Beiträge von Murmelito

    Hi Pelican,


    ich hatte mit Klassikern auch "Weltklassiker" gemeint: Dickens, Balzac, Raabe, Stifter, Goethe, George Eliot, Bronte, Austen, Dostojewski, Turgenjew, Tolstoi - etc. etc. etc. (sind jetzt ganz willkürlich einige Autoren).

    Wow - da sind wir ja richtig friedlich beide mal einer Meinung :grin


    Ja, eine Klassikerrunde fände ich auch schön bzw. eine eigene Rubrik dafür. Das würde sicher einige mehr motivieren, sich mal wieder Klassikern zuzuwenden, um mal wieder in Sprachkunst zu schwelgen und gute Literatur zu genießen. Ich wäre dafür.

    Lest Ihr eigentlich auch gerne Klassiker? Ich habe hier im Eulenforum gar keinen eigenen Abschnitt dafür gefunden und bei den Leserunden, zumindest auf den ersten Blick auch nichts.


    Ich nehme mir immer wieder vor, doch mehr Klassiker zu lesen (es hapert dann manchmal etwas an der Realisierung :-(, denn ich liebe schöne, beschauliche Beschreibungen, ein gemächliches Tempo der Handlung und Sprachkunst - schönes, gepflegtes und anspruchsvolles Deutsch.


    Für Klassiker, finde ich, muß man sich mehr Zeit nehmen als für modernere Autoren, die man schnell mal auch im Bus oder sonstwo lesen kann, aber in Klassiker (wo sicher diskutierbar ist, wen man dazu rechnet) möchte ich eintauchen können.


    Geht Euch das auch so? :gruebel

    Utta Keppler ist mit diesem Buch eine bestrickende Romanbiographie einer sehr ungewöhnlichen und interessanten Frau: Maria Sibylla Merian (1647-1717) gelungen (der Frau, die auf dem 500 DM Schein abgebildet war). Merian erlernte bei ihrem niederländischen Stiefvater, einem Kupferstecher, Zeichnen und Kupferstechen.


    Ihre Neugierde und Ihr wissenschaftliches Interesse führten sie zur Beschäftigung mit Schmetterlingen bzw. später dann allgemein mit Tieren und Pflanzen. 1699 unternahm sie nach gescheiterer und geschiedener Ehe eine Reise nach Südamerika und veröffentliche 1705 ihr Buch über die Insektenwelt Surinams. Bis zu ihrem Tode 1716 in Amsterdam widmete sie sich, trotz Schlaganfalls 1711, Darstellungen über die Tier- und Pflanzenwelt Surinams. Sie war die erste Naturwissenschaftlerin, die erkannte, daß Insekten Entwicklungsphasen durchmachen.


    Was mir an dem Buch so besonders gefallen hat, ist die sprachliche Brillianz und Bildlichkeit, mit der Utta Keppler die Person Merian lebendig werden läßt. Utta Keppler, die Kunst studiert hat, hat die seltene Gabe, mit Worten zu malen und ganz eigene, ungewöhnliche Metaphern zu weben aus zarten Farben und Worten, die einfach ein Lesegenuß sind.

    Hallo Bogard,


    vielen Dank für die Rückendeckung.


    Im Ernst: klar sind Liebesszenen Ansichtssache - ingesamt war die gesamte Liebesgeschichte ja auch soweit okay, aber diese Seiten im letzten Teil haben mir dann doch die Haare zu Berge stehen lassen. (Ich gebe ehrlich zu, daß ich im allgemeinen Liebesszenen ziemlich unnötig und langweilig finde :grin, und da sicher auch kritischer bin als vielleicht andere. Aber die von mir formulierten Zitate - und die Gesamtszene ist in dem Stil - finde ich doch wirklich trivial.


