich still und leise eine ganz andere Richtung ein, mit der ich gar nicht gerechnet hatte, die aber so perfekt in die Geschichte passt, dass es irgendwie gar kein besseres Ende hätte geben können. Mit einem zufriedenen, aber doch wehmütigen Seufzer, weil diese wunderbare Geschichte zu Ende ging, beendete ich das Buch und war doch noch mitten im Geschehen und dachte darüber nach, welche Wendungen das Leben oft nimmt und dass sich immer eine Tür öffnet, wenn sich eine andere schließt.


    Fazit:


    Eigentlich fehlen mir die Worte, um dieses zauberhafte, einmalige und wunderbar berührende Buch zu beschreiben.


    Die Autorin Luisa Sturm versteht es wirklich, den Leser mit liebenswerten Protagonisten und ganz großen Gefühlen zu bewegen. Ihr ist es gelungen mir mit ihrer Geschichte Schmetterlinge in den Bauch zu zaubern, mich zum Nachdenken zu bewegen und mich zum Weinen zu bringen. Selten habe ich so eine authentische und doch wunderschöne Liebesgeschichte gelesen. Vielen Dank an Luisa Sturm für dieses Buch, das mich tief bewegt hat.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    "Ich will dich sehen, aber es ist zu gefährlich. Du darfst nicht nach mir suchen. Versprich es mir."
    Als Rayne Darby die Nachricht ihres Bruders Luke auf ihrem Anrufbeantworter hört, ist sie völlig verwirrt. Überstürzt macht Rayne sich auf die Suche, bemerkt jedoch bald, dass sie verfolgt wird. In einem Tunnel sieht sie dann plötzlich ein blaues Licht, das von einem fremden Jungen ausgeht. Er hat die Arme ausgestreckt, die Lippen geöffnet in einem stummen Schrei – und ihre Verfolger ergreifen die Flucht.
    Ihr Retter heißt Gabe – mehr gibt er nicht von sich preis. Er scheint jedoch zu wissen, wo Luke steckt …
    (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de…kiss/indigo-das-erwachen/)


    Als Raynes Eltern starben, wurde ihr Bruder Lucas immer seltsamer und ihre ältere Schwester Mia beschloss, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Doch als Mia Rayne anruft und ihr erklärt, dass Luke weggelaufen ist, macht diese sich große Sorgen um ihren jüngeren Bruder und macht sich auf die Suche nach ihm.


    Was hat ihn so erschreckt und wieso sagt er, es wäre gefährlich ihn zu suchen? Während Rayne in den Tunneln sucht, in denen Luke sich immer gerne aufgehalten hat, wird sie von einer Jugendgang verfolgt und bedroht. Da kommt ihr Gabriel zu Hilfe. Ein merkwürdiger junger Mann, der ihre Angreifer mit blauen Flammen und einem Geisterhund in die Flucht schlägt.


    Auch wenn Rayne nicht weiß, was sie von ihm halten soll, muss sie ihm doch vertrauen, denn nur er kann ihr helfen, Luke zu finden und seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen … .


    Meine Meinung:


    Eigentlich hatte ich ja erwartet, das Buch wäre aus Sicht von Rayne geschrieben, doch zunächst beginnt es mit Lucas, der aus der Psychiatrie geflohen ist und vor irgendwelchen Verfolgern flieht und dabei Stimmen in seinem Kopf hört. Danach springt die Geschichte zu Rayne und man erfährt ein wenig über ihre Familienverhältnisse und dass es neben den beiden noch eine ältere Schwester namens Mia gibt, die nach dem Tod der Eltern die Verantwortung übernommen hat. Sofort ist einem Mia unsympathisch, die für eine geheime Organisation arbeitet und Lucas für die Karriere sozusagen geopfert hat. Doch das ist auch das einzige Gefühl, das ich gegenüber den Protagonisten empfinden konnte, denn die Perspektiven wechseln so schnell und sind so distanziert geschrieben, dass ich mich gar nicht weiter in die Charaktere hineindenken oder fühlen konnte. Dadurch, dass man die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven lesen kann, bekommt man zwar eine gute „Rundum-Sicht“, aber die Geschichte bleibt trotzdem etwas oberflächlich, so dass die Gefühle nicht wirklich bei mir ankamen.


    Die Idee der Indigokinder gefiel mir sehr gut. Sie ist neu, erfrischend und hat trotz den fantastischen Elementen auch einen wahren Kern. Doch leider wird man geradezu und ohne Vorwissen in die Geschichte der Indigokinder hineingeworfen, so dass ich zu Anfang überhaupt keine Ahnung hatte, um was es wirklich geht und wohin sich dieses Buch entwickeln sollte. Auch die Kirche, die gegen die Indigokinder arbeitet, wird nur immer sehr kurz angesprochen und man erfährt kaum etwas über das Vorgehen, die Ziele oder Hintergründe dieser Organisation. So blieb die Geschichte für mich einfach zu oberflächlich, um mich richtig hineinziehen zu lassen.


    Auch, wenn man die Hintergründe nicht ganz versteht, ist das Buch durch seine Verfolgungsjagden und Rätsel doch sehr spannend. Gemeinsam mit Rayne und Gabe macht man sich auf die Suche nach Lucas, gemeinsam mit Lucas und den anderen versteckt man sich und weiß durch die vielen Perspektivwechsel doch, dass das über kurz oder lang keinen Sinn mehr macht. Der flüssige und lockere Schreibstil führt zusätzlich dazu, dass man die einzelnen Kapitel schnell wegliest.


    Am Ende hält die Autorin Jordan Dane dann noch eine große Überraschung für den Leser bereit, die hoffen lässt, dass man in Band 2 mehr über die Hintergründe erfahren wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.


    Fazit:


    Ich hätte wirklich gerne mehr über die Hintergründe der Indigokinder und deren Gegner erfahren. Leider lässt uns die Autorin hier etwas in der Luft hängen und die vielen Perspektivwechsel führten zusätzlich dazu, dass ich nicht wirklich mit den Protagonisten mitfühlen konnte. Dadurch blieb die Geschichte für mich zwar spannend, aber doch etwas oberflächlich. Ich hoffe, im zweiten Band erhält man all die Informationen, die einem in diesem Auftakt fehlen. Dann könnte diese Geschichte zu einem echten Page-Turner werden.


    Von mir bekommt das Buch 3 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Da passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint ...“
    (Quelle: http://www.randomhouse.de/Pape…nig-von-Lange/e448063.rhd)


    Sinas Freundinnen wollen sie von ihrem Liebeskummer ablenken und fahren gemeinsam mit ihr in ein Fastfoodrestaurant. Doch dort auf dem Parkplatz werden sie überfallen und nur Sina kommt mit heiler Haut davon, denn ein Junge zerrt sie in die Büsche, weg von den Angreifern.


    Während alle nach diesem vierten Täter suchen, schleicht dieser sich zu Sina ins Haus, weil er sie einfach wiedersehen will. Auch das Mädchen kann seit diesem Tag an nichts anderes mehr denken. Es ist so verrückt: Die Tochter des Staatsanwaltes verliebt sich in einen Verbrecher.


    Doch ist Noah wirklich unschuldig, wie er Sina erzählt oder hat er noch ganz andere Geheimnisse, die ihre junge Liebe und vor allem Sina in Gefahr bringen könnten?


    Meine Meinung:


    Gleich zu Beginn, erlebt man Sinas Liebeskummer. Ihr Freund Jean hat sie mit einer anderen betrogen und seit dem liegt ihre Welt in Trümmern. Das allein sollte mich eigentlich schon für die Protagonistin einnehmen, weiß ich doch, wie schlimm der erste Liebeskummer ist. Doch von Anfang an kamen die Gefühle bei mir nicht richtig an und ich wurde mit der Protagonistin nicht warm, die für mich einfach viel zu naiv und verwöhnt rüberkam.


    Dennoch wollte ich ihr und der Geschichte eine Chance geben und las weiter. Die erste Begegnung von Noah und Sina scheint dann geradezu magisch zu sein und kann jüngeren Leserinnen sicher einen Seufzer entlocken. Und dann tritt der gutaussehende Bad-Boy auch noch als Retter auf, spätestens hier ist es nicht nur um Sina völlig geschehen, sondern sicher auch um die Zielgruppe dieses Romans. Doch als Noah nachts plötzlich im Zimmer von Sina auftaucht war für mich die rosarote Brille endgültig verloren. Also mal ganz ehrlich: Es ist sicher nicht romantisch, wenn jemand in mein Zimmer einbricht, den ich nur einmal gesehen habe!! Natürlich musste sich die Autorin etwas einfallen lassen, wie Noah und Sina sich wiedersehen, aber für mich waren spätestens hier Sinas Reaktionen nicht mehr nachvollziehbar. Die Polizei sucht diesen Jungen und obwohl er nachts bei ihr einbricht ist sie sich sicher, dass er ihr nichts tun wird?! Also ganz ehrlich hoffe ich, dass sich die Leserinnen Sina nicht als Vorbild nehmen. Mit ihrer Naivität und Blauäugigkeit hat sie mich irgendwann einfach nur noch genervt und ich hätte sie am liebsten geschüttelt.


