Beiträge von zehn123

    Ich habe den zweiten Abschnitt nun auch gelesen.


    Ruiz ist mir sympathisch. Ich finde es gut, dass er Holly hilft und ihr sogar anbietet bei ihm zu wohnen. Ich glaube allerdings nicht, dass er das nur tut um den Haarkamm wieder zubekommen. Ich glaube eher, dass er es einfach nicht sein lassen kann zu ermitteln. Seine Tochter ist böse auf ihn, völlig verständlich. Ich denke als Vater war Ruiz nicht immer der Vorzeigedaddy. Keine Zeit für die Kinder, immer nur den Job im Kopf. Kein Wunder das sie auf Holly total allergisch reagiert.


    In Bagdad wird die Situation immer brenzliger. Dieser Bagdad-Abschnitt war für mich schon angenehmer. Zwischen Daniela und Luca bahnt sich etwas an. Ich glaube, DAniela ermittelt in eine Richtung die einigen nicht gefällt. War der Anschlag für sie bestimmt? Hatte sie nur Glück nicht im Ministerium zu sein?


    Spannend ist die Geschichte auf jeden Fall. Der Schreibstil gefällt mir auch, lässt sich wirklich flüssig lesen.

    Zitat

    Original von Schneehase


    Ich muss zugeben, mit Luca und der Handlung im Irak tue ich mich noch etwas schwer. Diese Kriegsszenarien (wenn hier auch nur am Rande) mag ich eigentlich gar nicht. Ich hoffe, wir werden den Irak als Schauplatz bald hinter uns lassen :rolleyes


    Damit sprichst Du mir aus der Seele. Es liest sich zwar flüssig. Aber ich beeile mich mit diesen Abschnitten auch immer, weil ich Kriegsbeschreibungen auch nicht mag. Auch wenn es hier ja gar keine wirklichen Kriegsbeschreibungen sind. Aber einfach der Schauplatz an sich ist mir nicht so angenehm.

    Ich habe den ersten Abschnitt nun gelesen.


    Noch verstehe ich nicht was der Prolog mit der Geschichte zu tun hat, aber das werden wir wohl bestimmt noch erfahren.


    Die Personen, die wir bis jetzt kennengelernt haben, sind schon mal gut dargestellt. Luca Tarracini, hält sich seit einigen Jahren in Bagdad auf und versucht nun herauszufinden, wer hinter den vielen Banküberfällen steckt.


    Vincent Ruiz ist mir bis jetzt am sympathischsten. Detective im Ruhestand und fällt auf die Masche von Holly und Zac rein und lässt sich beklauen. Als er dann versucht Holly zu finden, gerät er in eine Geschichte, die ihn als Verdächtigen zur Polizei bringt.


    Ich bin gespannt wie es weitergeht.

    Wie dürfen einen weiteren Fall mit Hauptkommissar Julius Kern erleben. Auch Tassilo fehlt nicht in der Geschichte.


    Julius Kern wird zu einem seltsamen Fall gerufen. Eine junge Frau wird erhängt in ihrer Wohnung aufgefunden. In ihrer Handtasche findet man eine Prphezeiung die genau das voraussagt. Auch der getrennt lebende Ehemann stirbt, umgebracht durch seine Frau. Auch bei ihm findet Kern eine Prophezeiung. Und dann geschieht das unglaubliche. Er selbst erhält eine Prophezeiung. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.


    Das war ein einfach genialer Thriller. Von der ersten Seite an wird Spannung aufgebaut und die ganze Geschichte über gehalten. Der Schluss der Geschichte hält einige Überraschungen bereit und erklärt auch endlich, warum Tassilo immer wieder im Leben von Julius Kern erscheint. Ich hoffe auf weitere spannende Bücher des Autors. Das hier war auf jeden Fall wieder eine Steigerung zu den beiden vorherigen. Auch wenn das fast nicht möglich schien.

