Beiträge von Kerry

    Rezension:
    Sarah kann nicht glauben, dass ihr Mann David bei einem Unwetter beim Kajakfahren umgekommen ist. Denn nur sein Kajak wurde gefunden, von seinem Körper fehlt jede Spur. Sie befindet sich in der Schwebe, denn sie kann ihn, ohne Leiche, nicht loslassen.


    Sie lebt ihr Leben weiter, hat sich ein Jahr von ihrer Lehrtätigkeit zurückgezogen und versucht, neuen Lebensmut zu fassen. Eines Tages geht sie in einen Supermarkt einkaufen, zu dem sie relativ selten fährt - und da sieht sie ihn: David. Doch ehe sie ihm folgen kann, ist er verschwunden.


    Unsicher, ob David vielleicht doch noch am Leben sein könnte, macht sie sich Gedanken. Könnte es sein, dass er seinen Tod nur vorgetäuscht hat, um den Alltag hinter sich zu lassen? David war in seiner Freizeit immer künstlerisch tätig und auch jetzt findet Sarah in der Waldhütte, in der David bei seinen Kajakfahrten immer übernachtet hat, immer neue Bilder.


    Doch am Halloween-Abend erscheint David auf der Veranda des gemeinsamen Hauses und erzählt ihr seine Geschichte ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte um Liebe und Verlust. Der Plot war jetzt nicht wirklich außergewöhnlich und auch der Schreibstil war eher seicht. Spannung wollte meinerseits beim Lesen so gar nicht aufkommen, zumal die Geschichte auch ziemlich offensichtlich war. Bei den Figuren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Alles in allem handelt es sich um ein Buch, das man nebenbei lesen kann, ohne groß nachdenken zu müssen, um dem Handlungsverlauf zu folgen.


    Bewertung: Note 3

    Rezension:
    Vor acht Jahren war Dr. David Hunter an den Ermittlungen gegen Jerome Monk beteiligt. Dieser steht im Verdat erwischt weacht, mindestens 3 Frauen grausam ermordet zu haben, bei dem 4. Opfer konnte er auf frischer Trden. Er wurde für alle 4 Morde rechtskräftig verurteilt, obwohl die Leichen seiner ersten Opfer nie aufgetaucht sind.


    Acht Jahre später wird in einem Moor eine weibliche Leiche gefunden. Auf Grund des vorhandenen Torfes ist diese unheimlich gut erhalten und es steht fest, es handelt sich um das mutmaßliche 1. Opfer von Monk. Denn Monk kennt das Moor und wenn er sich etwas entledigen wollte, dann hier, an einem Ort, der ihm vertraut ist, wie keinem zweiten Menschen auf der Welt.


    Jerome Monk ist derweil die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. Er ist nach wie vor auf freiem Fuß und auf Grund seiner übermenschlichen Kraft, nur sehr schwer zu erwischen.


    David, der bis heute noch nicht akzeptiert hat, dass die Leichen damals nicht gefunden wurden, macht sich erneut auf den Weg zum Moor. Und tatsächlich sieht er dort Monk. Ihm kann die Flucht gelingen und dennoch ist David sich unsicher. Monk hat immer behauptet, nicht genau zu wissen, wo er die Leichen vergraben hätte, er könne sich einfach nicht erinnern! In David schüren sich langsam Zweifel, denn irgendwer halt probeweise Löcher in den Torf gegraben, als suche er auf gut Glück die Opfer. Könnte es sein, dass Jerome Monk unschuldig ist?



    Bei diesem 4. Band der Reihe von David Hunter reisen wir die Vergangenheit, zu dem Zeitpunkt, als er die Opfer eines Serientäters suchte und als er seine Familie verlor. Wunderschön fand ich hier die Wandlung Hunters dargestellt, zumal man die Veränderungen in diesem Band deutlich vor Augen geführt bekommt. Der Plot war wieder sehr gut ausgearbeitet und hatte einige Überraschungen parat, obwohl ich langsam aber sicher ein Gefühl dafür entwickle herauszubekommen, wer der Mörder ist und warum. Der Schreibstil ist wieder kurzweilig und fesselnd geschrieben, sodass ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe.