    Auch Noahs Hintergründe und wie sich die Geschichte schließlich entwickelt, wirkten auf mich sehr konstruiert und unglaubwürdig. Das echte Leben sieht wohl etwas anders aus und auch wenn es sich um einen Jugendroman handelt, sollte es in meinen Augen doch etwas realistischer zugehen. Für mich hat die Autorin sich zu sehr einen Bad-Boy gewünscht, der am Schluss aber doch nicht so bad sein sollte, damit es eine tolle Liebesgeschichte geben kann. Leider verstrickte sie sich in meinen Augen immer mehr und fand schließlich wohl nicht mehr aus diesen Verwicklungen heraus, denn am Ende löste sich einfach alles in Wohlgefallen auf und das Happy End, das man von solchen Büchern erwartet, war für meinen Geschmack dann einfach viel zu happy.


    Der flüssige und locker-leichte Schreibstil passt dagegen sehr gut zu einem Jugendbuch und ließ mich trotz allem flott durch die Seiten fliegen.


    Dieses Buch ist sicher sehr gut geeignet, um einfach einmal abzuschalten und eine Geschichte zu lesen, über die man nicht so genau nachdenken muss.


    Fazit:


    Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr so ganz die Zielgruppe dieses Buches bin, denn mir war die Welt zu perfekt, die Charaktere zu oberflächlich und die Hintergründe zu unrealistisch. Wer jedoch leichte Lektüre sucht, mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil, kann mit diesem Buch sicher ein paar schöne Lesestunden verbringen.


    Von mir bekommt das Buch 2 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Was würdest du tun, wenn der Mann, den du liebst, dich töten muss, um seine Welt zu retten?
    Als Fenja aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wird, wacht sie eines Tages in einer unbekannten Welt auf. Eine Welt, in der Liebe und Hass, Gut und Böse und Krieg und Frieden nahe beieinanderliegen. Wahrheiten werden zu Geheimnissen, die Liebe führt zum Tod.
    Dort begegnet sie einem Mann. König Sisar. Der unbeschreibliche Gefühle in ihr weckt. Doch was haben diese Gefühle zu bedeuten?
    Fenja muss, genauso wie der junge König auch, einer Weissagung folgen, die vor langer Zeit vorhergesagt wurde.
    Um der Wahrheit zu entgehen, sucht Fenja nach einem Ausweg. Wird sie eine Möglichkeit finden sich selbst zu retten, in einer Welt, die sie nicht kennt und die viele Gefahren und Geheimnisse in sich birgt ...“
    (Quelle: http://www.melanie-klein.org/m…iten-das-sonne-mond-kind/)


    Fenja besitzt schon immer magische Fähigkeiten, setzt diese aber nur selten ein, denn in Seattle hat sie eigentlich alles, was sie braucht.


    Doch als ein Blitz sie plötzlich in die Welt der 4 Jahreszeiten katapultiert, sieht alles ganz anders aus. König Sisar, vom Sommerland, findet sie und nimmt sie mit auf sein Schloss. Dort erfährt sie, dass sie das Sonne-Mond-Kind sein soll, das diese magische Welt vor dem bösen König Sky retten soll. Das wär ja noch gar nicht so schlimm, wenn da nicht die Art und Weise wäre, wie das geschehen soll.


    Fortan ist Fenja damit beschäftigt, sich in dieser magischen Welt zurechtzufinden, ihre eigene Familiengeschichte besser kennenzulernen, ihre Magie zu trainieren und sich vor allem von König Sisar fernzuhalten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn irgendwie scheinen sie nicht mit, aber vor allem auch nicht ohne einander zu können … .


    Meine Meinung:


    Zu Beginn des Buches befindet man sich zusammen mit der Protagonistin Fenja in Seattle und lernt sie und ihr Leben kennen. Von Anfang an, war ich total begeistert von Fenja. Sie weiß um ihre Magie, setzt sie aber nur selten ein und nimmt ihr Leben so, wie es ist. Dass sie nie ein Blatt vor den Mund nimmt und rundheraus sagt, was ihr so durch den Kopf geht, sorgt für eine gesunde Prise Sarkasmus und jede Menge Humor in dieser Geschichte. Ich hab mich auch total gefreut, dass Fenja keine von diesen Charakteren ist, die allem etwas Positives abgewinnen kann, für die immer Friede-Freude-Eierkuchen herrscht und die in totaler Selbstaufgabe aufgeht. Nein, sie will ihr Leben selbst in der Hand halten und denkt gar nicht daran, immer nett und freundlich zu sein. Hach, das war so richtig herrlich erfrischend und damit hatte mich die junge Frau sofort für sich eingenommen.


    Doch nicht nur die Protagonisten wachsen einem richtig ans Herz, auch die Nebendarsteller sind so einzigartig, liebevoll entwickelt und charakterstark, dass man sie einfach nicht mehr vergessen kann. Sie alle tragen dazu bei, dass man sich in dieser Geschichte verlieren und all seine eigenen Sorgen für ein paar Stunden vergessen kann.

    Es dauert auch nicht lange, bis Fenja in der Welt der 4 Jahreszeiten landet. Anfangs glaubt sie noch, sie würde träumen, da sie nie von dieser Welt gehört hat und alles ein wenig mittelalterlich ist. Auch diese magische Welt hat mich sogleich in den Bann gezogen. Sobald es um Könige und Schlösser geht, bin ich sowieso total begeistert, aber hier gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Es gibt nicht nur die Magier, zu denen ja auch Fenja gehört, sondern auch viele andere magische Wesen, Legenden und Weissagungen und König Sisar :) Die Autorin Melanie Klein hat sich wirklich sehr viel Mühe gemacht, ihre Welt mit viel Liebe zu gestalten und jedem noch so kleinen Detail ihre Aufmerksamkeit zu schenken, ohne dass es langweilig wird. Ich fand es einfach toll, gemeinsam mit Fenja, diese magische und zauberhafte Welt zu entdecken und sie mir bildlich vorzustellen.


    Wie ja der Klappentext auch schon verrät gibt es natürlich auch eine Liebesgeschichte. Aber diese ist auch anders. Dadurch, dass die Protagonisten ja beide bereits über 20 Jahre alt sind, wirkt alles reifer und einfach erwachsener, auch, wenn sich nicht jeder sofort eingestehen will, was er für den anderen fühlt. Diese beiden scheinen sich anzuziehen und abzustoßen, wie zwei Magnete. Natürlich ist dem Leser sofort klar, dass die Protagonisten einfach zusammengehören, wobei es diesen aber nicht klar zu sein scheint, was für die ein oder andere prickelnde, aber auch humorvolle Szene sorgt. Es ist einfach schön, aber auch tragisch, ihnen zuzusehen, wie sie sich zusammenraufen, wie sie sich streiten und lieben und wie es ihnen durch die Prophezeiung schwer gemacht wird.


    Doch neben all dem Herzschmerz wird auch der Kampf um Gut und Böse nicht vergessen. Immerhin soll Fenja ja die Welt der 4 Jahreszeiten vom dunklen Magier Sky befreien. Dabei gelingt es Melanie Klein sehr gut, diese Bedrohung immer wieder durch die Geschichte ziehen zu lassen. Man fragt sich ständig, wann der erste Angriff stattfinden wird und hat Angst, dass Sky herausfindet, wer Fenja wirklich ist und sie entführt. Immer, wenn ein neuer Charakter in der Geschichte auftaucht, versucht man sofort, ihn in gut oder böse einzuteilen und wartet nur darauf, bis man mehr erfährt. So wird das Buch nie langweilig und hält sich gut die Waagschale zwischen Spannung und Gefühl.


    Der Schreibstil der Autorin ist dabei immer locker und leicht. Obwohl es eine neue, fremde Welt ist, gibt es keine störenden Begriffe oder eine zu neuartige Sprache, bei der man beim Lesen drüber stolpert. Der Text lässt sich flüssig lesen und man fliegt geradezu durch die Seiten. Schön ist auch, dass in der Welt der 4 Jahreszeiten, in der es ja auch Könige gibt, noch ein wenig eine mittelalterliche Sprache herrscht z.B. „Würdet Ihr mich bitte begleiten“, Fenja sich aber so gar nicht daran anpasst und man vor allem auch sprachlich merkt, dass sie einfach aus einer anderen Welt kommt. Hier hat die Autorin Melanie Klein, wirklich mit Sprache gespielt und diesen Umstand gekonnt in Szene gesetzt, was dieses Buch zusätzlich zu einem kleinen Highlight macht.


    Fazit:


    Was soll ich sagen: Ich bin einfach nur begeistert und komm gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Dieses Buch ist eine tolle Mischung aus Gefühl und Spannung. Die magische Welt der 4 Jahreszeiten verzaubert seinen Leser und bringt durch Fenja und Sisar und ihre einzigartige Art viel Humor und Lebendigkeit in die Geschichte. Die Autorin Melanie Klein, spielt gekonnt mit der Sprache und schafft es trotzdem mit einem locker-leichten und flüssigen Schreibstil ihr Buch zu einem wahren Page-Turner zu machen.


    Jeder, der Fantasy-Geschichten mag, sollte sich von der magischen Welt der 4 Jahreszeiten, den einzigartigen Charakteren und diesem unglaublich tollen Schreibstil verzaubern lassen.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie. Kylas Leben ist einmal mehr in größter Gefahr, als Nico einen hinterhältigen Anschlag auf sie ausübt. Auf der Flucht vor dem skrupellosen Anführer von Free UK sucht sie Unterschlupf bei ihren Freunden von MIA. Dort kann sie mit neuer Identität untertauchen und aus dem Blickfeld der Lorder und der Terroristen verschwinden. Sich in Sicherheit wähnend, kreisen Kylas Gedanken wieder mehr um ihre Kindheit, und Stück für Stück kommen Erinnerungsfetzen an Lucy und ihre Eltern zurück. Als Kyla endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie, wer sie als Kind wirklich war. Doch wieso hat ihr Vater sie damals freiwillig den Terroristen übergeben? Und welch dunkles Geheimnis verbirgt sich hinter ihrer Familiengeschichte?“
    (Quelle: https://shop.coppenrath.de/produkt/61185/vernichtet/)


    Kyla findet nach dem vereitelten Bombenanschlag Unterschlupf bei Aiden und den MIA. Diese helfen ihr auch Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen. Dort soll sich Kyla erst einmal mit einer falschen Identität verstecken, damit Gras über die Sache wachsen und sie erfahren kann, wer sie wirklich ist.


