Beiträge von Kerry

    Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy


    Kurzinformation von Amazon:
    Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und ... er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie ihn in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zu Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet ...

    Hundert Jahre ungeküsst von Gabriella Engelmann


    Kurzinformation von Amazon:
    Rosalie ist glücklich: Gerade ist sie von zu Hause ausgezogen, hat ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau angefangen und sich verliebt. Das Problem: Auf Rosalie lastet ein Fluch und ihr siebzehnter Geburtstag soll in einer Katastrophe enden. Kein Grund zur Panik, denkt Rosalie, denn sie glaubt nicht an Märchen - zumidest bis zur Nacht vor ihrem Geburtstag, als sie das verbotene Turmzimmer des Schlosshotels betritt.

    Urbat - Die dunkle Gabe von Bree Despain


    Kurzinformation von Amazon:
    Grace Divine, die Tochter des Dorfpastors, wusste schon immer, dass etwas Furchtbares passiert sein musste in jener Nacht, in der Daniel verschwunden war. Voller Schrecken erinnert sie sich daran, wie sie ihren Bruder Jude blutverschmiert auf der Veranda gefunden hat. Als Daniel nach drei Jahren wiederauftaucht, fühlt sich Grace auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen, obwohl sie ihrem Bruder versprechen musste, sich von Daniel fernzuhalten. Was steckt hinter dem dunklen Geheimnis der beiden Jungen? Was schützt die Menschen, die wir lieben? Muss Grace für ihren Bruder und ihren Geliebten ein Opfer bringen, das größer ist als alles, was sie bislang kannte?

    Klappentext:
    Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.



    Rezension:
    Die 16-jährige Zoey Montgomery lebt das Leben eines ganz normalen Teenagers. Mit ihren Geschwistern versteht sie sich nicht besonders gut, auch das Verhältnis zu ihrer Mutter ist sehr angespannt, nachdem sie vor 3 Jahren den "Stiefpenner" geheiratet hat. In der Schule hingegen ist sie glücklich, denn hier hat sie Freunde und fühlt sich zu Hause. Doch eines Tages wird sie von einem Vampyr-Späher in der Schule mit einer blauen Mondsichel "gezeichnet". Von da an ist nichts mehr, wie es war. Sie muss so schnell wie möglich ins House of Night, das Internat für Vampyre, nur dort besteht überhaupt die Chance, die Wandlung in einen vollwertigen Vampyr zu überleben.


    Zoey ist geschockt und flüchtet erst mal nach Hause. Als ihre Mutter jedoch das Zeichen sieht, gerät diese außer sich. Umgehend wird der "Stiefpenner" herbei geordert und dieser will gegen ihre Zeichnung mit Gebeten und einem Psychologen angehen. In letzter Minute gelingt ihr die Flucht aus ihrem Elternhaus, denn dort wäre sie eher gestorben, als dass sie jemand ins House of Night gebracht hätte. Doch noch ist sie nicht bereit ins Internat zu gehen und obwohl ihr Zustand immer kritischer wird, will sie sich erst mit ihrer Großmutter besprechen.


    Kaum auf der Lavendel-Farm ihrer Großmutter angekommen, bricht sie zusammen. Während ihrer Bewusstlosigkeit erscheint ihr die (Vampyr)Göttin Nyx und teilt ihr mit, dass Zoey von ihr ausgesucht wurde, um ihre wahre Nachfahrin zu sein. Als Zoey wieder zu sich kommt, befindet sie sich im House of Night. Ihre Großmutter hat sie dorthin gebracht, da sie weiß, dass nur dort ihr Leben gerettet werden kann. Zoey bleibt nun keine Wahl mehr, um zu überleben, muss sie ihre Ausbildung zum vollwertigen Vampyr im Internat abschließen.


    Als erstes nimmt sie einen neuen Namen an, den ihrer Großmutter, einer Cherokee: Von nun an ist sie Zoey Redbird. Als Mentorin nimmt sich die Hohepriesterin Neferet, die überaus begabt und wunderschön ist, Zoeys an. Erstaunlicherweise lebt sie sich schnell sehr gut im Internat ein und findet in ihrer Zimmergenossin Stevie Ray eine gute Freundin. Auch in Stevie Rays Freunden Erin, Shaunee und Damien findet Zoey gute Freunde. Alles könnte so harmonisch sein, wäre das nicht Aphrodite, die Anführerin der Vereinigung "Töchter der Dunkelheit", die nur äußerlich ein nettes Wesen hat. Doch Zoey hab geschlossen zu kämpfen und sich nicht unterkriegen zu lassen ...



    Nachdem ich überwiegend positives von dieser Reihe vernommen habe, wollte ich mir selbst ein Urteil bilden. Anfangs war ich etwas enttäuscht, ich hatte mehr erwartet, doch nach und nach zog mich die Geschichte in ihren Bann und hat mich nicht mehr los gelassen. Der Schreibstil ist, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, sehr angenehm zu lesen, wobei hier überwiegend Jugendsprache genutzt wird, was manchmal etwas nervig ist. Ich denke aber das wird sich mit der Zeit geben, immerhin wird die Protagonistin ja auch älter bzw. reifer. Die Charaktere weisen viel Liebe zum Detail aus, jeder hat ganz wundervolle Eigenarten und lebt diese voll und ganz aus - es lebe der Individualismus!


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen …



    Rezension:
    Ludlow lebt mit seinen Eltern in der Stadt. Beide sind Alkoholiker und ausgesprochen grausam zu ihrem einzigen Kind. Schon als Kleinkind brachten sie ihm das Stehlen bei und fortan ist es seine Pflicht, jeden Tag zu stehlen und das erbrachte Geld abzuliefern. Schläge und Gefühlskälte sind ihm nicht fremd, Liebe hingegen schon. Eines Tages verkaufen seine Eltern seine Zähne. Für ein Paar Penny sollen diese gezogen werden. Wie durch ein Wunder gelingt Ludlow die Flucht aus dem Folterkeller.


    Auf seiner Flucht durch die Stadt, gejagt von seinen eigenen Eltern, findet er nirgendwo Hilfe. Es ist später Abend, alle Türen und Tore sind bereits geschlossen und in ein Wirtshaus kann er nicht flüchten, dort sind seine Eltern überall bekannt. Schon fast am Verzweifeln, sieht Ludlow eine Kutsche die im Begriff ist, aufzubrechen. Ohne zu wissen, wohin, krallt er sich an dieser Kutsche fest und verlässt auf diesem Wege die Stadt.