    Bewertung: Note 1

    Rezension:
    Nachdem Dr. David Hunter seinen letzten Fall nur knapp überlebt hat, steht er jetzt vor einem Scheideweg: Soll er weitermachen und aufhören mit der forensischen Anthropologie?


    Um eine Entscheidung herbei zu führen kehrt er an seine Ursprünge zurück. Er nimmt eine Einladung zur Body Farm in Tennessee an, um sich der Forschung zu widmen und zu entscheiden, was er zukünftig mit seinem Leben anfangen will.


    In Tennessee angekommen, nimmt ihn Tom Lieberman, sein alter Mentor, unter seine Fittiche. Als Tom zu einem makaberen Einsatz gerufen wird, nimmt er David als seinen Assistenten mit. Doch damit stößt er rundherum auf Widerstand! Niemand will David bei den Ermittungen dabei haben, da es um einen Mord in Amerika geht und er Engländer ist. Doch Lieberman kann sich durchsetzen und David wird sein Assistent.


    Doch Tom ist herzkrank und er übergibt die Leitung an Paul Avery. Doch damit reizt er den Killer auf´s Äußerste, denn dieser will sich immer nur mit dem Besten messen und die Situation eskaliert ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Band der David-Hunter-Reihe. Auf Grund des spannungsgeladenen und detaillierten Schreibstils war das Lesen des Buches ein reiner Genuss. Besonders hervorheben möchte ich hierbei das wunderbar beschriebene Fachwissen in Sachen Verwesung, Zersetzung und ähnliches. Auf jeden Fall hat dieses Buch schon jetzt meine Neugier auf den 4. Band "Verwesung" geweckt.


    Bewertung: Note 1

    Rezension:
    Ein knappes Jahr ist seit dem Kampf gegen die Gesichtslosen vergangen. Skulduggery wurde in die Dimension der Gesichtslosen gesogen und ist seitdem vermisst. Walküre vermisst ihren Mentoren sehr und setzt alles daran, ihn aus dieser Dimension zu befreien. Dafür benötigt sie Skulduggerys Original-Schädel, der ihm vor Jahren von Kobolden geraubt wurde. Mit diesem als Anker könnte sie zu ihm gelangen, doch den Schädel aufzutreiben, ist schwerer als gedacht. Bereits ein paar Mal sind Walküre und ihre Freunde auf Fälschungen hereingefallen, doch nun ist es soweit, nunmehr scheinen sie die Möglichkeit zu haben, den Original-Schädel zu kaufen.


    Doch es stellt sich heraus, dass es sich auch diesmal um eine Fälschung handelt. Der Original-Schädel liegt im Sanktuarium, sicher verwahrt, um zu verhindern, das Skulduggery jemals wieder in diese Welt kommt. Walküre und ihre Freunde geben allerdings nicht so leicht auf. Sie beschließen, ins Sanktuarium einzubrechen und den Schädel zu stehlen. Das Ganze läuft allerdings nicht ohne Komplikationen ab ...


    Derweil müssen sich die Freunde auch noch mit ihren alten Gegnern abgeben, die nach wie vor versuchen, Walküre zu töten bzw. ihr habhaft zu werden, denn sie wissen, in ihr ruht eine Kraft, die mächtiger ist, als alles bisher Dagewesene.



    Auch der 4. Band der Reihe um den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant hat es wieder in sich. Mit einem gewohnt actionreichen und farbenfrohen Plot hat er mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich liebe die sarkastische Schreibweise des Autoren, ja die förmlich suchtgefährend. Ganz wunderbar fand ich die weitere Entwicklung von Walküre/Stephanie dargestellt, die ich nur als überaus glaubhaft betiteln kann. Auf den nächsten Band der Reihe "Rebellion der Restanten" bin ich schon sehr gespannt, denn ich bin sicher, es geht spannend weiter.