    Doch auch dort ist das Mädchen vor den Lordern nicht sicher, denn ihre eigene Großmutter ist die Jugendkontrolloffizierin für ganz England und Kyla muss schon bald erfahren, was das heißt. Trotz der Angst, die ihr immer im Nacken sitzt, bleibt das Mädchen jedoch in Keswick, denn endlich ist sie der Antwort, wer sie wirklich ist, einen Schritt näher und ihre Mutter kann ihr die Informationen liefern, die für Kyla so wichtig sind.


    Doch was sie in Keswick erfährt, stellt ihr ganzes bisheriges Wissen in Frage und bringt nicht nur sie selbst, sondern auch alle Pläne der MIA in Gefahr. Kyla bleibt nichts anderes übrig, als zurückzukehren. Sie ist es leid zu fliehen, immer Angst haben zu müssen, dass ihr erneut ihre Erinnerungen genommen werden und sie will endlich wieder sie selbst sein können, koste es, was es wolle … .


    Meine Meinung:


    Nach „Zersplittert“ habe ich sehnsüchtig auf diese Fortsetzung gewartet, um endlich Antworten zu bekommen und zu erfahren, was es mit Kyla auf sich hat und ob sie sich gegen die Lorder wehren kann und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht… .


    Zum Glück war ja Band 2 noch nicht so lange her und die Geschehnisse noch relativ gut in meinem Gedächtnis, denn die Geschichte von Kyla geht eigentlich sofort weiter. Doch die Autorin Teri Terry bemüht sich auch, immer wieder kleine Rückblicke einfließen zu lassen, so dass man die wichtigsten Ereignisse und Personen schnell wieder parat hat. So fiel es mir gar nicht schwer, erneut in die Welt der Slater einzusteigen und war sofort wieder mitten im Geschehen und spürte erneut die Angst, Kyla würde von den Lordern erwischt werden.


    Bevor es jedoch richtig spannend wird, kann Kyla sich eine falsche Identität beschaffen und erst einmal bei ihrer Mutter untertauchen. Dort versucht das Mädchen ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Doch wer jetzt denkt, Teri Terry würde dem Leser endlich uneingeschränkt die ganze Wahrheit präsentieren, der hat wohl die Vorgänger nicht gelesen. Natürlich bekommt man die Informationen wieder nur häppchenweise serviert, was mich in diesem Band jedoch nicht so gestört hat, wie bei seinem Vorgänger, da ich ja wusste, dass es in diesem Abschluss endlich Antworten geben muss.


    Und obwohl es in „Vernichtet“ doch auch viel darum geht, wer Kyla wirklich ist, bleibt doch die Geschichte mit den Lordern nicht im Hintergrund und sorgt für jede Menge Spannung. Nicht nur, dass Kyla immer wieder auf der Flucht ist und Angst haben muss entdeckt zu werden, sondern auch, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt und die MIA endlich zum Handeln gezwungen ist, damit nicht noch mehr Unschuldige sterben oder verschwinden. Und dann baut die Autorin noch so einige Wendungen ein, die mich den Atem anhalten ließen und die gesamte Geschichte noch einmal hinterfragen. Was ist wirklich passiert als Kyla ein Baby war, als der Premierminister und seine Frau bei einem Anschlag der RT ums Leben kamen, welche Rolle spielte Kylas Familie dabei und wie können sie das Regime der Lorder endlich beenden? Auf all diese und noch viel mehr Fragen bekommt man schließlich eine Antwort, so dass ich dieses Buch begeistert zuklappte und mir doch wünschte, die Geschichte wäre noch nicht zu Ende.


    Fazit:


    Endlich, endlich bekam ich all die Antworten, die ich mir so sehr gewünscht hatte und noch viel mehr: Spannung, Emotionen, unvorhersehbare Wendungen, tolle Charaktere und einen flüssigen, mitreißenden Schreibstil. An diesem Buch gibt es wirklich überhaupt nichts auszusetzen und dieser Abschluss hat diese tolle Reihe wirklich mehr als perfekt abgeschlossen, obwohl ich nur ungern Abschied von Kyla und ihren Freunden nehme.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.
    An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.
    Dann erscheinen die Geister.
    Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.“
    (Quelle: http://www.carlsen.de/hardcover/phantasmen/24092#Inhalt)


    Rain und ihre jüngere Schwester Emma, wohnen bei ihren Großeltern seit ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. An die vielen Geister, die plötzlich überall in der Stadt aufgetaucht sind, haben sich die beiden längst gewöhnt, auch wenn sie die Welt in ein unheimliches Totenlicht tauchen.


    Als der Zeitpunkt naht, an dem auch die Geister ihrer Eltern an der Absturzstelle auftauchen sollen, machen sich die beiden auf, um endgültig Abschied nehmen zu können. Doch sie sind nicht die Einzigen, die auf diese Geister warten. Tyler, ein junger Norweger will seine Freundin Flavie ein letztes Mal sehen. Auch sie war in dem Flugzeug.


    Doch als die Geister schließlich auftauchen, machen Rain, Emma und Tyler eine unheimliche und geheimnisvolle Entdeckung. Aber bevor sie sich näher damit beschäftigen können, beginnen die Geister plötzlich zu lächeln und dieses Lächeln ist mindestens genauso gefährlich, wie das Geheimnis, auf dessen Spur sich die drei begeben… .


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt zunächst ganz ruhig, in dem man ein wenig von Rain und Emma und ihrer Familiengeschichte erfährt. Schnell wird klar, dass Rain ein traumatisches Erlebnis hatte, von dem jedoch zunächst nichts Näheres bekannt gegeben wird, das einen aber richtig neugierig auf die Geschichte und die Protagonistin macht. Sehr interessant fand ich auch sofort Emma, die eine ganz eigene Art hat die Dinge zu sehen. Mein Interesse war also von Anfang an geweckt.


    Da das Buch aus Rains Sicht in Ich-Perspektive erzählt wird, erfährt man natürlich sehr viel über ihre Gedanken und wie sie die Welt sieht. Ständig sorgt sie sich um ihre Schwester Emma und versucht diese zu beschützen. Doch ich hatte eigentlich das Gefühl, dass Emma besser mit allem zurechtkommt, als Rain das tut. Diese macht ihren toten Eltern immer noch Vorwürfe, dass sie sich mehr um Kinder in Afrika gekümmert haben, als um ihre eigenen. Außerdem kämpft sie mit einem dramatischen Erlebnis, das ihr in Afrika wiederfahren ist und hat seitdem Panikattacken. Doch obwohl man all die Dinge über Rain erfährt, blieb sie für mich doch irgendwie unerreichbar und Emma wuchs mir eher ans Herz als sie.


    Dann kommen die Geister ins Spiel und man fragt sich, was es wohl mit ihnen auf sich hat, was dafür sorgt, dass man ganz schnell weiterlesen will, um zu erfahren, was hinter all dem steckt. Als die Protagonisten schließlich zum ersten Mal das Lächeln sehen und erleben, steigt die Spannung weiter an und die Jugendlichen geraten von einer Gefahr in die nächste, so dass man gar nicht erst dazu kommt, Luft zu holen. Niemals hätte ich gedacht, dass das Geheimnis der Geister so weite Kreise ziehen würde. Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht und jedes Detail ist aufeinander abgestimmt.


    Doch natürlich bekommt man all die Ereignisse immer nur häppchenweise serviert, so dass man immer nur einzelne Puzzleteile zusammensetzen kann und sich in wilden Spekulationen verliert. Neben all dieser Puzzlearbeit, findet man sich in wilden Verfolgungsjagden, aber auch gruseligen und blutigen Situationen wieder, die einem die ein oder andere Gänsehaut über den Rücken jagen. Diese Geschichte ist also sicher nichts für zarte Gemüter. Doch ich hatte richtig Spaß am rätseln und genoss die Spannung, die sich durch die gesamte Geschichte zog.


    Das Ende kam mir dann etwas zu schnell, die Situation wurde meiner Meinung nach zu plötzlich aufgelöst und hinterließ bei mir einige Fragen, die mich das Buch nicht ganz so befriedigt zuschlagen ließen, wie ich es mir gewünscht hätte.


    Fazit:


    Dieses Buch lässt einem nicht lange Zeit, sich in die Welt der Phantasmen einzufinden, denn schnell geht es mit Geheimnissen, bedrohlichen Situationen und wilden und blutigen Verfolgungsjagden los. Es machte mir total Spaß, mich mit den Protagonisten gemeinsam auf die Suche nach Antworten zu machen und mir von den Geistern eine Gänsehaut über den Rücken jagen zu lassen, auch wenn ich mit Rain nicht so richtig warm wurde.
    Das Ende kam mir dann etwas zu plötzlich und ließ mich doch mit einigen Fragen zurück, die bis jetzt unbeantwortet blieben. Trotz allem empfehle ich das Buch jedem, der sich gerne auf spannende Abenteuer einlassen möchte.


    Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

    Autor(in): Jennifer Jager
    Verlag: AAVAA
    Seitenzahl: 242
    Preis: 11,95 €
    ISBN: 978-3-8459-1099-4


    Inhalt:


    "Er, wie er da stand am Rand der Klippen, war nichts. Weniger als ein Staubkorn in der Luft, weniger als ein Wort, das nie gesprochen wurde. Sich ihm zu zeigen, ihm Rede und Antwort zu stehen, war weit unter der Würde dieses Wesens – und doch war Sen nicht so weit gekommen, um kurz vor dem Ziel aufzugeben." Rückblickend gesehen führte Erriel ein bescheidenes, aber zufriedenstellendes Leben, bis er dem Fremden begegnete. Schon das erste, wenn auch nur kurze Aufeinandertreffen, warf den jungen Bauerssohn vollkommen aus der Bahn. Wer war dieser geheimnisvolle Mann, der eines Abends vor ihm stand und kein Wort zu ihm sprach? Es sollte nicht lange dauern, bis er die Antwort erfuhr. Doch damit fing alles erst an…
    (Quelle: http://www.aavaa.de/die-flammenden-schwingen-ethernas)


    Erriel ist der Sohn eines Bauern und kümmert sich täglich um die Feldarbeit. Doch eines Tages suchen die Feuervögel sein Dorf heim und er fürchtet um das Leben seiner Eltern und der anderen Dorfbewohner. Jetzt kann ihnen nur noch einer helfen: Sen, der im Wald lebt. Sen, der so anders ist. Sen, der behauptet ihn zu kennen, ihm sogar nahe zu stehen.


    Doch was hat es mit Sen auf sich? Und wieso wollen die Feuervögel sein Dorf zerstören? Was steckt hinter diesen geheimnisvollen und alles zerstörenden Wesen?


    Eine gefährliche Reise beginnt, an dessen Ende Erriel und Sen zwar Antworten finden, nach der jedoch nichts so sein wird, wie es war … .


    Meine Meinung:


    Als ich das Buch anfing war ich erst einmal etwas überfordert, da man mitten in die Geschichte geschmissen wird und viele Begebenheiten einfach als gegeben angesehen werden, ohne dass man vorher darauf vorbereitet wird. Es dauerte also etwas, bis ich mich in der Geschichte zurechtfand. Als ich jedoch alles sortiert hatte, konnte ich mich gut in der Welt von Erriel und Sen zurechtfinden und war auch gefangen vom Geschehen.


    Auch der Schreibstil ist etwas, an das man sich erst gewöhnen muss. Er ist nicht so locker leicht, wie man ihn bei manchem Jugendbuch findet, sondern eher so ausgeschmückt und „altertümlich“, wie in historischen Romanen, was aber sehr gut zum Setting passt, da die Welt so beschrieben ist, wie man sich eher das Mittelalter vorstellt. Da ich auch gerne mal historische Romane lese, hatte ich mit dem Schreibstil keine Probleme und genoss eher die Beschreibungen, die die Wesen und Umgebung geradezu in meinem Kopf als richtige Bilder entstehen ließen.


    Die Charaktere werden anfangs nur sehr kurz beschrieben bzw. sind sie einfach da, ohne großartig viel über sie zu erfahren. Doch je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto deutlicher wird das Bild, das von den Protagonisten entsteht und doch gelingt es der Autorin Jennifer Jager auch immer wieder neue Eigenschaften, ganz neue Wendungen einzubauen, die man so nicht erwartet hätte und die ihre Charaktere sehr komplex und vielschichtig machen. Ich konnte sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen und hatte doch das Gefühl, sie nie ganz zu kennen, als gäbe es immer neue Seiten zu entdecken, die mich neugierig machten und immer weiterlesen ließen.


    Die Wesen, die sich die Autorin für ihren Roman ausgedacht hat sind auch neu und erfrischend und so einzigartig und vielschichtig, dass es richtig Spaß machte, sie kennenzulernen und mehr über sie zu erfahren.


    Die Geschichte ist insgesamt sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Während ich anfangs eigentlich überhaupt keine Ahnung hatte, wohin sich die Geschichte entwickeln sollte und um was es letztendlich wirklich geht, entwickelte ich im Laufe der Story immer neue Vermutungen und Ideen, wohin das ganze Geschehen führen könnte. Und doch schaffte es Jennifer Jager immer wieder, mich zu überraschen und zu faszinieren. Dabei spart sie auch nicht mit spannenden Kämpfen, mit Intrigen und Hinterhalt, mit unvorhersehbaren Wendungen und einem nervenaufreibenden Showdown. Und auch die großen Gefühle gibt es in diesem Buch. Wer jetzt aber mit einer großen Liebes- oder gar Dreiecksgeschichte rechnet, liegt total falsch. Denn in diesem Buch geht es eher um Geschwisterliebe, um die tiefe Verbindung zwischen zwei jungen Männern, die wie Brüder aufgewachsen sind.


    Das Ende des Buches gefiel mir auch sehr gut. Da kann man nach einem großen und spannenden Showdown endlich etwas aufatmen, dann denkt sich Jennifer Jager etwas aus, das einen nicht sehnsüchtiger auf die Fortsetzung hätte warten lassen können. Ich freu mich auf jeden Fall schon darauf zu erfahren, wie es mit Sen, Erriel und all den magischen Wesen weitergeht.


    Fazit:


    Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, da viele Ereignisse und Begebenheiten wie selbstverständlich sind, ohne, dass sie näher erklärt werden. Als ich mich jedoch endlich in dieser magischen und doch mittelalterlichen Welt zurechtfand, wurde ich von den Erlebnissen, Charakteren und Wesen in den Bann gezogen und klebte von da an förmlich an den Seiten, um immer mehr und mehr zu erfahren. Dieses Buch hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, große Gefühle, unvorhersehbare Wendungen und einzigartige, vielschichtige Charaktere. Wer sich also nicht an dem etwas „altertümlichen“ Schreibstil stört, sollte auf jeden Fall zu diesem tollen Fantasy-Abenteuer greifen und in die Welt „Der flammenden Schwingen von Ethernas“ eintauchen, es lohnt sich.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Nachdem Reverie von einem Äthersturm ausgelöscht wurde, kehrt Aria schwerverletzt zum Stamm der Tiden zurück. Hier wartet Perry auf sie, dem in Arias Abwesenheit einmal mehr bewusst wurde, wie viel er für sie empfindet.
    Mit ihrem Stamm wollen Perry und Aria nun zur Blauen Stille aufbrechen, um Zuflucht vor den Stürmen zu finden. Doch auch Sable, der Kriegsherr der Hörner, und Kommandant Hess hegen ganz ähnliche Absichten. Als Perry und Aria versuchen, die Pläne ihrer Rivalen zu vereiteln, geraten sie schon bald selbst in Gefangenschaft. Nach einer blutigen Schlacht gelingt es ihnen schließlich zu entkommen, und bald scheint die Blaue Stille zum Greifen nah. Doch das Schicksal will es, dass Aria und Perry erneut voneinander getrennt werden ...“
    (Quelle: http://www.oetinger.de/buecher…In_unendlicher_Weite.html)


    Die Ätherstürme werden immer schlimmer und die Vorräte in der Höhle, in der die Tiden und die Siedler Unterschlupf gefunden haben, gehen auch langsam zur Neige. Das zwingt Perry dazu zu handeln: Er muss Cinder befreien und Hovercrofts beschaffen, damit sie sich zur Blauen Stille aufmachen können. Doch ihr Plan scheitert und sie werden von Sable und Hess gefangenen genommen.


    Sable will Perry dazu benutzen, Cinder dazu zu bringen, seine Kräfte einzusetzen, um die Ätherbarriere vor der Blauen Stille zu beseitigen. Doch dieser Akt könnte Cinder das Leben kosten und so setzen Perry, Aria und ihre Freunde alles daran, vor Sable und Hess zu fliehen. Aber damit müssen sie auch ihre eigenen Pläne zurücklassen.


    Eine Flucht zur Blauen Stille kann nur gelingen, wenn sie mit Sable und Hess zusammenarbeiten, doch wie hoch wird der Preis für eine solche Zusammenarbeit sein?!


    Meine Meinung:


    Auf diesen Trilogie-Abschluss habe ich mich schon so lange gefreut, weil ich die beiden Vorgänger so toll fand und endlich wieder mit den Charakteren unterwegs sein wollte. Leider muss ich zugeben, dass mir der Einstieg etwas schwer fiel und ich mich irgendwie nicht so recht an die Erlebnisse der vorherigen Bände erinnern konnte. Es wurde immer wieder von bestimmten Ereignissen geschrieben, ohne genauere Rückblenden einzubauen, die mir den erneuten Einstieg in Arias und Perrys Welt erleichtert hätten. So brauchte ich einige Zeit, bis ich mich wieder in der Welt der Ärtherstürme zurechtfand, was den Lesefluss ziemlich gestört hat.


    Dennoch liebe ich die Welt von Perry, Aria und all den anderen und wurde natürlich schnell wieder in den Bann der Ätherstürme und all der einzigartigen Charaktere gezogen, die diese Trilogie mit Leben füllen. Ich war begierig darauf zu erfahren, was mit Cinder passiert und wie er sich entscheiden wird, ich wollte wissen, ob Perry und Aria endlich zueinander finden und die Tiden sie akzeptieren würde und ob alle gerettet werden würden. Und natürlich wollte ich wissen, wie mein Lieblingscharakter Roar mit seinem Verlust umgeht.