    Wir schreiben das Jahr 1896 und die Fabrikantentochter Amely ist mit einem Angestellten ihres Vaters glücklich verlobt und freut sich auf die Hochzeit. Als ihr Vater ihr erklärt, das er dem Heiratsantrag eines entfernten Verwandten zugestimmt habe, erträgt sie ihr Schicksal zunächst relativ ruhig. Sie reist mit dem Schiff von Berlin nach Brasilien und heiratet den Kautschukbaron Kilian Wittstock gleich nach ihrer Ankunft in Manaus. Alles ist fremd für Amely und vieles erschreckend. Als sie das Leben fast nicht mehr erträgt, rettet der Indianer Aymaho Amely und verschleppt sie in den Urwald. Amely lernt nicht nur das Leben der Indianer kennen, sondern auch die Liebe.


    Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die aber soviel Abenteuer und Drama enthält, das das lesen nie langweilig wird. Sehr gut gefallen hat mir der Einblick in das Leben der Indianer. Auch wenn es mich manchmal vor Ekel geschüttelt hat, sind doch fremde Lebensgewohnheiten immer interessant. Die Charaktere sind sehr vielseitig und so gut dargestellt, das man einige sehr gerne mag, andere aber auch hassen kann. Ich kann das Buch von Isabel Beto uneingeschränkt empfehlen. Ein Kompliment auch für das schöne Cover. Die Bucht ist in tollen Farben gezeichnet und lädt zum Träumen ein.

    Als Diana erfährt, dass Ihre Tante nach einem Schlaganfall im Krankenhaus liegt, reist sie sofort von Berlin nach London. Tante Emmely ist ihre letzte leibliche Verwandte. Im Krankenhaus bittet Emmely Diana darum, das Familiengeheimnis zu lüften und alles wieder zusammenzufügen. Der Buttler ihrer Tante, Mr. Green, streut wohldosiert Hinweise, die Diana findet. Diana macht sich auf die Suche nach dem Familiengeheimnis und reist nach Sri Lanka.


    Das Cover des Buches ist wirklich sehr schön. Die Blumenranken und die Schmetterlinge auf dem Buchschnitt entführen einen in eine andere Welt.
    Die Geschichte ist in einem schönen Schreibstil erzählt. Diana war mir gleich von Anfang an sehr sympathisch. Ihr Privatleben liegt in Scherben und sie stürzt sich in die Suche nach dem Familiengeheimnis. Nur sie ist noch übrig von ihrer Familie und Stück für Stück erfährt sie mehr über ihre Vorfahren. Unterstützt wird sie dabei von Jonathan. Auch hier hat die Chemie gleich gestimmt.


    Vor allem die Rücksprünge in das Jahr 1887 waren faszinierend. Gespannt habe ich diese Abschnitte gelesen und darauf gewartet zu erfahren was denn nun tatsächlich vorgefallen ist.


    Sehr gelungen fand ich auch die Figur des Buttlers. Erhaben und doch freundlich, streut er einige Hinweise genau nach Anleitung seiner Verstorbenen Herrin. Ich konnte ihn mir bildlich vorstellen. Nur den Vornamen haben wir leider nicht erfahren.

    Doro ist 16 Jahre alt, als ihr kleiner Bruder an einem Aneurysma stirbt. Doro hat an die Nacht, in der ihr Bruder starb, keine Erinnerung, nur verstörende Schuldgefühle plagen sie. Immer wieder sieht sie ihren toten Bruder vor sich, Visionen, die sie letztendlich zusammenbrechen lassen. Nach einer erfolgreichen Therapie, zieht sie zu ihrer Mutter in ein neues Haus an einem neuen Ort. Doch anstatt nun ein neues Leben beginnen zu können, geschehen gleich in der ersten Nacht wieder seltsame Dinge. Doro hört Nachts ein Geräusch und findet in der Laube im Garten einen Jungen. Einen Jungen, der angeblich tot ist. Leider glaubt ihr niemand und Doro bringt sich und andere immer mehr in Gefahr.


    "Mein böses Herz" ist das erste Jugendbuch von Wulf Dorn. Die Geschichte kommt völlig ohne blutige oder brutale Szenen aus. Das schmälert allerdings keineswegs den Spannungsbogen. Doro ist Synästhetikerin, ihr Wahrnehmungsfähigkeit ist deutlich höher und sensibler, als bei normalen Menschen. Doch das unterstützt noch ihr Gefühl von Schuld. Nach und nach erfahren wir, was in der fraglichen Nacht tatsächlich geschehen ist. Und währenddessen verstrickt sich Doro in Verschwörungstherorien, das glauben zumindestens fast alle Menschen um sie herum.