    Bewertung: Note 1

    Klappentext:
    Sophie kann es nicht fassen, dass ihr Bruder tot sein soll, gestorben bei einem Tauchunfall in Australien. Doch dann kommt Mikes Freund nach Deutschland und kann die Lücke ein wenig ausfüllen. Bis wieder etwas Entsetzliches passiert und Sophie misstrauisch wird ...



    Rezension:
    Sophie kann es immer noch nicht glauben - ihr Bruder Mike ist bei einem Tauchunfall in Australien ums Leben bekommen, doch seine Leiche ist noch immer nicht aufgetaucht. Doch ein Freund von ihm war dabei und kann bezeugen, dass dieser nicht mehr am Leben ist. Tom, Mikes australischer Freund, kommt nun nach Deutschland, um die Eltern seines Freundes zu besuchen und ihnen Trost zu spenden.


    Doch damit werden Erinnerungen wach, denn Tom kommt genau an dem Tag an, an dem Mike zurück nach Deutschland kommen sollte. Auf Sophies Mutter hingegen hat der junge Mann einen positiven Einfluss. Anstatt ihre Tage trübsinnig im Bett zu verbringen oder sich durch den Tag zu schleppen, wird sie wieder lebendig, putzt, kocht, macht den Haushalt.


    Sophie ist Tom sehr dankbar, dass er ihre Eltern tröstet. Ihre Eltern bieten ihm an, in Mikes altem Zimmer zu schlafen, solange er in Deutschland ist und er nimmt dieses Angebot an. Die Familie erwacht langsam wieder zum Leben, jedoch wird es Sophie bald zu viel. Immer mehr integriert Tom sich in die Familie und spielt sich als ihr großer Bruder auf - doch das war Mike, den niemand ersetzten kann. Als Sophie anfängt sich Tom zu widersetzen, eskaliert die Situation ...



    Auch bei diesem Buch handelt es sich um einen Jugend-Thriller. Der Plot an sich gut angelegt, jedoch leicht vorhersehbar, doch das Lesen hat mir großen Spaß gemacht. Die Figuren waren schön gezeichnet, wiesen aber nicht die Tiefe auf, die ich gerade bei so einem Plot erwartet hatte. Am schlimmsten empfand ich jedoch, dass mir Fehler in dem Buch aufgefallen sind, die dem Lektorat durchgerutscht sind und über die ich mich unheimlich aufgeregt habe, denn wenn ich sie merke, sind es schon sehr grobe Schnitzer.


    Bewertung: Note 3

    Rezension:
    Teleporter sind sehr selten, es gibt nur noch eine Hand voll von ihnen und doch werden sie einer nach dem anderen umgebracht. Diese Serienmorde rufen Skulduggery Pleasant und seine Partnerin Walküre Unruh (Stephanie) auf den Plan. Jedoch ermitteln die Beiden nur inoffiziell, da Skulduggery einen Streit mit dem Obersten des irischen Sanktuariums hat. Vom Sanktuarium offiziell mit den Ermittlungen beauftragt wurde Remus Crux, der jedoch ziemlich planlos die Ermittlungen angeht und hier ein Scheitern von Vorneherein abzusehen ist.


    Walküre, die immer mehr Zeit mit Skulduggery in der magischen Welt verbringt, immerhin hat sie ja ein Spiegelbild, das die lästigen Angelegenheiten in der irdischen Welt lösen kann, ist mittlerweile 14 Jahre alt und beherrscht die Elementemagie immer sicherer. Sie hat sich zwischenzeitlich einen Ruf als nicht zu unterschätzende Gegnerin bei ihren Feinden gemacht.