    Leider kommt da schon mein nächster Kritikpunkt: Roar. Mir war natürlich klar, dass er mit Livs Verlust erst einmal nicht klarkommt und wohl in Trauer versinken würde, aber ich verstand nicht, warum sich durch Livs Tod sein Verhältnis zu Perry veränderte. Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und hat mich irgendwann einfach nur noch genervt.


    Der Schreibstil dieses Trilogie-Abschluss ist jedoch wie gewohnt sehr flüssig und locker, so dass man sich schnell durch die Seiten und Kapitel lesen kann. Dabei ist die Geschichte auch wieder abwechselnd aus Perrys und Arias Sicht geschrieben, was ich immer wieder toll finde, da man so ein runderes Bild der Geschehnisse bekommt.


    Schnell geraten die Freunde dann auch in Gefahr und die Spannung steigt und steigt und man erhält immer wieder neue Informationen, die der Geschichte wieder eine andere Richtung geben könnten, so dass ich schließlich ernaut an den Seiten klebte, um zu erfahren, ob es ein Happy End für die Tiden und die Siedler geben würde.


    Überhaupt scheint dieses Buch eher aus Spannung zu bestehen, als aus großen Gefühlen. Denn obwohl es einige wirklich tolle Schlüsselszenen gibt, kamen die Gefühle irgendwie nicht so richtig bei mir an und konnten mich nicht so wirklich bewegen.


    Am Ende schlug ich das Buch mit einem guten, aber nicht völlig zufriedenen Gefühl zu, da ich mir eigentlich etwas mehr erwartet hätte.


    Fazit:


    So sehr ich mich auch auf diesen Trilogie-Abschluss gefreut habe, so schwer tat ich mich am Anfang wieder in die Geschichte hineinzufinden, da mir viele wichtige Ereignisse nicht mehr ganz im Kopf geblieben waren, es leider aber auch keine ausführlichen Rückblenden gab. So dauerte es einige Zeit, bis ich mich wieder in dieser faszinierenden Welt zurechtfand und in den Ereignissen versinken konnte. Leider ging die ganze Spannung, die sich sehr schnell steigert, zu Lasten der Charaktere und der Gefühle, so dass ich zwar mitfieberte, aber nicht richtig mitfühlte und das Buch zwar befriedigt, aber nicht richtig glücklich zuschlug. Trotz allem sollte man diesen Abschluss auf jeden Fall gelesen haben.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Daniels Welt steht kopf. Als reichte es nicht, dass er sich als unscheinbarster Außenseiter der Highschool in seine attraktive Klassenkameradin Vanessa verliebt hat. Nein, jetzt wird er auch noch von Marla verfolgt, einer Dämonin, die behauptet, er sei ein Halbdämon und dazu bestimmt, Herrscher der Unterwelt zu werden.
    Als Vanessa deswegen in Gefahr gerät, muss Daniel sich entscheiden – Liebe oder Macht?“
    (Quelle: http://www.luebbe.de/Buecher/K…ails/Id/978-3-8432-1073-7)


    Daniel ist ein Außenseiter an seiner Schule. Er trägt gerne dunkle Klamotten und verbringt viel Zeit am Computer und damit, seine Nachbarin Vanessa aus der Ferne anzuschmachten. Wer hätte auch gedacht, dass sie ebenfalls in ihn verliebt ist? Das Leben könnte so schön für Daniel sein, wäre da nicht, dieses komische Mädchen, das nur er zu sehen scheint.


    Sie behauptet eine Dämonin zu sein und er soll ihr Halbbruder und damit künftiger Herrscher über die Unterwelt sein. Doch um seine dämonischen Kräfte voll aktivieren zu können, muss er mit ihr in die Unterwelt kommen. Anfangs hält Daniel Marla für eine Halluzination, doch dann entwickelt er wirklich unglaubliche Kräfte und muss sich eingestehen, dass an der Geschichte doch etwas dran sein muss.


    Was er nicht ahnt: Nicht nur dämonische Kräfte versuchen die Kontrolle über ihn zu erlangen und bald schon schweben die, die Daniel am meisten liebt in Gefahr und er muss sich entscheiden: Für die Liebe oder die Macht, die ihn vom Außenseiterleben befreien könnte… .


    Meine Meinung:


    Zu Beginn des Buches gibt es einen tollen Prolog, der von einem Wächter namens James erzählt, der ein magisches Zepter findet. Die Wächterin des Zepters erscheint und bittet James, das magische Artefakt erneut zu verstecken, da es gefährliche Kräfte in sich birgt. Schnell fragte ich mich, wie diese Geschehnisse mit Daniel zusammenhängen. Doch auf diese Antwort muss der Leser etwas warten, denn zunächst springt die Geschichte zum Protagonisten und erzählt, wie es ihm als Außenseiter geht und welche Gefühle er für seine Nachbarin Vanessa hegt.


    Auch Marla, seine Halbschwester taucht sehr bald in der Geschichte auf. Doch ich fand es super, dass Daniel sie zuerst für eine Halluzination hält und nicht sofort daran glaubt, dass er ein Dämon ist und magische Fähigkeiten besitzt. Endlich einmal jemand, der nicht sofort die Weltherrschaft an sich reisen will. Erst nach dem ersten Drittel muss Daniel sich eingestehen, dass doch etwas an dieser Geschichte dran sein könnte. Doch im Gegensatz zu anderen Büchern, wo der Held dieses Geheimnis meist für sich behält und als Einzelkämpfer unterwegs ist, liegt dem Protagonisten in dieser Geschichte sehr viel daran, seine Liebste einzuweihen. Auch das gefiel mir total gut und machte dieses Buch für mich besonders spannend.


    Nach dem Klappentext dachte ich ja eigentlich, dass sich dieses Buch vor allem um Daniel drehen und die Geschichte aus seiner Sicht erzählt werden würde. Doch dabei hab ich mich geirrt, denn dieses Buch ist durchgehend in der 3. Person geschrieben, wobei man sowohl in Daniels, als auch in Vanessas und Marlas Leben eintaucht und die Geschehnisse aus deren Augen erleben darf. Das machte die Geschichte für mich schön rund und ich genoss es, die verschiedenen Perspektiven zu lesen.


    Anfangs dauert es etwas, bis sich Daniel in die Unterwelt begibt und man erfährt nur sehr wenig über die Herrscher und die Verhältnisse dort. Und auch der erste Besuch in der Unterwelt fällt sehr kurz aus, was mich etwas enttäuschte. Doch die Autorin Monica Davis scheint sich die Erzählungen von der Unterwelt nur etwas aufgehoben zu haben, denn ab der Hälfte des Buches findet man sich immer wieder in den dunklen Hallen bei den Dämonen wieder und erfährt dabei auch mehr über Marla und ihr Leben als Dämonin. Diese Teile fand ich super und konnte gar nicht genug davon bekommen.


    Und dann kam der große Showdown, auf den die ganze Geschichte hingearbeitet hat. Ich war richtig begeistert von der Spannung, die sich immer weiter gesteigert hat und schließlich ein tolles Ende bot, das mich dieses Buch rundum zufrieden zuschlagen ließ.


    Fazit:


    Bei diesem Buch bekommt der Leser eine tolle Fantasy-Geschichte, die er aus verschiedenen Perspektiven erleben darf. Der Schreibstil ist flüssig und die Erlebnisse in der Unterwelt steigern die Spannung immer mehr, so dass ich mich mit großer Begeisterung auf den Showdown freute. Obwohl ich nicht wirklich etwas an dem Buch auszusetzen habe, hat mir doch das gewisse Etwas, für die Höchstwertung gefehlt. Trotz allem bekommt es eine echte Leseempfehlung von mir.


    Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Was für ein Mensch willst Du sein?


    Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage.


    28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.


    28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.


    28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.


    28 Tage, um eine Legende zu werden.“
    (Quelle: http://rowohlt.de/buch/David_S…28_Tage_lang.3010748.html)


    Mira lebt als Jüdin im Warschauer Ghetto und muss dort miterleben, wie die Deutschen mit ihrem Volk umgehen. Ihre Kindheit ist ab dem Zeitpunkt vorbei, als sich ihr Vater das Leben nimmt und ihr älterer Bruder zur Judenpolizei geht, denn ab jetzt muss sich Mira darum kümmern, dass ihre Mutter, ihre kleine Schwester Hannah und sie etwas zu essen haben. Doch während sie mit ihrer Schmuggelei am Anfang noch gut zurecht kommen, spitzt sich die Situation im Ghetto immer weiter zu und irgendwann muss sich Mira entscheiden: Soll sie sich verstecken, oder sich dem Widerstand anschließen und endlich zurückschlagen?


    Doch während Mira noch nicht bereit ist, aktiv gegen die Ungerechtigkeit vorzugehen, passiert etwas, das ihr Leben noch einmal von Grund auf ändert und sie schließlich doch dazu bringt, sich dem Widerstand anzuschließen. Von da an es für Mira um mehr, als nur ums nackte Überleben, es geht um die Frage: Was für ein Mensch sie sein will.


    Meine Meinung:


    Das Buch beginnt sofort sehr spannend: Mira ist gerade dabei Essen ins Ghetto zu schmuggeln, wird jedoch als Jüdin erkannt und läuft Gefahr getötet zu werden. Dieser Anfang machte es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen, denn ich hatte sofort Gänsehaut und fieberte mit Mira mit. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit dem Mädchen weitergeht und was sie noch alles im Ghetto erlebt. Nach dieser ersten spannenden Szene, beruhigt sich die Situation erst einmal wieder und man bekommt Zeit Mira, ihre Familienverhältnisse und ihr Leben im Ghetto kennenzulernen. Ich fand diesen Einstieg sehr gut gewählt, war aber auch froh, dass ich danach erst einmal wieder durchatmen konnte.