    Doro ist einem gleich von Anfang an sympathisch und man traut ihr nichts böses zu. Mir hat sie wirklich leid getan für das, was sie schon erleben mußte und für das Misstrauen, das ihr entgegengebracht wird.


    Ganz toll fand ich auch das Nachwort des Autors. In uns allen stecken auch ein paar böse Gedanken. Solange es nur bei den Gedanken bleibt, ist aber alles in Ordnung. Vielen Dank für dieses Lesevergnügen!

    Es ist Samstag morgen viertel vor neun. Nina steht mit ihrer ersten Tasse Kaffee auf dem Balkon und schaut in die Sonne. Sie beschließt ihren Freund anzurufen und während des Telefonats klingelt es an der Haustür. Ein Päckchen wird geliefert. Als Nina das Päckchen kurz darauf öffnet, hält sie einen seltsamen Rahmen in Händen. Bei genauerer Betrachtung kommt ihr ein gruseliger Gedanke. Sie hält eventuell Haut in den Händen. Schnell wird klar, das die Lieferung in Verbindung zum Vermißten-Fall Heike Kleenkamp gehört. Zum Team der BAO Heike, einer sogenannten "Besonderen Aufbauorganisation" gehören unter anderem als Leiter Georg Stohrmann, als Stellvertreterin Andrea Matthiessen und ihr Partner Stephan Erdmann. Das Verhältnis zwischen Stohrmann und Matthiessen ist auf Grund einer Vorgeschichte nicht eben einfach. Ein Kollege erwähnt, dass ihn der Rahmen an ein Buch erinnert. Schnell sind der Titel des Buches und sein Autor gefunden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.


    Meine Meinung
    Zuerst ein Kompliment zum Cover. Das Cover passt absolut perfekt zu der Geschichte. Vor allem die Beschreibung des Covers in der Geschichte fand ich genial!


    "Das Skript" ist ein Psychothriller der unter die Haut geht und für zart besaitete Menschen eher nicht geeignet ist. Die Kapitel mit der Überschrift "Zuvor" haben bei mir jedes Mal eine Gänsehaut hervorgerufen. Bis wirklich kurz vor Ende ist nicht klar, wer der Täter ist. Lange habe ich jeden in Verdacht gehabt.


    Die beiden Kommissare Andrea Matthiesen und Stephan Erdmann haben einen etwas holprigen Start, sie scheinen sich Anfangs nicht so wirklich zu mögen. Vor allem Frau Matthiessen werden von ihrem Chef immer mal wieder kleine Steine in den Weg gelegt. Zum Glück hält das ihren Partner Stephan Erdmann nicht davon ab ihr zu vertrauen.


    Ich habe auch die beiden Bücher "Der Trakt" und "Das Wesen" des Autors gelesen und bin mit ziemlich hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Ich kann versichern, ich bin nicht enttäuscht worden. Wieder mal ein Buch mit einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite.

    Die Geschichte spielt in der Zukunft und die Welt hat sich stark verändert. Nach einer Seuche, ausgelöst durch ein manipuliertes Mumpsvirus, ist die Menschheit stark dezimiert und die Ordnung verschoben. In der oberen Schicht regieren die Frauen. Kyria ist die Tochter einer angesehenen Ministerin und wächst behütet und überwacht auf. Allerdings weiß sie seit frühester Kindheit das sie nicht alt werden wird. Sie leidet an einem Gendeffekt, vererbt von ihrem Vater. Als sie kurz nach ihrem achtzehnten Geburtstag erfährt das sie nur noch drei Wochen zu leben hat, will sie aus der Überwachung ausbrechen. Vor drei Jahren hatte sie ein Mädchen aus den Reservaten kennengelernt. Ihre Erzählungen hörten sich für Kyria nach Freiheit an und dieses Leben will sie für ihre letzten Tage kennenlernen. Gemeinsam mit Reb, einem Verstoßenen, flieht Kyria. Auf dem Weg zu ihrer Freundin Hazel lernt Kyria nun auch die Lebensgewohnheiten und Umstände der anderen Schichten kennen.