    Während der Ermittlungen zu den Teleportermorden lernen Skulduggery und Walküre Fletscher Renn kennen, einen jungen, sehr unerfahrenen Teleporter, der nur für sein Vergnügen lebt und keinerlei Verantwortungsbewusstsein hat. Fletscher geht Skulduggery von Anfang an auf die Nerven, doch unternehmen gegen ihn kann er nichts, da er der letzte lebende Teleporter ist und somit den Schlüssel zum Geheimnis der Ermordung der anderen Teleporter in sich birgt.


    Doch die Diablerie gibt nicht auf, sie wollen die Gesichtslosen wieder zurück bringen und dafür benötigen sie den letzten Teleporter, egal was es kostet ...



    Auch der 3. Band der Buchreihe um Skulduggery Pleasant besticht wieder durch eine actionreiche Handlung und einen sarkastischen Schreibstil, doch auch die Dramatik kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Ich muss zugeben, spätestens mit diesem Band bin ich den Charakteren des Buches verfallen, wir erfahren dunkle Geheimnisse und erleben mit, wie Stephanie langsam aber sicher erwachsen wird und auch ihr Leben ist geprägt von Freuden und Enttäuschungen. Auf jeden Fall weckt dieses Buch eine unheimliche Vorfreude auf den 4. Band der Reihe "Sabotage im Sanktuarium".


    Bewertung: Note 1

    Klappentext:
    Wenn dein bester Freund in Gefahr ist, wirst du dein Leben aufs Spiel setzen, um ihn zu retten. Die zweite große Prüfung für Oksa Pollock beginnt … Kaum sind Oksa und Gus gemeinsam Orthons Fängen entkommen, da verschwindet Gus plötzlich auf seltsame Weise. Bald wird klar, dass er in einem Gemälde gefangen wurde – und dass eigentlich Oksa das Opfer sein sollte. Gemeinsam mit den „Rette-sich-wer-kann“ folgt Oksa Gus in das Gemälde, um ihn zu retten. Dort warten nicht nur gefährliche Abenteuer auf sie: Zugleich merkt Oksa, dass sie sich nicht nur zu Gus, sondern auch zu Tugdual hingezogen fühlt. Der zweite Band der packenden Abenteuerserie mit hinreißenden Figuren: Oksa, ihre Freunde und die liebenswerten, manchmal sehr verrückten Begleiter!



    Rezension:
    Kaum hat Oksa ihr erstes Abenteuer überstanden, kehrt der Alltag wieder ein. Oksa und Gus gehen wieder zur Schule und auch die anderen Rette-sich-wer-kann gehen wieder ihrem normalen Leben nach. Doch eines Tages verschwindet Gus in der Schule spurlos. Schnell stellt sich heraus, dass Gus versehentlich eingemäldet wurde, das heißt, er wurde versehentlich in ein Bild verbannt. Oksa und die Rette-sich-wer-kann sind wild entschlossen, Gus zu befreien.


    Es wird beschlossen, dass Oksa, als die Huldvolle und Mächtigste unter ihnen, in das Gemälde gehen wird, um Gus, der über keinerlei magische Kräfte verfügt zu retten. Ein Teil der Rette-sich-wer-kann wird sie begleiten, während die Übrigen das Gemälde beschützen, denn wenn die Feinde das Bild in die Hände bekommen, können sie Oksas gefangen nehmen, sobald sie das Gemälde wieder verlässt.


    Doch kaum im Gemälde angekommen, müssen die Rette-sich-wer-kann feststellen, dass Ihnen die schlimmsten und härtesten Prüfungen bevorstehen werden, ehe sie das Gemälde, hoffentlich mit Gus, verlassen können. Zuallererst muss jedoch Gus gefunden werden, denn er ist in dieser Welt in noch größerer Gefahr, da er keinerlei magische Kräfte besitzt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Gus bis dahin durchgehalten hat und die Rette-sich-wer-kann ihm zu Hilfe kommen können.