    Ich denke, man muß bei einem Roman sich darauf einstellen, ihn in seinem ihm eigenen Stil zu akzeptieren - bis zu der Grenze, wo man es noch akzeptieren kann. Oft hat man eine gewisse Vorerwartung und blockiert sich manchmal dadurch, daher sollte man beim Lesen auch immer wieder selbstkritisch gucken, ob man seine Ansprüche nicht etwas weiter dehnen kann. (was die Liebesszene betrifft und die Charakterisierung der Personen, da stehe ich nach wie vor zu meiner Meinung). Nach der Gefangennahme von Cinna geschieht an äußeren Aktivitäten nicht allzuviel und der Alltag von Cinna wird sehr lange beschrieben. Aber, ich glaube, wenn man das einmal akzeptiert hat (und daher revidiere ich jetzt auch etwas meine Bemerkung, daß er Längen hat), dann kann man sich mehr an der Detailbeschreibung des Alltags, dem Beziehungsgeflecht zwischen Cinna und den Frauen (u.a. auch Sunja's Mutter) erfreuen.


    Aber danke jedenfalls für Deine sachlichen Fragen und Bemerkungen. :wave

    Hallo Historikus,


    ich bin nicht empfindlich, aber guck mal etwas genauer auf Deine Art zu formulieren - die ist schon etwas diktatorisch.


    Wenn für mich eine Szene zu kitschig und sprachlich trivial ist, dann muß ich das doch nicht erklären und wenn Du dann schreibst, das ich das so nicht richtig sehe, weil das so sein muß in historischen Romanen, dann ist das in meinen Augen etwas zu verabsolutierend und rein subjektiv.


    Ich habe nicht geschrieben, daß ich nicht mehr will, daß Du mir antwortest, aber ich denke, eine gewisse Toleranz, anderen ihre Meinung zu lassen, ohne zu sagen, daß sie das so falsch sehen, das muß einfach sein. Sonst haben Diskussionen für mich keinen Wert.


    Im übrigen möchte ich auch nicht pauschal in eine Pro oder Contra-Ecke gedrängt werden - darum geht es mir bei Büchern nicht. Manche Dinge haben mir gefallen - habe ich ja schon erwähnt, wie historische Präzision, oft sehr gute, lebhafte Beschreibungen (über zuviel oder angemessen viele Adjektive kann man diskutieren), aber andere Dinge sehe ich kritischer, wie Liebesszenen und Personenbeschreibung.

    Hallo Historikus,


    ein bißchen mehr Toleranz bitte! Ich verstehe Deine insistierende Art nicht, zu bohren und nach Rechtfertigung zu verlangen und das, was Du nicht verstehst, abzuwerten als nicht logisch bzw. daß ich es falsch sehe und das das so sein muß (siehe im letzten Thread).


    Ich hatte mir eine Leserunde etwas ausgewogener vorgestellt, wo auch Kritik angebracht werden darf und die Leute tolerant sind gegenseitig.


    Also bitte: laß anderen ihre eigene Meinung, auch wenn sie nicht Deine ist!!!

    Hallo Historikus,


    ich finde, bei einer Büchermeinung oder Leserunde geht es für mich nicht darum, einen anderen zu überzeugen, daß ich es richtig und er es falsch sieht, sondern sich auszutauschen.


    Ich habe sehr sehr viele gute und nicht so gute historische Romane gelesen, aber die Liebesszenen im Tribun am Ende sind aus meiner perönlichen Sicht unterstes Niveau an sprachlicher Formulierung, das nützt auch nichts, wenn Du versuchst, mir Deine Meinung aufzudrücken, daß das so sein muß oder das andere Bücher noch wilder sind.


    Wenn das für Dich okay ist, ist es ja gut - für mich gibt das Minuspunkte, zumal wenn die Autorin sonst gut schreiben kann und von der Adjektivwahl erkennen läßt, daß sie Sprachstil hat.


    Ich möchte mich nicht rechtfertigen müssen, wenn in meinem Verständnis etwas zum Beispiel zu dürftig beschrieben ist an Personencharakterisierung. Meinem Anspruch genügt es nicht, aber jeder hat da andere Ansprüche, die man akzeptieren und stehenlassen sollte. Was historische Genauigkeit betrifft, so hat sie sicherlich sehr gründlich recherchiert und ist sorgfältig mit historischen Details umgegangen, das finde ich gut.


    Im übrigen denke ich, daß Autoren, gerade wenn sie noch nichts geschrieben haben bzw. nur wenig, sicherlich doch froh sind, wenn nicht alle ihr Buch nur toll finden, sondern auch Kritikpunkte sehen, denn das kann ja auch hilfreich sein.