    Meine Meinung:
    Andrea Schacht entführt uns in eine neue Welt, eine Welt, die zu Anfang nicht ganz leicht zu verstehen ist. Auch in der neuen Welt sind politischen Intrigen fest verankert und vor allem Kyria ist Ziel dieser Intrigen. Sobald man aber einmal eingelesen ist, wird die Geschichte sehr spannend.


    Kyria als eine der Hauptcharakteren ist sehr sympathisch, und das, obwohl sie manchmal die "Elitezicke" raushängen lässt. Aus der behüteten Welt ihrer Mutter geflohen, kommt sie erstaunlich gut mit den völlig anderen Verhältnissen zurecht. Sehr witzig fand ich die Reibereien mit Reb. Reb, von der eigenen Mutter verstoßen, wächst bei den Subculturas auf, einer Unterschicht der neuen Welt. Er ist ein rebellischer junger Mann, bei dem ab und an aber auch das gute Herz durchkommt. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden anbahnt, bestimmt nicht wirklich die Geschichte, sondern ist nur nebenher spürbar. Auch das hat mir sehr gut gefallen.


    Das Ende hat mich nun leider neugierig zurückgelassen. Es werden nicht alle Fragen aufgeklärt und ich hoffe, eine Fortsetzung lässt nicht zu lange auf sich warten.

    Cat ist eine 16jährige Schülerin, die sich sehr für Umweltschutz engagiert. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft, im Jahr 2025. Einige kleine nette Zukunftsvisionen sind eingebaut. Bei einer Demo lernt sie den etwas älteren Falk kennen, verliert ihn aber gleich wieder aus den Augen. Als Falk in der Organisation Living Earth, für die auch Cat tätig ist, auftaucht, freut sich Cat sehr. Gemeinsam mit Falk und ein paar anderen unternimmt sie eine Forschungsreise in den Regenwald. Cat hat das Gefühl, dass die Gruppe ihr etwas verheimlicht. Als sie schließlich eingeweiht wird, muß sie entscheiden ob sie sich den anderen anschließt. Eine Entscheidung, die ihr nicht leicht fällt. Als dann ein Gruppenmitglied schwer erkrankt, überdenkt Cat ihre Entscheidung noch einmal. Für sie beginnt eine gefährliche Jagd durch den Regenwald.


    Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gefesselt. Vor allem die Hauptperson der Geschichte, Cat, ist sehr sympathisch. Zuerst noch naiv, entwickelt sich Cat im Laufe der Geschichte zu einer Persönlichkeit, und das, ohne unrealistisch zu wirken. Auch die Nebencharaktere sind sehr verschieden und gut ausgearbeitet.


    Die Autoren Katja Brandis und Hans-Peter Ziemek haben uns einen eindringlichen Blick auf das Thema Naturschutz werfen lassen. Die Beschreibungen des Regenwaldes mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt waren für mich sehr interessant. Dem Autorenpaar ist ein Buch gelungen, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.


    Ich hoffe, noch mehr Bücher von Euch lesen zu können. "Ruf der Tiefe" habe ich als Hörbuch gehört, und auch da war ich begeistert.

    Lena Peters ist Profilerin und wird zu einem Serienmörderfall nach Berlin gerufen. Bereits 12 Frauen sind dem Täter zum Opfer gefallen. Als ein Opfer fliehen kann und von Lena befragt wird, erfährt sie einiges verstörende über den Täter. Einem Täter, der nicht vorhat aufzuhören. Einem Täter, der die nächsten Opfer schon ausgewählt hat. Alleine deshalb, weil sie ein Körperteil haben, das er haben möchte.


    Gleich von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich finde den Schreibstil richtig gut. Ab und zu sind ein paar Seiten zwischengeschoben, die von dem Täter berichten. Er nennt sich Artifex. Er tut das was er tut, für Tilla, seine ältere Schwester. Und ständig fragt man sich, was macht er mit den Körperteilen? Auch die Figur der Lena war mir sofort sympathisch. Trotz des harten Jobs einer Profilerin, hat Lena auch weiche Züge. Sie kann kein Blut sehen, hat Ängste und Alpträume aus ihrer Kindheit. Bei einem Autounfall kamen ihre Eltern um und machten sie und ihre Zwillingsschwester zu Waisen. Die einzige Kritik ist: das Buch war zu kurz!