    Obwohl die Geschichte dann erst einmal etwas ruhiger wird, merkt man doch, wie sich die Situation im Ghetto langsam zuspitzt. Nach und nach passieren immer mehr schreckliche Dinge, die einem richtig Gänsehaut über den Rücken jagen, die einen, obwohl man schon einiges über dieses Thema gelesen hat, sprachlos zurücklassen und immer wieder die Frage aufwerfen: Wie würde ich in dieser Situation reagieren. Dabei fand ich es wirklich gut, die Geschichte einmal aus Sicht einer Betroffenen zu lesen und doch zu wissen, dass diese Person frei erfunden wurde. So konnte ich mich gut in die Geschichte hineinfühlen und hatte trotzdem den nötigen Abstand. Überhaupt finde ich, dass es David Safier sehr gut gelungen ist, die Balance zwischen Fiktion und realen Geschehnissen und Personen zu halten.


    Der Schreibstil ist trotz dieser schrecklichen Geschehnisse locker und leicht zu lesen. Der Autor bedient sich außerdem einer sehr modernen Sprache, was mancher vielleicht unpassend für die Zeit, in der das Buch spielt, empfindet, ich fand es jedoch nicht störend und da der Autor vor allem auch Jugendliche mit dieser Geschichte ansprechen möchte, trifft er mit dem Schreibstil sicher deren Geschmack.


    Durch den lockeren Schreibstil und die immer weiter ansteigende Spannung, klebt man förmlich an den Seiten und möchte immer weiter und weiter lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte für Mira und ihre Lieben endet. Dabei befürchtete ich natürlich das Schlimmste und hoffte doch gleichzeitig das Beste, da mir die Protagonistin schnell ans Herz gewachsen ist und ich nichts lieber wollte, als dass sie heil aus dieser Sache herauskommt.


    Doch bevor man am Ende ankommt, muss man sich durch viele Gefahren begeben, viel Ungerechtigkeit und einige Verluste erleiden und sich immer wieder fragen: Was für ein Mensch möchte ich sein?


    Fazit:


    Dem Autor David Safier ist es in meinen Augen mehr als gelungen den Leser mit seinem Buch „28 Tage lang“ die Geschehnisse im Warschauer Ghetto näherzubringen. Durch Spannung, einen lockeren Schreibstil und einer guten Mischung aus Fiktion und Realität gelingt es ihm auch junge Leser für dieses Thema zu sensibilisieren. Dieses Buch bewegt, rüttelt auf, lässt einen sprachlos und nachdenklich zurück und geht sicher nicht spurlos an seinen Lesern vorbei.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Autor(in): Laura Newman
    Seitenzahl: 396
    Preis: 12,99 €
    ISBN: 978-1497507210


    Inhalt:


    „Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB.
    Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird …“
    (Quelle: http://www.lauranewman.de/nachtsonne-flucht-ins-feuerland/)


    Auf der Erde herrschen 50 ° C und die Sonne wird immer heißer, so dass ein Leben an der Oberfläche nicht mehr möglich ist. Doch die Menschen haben vorgesorgt und sind unter die Erde geflüchtet. Auch Nova wohnt gemeinsam mit ihren besten Freunden Jakob und Nume im HUB und muss dort einer ihr zugeordneten Arbeit nachgehen, um ihr Zuhause am Laufen zu halten.


    Doch eines Tages erfährt Nova ein Geheimnis, das sie sofort mit ihren Freunden teilt, ohne zu wissen, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt. Ein Schicksal, das sie zur Flucht aus dem HUB zwingt, zur Flucht ins Feuerland. Aber obwohl Nova von dieser Welt an der Oberfläche fasziniert ist, kann sie nicht wirklich abschätzen, welche Folgen ihre Flucht für sie, ihre Freunde und die ganze Menschheit haben wird … .


    Meine Meinung:


    Als großer Dystopie-Fan hat mich die Inhaltsangabe natürlich sofort neugierig gemacht und was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil.


    Gleich zu Beginn wird man einfach so in Novas Leben hineingeworfen. Sie hat gerade ein großes Geheimnis von ihrem Bekannten Marzellus erfahren und muss es natürlich sofort mit ihrem besten Freund Jakob teilen. So war von Anfang an Spannung im Buch, da man sich fragte, was an dem Geheimnis dran ist und wie sich das wohl auf Nova und ihre Freunde auswirken wird. Während die Ereignisse ins Rollen geraten, hat der Leser Zeit die Protagonisten kennenzulernen. Dabei erfährt man von ihren Familien, ihren Verhältnissen zueinander und ihren Aufgaben innerhalb des HUBs. Ich fand es toll, dass man die Charaktere quasi nebenbei besser kennenlernt, während man schon mitten in der Geschichte steckt. Dadurch fällt ein langer Vorlauf weg, es gibt keinen zähen Anfang, in dem man schleppend die wichtigsten Darsteller kennenlernt, sondern man ist sofort gefangen vom Geschehen und will immer weiterlesen, um zu erfahren, wie es denn mit Nova und ihren Freunden weitergeht.


    Die Idee mit der Sonne, die immer heißer wird und damit die Erde unbewohnbar macht fand ich wirklich faszinierend und auch ziemlich realistisch. Laura Newman hat sich wirklich viel Mühe mit ihrem Weltentwurf gegeben und alles genau durchdacht, so dass die Erklärungen alle schlüssig sind und das Buch damit wirklich glaubhaft machen.


    Doch wer jetzt eine normale Dystopie erwartet, der irrt sich, denn die Autorin hält noch einige Überraschungen für ihre Leser bereit. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen: Ich bin begeistert von dieser Idee und hätte sie aufgrund des Klappentextes nicht erwartet.


    Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch, doch diese entwickelt sich langsam und wirkt deswegen sehr realistisch und glaubwürdig. Ich fand es sehr schön, mitzuerleben, wie sich die Protagonistin verliebt und sich erst nach und nach ihrer Gefühle klar wird. Dieser Umstand hat mir das ein oder andere Mal einen richtigen Seufzer entschlüpfen lassen. Ja, neben all der Spannung und Action bleibt auch noch Zeit für richtig viel Gefühl und das nicht nur bei der Hauptdarstellerin. Laura Newman bemüht sich auch sehr darum, die Nebendarsteller mit Leben zu füllen, ihnen eine eigene Geschichte zu geben, die immer wieder Platz im großen Ganzen findet. So wirken alle Charaktere lebendig, glaubwürdig und einmalig.


    Das Ende ist zum Glück nicht mit einem fiesen Cliffhanger bestückt, dennoch wollte ich einfach nicht aufhören zu lesen und kann es jetzt kaum erwarten, bis es weitergeht und man erfährt, was das Leben unter der Erde für Nova und ihre Freunde noch bereithält.


    Fazit:


    Die Idee dieses Buches hat mich von Anfang an fasziniert, doch was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich einfach total begeistert.


    Ich fand es richtig klasse, wie es Laura Newman gelingt, ein konstantes Spannungsniveau durch das ganze Buch zu ziehen, dann einen noch spannenderen Showdown zu konstruieren, der einen geradezu die Luft anhalten lässt und am Schluss ein Ende zu präsentieren, das zwar viel Raum für die Fortsetzung lässt, aber dem Leser doch erst einmal Gelegenheit gibt, ein wenig zu verschnaufen.


    Dabei sind alle Charaktere so lebendig, so authentisch und einmalig, dass man sich super in sie hineinversetzen kann und sie richtig lieb gewinnt.


    Was soll ich sagen: Dieses Buch ist ein wahrer Schatz und ich bin froh, dass ich ihn entdecken durfte. Jeder der gerne liest, sollte es in sein Bücherregal aufnehmen. Ich liebe dieses Buch und komm gar nicht mehr aus dem Schwärmen raus.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Delia Winter studiert an der Universität Houston Architektur. Ihr Leben ist fast sorgenfrei – aber eben nur fast. Sie ist eine ganz gewöhnliche Einundzwanzigjährige mit Träumen, Idealen und Hoffnungen. Doch aus unerklärlichen Gründen erscheinen ihr Nacht für Nacht seltsame Alpträume. Oder sind es vielleicht doch keine Alpträume? Hinzu tritt Leander Jackson – den ein rätselhaftes Auftreten umgibt. Er vertraut ihr ein Geheimnis an, welches ihr gewöhnliches Leben zum Einsturz bringt. Sie gewinnt durch Leander zunehmend Einblick in eine ihr fremde Welt – die Welt der Halbwesen. Delia steht wahrscheinlich vor ihrer schwierigsten Entscheidung. Sie muss sich entscheiden, Teil der magischen Welt zu werden oder sie für immer zu vergessen …
    Was, wenn sie sich nicht entscheiden will?“
    (Quelle: http://mia-bernauer.com/romane/)


    Delia führt eigentlich ein ganz normales Leben, bis Leander darin auftaucht und ihr erklärt, dass sie die Vorhergesehene ist und er ein Halbwesen. Das stellt Delias Leben total auf den Kopf und fortan weiß sie nicht mehr, was sie davon halten soll und wieso plötzlich andere Halbwesen hinter ihr her sind und ihr Böses wollen.


    Jetzt bleibt dem jungen Mädchen nichts anderes übrig, als sich ihrer Gefühle für Leander bewusst zu werden und herauszufinden, was es mit der Prophezeiung, in der sie erwähnt wird, auf sich hat.