    In der realen Welt sind Dragomira und ihre Freunde damit beschäftigt, das Bild gegen die Treubrüchigen zu verteidigen, doch auch ein Verräter ist unter ihnen.


    Derweil können Oksa und ihre Freunde Gus endlich wohlbehalten finden. Gemeinsam machen sie sich auf, die Prüfungen des Gemäldes zu meistern. Doch nicht jeder wird diese Prüfungen überleben ...



    Es geht spannend weiter. Nachdem ich den 1. Band dieser Reihe um Oksa und ihre Freunde beendet habe, konnte ich kaum warten, mit diesem Band zu beginnen. Der Schreibstil ist nach wie vor sehr angenehm zu lesen und die Figuren wurden wieder mit viel Liebe in Szene gesetzt. Auf Grund des dramatischen Plots musste auch ich zwischendrin mit den Tränen kämpfen. Allerdings weist gerade der Anfang dieses Buches einige kleine Längen auf, sodass ich hier leider eine Note abziehen muss. Jedoch bin ich sehr gespannt auf den 3. Band dieser Reihe "Der Treubrüchige".


    Bewertung: Note 2


    Die Autorinnen:
    Anne Plichota, in Dijon geboren, studierte Sinologie und lebte einige Jahre in China.


    Cendrine Wolf, gebürtig in Colmar, hat ein Sportstudium absolviert.


    Beide waren als Bibliothekarinnen in der Stadtbibliothek von Straßburg tätig und entwickelten nach einer Idee von Cendrine gemeinsam die Geschichte über Oksa Pollock.

    Rezension:
    Die 14-jährige Stella zieht mir ihrem Vater, einem Meeresforscher, auf eine Nordseeinsel. Dies soll ein neuer Anfang für die Beiden werden, denn noch immer müssen sie einen großen Verlust verarbeiten. Bei einem Autounfall verlor Stella ihre Mutter, ihren kleinen Bruder Sven und ihr Gedächtnis. Ihr Vater steht der ganzen Situation eher hilflos gegenüber, denn auch er muss den Verlust noch verkraften und es fällt ihm sehr schwer, sich in seine Tochter einzufühlen. Eine Freundin ihrer Mutter hilft Stella und ihrem Vater, sich auf der Insel einzulegen.


    Bereits am 1. Schultag muss Stella feststellen, auch auf dieser Insel wird sie keine Ruhe finden. Ihre Mitschüler wurden über den Unfall informiert, ebenso über die Tatsache, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat. Auf Grund dieser Tatsache wird Stella schnell zum Gespött der Schule unter den Schülern und von den Lehrern zu sehr behütet. Lediglich in Antje, einem Gothic-Girl, findet sie eine Freundin, allerdings eher auf Grund der Tatsache, dass diese sie nicht ablehnt oder sich über sie lustig macht, denn aus gleichen Interessen.


    Als Stella auch noch den Schulschwarm Robin kennen lernt und dieser Interesse an ihr signalisiert, beginnt die Situation zu eskalieren, denn nun hat sie alle gegen sich. Doch nach und nach tauchen Erinnerungsfetzen auf und diese scheinen darauf hinzuweisen, dass an dem Unfall nicht alles so war, wie es ihr beschrieben wurde ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Jugend-Thriller. Der Plot an sich ist durchaus nicht neu, aber interessant ausgearbeitet, sodass mir das Lesen viel Vergnügen bereitet hat. Leider war für mich schon recht zeitig klar, was das große Geheimnis ist, trotzdem war es schön zu sehen, wie Protagonistin Stella langsam aber sicher hinter des Rätsels Lösung kam. Die Charaktere wurden mit viel Liebe gezeichnet, jedoch fehlte in meinen Augen etwas die Tiefe, sodass eine Glaubwürdigkeit nicht immer gegeben war.