    Tris ist 16 Jahre alt. Mit 16 findet der Eignungstest statt, der einem helfen soll, sich für eine der fünf Fraktionen zu entscheiden. Bei Tris ist dieser Test allerdings nicht aussagekräftig. Sie, eine Unbestimmt, muß sich also ohne diese Hilfe entscheiden.


    Aufgewachsen ist Tris als Altruan. Die Altruan sind selbstlos und setzten das Wohl anderen immer an erster Stelle. Aber Tris fühlt, das dieses Leben nichts für sie ist. Sie weiß, das sie nicht selbstlos genug ist. Die anderen Fraktionen sind die Candor, sie schätzen Ehrlichkeit über alles, auch wenn diese verletzend ist. Oder die Ferox, die mutigen und Bewacher des Zaunes rund um die Stadt. Oder die Ken, die wissbegierigen und die Amite, die friedlich sind bis ins Letzte.


    Tris entscheidet sich für die Ferox. Doch nun muss sie die Initiationsriten erfolgreich hinter sich bringen, ansonsten droht ihr ein Leben als Fraktionslose. Und diese Prüfungen sind alles andere als leicht.


    Meine Meinung:
    Ich weiß nicht in welchem Jahr die Geschichte spielt, oder wie es dazu gekommen ist, das sich das Leben so verändert hat. Die Menschen sind in fünf Fraktionen unterteilt und leben innerhalb dieser Fraktionen nach strengen Regeln. Regiert wird die Stadt von den Altruan, den Selbstlosen, die jeglichen Luxus als unnötig empfinden.


    Die Hauptcharaktere der Geschichte ist Beatrice, genannt Tris. Sie ist mir sehr sympathisch. Obwohl bei den Ferox einiges mit großer Brutalität zugeht, vergisst Tris doch fast nie die Grundsätze, die sie bei den Altruan gelernt hat. Sie lässt sich nicht so völlig auf das Sytem der Ferox ein, wie die Anführer das gerne haben. So ist man sich eigentlich immer der Gefahr bewusst, in der Tris schwebt.


    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. In der Ich-Erzählform geschrieben, liest sich die Geschichte sehr leicht und angenehm. Allerdings nimmt das der Geschichte keineswegs die Spannung. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende sehr gut gehalten. Auch eine zarte Liebesgeschichte fehlt nicht. Diese nimmt keinesfalls zu viel Raum ein und entwickelt sich so, wie eine erste Liebe sein soll. Langsam und zurückhaltend. Und nun heißt es warten! Ich hoffe, wir müssen nicht all zulange auf die Fortsetzung warten. Zu gerne möchte ich nun mehr erfahren und hoffentlich auch, in welcher Zeit die Geschichte spielt und wie es zu dieser Lebensform gekommen ist.

    Die Geschichte startet in mehreren Erzählsträngen.
    Sheriff Webster Gayle wird zu einem Flugzeugabsturz gerufen. Alle Passagiere sind tot. Seltsamerweise schenben einige in ihrem Büro oder zu Hause gewesen zu sein - nach ihrem Tod! Bei der Suche nach dem Flugschreiber begegnet Gayle zwei sehr seltsamen Menschen. Mann und Frau, irgendwie fast gleich aussehend, hinterlassen ein seltsames Gefühl in Gayle.


    Heather Kennedy und Chris Harper, zwei Detetectie aus London, untersuchen den Todesfall eines Universitätsprofessors der zunächst als Unfalltod abgeschlossen wurde. Der Tote war Mitglied bei einem Verein, den Ravellers. Die Gruppe arbeitet an Übersetzungen alter Schriften, speziell an Schriftrollen vom Toten Meer. Bei den Recherchen stoßen die beiden auf weitere Todesfälle. Alle als Unfälle getarnt.


    Leo Tillmann war glücklich verheiratet und hatte drei Kinder. Als seine Frau und seine Kinder eines TAges spurlos verschwinden, ändert er sein Leben. Er geht zur Armee und lässt sich zum Söldner ausbilden. Er lebt nur weiter um nach seiner Frau und seinen Kindern zu suchen. Dabei macht er auch vor Mord nicht halt.