    Doch was sie da erfährt, gefällt ihr gar nicht: Sie muss eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung, die ihr bisheriges Leben für immer verändern wird…


    Meine Meinung:


    Die Geschichte und das Cover haben mich sofort für dieses Buch begeistert. Als ich anfing zu lesen, hatte ich jedoch erst einmal einige Probleme. Die Situationen wirken arg konstruiert und abgehackt. Irgendwie floss die Geschichte nicht so dahin, sondern bestand aus aneinander gereihten Sequenzen, die so schnell wieder beendet waren, wie sie anfingen. Dadurch hatte ich große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.


    Auch die Protagonisten handeln für mich sehr inkonsequent und ändern häufig von jetzt auf gleich ihre Meinung, was mich teilweise echt verwirrte, sich aber zum Glück im Laufe der Geschichte etwas verliert.


    Als schließlich das Fantastische in die Geschichte kommt, wird das Buch deutlich besser. Die Autorin Mia Bernauer bekommt jetzt einen roten Faden in die Geschichte, dem der Leser deutlich besser folgen kann, als zu Beginn des Buches. Jetzt ist die Story auch nicht mehr so abgehackt, sondern in einem Fluss, so dass ich auch beim Lesen besser mitgerissen wurde.


    Die Idee der Halbwesen gefiel mir sehr gut, vor allem, da es auch verschiedene Arten gibt, die verschiedene Kräfte haben. Hier hat sich Mia Bernauer wirklich etwas einfallen lassen und liefert dem Leser gerade so viele Informationen, dass er sich in der Geschichte zurechtfindet, aber trotzdem nichts von der Spannung weggenommen wird.


    Denn Spannung ist in diesem Buch wirklich sehr viel enthalten. Sobald nämlich die Halbwesen in der Geschichte auftauchen ist Delia ständig in Gefahr, denn nicht alle Halbwesen sind ihr freundlich gesinnt. Einige haben ihre eigenen Pläne mit Delia und bald weiß sie nicht mehr, wem sie glauben kann und wie sie sich am Ende entscheiden soll. Natürlich weiß man als Leser genau, wer die Bösen und wer die Guten sind, aber trotzdem bleibt die Spannung weiterhin erhalten, da man nicht genau weiß, welche Gründe es für die Gegner gibt, Delia auf ihre Seite zu ziehen.


    Das letzte Drittel des Buches gefiel mir dann richtig gut. Hier hat sich die Autorin wirklich etwas Tolles für den großen Showdown einfallen lassen und ich hab richtig mit Delia mitgefiebert und ließ mich endgültig in die Welt der Halbwesen entführen.


    Fazit:


    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden und mich mit den Protagonisten und den abgehackten Szenen anzufreunden. Doch sobald die Halbwesen auftauchen, wird das Buch spannend und die Geschichte fließender. Spätestens zum großen Showdown hatte mich die Autorin jedoch mit ihrer Idee vollends gepackt, so dass ich mich jetzt auf die Fortsetzung freuen kann.


    Von mir bekommt das Buch 3 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Seit Hunter zum neuen Anführer der Mystiker geworden ist, lebt er nur noch für den Kampf gegen die verhasste Oberschicht. Aria, die sich aus Liebe zu ihm von ihrer Familie losgesagt hat, fühlt sich vernachlässigt und immer mehr zu Hunters Freund Turk hingezogen. Als sie erfährt, dass Hunter selbst vor unschuldigen Opfern nicht zurückschreckt, kann sie seiner Linie nicht länger folgen. Sie zettelt ihre eigene - friedliche - Rebellion an. Mit tragischem Ausgang ...“
    (Quelle: http://www.ravensburger.de/sho…-verrats-40110/index.html)


    Seit Hunter den Platz seiner Mutter eingenommen hat sieht Aria ihn kaum noch und wenn sie sich doch mal treffen, erzählt ihr Hunter nie von seinen Plänen. Aria hat das Gefühl, sie würden sich immer weiter voneinander entfernen. Ist Hunter überhaupt noch der junge Mystiker, in den sie sich einst verliebt und für den sie ihre Familie verlassen hat?


    Doch nicht nur diese Tatsache bereitet ihr Sorgen, auch ihre Familie ist ihr immer noch auf den Fersen und versucht, sie zurück in die Horste zu zwingen und sich ihrer Sache anzuschließen. Aria aber ist auf der Suche nach einer friedlichen Lösung. Sie möchte, dass die Mystiker, die Ober- und die Unterschicht gleichberechtigt nebeneinander leben.


    Während Aria am Frieden arbeitet, haben ihre Eltern und Hunter jedoch ganz andere Pläne, die nicht jeder überleben wird … .


    Meine Meinung:


    Diese Fortsetzung beginnt irgendwo nach dem großen Kampf aus Band 1. Man findet sich mit Aria auf irgendeiner Farm wieder, auf der sie sich mit Mystikern versteckt und lernen soll, sich zu verteidigen. Ehrlich gesagt, hab ich mich im ersten Moment überhaupt nicht ausgekannt. Doch nach einigen Seiten, fand ich mich schnell wieder zurecht. Ein paar kleine Rückblenden, die super in die Geschichte einfließen, bringen dem Leser die wichtigsten Ereignisse aus dem ersten Band, wieder in Erinnerung, so dass man schnell wieder auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse ist.


    Arias Aufenthalt auf der Farm fand ich ehrlich gesagt etwas langweilig, aber der Autor Theo Lawrence lässt den Leser nicht lange dort verweilen, sondern bringt schnell wieder Spannung in die Geschichte. Aria ist ständig auf der Flucht vor ihren Eltern, die nicht möchten, dass ihre Tochter das Gesicht der Rebellion ist. So muss Aria immer eine gefährliche Situation nach der anderen überstehen, so dass man eigentlich kaum Zeit zum Verschnaufen hat. Von Anfang bis Ende hält dieses Buch ein konstantes Level an Spannung und Nervenkitzel. Dazu trägt sicher auch bei, dass man zusammen mit der Protagonistin nie wirklich weiß, wem man trauen kann und wem nicht. In diesem Buch verschwimmen ganz anders als in Band 1 die Grenzen zwischen Gut und Böse und man wartet gespannt darauf, hinter welche Geheimnisse Aria noch kommt.


    Insgesamt ist die Atmosphäre dieses Buches düsterer. Man befindet sich gemeinsam mit Aria meist in der Unterwelt und es kommt immer wieder zu Konflikten, die dazu führen, dass meist Unschuldige verletzt werden. Ich finde es super, dass es dem Autor gelungen ist, das Elend, das dieser Krieg zwischen Mystikern und Horstbewohner verursacht, so eindringlich darzustellen, dass man gemeinsam mit Aria zu dem Schluss kommt, dass das nicht die Lösung sein kann.


    Etwas schade finde ich, dass Hunter in „Tage des Verrats“ in den Hintergrund gerät. Dadurch, dass Aria ihn kaum zu Gesicht bekommt, erfährt auch der Leser nicht sehr viel über sein Handeln, seine Gedanken und Gefühle. Dafür spielt sein bester Freund Turk eine größere Rolle. Er ist ständig an Arias Seite, beschützt sie vor Gefahren und unterstützt sie in allem, was sie tut. Ich mochte ihn ja schon in Band 1, aber in dieser Fortsetzung wurde er mir immer sympathischer, während Hunter leider immer undurchsichtiger wird.


    Toll finde ich, dass man neue Charaktere kennenlernt, die in diesem Band auch eine bedeutendere Rolle spielen. Dieses Buch ist wirklich voller einzigartiger Darsteller und es macht Spaß, gemeinsam mit Aria Zeit mit ihnen zu verbringen.


    Das Ende war für mich wirklich eine Überraschung, auch wenn eigentlich im ganzen Buch daraufhin gearbeitet wird, hätte ich so nicht damit gerechnet. Doch der Autor lässt natürlich noch reichlich Platz für das große Finale, auf das ich schon sehr gespannt bin.


    Fazit:


    Die Atmosphäre dieser Fortsetzung ist wesentlich düsterer, als in Band 1 und die Liebesgeschichte gerät deutlich in den Hintergrund, was ich jedoch nicht so schlimm fand, denn dafür enthält dieses Buch jede Menge Spannung und unvorhersehbare Wendungen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich total gefesselt von der Welt der Mystiker und dem Kampf zwischen den Bewohnern. Diese Fortsetzung ist Theo Lawrence wirklich sehr gut gelungen und ich freu mich schon auf das große Finale.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Inhalt:


    „Bislang war Aris größtes Problem die zerbrochene Beziehung zu Charlie, ihrem bestem Freund und ihrer heimlichen Liebe. Doch in der Nacht ihres 18. Geburtstags findet sie sich unvermutet in Mount Qaf wieder, dem Reich der Dschinn. Und nach dem, was sie dort über ihre wahre Herkunft erfährt, hat sie ganz andere Sorgen. Denn plötzlich steckt sie mitten im Machtkampf der Feuergeister. Bodyguard Jai soll sie beschützen. Aber vor wem? Und für wen? Kann Ari dem arroganten jungen Dschinn mit den faszinierenden grünen Augen wirklich trauen? Und warum ist Charlie auf einmal wieder so interessiert an ihr – und ihren neuen Kräften?“
    (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de…/darkiss/flammenmaedchen/)


    Ari fühlt sich ziemlich verloren: Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, ihr Vater ist ständig geschäftlich unterwegs, ihr bester Freund Charlie ignoriert sie seit 2 Jahren und ihre Freundinnen reden nur noch übers College, wobei Ari gar nicht weiß, was sie selbst eigentlich will. Irgendwie hat sie das Gefühl nirgends richtig dazu zu gehören.