    Bewertung: Note 2

    Rezension:
    Das Leben von Stephanie Edgley ist alles andere als langweilig, denn seitdem sie den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant kennen gelernt und mit ihm den Mord an ihrem Onkel aufgeklärt hat, ist nichts mehr, wie es war. Mittlerweile lebt die 13-jährige mehr in der magischen, als in der realen Welt, wo sie unter dem Namen Walküre Unruh bekannt ist. Viel lieber verbringt sie ihre Zeit mit Skulduggery und löst mit ihm Fälle, als in die Schule zu gehen.


    Damit ihre Eltern nichts von ihrem Doppelleben mitbekommen, hat Skulduggery Stephanies Spiegelbild zum Leben erweckt, damit dieses sich um so unliebsame Angelegenheiten wie Schule und Familie kümmert. In regelmäßigen Abständen nimmt Stephanie die Gedanken und Erinnerungen ihres Spiegelbildes in sich auf, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.


    Doch es steht neuer Ärger an. Baron Vengeous ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Nun bringen er und seine Schergen ein magisches Wesen nach dem anderen um, denn sie wollen ein Groteskerium erschaffen. Dieses soll dann das Portal zwischen den Welten öffnen und die Gesichtslosen wieder auf die Erde lassen. Was das bedeuten würde, weiß selbst Stephanie: Die Zerstörung der Welt.


    Nun ist es an Skulduggery, Stephanie und ihren magischen Freunden, den Kampf aufzunehmen und zu verhindern, was das Böse sich über alles wünscht - das Öffnen des Portals. Doch nichts ist immer so wie es scheint und der Feind wartet schon ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Band der Reihe um Skulduggery Pleasant. Der Plot besticht durch eine actionreiche und grandiose Handlung und auch hier bestimmen wieder die stark ausgeprägten Charaktere den Handlungsverlauf. Der Schreibstil war, wie bereits beim 1. Band, wieder so fesselnd angelegt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte. Auf jeden Fall macht dieses Buch wahnsinnig neugierig auf Band 3 der Reihe "Die Diablerie bittet zum Sterben".


    Bewertung: Note 1

    Rezension:
    Der New Yorker Detective Jacob Kanon hat eine Obsession: Den Postkarten-Killer stellen, denn dieser tötete seine Tochter Kimmy, als diese mit ihrem frisch angetrauten Mann auf Hochzeitsreise war. Ein eindeutiges Muster, denn der Killer tötet immer junge Paare und drapiert die Leichen nach bekannten Gemälden.


    Durch Europa folgt er der blutigen Spur, in Berlin hat er den Killer knapp verpasst. Nun hat der Killer erneut zugeschlagen: in Stockholm. Dort angekommen, macht Jacob die Journalistin Dessie Larsson ausfindig, denn sie war es, die eine Postkarte des Killers erhalten hat. Doch Jacob, der einen sehr heruntergekommenen Eindruck macht, stößt zuerst bei der Journalistin und später auch bei den ermittelnden Polizisten auf Ablehnung. Doch er gibt nicht auf und mit Dessies Hilfe schafft er es, nach und nach einem jungen Paar auf die Spur zu kommen. Doch die beiden jungen Leute sind nicht verheiratet, sondern Zwillinge! Die Spur scheint hier zu enden, doch Jacob beschließt, in der Vergangenheit der Beiden zu graben.


    In der Tat wird er fündig: Beide wurden von ihrer Universität ausgeschlossen, auf Grund eines sehr fragwürdigen Kunstprojektes, doch Jacob gräbt noch tiefer und findet ein grausiges Detail in der Vergangenheit der Zwillinge ... Diese werden zwischenzeitlich verhaftet und verhört, doch genau zu diesem Zeitpunkt geschieht in einer anderen europäischen Großstadt ein weiterer Mord nach dem Muster des Postkarten-Killers. Hatte Jacob die ganze Zeit die falschen im Visier?