    Bei allen drei Erzählsträngen taucht der Name Michael Brand auf. Dieser Name führt die Stränge schließlich zusammen. Die Geschichte ist schon spannend erzählt und lässt sich auch leicht und flüssig lesen. Einige Stellen hätten vielleicht etwas gekürzt werden können, aber letztendlich war es ein spannender Thriller. Dennoch ist es keine Geschichte die einem lange im Gedächtnis hängen bleiben wird. Es ist einfach ein guter Thriller für zwischendurch. Ich hatte nach dem Klappentext ein kleines bißchen mehr Geistergeschichten erwartet, das war leider recht kurz.


    Edit: ISBN ergänzt. LG JaneDoe

    Die Geschichte hat sich leicht lesen lassen. Haven erinnert sich in Visionen an ein früheres Leben und erfährt, dass sie seit sehr vielen Jahren immer wieder gelebt hat und immer wieder den gleichen Jungen geliebt hat. Und auch in diesem Leben weiß sie wer er ist. Schließlich macht sie sich auf den Weg zu ihm. Das ist allerdings gefährlich, denn die Liebe wird ihnen nicht gegönnt. Und diese Person tut alles um sie zu verhindern.


    Schönes Buch. Eigentlich in sich abgeschlossen, finde ich. Aber es gibt auf der letzten Seite den Hinweis. Erstes Buch. Da scheint also noch eine Fortsetzung zu kommen, frau.

    Ich habe gestern mit dem Buch angefangen und leider so gar nicht reingefunden. Von "Zweilicht" war ich so begeistert. Da waren nun vielleicht meine Erwartungen zu hoch. Ich persönlich muß mich von Anfang an gut unterhalten fühlen. Das hatte ich hier leider gar nicht. Nun warte ich mal auf "Wolfsherz", das nächste Buch der Autorin.

    Jessica Verday; The Gollow-Wahre Liebe ist unsterblich; 1
    Nicholas Evans; Die wir am meisten lieben; 3
    Sarah Lark; Die Insel der tausebd Quellen; 1
    Linwood Barclay; Weil ich euch liebte; 2
    Siegfried Langer; Vater, Mutter, Tod; 2
    Hanna Winter; Stirb; 6, abgebrochen
    Bettina Belitz; Dornenkuss; 2, Leserunde
    Jon Osborne; Töte mich; 1
    Joachim Rangnick; Winterstarre; 3
    Karin Slaughter; Tote Augen; 2
    Andrea Cremer; Nightshade; 1, Highlight

    Leon ist 16 Jahre alt und Flüssigkeitstaucher auf einer Station in der Tiefsee. Er arbeitet zusammen mit dem Krakenweibchen Lucy und sucht am Meeresboden nach dem Rohstoff Mangan.


    Carima, 15 Jahre alt, macht mit ihrer Mutter Urlaub auf Hawai. Ihre Familiensituation ist schwierig, die Eltern sind geschieden und zu ihrem kleinen Bruder hat sie keinen so rechten Draht. Während des Urlaubs besuchen Carima und ihre Mutter die Tiefseestation und Carima lernt Leon und seine Kollegen kennen. Dann spielt das Meer verrückt und Carima und ihre Mutter werden wieder nach oben gebracht. Carima kann Leon nicht vergessen. Er und seine Arbeit haben sie schwer beeindruckt
    Als Leon unbeabsichtigt ein Gespräch mithört in dem es um Lucy geht, ist er alamiert. Mit Lucy flieht er schließlich und bittet Carima um Hilfe. Was dann noch so alles passiert, ist ungeheuerlich.


    Das Hörbuch hat mir super gut gefallen. Allein das Thema, Tiefsee, Meeresbewohner und ihr Verhalten und dann noch ein kleiner Schuss Romantik haben für ein paar tolle Stunden Unterhaltung gesorgt. Gelesen wurde das Hörbuch von Mirco Kreibisch und auch da kann ich nur ein dickes Kompliment aussprechen. Ich muß auch noch erwähnen, dass ich das beiliegende Glossar super gut gemacht finde. Es werden noch mal viele Personen vorgestellt und auch nicht so geläufige Begriffe erklärt.


    Edit: Autoren nachgetragen und 10-stellige ISBN eingesetzt. LG JaneDoe