    Also: Leben und leben lassen! :wave

    Hallo Bea,


    erfreulicherweise hat meine Bücherei wohl alle 10 Bände - ich werde mal gucken, wie da der Cover aussieht und mich ansonsten heimlich abends hin- und rausschleichen :grin


    Ich glaube auch, daß er schreiben kann - auch wenn ich nur vage Erinnerungen an seine Bücher als Ashley Carrington habe, aber seine Jugendbücher als Rainer M. Schröder sind gut geschrieben - auch für Erwachsene.

    Hallo Historikus,


    ich habe über die ersten 4 Kapitel geschrieben, daß mir der Roman noch nicht so sonderlich gut gefällt, habe aber auch geschrieben, daß ich ihn ab dem 5. Kapitel besser fand, sonst hätte ich ihn nicht so schnell weitergelesen.


    Mein Gesamturteil habe ich bei dem letzten Eintrag gegeben, daher möchte ich jetzt an dieser Stelle nichts dazu schreiben.

    Hallo,


    ich habe mir gerade mal bei Amazon die Beschreibungen angeguckt. Also die Buchcover sind ja schrecklich kitschig und billig - ist das Niveau der Bücher denn besser als der Cover? Wenn ich solche Cover sehe, bin ich immer schon abgeschreckt.

    Hallo Bea,


    ich kenne Carrington, ist allerdings schon lange her, daß ich was von ihm gelesen habe - ich erinnere mich dumpf an ein Buch: Fluss der Träume, das fand ich gut.


    Ich lese aber lieber seine zahlreichen Jugendbücher unter seinem richtigen Namen: Rainer Maria Schröder.


    Wenn Du gerne Bücher über fremde Länder liest, in denen das jeweilige Land in nicht-klischeehafter Weise beschrieben wird, dann lies doch mal "Barbara Wood". Ich habe bis auf 1 Buch, glaube ich, alles von ihr gelesen und sie hat etliche Bücher über fremde Länder geschrieben und hat jeweils etliche Zeit dafür recherchiert. Das imponiert mir immer.


    Diese Jessica-Reihe sagt mir nichts, ich gucke gleich mal bei Amazon nach.

    Ich habe das Buch jetzt fast zuende gelesen - bin bis Seite 513 gekommen.


    Mein Resumé ist: es ist ganz interessant geschrieben, teilweise allerdings mit Längen manchmal, bis etwas Handlung kommt.


    Ich habe leider bis zum Ende - fast Ende - kein echtes Gespür für die Personen entwickeln können durch die Kargheit der Personencharakterisierung - es fehlte mir die detaillierte Beschreibung sowohl des Äußeren als auch innerer Eigenschaften - außer daß Liuba böse ist, ein Verräter, grausam, erscheint er mir nicht genügend vorstellbar genauso wenig wie die anderen Personen. Sie erschienen mir wie Schattenwesen, die eine Funktion erfüllten, aber nicht wie echte Menschen.


    Leider fand ich auch, daß die Liebesszenen zum Schluss zwischen Cinna und Sunja auf das Niveau von Julia-Romanen abdrifteten - wenn ich Formulierungen lese wie: sein Mund raste hungrig über ihre Haut ..oder die süße Last ihres Leibes - dann ist das für meinen Geschmack jedenfalls für diesen doch bis auf die Mängel ganz guten historischen Roman unpassend und trivial. Das hinterläßt dann für mich einen etwas unschönen, schalen Nachgeschmack und hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen.


    Ich werde den Schluss noch lesen und möglicherweise dann die Fortsetzung, wenn sie erscheint.

    Mir persönlich ist Raich-Ranicki in seiner Selbstverliebtheit und Arroganz sehr unsympathisch. Ich finde auch mittlerweile Elke Heidenreich reichlich arrogant in ihrer Sendung, obwohl sie mir früher eigentlich sympathisch war. Ich finde, man sollte sehr achtsam mit Büchern und Autoren umgehen. Natürlich kann ich sagen, daß mir ein Buch aus bestimmten Gründen nicht zusagt, ich kann den Stil beschreiben etc. - aber ich finde es sehr anmaßend, ein Buch zu zerreißen und sich als Bücherpapst zu verabsolutieren in seiner Meinung.