    An ihrem 18. Geburtstag erfährt sie dann auch, wieso das so ist: Sie ist eigentlich eine Dschinniya und besitzt magische Kräfte.


    Ari hat keine Ahnung, wie sie diese Information verarbeiten soll. Doch da taucht plötzlich ihr bester Freund Charlie auf und will ihr zur Seite stehen. Das Mädchen ist überglücklich darüber, endlich scheint Charlie ihre Gefühle zu erwidern. Doch warum wünscht sie sich dann, dass Jai, ihr Aufpasser, sie küsst? Und ist er wirklich nur ihr übersinnlicher Bodyguard oder steckt da mehr dahinter? Plötzlich weiß Ari nicht mehr, wem sie noch trauen kann oder welche Rolle sie wirklich im Kampf der Feuergeister spielt.


    Meine Meinung:


    Auf dieses Buch hab ich mich schon länger gefreut: Endlich mal eine neue Idee: Dschinn. Eigentlich kennt man die ja nur aus 1000-und-einer-Nacht, als Flaschengeister, die den Menschen Wünsche erfüllen, doch in diesem Buch werden die Dschinn ganz neu dargestellt. Zwar gibt es auch die Sorte, die Wünsche erfüllt, doch eigentlich verfolgen die Feuergeister ihre eigenen Wünsche und Träume.


    Doch bevor man einiges über die Dschinn erfährt, fängt das Buch erst einmal ruhig an und man lernt einiges über Ari und ihre unglückliche Liebe zu ihrem besten Freund Charlie. Dabei wird die Protagonistin so geschildert, dass man sofort Mitgefühl mit ihr hat. Sie hat es wirklich nicht einfach und meistert ihr Leben dafür eigentlich ganz gut. Obwohl man im ersten Drittel eigentlich noch nichts über Aris wahre Herkunft weiß, ist es doch nicht langweilig, da man so damit beschäftigt ist, was denn nun mit Charlie los ist und ob die beiden doch noch zueinander finden.


    Das Buch ist zwar in der 3. Person geschrieben, aber trotzdem gelingt es der Autorin Samantha Young, mich von Ari zu überzeugen, mir ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte nahezubringen.


    Was ich sehr interessant fand, dass man zwischendrin auch einige Kapitel bekommt, in denen man mehr über Jai erfährt. Wie sehen seine Familiengeschichte und sein Leben aus? Zwar bleibt er im Gegensatz zu Ari doch etwas im Hintergrund, aber ich fand es toll, dass er nicht so oberflächlich blieb und plötzlich einfach auftauchte. So wusste man gleich, was es mit ihm auf sich hat, als er zu Aris Bodyguard auserwählt wurde. Von da an war das Buch so richtig spannend. Ständig bekommt man neue Einblicke in die Welt der Dschinn, erfährt von den verschiedenen Arten und der Geschichte der Feuergeister. Man reist gemeinsam mit der Protagonistin nach Mount Qaf und erlebt dort die Magie hautnah mit. Es machte richtig Spaß in die Welt der Dschinn einzutauchen und gemeinsam mit Ari mehr über sie zu lernen und die magische Atmosphäre zu spüren.


    Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine Dreiecksgeschichte. Doch auch wenn die Gefühle immer präsent sind, steht die Lovestory doch nicht im Vordergrund. Und das Beste daran: Man weiß irgendwie nie so recht, wie die Karten verteilt sind, denn die mischen sich immer wieder neu, so dass man auch am Ende nicht weiß, wie die Lovestory schließlich enden wird.


    Doch wenn man glaubt, die Autorin Samantha Young, würde in diesem Buch klar zwischen Gut und Böse unterscheiden hat man sich geirrt. Zwar bekommt man immer mehr Informationen, anhand deren man versucht die Dschinn zu sortieren, doch der Autorin gelingt es immer wieder mit kleinen Gesprächsfetzen oder Einblicken den Leser zu verwirren, so dass man am Ende eigentlich auch nicht schlauer ist als die Protagonistin.


    Das heißt, jetzt warte ich sehnsüchtig auf Band 2, um mehr über Ari, Jai, Charlie und die Dschinn zu erfahren. Ich freu mich auf jeden Fall schon jetzt wieder in diese magische Welt eintauchen zu können.


    Fazit:


    Dieses Buch ist wirklich einmalig. Die Autorin Samantha Young gibt dem Leser erst Einblicke in das Leben der Protagonisten und nimmt sie dann mit in die magische Welt der Dschinn, wo man immer wieder Neues erfährt und fasziniert ist vom Leben der Feuergeister.


    Bei diesem Buch stimmt einfach alles: Die Protagonisten, das Gefühl, die Spannung, die unvorhersehbaren Wendungen, der flüssige Schreibstil und und und. Ich bin rundum begeistert.


    Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

    Autor(in): Jennifer L. Armentrout
    Verlag: Carlsen
    Seitenzahl: 400
    Preis: 18,90 €
    ISBN: 978-3-551-58331-4


    Inhalt:


    Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst umgezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen merkwürdige Lichter gesehen worden sein, leuchtende Menschengestalten ... Viel schlimmer findet die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.
    (Quelle: http://www.carlsen.de/hardcove…hattendunkel/40913#Inhalt)


    Um den Erinnerungen an ihren geliebten verstorbenen Mann zu entfliehen, möchte Katys Mutter unbedingt umziehen und Katy muss natürlich mit.


    Anfangs ist sie nicht besonders glücklich als Buchbloggerin in einem winzigen Nest ohne eigenen Briefkasten oder einer guten Internetverbindung zu landen, doch das ändert sich schnell, als sie ihre Nachbarn Dee und Daemon kennenlernt.


    Während sie sich sofort mit Dee anfreundet und sich schnell eine innige Freundschaft zwischen den beiden jungen Mädchen entwickelt, hat Katy mit Daemon so ihre lieben Probleme. Ständig spricht er davon, dass sie nicht gut genug für seine Schwester sei, dann ist er wieder total nett zu ihr, nur um sie dann im nächsten Moment wieder komplett zu ignorieren. Irgendetwas stimmt absolut nicht mit diesem Typen, doch als Katy schließlich hinter das Geheimnis kommt, scheint alles nur noch komplizierter zu werden … .

    Meine Meinung:


    Ein Buch in dem es um eine Buchbloggerin geht, war natürlich von Anfang an ein absolutes Muss für mich und auch die restliche Story hat mich sofort sehr neugierig gemacht.


    Als ich zu lesen begann hat mich der locker leichte Schreibstil sofort mitgezogen und ich lernte Katy, die Buchbloggerin kennen. Sie war mir gleich auf Anhieb total sympathisch und nicht nur wegen unserer gemeinsamen Leidenschaft, der Bücher. Katy hat es nicht leicht: Ihr Vater ist an Krebs gestorben und ihre Mutter stürzt sich in die Arbeit, um nicht an ihn denken zu müssen. Dabei nimmt sie sogar mehrere Jobs gleichzeitig an, was dazu führt, dass Katy sich um den Haushalt kümmert und viel Zeit allein verbringt. Das junge Mädchen scheint sehr bodenständig zu sein und bezeichnet sich selbst als „langweilig, konservativ, pragmatisch und harmlos“ und dabei ist sie aber absolut schlagfertig und hat einen tollen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Ich liebe ihre sarkastische Art und wie sie sich immer über Daemon aufregt. Das Ganze wird natürlich dadurch verstärkt, dass das Buch in Ich-Form aus Katys Sicht geschrieben ist.


    Dieses Buch lebt wirklich von seinen tollen Dialogen. Katy und Daemon liefern sich ein Wortgefecht nach dem anderen und haben mich damit wirklich häufig zum Schmunzeln und das ein oder andere Mal sogar richtig zum Lachen gebracht. Es ist herrlich, wie sich die beiden immer wieder anfeinden. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen.


    Leider muss ich sagen, dass mir durch die ganzen Dialoge jedoch die Spannung etwas verloren ging. Zwar kommt Katy eigentlich schnell hinter das Geheimnis von Dee und Daemon und es gibt auch einige Situationen, die wirklich viel Potenzial gehabt hätten, doch für mich stand ganz klar das Verhältnis zwischen den Protagonisten im Vordergrund, was ich etwas schade fand, da man wirklich mehr aus dieser Geschichte hätte machen können. Schon allein vom Lüften des großen Geheimnisses hatte ich mir mehr erhofft, irgendwie war mir das einfach zu unspektakulär, was vielleicht aber auch daran liegen könnte, dass ich aufgrund des ganzen Hypes schon große Erwartungen an dieses Buch hatte.


    Das Ende dagegen gefiel mir wieder sehr gut, es lässt mich nämlich hoffen, dass es auch in der Fortsetzung wieder einige witzige Wortgefechte geben wird und vielleicht wird dann auch das ganze Drumherum, also die eigentliche Story, etwas mehr ausgebaut, denn eigentlich gefällt mir diese wirklich sehr gut.


    Fazit:


    Dieses Buch lebt von einer äußerst sympathischen Protagonistin, die zudem meine größte Leidenschaft teilt: Die Bücher. Schon alleine diese Tatsache ist ein Grund, dieses Buch zu lesen. Doch auch die witzigen Wortgefechte zwischen Daemon und Katy und ein locker leichter Schreibstil haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und für dieses Buch eingenommen. Leider hätte ich mir jedoch noch mehr Spannung gewünscht, so dass ich einen Punkt bei meiner Bewertung abziehen muss. Doch ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf die Fortsetzung und auf noch mehr Kappeleien zwischen den Protagonisten.


    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.