    Besagte Kutsche gehört einem gewissen Jeramiah Ratchet und Ziel der Reise ist ein kleines Dorf namens Pagus Parvus. In diesem Dorf kommt die Kutsche mit besagtem blinden Passagier mitten in der Nacht an. Nachdem Ludlow die Kutsche unbemerkt verlassen hat, beschließt er, den Berg hinauf zu gehen und sich die Gegend genauer anzusehen. Oben auf dem Berg trifft er auf den Pfandleiher Joe Zabbidou, der ebenfalls erst in dieser Nacht ins Dorf gekommen ist. Joe hat vor, in einem leerstehenden Haus eine neue Pfandleihe zu eröffnen. Tagsüber ist es ein ganz gewöhnliches Geschäft, des Nachts aber, werden hier Geheimnisse gekauft! Joe bietet Ludlow an, bei ihm zu bleiben und sein Lehrling zu werden, denn jedes gekaufte Geheimnis wird in dem Schwarzen Buch der Geheimnisse niedergeschrieben. Diese Aufgabe wird Ludlow zu Teil und dieser bewährt sich. Aus dem ehemaligen Dieb ist ein geduldiger Lehrling geworden und nach und nach werden ihm die Einblicke in die Geheimnisse der Bewohner des Dorfes gewährt. Darunter befinden sich Betrug, Verrat, ja sogar Mord und Ludlow ist nicht sicher, wie er diese Geheimnisse mit seinem Gewissen vereinbaren kann.


    Nach und nach jedoch werden die Dorfbewohner fordernder: Sie wollen, dass Joe etwas gegen den Patriarchen Jeramiah Ratchet und seine Knechtschaft über das Dorf unternimmt, doch Joe ist jegliche Einmischung in die Geschehnisse untersagt. Eines Nachts eskaliert die Situation ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch, welches im letzten Jahrhundert spielt. Thematisiert wird vor allem die Wandlung verschiedener Persönlichkeiten, sprich, jeder ist seines eigenen Glückes / Unglückes Schmied. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ja richtig begierig war ich darauf, immer mehr Geheimnisse zu erfahren, die allesamt extrem unterschiedlich waren. Die Charaktere wurden sehr liebevoll dargestellt, obwohl Joe, der Geheimnis-Pfandleiher, auch am Ende immer noch etwas rätselhaft wirkt. Alles in allem ein sehr schönes Buch, was für junge Leser ab ca. 12 Jahre geeignet ist.


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Mit ihr will er bis ans Ende der Tage zusammen sein. Da stellt ihn ein schrecklicher Unfall vor eine Entscheidung um Leben und Tod.



    Rezension:
    Travis Parker ist ein Womanizer, wie er im Buch steht. Gut aussehend, sportlich, ein guter Job und dazu noch sehr sympathisch. Doch er hat ein Problem: Bindungsangst. Voller Stolz kann er mit Anfang 30 behaupten, noch nie eine Frau verlassen zu haben, es war immer umgekehrt, die Frauen verließen ihn. Die Frauen seiner Freunde machen sich indes ernsthaft Sorgen und versuchen ihn sogar zu einem Termin mit einem Psychologen zu überreden, doch für Travis ist die Welt in Ordnung, sprich: Die große Liebe gibt es nicht.


    Gabby Holland ist eine Nachbarin von Travis. Gleich neben seinem Grundstück steht ihr Haus und eigentlich ist sie eine total sympathische Frau, eigentlich, wenn der werte Herr Nachbar nur nicht die Musik zu laut drehen würde, anscheinend freitags nie arbeiten geht und am allerschlimmsten: anscheinend hat sein Hund ihre Hündin geschwängert.


    Nach einem stressigen Tag reicht es Gabby, sie beschließt, ihrem Nachbarn die Meinung zu sagen. So geschieht es, dass ihr erstes Zusammentreffen in einer Schimpftirade von Gabby endet. Am nächsten Tag macht sich Gabby mit ihrer Hündin auf zum Tierarzt, um eine eventuelle Schwangerschaft definitiv feststellen zu lassen. Zu allem Überfluss stellt sich ihr Nachbar Travis als der Tierarzt heraus, ihre Hündin ist tatsächlich trächtig und sein Hund kann es nicht gewesen sein, der wurde kastriert.


    Nichts desto trotz versuchen die beiden einen Neuanfang der nachbarschaftlichen Beziehung. Travis nimmt Gabby mit zu Ausflügen mit seinen Freunden und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Für Travis, den überzeugten Junggesellen steht fest: Sie ist die Frau seines Lebens. Auch Gabby findet ihn durchaus sympathisch und verbringt gerne ihre Zeit mit ihm, jedoch hat sie bereits einen Freund, auch wenn dieser in der nächsten Stadt wohnt und beruflich viel unterwegs ist.


    11 Jahre später: Travis und Gabby sind glücklich verheiratet und Eltern zweier bezaubernder Töchter. Doch dann haben die beiden einen schweren Unfall und Travis muss eine Entscheidung auf Leben und Tod treffen ...



    Ich habe in letzter Zeit einige Bücher von Nicholas Sparks gelesen und muss sagen, dieses Buch ist nicht sein bestes, aber auch nicht sein schlechtestes. Den 1. Teil, in dem es um das Kennen lernen der Beiden und die beginnende Liebe zwischen ihnen geht, fand ich sehr gut ausgearbeitet, wohingegen der 2. Teil, nach einem Sprung von 11 Jahren, sehr kurz und knapp abgehandelt wurde, sodass ich beinahe das Gefühl hatte, ich lese ein ganz anderes Buch. Auch wurden die Charaktere im 1. Teil sehr liebevoll mit viel Wärme dargestellt, im 2. Teil jedoch ist von dieser Intensität nicht mehr viel zu spüren. Alles in allem ein eher mittelmäßiges Buch.