    Im allgemeinen halte ich auch nichts von der Instanz "Berufsrezensent", wenn es darin ausartet, ein Buch durch ein paar griffige Phrasen herabzuwürdigen oder hochzujubeln. Mit welchem Recht, frage ich mich. Z.B. hatte letztens Elke Heidenreich mit 2 Sätzen schnell mal eben Thomas Mann's Zauberberg zerfetzt bzw. Kafka - der Prozeß. Man mag von den Büchern halten was man will, aber ich finde es sehr oberflächlich und leider sehr in unsere heutige verflachte Konsumgesellschaft passend, wenn man im Fast Food-Stil Bücher durchhechelt.

    Ich finde Rezensionen sehr wichtig und auch interessant. Vor allem wichtig sind sie für mich, wenn mir weder der Autor noch das Buch überhaupt was sagt - z.B. stöbere ich sehr gerne bei ebay rum und gucke dann aber immer parallel bei Amazon nach, worum es überhaupt in dem Buch geht.


    Ich finde, man muß bei Rezensionen etwas differenzierter unterscheiden, was wer geschrieben hat. Bei einer Rezension achte ich immer auch auf die Schreibweise des Rezensenten, auch oft auf andere Bücher, die er rezensiert hat, wie er die Bücher beschreibt. Ich mag z.B. bestimme Dinge in Büchern nicht: Sexszenen bzw. zu ausufernde Erotik. Wenn in einer Rezension erwähnt wird, das das Buch voll davon ist, schreckt mich das ab und dann interessiert es mich auch nicht mehr. Ebenso wenn z.B. eine Rezension erwähnt - oder mehrere - das ein Autor z.B. bei einem autobiographischen Buch in Selbstdarstellungen schwelgt oder Lobhudelein seiner Person, dann bin ich dem Buch auch schon eher kritisch eingestellt.


    Ansonsten habe ich aber auch schon oft die Erfahrung gemacht, daß ein Buch von Rezensenten hochgejubelt wurde, was ich dann persönlich sehr flach und einfaltslos fand.


    Eine "ideale" Rezension sähe für mich so aus, daß kurz der Inhalt beschrieben wird bzw. das Thema im allgemeinen, dann kurz auf den Stil eingegangen wird: z.B. ist das Buch z.B. im Präsens geschrieben - das mag ich z.B. auch nicht, wenn historische Romane das historische Präsens verwenden - ist das Buch gespickt mit sexuellen oder Gewaltszenen, geht das Buch in überreicher Weise auf pathologische, anatomische Details ein (bei Psychothrillern etc.), ist das Buch in der Erzähler - oder Ich-Perspektive geschrieben... etc., wie ist die Sprache: sehr vulgär-ordinär (oft in amerikanischen Krimis - ist auch nicht mein Ding), originell, sehr deskriptiv etc. Zum Beispiel habe ich vor kurzem das wunderbare Buch "die Falterfrau" gelesen - die sprachlichen Formulierungen waren ein Genuß, eine ganz persönliche Note der Autorin, mit wunderbaren Metaphern - leider sehr selten und für mich ein sehr großes Plus, wenn sich Autoren nicht auf Allgemeinplätze und Standardformulierungen beschränken.


    Das sind für mich "sachliche" Details, die mir bei der Buchauswahl helfen. Wenn ein Rezensent nur schreibt, das er/sie das Buch unheimlich toll fand, ist das für mich nicht relevant, da das natürlich wirklich rein subjektiv ist.

    Hallo Iris,


    ich denke, zu einem Menschen gehört das Äußere wie das Innere - das eine ohne das andere ist für mich unvollständig. Im übrigen beschreibt Du doch detailliert auch das Äußere der Frauen - warum nicht dann auch der Männer?


    Natürlich muß ein AutorIn für sich entscheiden, wie er die Perspektive anlegt. Aus der Sicht des Lesers bzw. aus meiner persönlichen Sicht fehlt mir dadurch aber irgendwie die Plastizität, das genaue Gespür für die Person.