    Nach wie vor bin ich ein leidenschaftlicher James-Patterson-Fan, aber dieses Buch hat mich leider enttäuscht, oder auch: Viele Köche verderben den Brei. Es möchte meinerseits so keine rechte Spannung aufkommen, auch mit den Protagonisten konnte ich mich leider nicht anfreunden. Der Plot des Buches ist durchaus interessant und auch gut, nur die Umsetzung fand ich leider nicht sonderlich gut gelungen, ich bin halt anderes von James Patterson gewöhnt.


    Bewertung: Note 3

    Rezension:
    Oksa Pollock ist wenig begeistert aus ihrem geliebten Paris nach London ziehen zu müssen, aber ihr Vater kann sich in London endlich den Traum von einem eigenen Restaurant erfüllen. Widerwillig zieht Oksa zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrer heiß und innig geliebten Großmutter nach London. Doch auch ihr bester Freund Gus kommt mit, denn seine Eltern haben sich ebenfalls entschlossen, ein neues Leben in London zu beginnen und Gus` Vater steigt mit in das Restaurantunternehmen ein.


    Dennoch, das Leben ist nicht einfach - Oksa muss einen Rock tragen, weil die Schuluniform es vorsieht! Hallo, Schuluniformen?!?!?! Gus hingegen steht, laut Oksas Meinung seine Uniform viel besser. Zum Glück dürfen die beiden eine französische Schule besuchen, sodass die Umstellung nicht allzu hart ist, da dort der gesamte Unterricht, bis auf Englisch, auf Französisch abgehalten wird.


    Am 1. Schultag wird bei einer Versammlung vor der ganzen Schule beschlossen, wer in welche Klasse gehen wird und Oksa und Gus haben Glück - sie sind in einer Klasse, alles scheint gut zu werden, zumal sie auch gleich Anschluss finden. Doch der Klassenlehrer Mr. McGraw scheint mehr über Oksa zu wissen, als sie erwartet hat. Als die einzelnen Schüler der Klasse sich vorstellen sollen passiert es - Oksa bricht zusammen. Sie geht nach Hause, um sich auszuruhen. Nach einem Bad entdeckt sie um ihren Bauchnabel herum einen großen, sternförmigen blauen Fleck. Da dieser unangenehm weh tut, geht sie zu Dragomira, ihrer exzentrischen Großmutter. Diese kann sie beruhigen und gibt ihr eine Salbe, denn Dragomira war in Paris eine bekannte Kräuterfrau und hat ihre Vorräte natürlich mit nach London genommen.


    Doch nach und nach geschehen Veränderungen in Oksa, sie besitzt magische Fähigkeiten - und es kommt noch schlimmer. Ihre Großmutter offenbart ihr, dass sie die Erbin von Edefia ist und es ihre Bestimmung ist, dorthin zurück zu kehren und das Land vom Bösen zu befreien. An ihrer Seite stehen neben ihrer Großmutter auch die anderen Flüchtlinge aus Edefia - die "Rette sich wer kann". Doch Oksa ist erst 13, wie soll sie damit umgehen? Zum Glück steht Gus ihr zur Seite und hilft ihr, sich in die neue Situation einzufinden. Doch auch das Böse ist ihr bereits auf den Fersen ...



    Was für eine wundervolle und fantastische Geschichte! Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd zu lesen und die Figuren wurden mit sehr viel Liebe in Szene gesetzt. Jede Figur weist seine Stärken und Schwächen klar auf und muss lernen, damit umzugehen. Dieses Buch habe ich nur sehr ungern aus der Hand gelegt, ich habe es an einem Tag durchgelesen, so sehr hatte es mich in seinen Bann gezogen.


    Bewertung: Note 1

    Rezension:
    Kyle Kingsbury ist der Liebling der Schüler und Lehrer an seiner Schule. Gutaussehend, reich, beliebt - alle liegen ihm zu Füßen. Sein Vater, ein bekannter Nachrichtensprecher, lebt seinem Sohn diesen Lebensstil vor - nur man selbst ist wichtig, andere sind es nicht und nur schöne Menschen haben Erfolg! Kyles Mutter verließ vor Jahren die Familie, weil sie es nicht mehr aushielt, mit ihrem Mann unter einem Dach zu leben.