    Bewertung: Note 3

    Klappentext:
    Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Doch dann bekommt sie eines Tages eine Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und stößt auf ein Bild, das sie im Innersten berührt. Wenig später passiert etwas Magisches. Wanja wird in das Bild hineingezogen und findet sich in einem Land namens Imago wieder. Dort trifft sie auf den Luftakrobaten Taro. Er scheint so etwas wie der Vater zu sein, den sie sich immer gewünscht hat. Doch Imago ist ein Land voller Rätsel. Warum muss Wanja das Bild jedes Mal beim dritten Schlag eines Gongs verlassen? Und woher kommt der schreckliche schwarze Vogel, der Taro bedroht? Wanja wird das Geheimnis um Imago erst lösen, wenn sie erkennt, was das Bild mit ihrem realen Leben zu tun hat.



    Rezension:
    Wanja Walters führt das Leben eines ganz normalen Schulmädchens, wie es sie überall in Hamburg gibt. Sie mag ihre Freundinnen Sue, Tina und Britta, wobei letztere Freundschaft mehr auf Gewohnheit beruht und sie hasst Mathe und ihren Mathelehrer. Deutsch hingegen ist ihr absolutes Lieblingsfach, vor allem, wenn sie eigene Geschichten schreiben darf, wofür sie eine Begabung besitzt. Sie lebt allein mit ihrer Mutter und ihrem Kater in einem Häuschen am Waldrand, der Vater ist ein absolutes Tabu-Thema, sowohl gegenüber ihrer Mutter, als auch ihrer Großmutter.


    Doch mit ihren 12 Jahren drängt sich ihr immer mehr die Frage auf, wer sie wirklich ist und wer ihr Vater ist. Diesbezügliche Fragen führen im Hause Walters immer zu Streit. Eines Nachts, als Wanja nicht schlafen kann, leuchten die Ziffern ihres Weckers plötzlich um Mitternacht rot und aus dem Wecker kommt eine Stimme, die sie zu einer Ausstellung namens "Vaterbilder" einlädt. Am 24. Mai soll sie sich in der Kunsthalle von Hamburg einfinden und durch eine rote Tür gehen. Wanja ist verwirrt, vielleicht hat sie sich das ganze auch nur eingebildet, denn in den darauf folgenden Nächten ist der Wecker einfach nur wieder ein Wecker.


    Dennoch entschließt sich Wanja an dem genannten Termin in die Kunsthalle zu gehen, obwohl nirgends eine Ausstellung mit Namen "Vaterbilder" erwähnt wird. Überrascht stellt sie fest, dass sie nicht die einzige Jugendliche ist, die die Kunsthalle allein, eine Begleitung wurde hier nicht gestattet, besucht. Unter den anderen Jugendlichen befindet sich auch der 13-jährige Mischa, den Wanja bereits aus der Schule vom Sehen kennt. Der Junge macht einen etwas verwahrlosten Eindruck, zumal sich in der Schule das Gerücht hält, das sein Vater ein Alkoholproblem hat. Doch was macht er in der Kunsthalle, warum will er eine Ausstellung mit Namen "Vaterbilder" besuchen?


    Trotz aller Bedenken geht Wanja, wie auch die anderen Jugendlichen, durch die rote Tür. Hinter dieser Tür wird ein Saal sichtbar und eine alte Frau erklärt ihnen, dass sie sich in der Ausstellung "Vaterbilder" befinden und sich die Jugendlichen die Bilder in den vorhandenen Alkoven ansehen sollen. Das Bild, das sie persönlich anspricht, sollen sie berühren. Wenn sie jedoch den Gong 3-mal schlagen hören, müssen sie zurück. Wanja ist irritiert, von wo zurück? Sie begibt sich zu den verschiedenen Bildern und eines spricht sie tatsächlich an. Es ist ein Bild mit einem Seiltänzer und ohne groß darüber nachzudenken, ergreift sie der Zwang, dieses Bild zu berühren.


    Sobald ihre Hand das Gemälde berührt, wird sie förmlich in dasselbe hineingezogen und befindet sich kurz darauf im Zirkus Anima in der Welt Imago. Erstaunt muss sie feststellen, dass sie nicht allein ist, neben ihr befindet sich Mischa, der Junge, den sie bereits aus der Schule kennt. Wider erwartend scheinen die beiden erwartet zu werden, denn der Seilartist Taro begrüßt sie ganz ungezwungen, führt sie herum und stellt ihnen die anderen Mitglieder der Zirkus-Familie vor. Mit dem 3. Gong verlassen Wanja und Mischa Imago und hoffen dennoch, wiederkehren zu können. In der Tat erhalten die beiden, sowie auch alle anderen Jungendlichen, immer wieder auf verschiedenen Wegen Einladungen zum Besuch der Ausstellung "Vaterbilder" und immer wieder gehen die Jugendlichen in ihre jeweiligen Bilder. Taro, den sowohl Wanja, als auch Mischa sehr mögen, ja fast lieben, ist wie ein Vater für die Beiden.


    Doch dann taucht Unheil in Imago auf. Ein schwarzer Vogel, der erst alle Farben verschwinden lässt und es anscheinend auf Taro abgesehen hat und egal was die Zirkus-Leute versuchen, der Vogel ist nicht zu vernichten, im Gegenteil, er wird immer größer, je mehr man ihn bekämpft und Taros Lebens ist angesichts dieser Gefahr nicht mehr sicher. Liegt es in der Macht von Wanja und Mischa, den Vogel zu besiegen und so Taro zu retten und was hat ihr Vater damit zu tun?



    Bei diesem Buch handelt es sich um das 1. Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich muss sagen, ich war sehr angetan. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, wobei es hier jedoch die ein oder andere Länge gab, die das Gesamtbild jedoch nicht trübt. Begeistert war ich von der Gestaltung der Charaktere, sowohl im heimischen Hamburg, wie auch in der Fantasiewelt Imago. Alle Charaktere weisen sehr viel Liebe zum Detail, Wärme bzw. Kälte und Tiefe auf, wobei ich jedoch regelrecht entzückt war von der Entwicklung, die Wanja und Mischa genommen haben, zumal hier auch ausreichend Zeit für eine glaubhafte Entwicklung gelassen wurde, da das Buch in einem Zeitraum von ca. einem Jahr spielt. Dies mag das 1. Buch von Isabel Abedi gewesen sein, das ich gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte!