    Was die Adjektive betrifft, so ist das Gegenteil natürlich meiner Meinung nach auch keine Alternative, Adjektive sorgen für Lebendigkeit und Atmosphäre, das sehe ich auch so. Ab dem 5. Kapitel gefiel mir das Buch auch wesentlich besser.


    Was Sunja betrifft, so ist das natürlich Ansichtssache ob man sie als zickig (ist auch eh sehr modern als Beschreibung) oder als stolz ansieht. Aus ihrer Sicht gesehen, ist sie mit Recht stolz und unnahbar, wenn sie auf einen ihrer Feinde trifft.


    Was ich gut finde ist, daß Du die zart keimenden Gefühlsbande zwischen Cinna und Sunja als auch zwischen Cinna und Sunjas Schwester dezent andeutest und nicht bis ins sexuell abdriftende ausschlachtest, das finde ich persönlich immer sehr störend und unangebracht, wenn sich Autoren historischer Romane in erotisch/sexuellen Szenen suhlen.


    Immerhin hat mich das 5. Kapitel doch motiviert relativ viel gestern noch zu lesen. Alles weitere dann in dem nächsten Abschnitt.


    Aber im allgemeinen muß ich doch sagen, daß Du für ein Erstlingswerk Beachtliches geleistet hast. Ich lese immens viel und ich achte immer sehr auf Sprache, Formulierung und Stil und da hast Du mein volles Lob, selbst wenn die Personen für mich blutleer sind :lache

    Hallo,


    ich habe gerade das 4. Kapitel beendet, d.h. ich bin bis Seite 100 gekommen und muß sagen, daß mir das Buch bisher noch nicht besonders gefällt.


    Die Personen werden nicht beschrieben, es findet keine äußerliche Charakterisierung statt, außer bei den Frauen und die ist leider sehr klischeehaft und etwas trivial, so wie auch die Beziehung zwischen Cinna und Sunja, die sich, zumindest bis auf Seite 100 auf arrogante, zickige Frau und gedemütigter Mann, der nach Rache und Eroberung dürstet, beschränkt. Daher bleiben sowohl Cinna als auch alle andere Personen, die kurz am Anfang gestreift werden, sehr blutleer und schablonenhaft. Ich weiß noch nicht mal, wie Cinna aussieht, außer, daß er schwarze Haare hat.


    Was ich auch nicht so gut finde, ist die Überfrachtung mit Adjektiven, die zwar einerseits für eine gewisse Lebendigkeit sorgt, aber doch etwas zu extensiv ist. Auch zieht sich bis Seite 100 jedenfalls die Gefangennahme Cinnas ziemlich hin, ohne das besonders viel geschieht.


    Was ich gut finde und generell schätze ist historische Präzision - das ist in dem Buch gegeben.


    Ich werde weiterlesen und mal gucken, ob sich mein erster Eindruck ein wenig revidiert.

    Hallo,


    außer, daß in meiner Wohnung überall verstreut in allen möglichen Regalen ungelesene Bücher sind, habe ich 2 RUBs im Schlafzimmer, die schön nach Größe und Farbe geordnet sind und die ich abends glücklich anschaue. Ich habe die seltsame Einstellung, daß diese Bücher für "gut" sind, für eine besondere Gelegenheit - genau kann ich diese Gelegenheit nicht definieren, so als hätte ich Angst, irgendwann mal keine Bücher, die mich interessieren, zu finden :lache. Das ist natürlich völlig unwahrscheinlich, da ich bisher immer was gefunden habe.


    Ich weiß nicht, ob Ihr das kennt - ich habe dort Bücher liebevoll gesammelt, von denen ich mir sicher bin, daß sie mir gefallen, aber ich scheue mich, sie zu lesen, weil sie ja dann "weg", nämlich gelesen sind. So habe ich immer was, worauf ich mich freuen kann.


    Was ich nämlich hauptsächlich lese sind Büchereibücher :grin


    Und die SUBs der Büchereibücher sind konstant immer wieder gut gefüllt - mindestens 5 ungelesene Bücher (dann drängt es mich allerdings schon wieder in die Bücherei), höchstens 18 ungefähr.