Tris ist 16 Jahre alt. Mit 16 findet der Eignungstest statt, der einem helfen soll, sich für eine der fünf Fraktionen zu entscheiden. Bei Tris ist dieser Test allerdings nicht aussagekräftig. Sie, eine Unbestimmt, muß sich also ohne diese Hilfe entscheiden.
Aufgewachsen ist Tris als Altruan. Die Altruan sind selbstlos und setzten das Wohl anderen immer an erster Stelle. Aber Tris fühlt, das dieses Leben nichts für sie ist. Sie weiß, das sie nicht selbstlos genug ist. Die anderen Fraktionen sind die Candor, sie schätzen Ehrlichkeit über alles, auch wenn diese verletzend ist. Oder die Ferox, die mutigen und Bewacher des Zaunes rund um die Stadt. Oder die Ken, die wissbegierigen und die Amite, die friedlich sind bis ins Letzte.
Tris entscheidet sich für die Ferox. Doch nun muss sie die Initiationsriten erfolgreich hinter sich bringen, ansonsten droht ihr ein Leben als Fraktionslose. Und diese Prüfungen sind alles andere als leicht.
Meine Meinung:
Ich weiß nicht in welchem Jahr die Geschichte spielt, oder wie es dazu gekommen ist, das sich das Leben so verändert hat. Die Menschen sind in fünf Fraktionen unterteilt und leben innerhalb dieser Fraktionen nach strengen Regeln. Regiert wird die Stadt von den Altruan, den Selbstlosen, die jeglichen Luxus als unnötig empfinden.
Die Hauptcharaktere der Geschichte ist Beatrice, genannt Tris. Sie ist mir sehr sympathisch. Obwohl bei den Ferox einiges mit großer Brutalität zugeht, vergisst Tris doch fast nie die Grundsätze, die sie bei den Altruan gelernt hat. Sie lässt sich nicht so völlig auf das Sytem der Ferox ein, wie die Anführer das gerne haben. So ist man sich eigentlich immer der Gefahr bewusst, in der Tris schwebt.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. In der Ich-Erzählform geschrieben, liest sich die Geschichte sehr leicht und angenehm. Allerdings nimmt das der Geschichte keineswegs die Spannung. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende sehr gut gehalten. Auch eine zarte Liebesgeschichte fehlt nicht. Diese nimmt keinesfalls zu viel Raum ein und entwickelt sich so, wie eine erste Liebe sein soll. Langsam und zurückhaltend. Und nun heißt es warten! Ich hoffe, wir müssen nicht all zulange auf die Fortsetzung warten. Zu gerne möchte ich nun mehr erfahren und hoffentlich auch, in welcher Zeit die Geschichte spielt und wie es zu dieser Lebensform gekommen ist.