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    Mathias und Antoine, beide in den Dreißigern, beide allein-erziehende Väter, beschließen, gemeinsam in einem Haus in London zu wohnen und ihre Kinder zusammen zu erziehen. Zwei Spielregeln stellen sie sich auf: keine Babysitter – und keine Frau im Haus … Fortan soll das Wohl ihrer Kinder, des kleinen Louis und der reizenden Emily, im Mittelpunkt stehen. Doch wie das so ist mit den selbst auferlegten Regeln: Sie sind schnell aufgestellt, aber ebenso schnell gebrochen! Eines Tages nämlich tritt die Journalistin Audrey in Mathias’ Leben. Mathias ist sofort fasziniert von dieser Frau. Doch wie soll er seinem Hausgenossen Antoine, der streng auf die Einhaltung der Regeln pocht, klarmachen, dass er sich verliebt hat? Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück – in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie …



    Rezension:
    Antoine ist von Beruf Architekt, allein erziehender Vater und lebt in London. Er hat sich, so gut es geht, sein Leben mit seinem Sohn Louis eingerichtet. Das Leben der beiden ist von morgens bis abends durchstrukturiert, sodass wenig Platz für Spontanität ist.


    Mathias, Antoines bester Freund seit Kindertagen, lebt in Paris und verdient sein Geld als angestellter Buchhändler. Glücklich ist er jedoch nicht, denn seine Ex-Frau ist zusammen mit seiner Tochter Emily nach London gezogen, da sie dort in der französischen Botschaft arbeitet. Als Mathias einem Kunden seine Meinung sagt, wird er gefeuert.


    Als Mathias Antoine davon erzählt, hat dieser den rettenden Einfall. Im französischen Viertel von London ist ein Buchladen an einen Buchhändler abzugeben, gegen eine geringe Provision des Verkaufserlös. Mathias hat anfänglich Bedenken in ein anderes Land zu ziehen, in dem er fremd ist und die Sprache nicht beherrscht. Doch die Aussicht, mehr Zeit mit seiner Tochter zu verbringen und eventuell seine Ex-Frau zurück zu gewinnen, lässt ihn die Zweifel besiegen.


    Kaum in Paris angekommen, wird Mathias umgehend die Buchhandlung übergeben. Diese liegt tatsächlich mitten im französischen Viertel der Stadt, direkt gegenüber dem Architektenbüro von Antoine und vertreibt ausschließlich französische Literatur. Doch damit enden die guten Nachrichten, denn er muss erfahren, dass seine Ex-Frau nach Paris versetzt wird und dieses Angebot nicht ablehnen kann. Zumal sie nunmehr jemanden hat, der sich um die gemeinsame Tochter kümmert, die sie nicht aus ihrem jetzigen Umfeld reißen will: Mathias. Nun steht er da, allein erziehend in einem fremden Land und einem sehr beengten Haus.


    Eines Nachts hat Mathias den rettenden Einfall: Er und Antoine ziehen zusammen und kümmern sich gemeinsam um den Haushalt und die Kinder. Doch es gibt Regel: Es kommt kein Babysitter ins Haus und auch keine Frauen.


    Anfangs geht in dieser ungewöhnlichen Familienkonstellation alles gut, doch schon bald darauf lernt Mathias die Journalistin Audrey kennen und ist vom ersten Augenblick an fasziniert von ihr. Es dauert nicht lange und die Regeln des häuslichen Zusammenlebens werden von Mathias mehr als nur gebeugt. Antoine hingegen hält weiterhin an diesen Regeln fest, obwohl er tief im Inneren spürt, dass er für die junge Floristin Sophie, die ihren Blumenladen ebenfalls im französischen Viertel hat, mehr empfindet, als nur Freundschaft ...



    Eine Geschichte um zwei allein erziehende Väter, die versuchen, den Alltag zusammen mit ihrem Nachwuchs zu trotzen und: Was für eine Enttäuschung. Die Story an sich mag ja recht gut erdacht sein, die Ausführung hingegen ist ein absoluter Flop. Die Geschichte ist absolut oberflächlich und teilweise verwirrend geschrieben, die Charaktere weisen wenig bis gar keine Tiefe auf und vor allem am kindlichen Verhalten von Mathias habe ich mich unheimlich gestört. Wenn so was als Beispiel eines allein erziehenden Vaters herhalten soll - na dann Prost Mahlzeit. Alles in allem ein ausgesprochen enttäuschendes Buch. Eine halbe Note gebe ich, weil die Kinder als einziges auf mich Eindruck gemacht haben.


    Bewertung: Note 4-

    Klappentext:
    Adrienne Willis ist in tiefer Sorge um ihre Tochter Amanda. Seit dem Tod ihres Mannes ist Amanda in Trauer gefangen und bringt immer weniger Kraft auf, um für sich und ihre beiden kleinen Söhne zu sorgen. Um ihr Mut zu machen, beschließt Adrienne, Amanda ein Stück ihrer Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie lange in ihrem Herzen verborgen hatte ...



    Rezension:
    Amanda hat vor 8 Monaten ihren Mann durch Krebs verloren. Doch die anfängliche Trauer will nicht verfliegen, zuviel Angst hat sie, ihn, die Liebe ihres Lebens, zu vergessen, sich nicht mehr an jeden Augenblick mit ihm zu erinnern. Ihr Mann hatte für den Fall des Falles vorgesorgt und Amanda und die beiden Söhne gut versorgt zurück gelassen, sodass Amanda noch nicht gezwungen ist, wieder Arbeiten zu gehen.


    Von Anfang an standen ihr ihre Mutter Adrienne und ihre Brüder zur Seite und haben sie tatkräftig unterstützt, um den Alltag zu bewältigen. Doch nach und nach haben sie sich zurückgezogen, in dem Wissen, dass Amanda anfangen muss, ihr Leben wieder selbst zu führen. Doch sie kann sich nicht von der Trauer lösen und vernachlässigt nicht nur sich, sondern auch ihre Söhne.


    Adrianne, die nicht mehr mit ansehen kann, beschließt, ihrer Tochter einen Teil ihrer Vergangenheit zu offenbaren, die niemand aus ihrer Familie kennt. Ihre Kinder halten sie für eine gut situierte Großmutter, die sich vor 17 Jahren scheiden ließ und ihr Leben fort an allein mit ihren Kindern lebte. Doch Adrianne eröffnet ihrer Tochter eine andere Wahrheit ...


    3 Jahre nach der Scheidung von ihrem Mann, der sie mit einer Jüngeren betrogen hat und diese auch später heiratete, hat sie für eine Freundin die Leitung ihres kleinen Motels in Rodanthe übernommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder in den Ferien bei ihrem Vater. Das Motel hatte noch eine Woche nach Saison offen, da sich ein einzelner Gast angesagt hatte: Paul Flanner.


    Paul, ein erfolgreicher Schönheitschirurg, der durch seinen Ehrgeiz seine Familie verloren hat, steckt in einer Lebenskrise, nachdem eine seiner Patientinnen aus ungeklärten Gründen bei einer OP starb. Er ist nach Rodanthe gekommen, weil ihn der Ehemann der Verstorbenen um ein Gespräch gebeten hat. Als Paul Adrianne zum ersten Mal begegnet, ist diese in Tränen aufgelöst und das bringt in ihm eine Saite zum Klingen.


    Da die beiden allein in dem Hotel sind, begegnen sie sich zwangsläufig häufiger. Sie sind sich von Anfang an sympathisch und verlieben sich Hals über Kopf. Doch ihnen bleibt nur eine gemeinsame Woche, dann muss Adrianne zurück in ihr Leben als allein erziehende Mutter von 3 Teenagern und Paul geht für mindestens ein Jahr nach Ecuador, denn er möchte sein Leben ändern und hat beschlossen, seinem Sohn dorthin zu folgen. Denn sein Sohn ist ebenfalls Arzt und in Einsatz von "Ärzte ohne Grenzen" dort stationiert und auch Paul hat sich dieser Organisation angeschlossen und sich verpflichtet, für mindestens ein Jahr in Ecuador zu arbeiten. Kann diese Liebe ewig währen?



    Mit diesem Buch hatte ich so einige Schwierigkeiten. Sicher, der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und verständlich zu lesen, jedoch konnte mich die Geschichte hier nicht ganz überzeugen. Es mag die Liebe auf den ersten Blick geben, doch fand ich sie hier recht unglaubwürdig dargestellt. Bei den Protagonisten handelt es sich um eine allein erziehende Mutter in den 40ern und einen erfolgreichen Chirurgen in den 50ern. Gerade in dem Alter gehe ich davon aus, dass sich das Leben mit allen Erwartungen und Träumen soweit gesetzt hat, dass man nicht gleich nach 2 - 3 Tagen von der "Liebe des Lebens" reden kann oder gar davon, für immer zusammen zu bleiben und bereits eine gemeinsame Zukunft zu planen, wobei die Planung hier aber ein Jahr im Voraus statt findet. Alles in allem kann ich sagen, dass es sich hierbei um ein eher mittelmäßiges Buch handelt, wobei das lediglich an der Story liegt, denn die Charaktere weisen durchaus viel Tiefe und Liebe zum Detail auf.


    Bewertung: Note 3

    Klappentext:
    Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …



    Rezension:
    Die 16-jährige Helen *Lennie* Hamilton hat die Nase voll von Nantucket. Dort ist alles so öde, so bekannt, so eingeschränkt - sie will weg, denn noch nie in ihrem Leben war sie außerhalb der USA und doch träumt sie davon, die Welt zu entdecken. Zu ihrem Vater Jerry hat sie ein sehr gutes Verhältnis, auch wenn er ihr kein Auto kauft, was sie so gerne hätte. Ihre Mutter Beth verließ die Familie, als Lennie noch ein Baby war und hat alle persönliche Gegenstände mitgenommen, nicht einmal ein Foto hat sie ihrer Tochter zur Erinnerung gelassen. Lediglich eine Kette mit Anhänger ließ sie für Lennie zurück, doch das ist nichts, womit sie sich ihrer Mutter auch nur im Ansatz nahe fühlen kann.


    Dann ist da noch Claire *Giggles* Aoki, Lennies beste Freundin seit dem Sandkasten. Die beiden gehen seit dem Krabbelalter durch dick und dünn und dabei könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Lennie ist groß, schlank, blond und sehr zurückhaltend, Claire hingegen 1,55 m geballte Power asiatischer Abstammung und dennoch gibt es nichts, was die beiden Mädchen trennen könnte. Doch auch wenn die beiden zusammen sind, bietet Nantucket nicht wirklich viel Abwechslung.


    Mit der Ruhe jedoch ist es vorbei, denn ein ganzer "Clan" der Familie Delos ist auf die Insel gezogen. Claire ist natürlich neugierig, Lennie hingegen interessieren die Neuankömmlinge überhaupt nicht. Doch etwas scheint seltsam an der Familie. Alle Jugendlichen sehen ausgesprochen gut aus und scheinen auch nicht auf den Kopf gefallen zu sein.


    Am ersten Schultag nach den Ferien geschieht jedoch etwas Seltsames: Lennie greift ohne jegliche Provokation Lucas Delos an. Dieser kann sich zum Glück verteidigen, ohne dass Lennie verletzt wird, doch er stellt ihr eine absonderliche Frage: Zu welchem Haus sie gehöre? Lennie ist mehr als nur verwirrt und kann sich nicht erklären, warum genau sie Lucas angegriffen hat und auch den Wunsch verspürt, alle anderen Mitglieder des Delos-Clans zu verletzten.


    Seit dem Auftauchen der Familie Delos auf Nantucket leidet Lennie an Alpträumen. Auch erscheinen ihr, wie eine Halluzination, 3 alte Frauen, die sie anschreien und versuchen, sie ihn den Wahnsinn zu treiben. Die Frauen sind nur ruhig, wenn sie nicht in der Nähe der Familie Delos und vor allem in Lucas Nähe ist, oder wenn sie versucht, ihn zu verletzten. Einen solchen Hass auf einen Menschen hat sie noch nie gespürt und sie kann einfach keinen Grund feststellen.


    Eines Tages jedoch nimmt der Hass von Lennie auf Lucas und von Lucas auf Lennie überhand und die Beiden kämpfen bis auf´s Blut mit beinahe tödlichen Folgen. Dadurch, dass Lucas Lennie und Lennie Lucas das Leben rettet, ändert sich jedoch alles. Mit einem Mal sind sich die beiden nicht mehr Feind, die 3 schrecklichen Frauen, die sie immer gegeneinander aufgestachelt haben, sind verschwunden und Lennie erfährt endlich die Wahrheit. Sie stammt, genau wie die Familie Delos, von einem Halbgott ab und hat übermenschliche Kräfte geerbt. Der Delos-Clan bringt ihr bei, mit diesen Kräften umzugehen und Lennie und Lucas kommen sich, jetzt wo die Furien sie nicht mehr mit ihrem Hass blenden, näher. Doch genau das darf nicht geschehen, denn wenn sie die letzten "Häuser", sprich die Nachkommen verschiedener Halbgötter, vereinen, droht der Untergang der gesamten Welt ...



    Ich bin sprachlos, wie im Rausch und überaus fasziniert. Was für eine Story. Die Geschichte beginnt anfänglich sehr ruhig mit der Einführung von Lennie, doch dies währt nur wenige Seiten, dann trifft sie mit Lucas und dem Delos-Clan zusammen und das Erzähltempo nimmt berauschender Weise immer weiter zu. Am Ende war es so schlimm, dass ich die halbe Nacht das Buch zu Ende gelesen habe, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind ganz wundervoll ausgearbeitet, mit sehr viel Tiefe und Gefühl, wobei hier zu erwähnen ist, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint. Alles in allem kann ich sagen, ein fantastischer 1. Band und ich kann es kaum erwarten, den 2. Band dieser Trilogie "Göttlich verloren" in die Finger zu bekommen.


    Bewertung: Note 1

    Klappentext:
    Seit knapp dreißig Jahren ist Wilson Lewis mit Jane verheiratet. Nach außen ist alles perfekt – mit drei erwachsenen Kindern und einem Haus in dem wunderschönen Städtchen New Bern haben sie sich fast jeden Traum erfüllt. Doch als Wilson ihren 29. Hochzeitstag vergisst, ist Janes Enttäuschung so maßlos, dass Wilson beginnt, an seiner Ehe zu zweifeln. Ist sie noch das, was sie einmal war? Hat er Jane zu sehr vernachlässigt, ihre Liebe für selbstverständlich genommen? Kann Jane ihn, den unromantisch veranlagten, praktisch denkenden Anwalt, überhaupt noch lieben? Wilson sucht Rat bei Janes Vater Noah, dessen einzigartige, fünfzig Jahre währende Liebe zu Allie jedem in ihrer Familie als Vorbild gilt. Bald versteht Wilson, dass er alles tun muss, um Janes Herz zurückzugewinnen. Er wird erneut um sie werben... und sie mit der Erfüllung ihres Lebenstraums überraschen.



    Rezension:
    Wilson ist ein rational denkender Mann. Passend zu seinem Charakter hat er Jura studiert, mit Fachrichtung Erbschaftsangelegenheiten. Noch während des Studiums lernte er Jane kennen und lieben. Kurz nach Ende seines Studiums heirateten die beiden.


    29 Jahre später: Wilson und Jane sind nach wie vor verheiratet und haben inzwischen 3 erwachsene Kinder. Doch genau diesen Hochzeitstag, den 29. vergisst Wilson. Jane ist maßlos enttäuscht und zieht sich immer mehr von ihrem Mann zurück.


    Wilson hingegen beginnt endlich zu verstehen, was er an seiner Frau hat und er beschließt um seine Ehe zu kämpfen. Doch so einfach ist das nicht, denn Jane hat das Vertrauen in ihren Mann, was tiefe Gefühle und Zuneigung angeht, fast gänzlich verloren.


    Doch Wilson gibt nicht auf! Er beschließt, Rat bei Noah, dem Vater von Jane, zu holen. Dieser hat seinen Kindern eine Ehe vorgelebt, die Wilson nunmehr bereit ist zu führen, nur muss er Jane zurückgewinnen. Noah war mit seiner Frau Allie 50 Jahre verheiratet und nur durch ihren Tod endete diese Ehe nach menschlichen Verhältnissen.


    Und Wilson entwickelt einen genialen Plan: Ein Jahr lang bereitet er die größte Überraschung im Leben seiner Frau vor, doch dann hat Noah einen Anfall. Anna, die Tochter von Wilson und Jane, die sehr an ihrem Großvater hängt, beschließt, ihren Lebensgefährten zu heiraten, so schnell wie möglich, damit ihr innig geliebter Großvater noch dabei sein kann. Die Hochzeit soll in genau 8 Tagen stattfinden, am 30. Hochzeitstag ihrer Eltern.


    Jane ist entsetzt, nicht wegen des Datums, denn über Wilson oder gar Romantik macht sie sich keinerlei Illusionen, sondern über die Tatsache, dass ihre Tochter nur eine kleine Feier haben möchte. Bereits Jane hat sehr bescheiden geheiratet und es ihr Lebtag bereut. Sie beschließt, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Anna eine großartige Hochzeit auszurichten. Doch wird sie es schaffen, ihren Traum einer großen Hochzeit ihrer Tochter zu erfüllen und kann Wilson endlich zeigen, was für ein Mann er wirklich ist?



    Eine Ehekrise nach fast 30 gemeinsamen Ehejahren, sicherlich nichts außergewöhnliches, doch hier beschließt ein Part des Ganzen, alles zu tun, um diese Ehe zu retten und in einem ungewohnten Glanz erstrahlen zu lassen. Ich muss schon sagen, eine schöne Geschichte, die nicht ganz vorhersehbar ist und zu Herzen geht. Die Charaktere weisen sehr viel Tiefe aus und wurden mit viel Liebe zum Detail dargestellt, jedoch hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufühlen, denn ich bin noch nicht einmal 30 Jahre alt, geschweige denn so lange verheiratet.


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    Pascal ist der Wanderer. Er ist der einzige Mensch, der die Dunkle Pforte durchschreiten kann, die Schwelle zwischen den Lebenden und den Toten. Unter der Führung der schönen Toten Beatrice hat er sich tief in das Reich der Verdammten vorgewagt und seine Freundin Michelle befreit, die dorthin entführt worden war. Nie wieder wollte Pascal nach diesem Erlebnis das Jenseits betreten, jedenfalls nicht vor seinem eigenen Tod. Doch er ahnt nicht, dass er beobachtet wird. Auf der Suche nach dem Wanderer geistert ein Dämon durch das Zwischenreich. Es ist Marc, der vermeintlich unschuldige zehnjährige Junge, den Michelle und Pascal aus Mitleid befreit haben. Er blickt durch jeden Spiegel, den er finden kann, hinein in unsere Welt. Denn er wartet nur auf die Gelegenheit, ins Leben zurückzukehren. Und während Pascal sich hin- und hergerissen fühlt zwischen seiner Liebe zu Michelle und der tiefen Sehnsucht nach Beatrice, erhält er einen neuen Auftrag: Er muss Marc wieder dorthin bringen, wohin er gehört: in die Hölle.


    Rezension:
    3 Monate sind seit Pascals Reise ins Totenreich vergangen. Damals konnte er Michelle mit Hilfe von Beatrice retten, doch noch immer sind Michelles Gefühle für Pascal in der Schwebe. Auch Pascal steckt in einer Zwickmühle, einerseits hat er nach wie vor Gefühle für Michelle, anderseits kann er Beatrice nicht vergessen.


    Doch Unheil droht von anderer Stelle. Marc, der Dämon mit dem kindlichen Antlitz ist nicht untätig. Er will zurück in die Welt der Lebenden, Pascal töten und sein dunkles Treiben fortführen. Um sein Ziel zu erreichen, muss er die 3 Vorsitzenden der europäischen Hexenvereinigung vernichten. Zwei konnte er während einer Beschwörung töten, doch der letzte wurde gewarnt. Da Marc jedoch im Zwischenreich gefangen ist, kann er nur bei einer Geisterbeschwörung erscheinen oder durch einen Spiegel in unsere Welt gelangen. Doch durch die Warnung von Daphne, der Wahrsagerin, erhält Marc keinen Zugang zu seinem letzten Opfer.


    In der Zwischenzeit hat Marc sich jedoch einen Helfer genommen: André Verger, Vorsitzender des Verger-Konzerns und Hexenmeister. Dieser ist nur an Macht interessiert und schließt sich Marc an. Seine eigentliche Aufgabe ist es, Pascal für Marc lebend zu fangen, doch seine Auftragskiller versagen reihenweise. Sich um das Lebensende des letzten Vorsitzenden zu kümmern, ist hingegen gar kein Problem.


    Pascal beginnt während dessen wieder mit seinen Reisen ins Totenreich und durch unglückliche Umstände stößt er Beatrice vor den Kopf. Lange Zeit ist sie verschwunden, niemand auf dem Friedhof Montparnasse weiß um ihren Verbleib.


    Doch auch Marguerite Betancourt ist nach wie vor an den Geschehnissen um Pascal und seinen Freunden interessiert. Auch wenn Gerichtsmediziner Marcel Laville nach wie vor versucht, Pascal zu schützen, wird es immer schwieriger, Marguerite auf eine andere Spur zu locken.


    Dann holt Verger zu einem letzten Schlag gegen Pascal und seine Freunde aus ... und nicht jeder wird diesen Kampf überleben.



    Nachdem ich ja bereits vom 1. Band dieser Reihe sehr angetan war, war dieser Band natürlich Pflicht und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Anfangs ist das Geschehen im Buch relativ ruhig und man erfährt, was sich in der Zwischenzeit ereignet hat, doch sobald Pascal wieder mit seinen Reisen beginnt und Marc und Verger ins Spiel kommen, nimmt das Tempo merklich zu und steigert sich dermaßen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Doch auch emotional geht es in diesem Band zu, sodass ich nicht davor gefeit war, Tränen zu lassen. Alle Charaktere weisen auch hier wieder sehr viel Liebe zum Detail und Tiefe aus, sodass ich mich mit ihnen unheimlich verbunden gefühlt habe. Alles an allem eine exzellente Fortsetzung des 1. Bandes. Auf einen weiteren Band bin ich schon jetzt sehr gespannt.


    Bewertung: Note 1



    Der Autor:
    David Lozano Garbala wurde 1974 in Zaragoza geboren. Schon als Jugendlicher liebte er Fantasy- und Horrorfilme und er fing schon früh an, selbst zu schreiben. Er studierte Jura und arbeitete als Anwalt in seiner Heimatstadt, aber er hörte nie auf, Geschichten zu erzählen. Seit dem Erscheinen von Puerta Oscura in Spanien ist David Lozano Garbala dort zu einer Ikone der Jugendliteratur geworden.

    Klappentext:
    Ronnie ist entsetzt: Sie soll die gesamten Sommerferien bei ihrem Vater verbringen, der drei Jahre zuvor der Familie den Rücken gekehrt hat. Und das auch noch im langweiligen North Carolina. Ronnie ist wild entschlossen, ihrem Vater das Leben zur Hölle zu machen. Das gelingt ihr zunächst auch ganz gut. Bis der junge Will in ihr Leben tritt, der alles verändert: Zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt Ronnie sich wirklich und wahrhaftig. Die beiden verleben eine wunderbare Zeit des ungetrübten Glücks. Gleichzeitig nähert Ronnie sich auch wieder ihrem Vater an. Doch schon bald tritt ein Neider auf den Plan: ein gewalttätiger junger Mann, der von einem dunklen Fleck in Wills Vergangenheit weiß und die beiden offen bedroht. Der Konflikt droht zu eskalieren, Ronnies Beziehung zu Will ist einer extremen Belastung ausgesetzt. In dieser schwierigen Phase wird ihr Vater zu ihrer wichtigsten Stütze. Dann aber offenbart er ihr ein schreckliches Geheimnis, das ihr gänzlich den Boden unter den Füßen wegzureißen droht.



    Rezension:
    Die 17-jährige Ronnie Miller ist alles andere als begeistert, dass sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder ihre gesamten Sommerferien bei ihrem Vater Steve verbringen soll. Steve verließ vor 3 Jahren die Familie, etwas, dass Ronnie ihm bis heute nicht verzeihen konnte. Für Steve stand immer das Klavierspiel im Vordergrund, erst als Lehrer an der Juilliard School und dann auf einer eigenständigen Tournee. Ronnie, die eine Begabung für das Klavierspiel hat und von ihrem Vater seit ihrem 4. Lebensjahr unterrichtet wurde, hat seit diesem Tag weder Klavier gespielt noch ein Stück komponiert.


    Als Ronnie mit ihrem Bruder Jonah in Wrightsville Beach ankommt, hat sie einen Vorsatz gefasst: Sie wird ihrem Vater das Leben zur Hölle machen, sodass er sie freiwillig nach New York zurückschickt und sie auf die Weise vielleicht doch noch was von ihren Sommerferien hat.


    Und in der Tat macht sie es ihrem Vater alles andere als einfach. Ständig ist Ronnie unterwegs, ohne zu sagen wohin, und was ihr Vater nicht weiß: Sie gibt sich mit den falschen Leuten ab. Jonah hingegen ist überglücklich, dass er endlich seinen Vater ganz für sich allein hat. Doch dann gerät Ronnie in Schwierigkeiten, dank ihrer neuen, falschen Freunde und wieder erwartend steht ihr Vater ihr zur Seite.


    Doch dann lernt sie Will kennen. Ronnie, immer noch unglücklich, in diesem Nest am Ende der Welt gefangen zu sein, ist anfangs alles andere als nett zu ihm, doch ihre Wege kreuzen sich in der Kleinstadt Wrightsville Beach immer wieder und Will, der von Anfang an an Ronnie interessiert ist, gibt nicht auf. Nach und nach lernen sich die beiden näher kennen und werden ein Paar. Auch mit ihrem Vater Steve verbindet sie mit der Zeit immer mehr und der alte Groll scheint zu verschwinden.


    Eines Tages jedoch macht Ronnie eine Entdeckung, die ihr Leben für immer verändern wird ...



    Ich muss schon sagen, eines seiner besten Bücher überhaupt. Von Anfang an konnte ich mich sehr gut in Ronnie einfühlen und ihre Wandlung im Laufe der Zeit ist wunderbar nachvollziehbar und fantastisch beschrieben. Alle Figuren strahlen sehr viel Tiefe und Wärme aus bzw. Kälte bei den nicht so netten, sodass ich mich voll in der Geschichte verloren habe und auch die ein oder andere Träne nicht zurückhalten konnte. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ohne kritisch oder gar klischeehaft zu wirken.


    Bewertung: Note 1

    Mädchenfänger von Jilliane Hoffman


    Kurzinformation von Amazon:
    «FYI. pink steht dir gut ... » Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gutaussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date. Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau – und das, was ihr bevorsteht. Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?

    Gezeichnet von P.C. und Kristin Cast


    Kurzinformation von Amazon:
    Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, ist ihr sofort klar, dass sie Gezeichnet worden ist und im House of Night zum Vampyr ausgebildet werden soll. Doch sie ist keine normale Jungvampyrin: Die Göttin Nyx hat sie mit besonderen Kräften versehen. Und Zoey ist nicht die Einzige im Internat mit solchen Fähigkeiten. Als sie herausfindet, dass die Anführerin der Töchter der Dunkelheit, einer Elitegruppe der Schule, ihre Gaben missbraucht, muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich ihrer Bestimmung zu stellen

    Das Schwarze Buch der Geheimnisse von F. E. Higgins


    Kurzinformation von Amazon:
    Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit rast Ludlow durch die Nacht, als blinder Passagier an eine Kutsche geklammert. Schließlich wird der Junge Lehrling beim Pfandleiher Joe Zabbidou, der einen besonderen Handel treibt: Er kauft Geheimnisse und trägt sie in sein schwarzes Buch ein. Aber die Dorfbewohner wollen nicht nur ihr Gewissen erleichtern, sondern sehen in Joe den Retter, der sie von dem grausamen Grundbesitzer Ratchet befreit. Bald reicht es ihnen nicht mehr, ihre Schuld zu verkaufen, und sie erwarten mehr von Joe. Doch auch Ludlow verbirgt ein Geheimnis. Das Netz um die beiden zieht sich immer enger zusammen …

    Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks


    Kurzinfo:
    An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Mit ihr will er bis ans Ende der Tage zusammen sein. Da stellt ihn ein schrecklicher Unfall vor eine Entscheidung um Leben und Tod.

    Imago von Isabel Abedi


    Kurzbeschreibung von Amazon:
    Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Doch dann bekommt sie eines Tages eine Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und stößt auf ein Bild, das sie im Innersten berührt. Wenig später passiert etwas Magisches. Wanja wird in das Bild hineingezogen und findet sich in einem Land namens Imago wieder. Dort trifft sie auf den Luftakrobaten Taro. Er scheint so etwas wie der Vater zu sein, den sie sich immer gewünscht hat. Doch Imago ist ein Land voller Rätsel. Warum muss Wanja das Bild jedes Mal beim dritten Schlag eines Gongs verlassen? Und woher kommt der schreckliche schwarze Vogel, der Taro bedroht? Wanja wird das Geheimnis um Imago erst lösen, wenn sie erkennt, was das Bild mit ihrem realen Leben zu tun hat.

    Wenn wir zusammen sind von Marc Levy


    Kurzbeschreibung von Amazon:
    Mathias und Antoine, beide in den Dreißigern, beide allein-erziehende Väter, beschließen, gemeinsam in einem Haus in London zu wohnen und ihre Kinder zusammen zu erziehen. Zwei Spielregeln stellen sie sich auf: keine Babysitter – und keine Frau im Haus … Fortan soll das Wohl ihrer Kinder, des kleinen Louis und der reizenden Emily, im Mittelpunkt stehen. Doch wie das so ist mit den selbst auferlegten Regeln: Sie sind schnell aufgestellt, aber ebenso schnell gebrochen! Eines Tages nämlich tritt die Journalistin Audrey in Mathias’ Leben. Mathias ist sofort fasziniert von dieser Frau. Doch wie soll er seinem Hausgenossen Antoine, der streng auf die Einhaltung der Regeln pocht, klarmachen, dass er sich verliebt hat? Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück – in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie … Eine romantische Komödie voller Humor und Zärtlichkeit von Frankreichs erfolgreichstem Autor!

    Das Lächeln der Sterne von Nicholas Sparks


    Kurzbeschreibung:
    Adrienne Willis ist in tiefer Sorge um ihre Tochter Amanda. Seit dem Tod ihres Mannes ist Amanda in Trauer gefangen und bringt immer weniger Kraft auf, um für sich und ihre beiden kleinen Söhne zu sorgen. Um ihr Mut zu machen, beschließt Adrienne, Amanda ein Stück ihrer Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie lange in ihrem Herzen verborgen hatte ...