    Eines Tages taucht eine neue Schüler in einem von Kyles Kursen auf - Kendra. Sie ist ein pummeliges Gothik-Girl mit grünen Haaren, also eine Beleidigung für Kyles entzückende Augen. Bei einer Schulwahl wagt sie es auch noch, gegen Kyle zu stimmen - das Maß ist voll. Kyle lädt Kendra - zum Spaß - zu einer Halloweenparty ein. Kendra sagt auch prompt zu und Kyle macht sich einen grausamen Spaß daraus, das Mädchen einfach am Eingang stehen zu lassen ... ein Entschluss mit Folgen, denn Kendra ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist eine Hexe, die ihm zur Strafe in ein Biest verwandelt. 2 Jahre lang hat er Zeit sich zu ändern und ein Mädchen zu finden, das sich in ihn verliebt und ihn küsst.


    Alles bitten und betteln Kyles nützt nichts, Kendra nimmt den Fluch nicht zurück. Kyle ist verzweifelt, denn er weiß, so wie er jetzt aussieht, wird sich nie ein Mädchen in ihn verlieben! Als sein Vater sieht, was aus seinem Sohn geworden ist, schleppt dieser seinen Sohn zu jedem nur greifbaren Spezialisten. Doch es ist hoffnungslos, niemand kann ihm helfen. Kyles Vater schiebt seinen Sohn daraufhin in ein leeres Haus ab, zusammen mit einer alten Haushälterin und einem blinden Lehrer, die sich um ihn kümmern sollen und auch dafür sorgen, dass niemand ihn zu Gesicht bekommt.


    Kyle vergräbt sich in seinem Kummer. Um Hilfe zu finden, schließt er sich im Internet einer Selbsthilfegruppe an, der nur verzauberte Wesen angehören u. a. ein Frosch (ehemaliger Prinz), ein Bär und eine Meerjungfrau. Doch auch diese können ihm nicht helfen, denn jeder ist damit beschäftigt zu ergründen, wie sein eigener Fluch gebrochen werden kann.


    Mit der Zeit ändert sich Kyle tatsächlich und findet sogar ein Hobby - er züchtet Rosen. Eines Nachts bricht ein Junkie in sein Rosengewächshaus ein. Kyle kann ihn stellen und der Junkie macht einen Deal - wenn Kyle ihn gehen lässt, würde dieser seine Tochter zu ihm bringen, damit sie bei ihm lebt. Kyle stimmt dem Vorschlag zu, jedoch eher aus Sorge um das Mädchen, denn was ist das für ein Vater, der sein eigenes Kind hergibt, nur um nicht von einer Bestie getötet zu werden.


    Überraschenderweise taucht der Junkie tatsächlich mit seiner Tochter wieder in dem Haus aus - es ist Lindy, eine ehemalige Mitschülerin von ihm. Kann diese den Fluch brechen?



    Was soll ich sagen, ich bin nicht mit allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen, aber es ist genial! Wunderbar ist die Wandlung Kyles beschrieben und auch nachvollziehbar, die Charaktere wurden sehr liebevoll und mit viel Tiefe in Szene gesetzt und den Schreibstil empfand ich als nahezu fesselnd. Ich wusste ja, wie die Geschichte ausgehen wird, "Die Schöne und das Biest" ist eines meiner Lieblingsmärchen und dennoch hat mich dieses Adaption voll und ganz in seinen Bann geschlagen und ich habe bis zum Ende mitgefiebert.


    Bewertung: Note 1

    Rezension:
    Lochan und Maya sind die ältesten von 5 Geschwistern in einer Problemfamilie. Der Vater verließ die Familie vor 5 Jahren und die Mutter der Kinder gab sich seither immer mehr dem Alkohol und jungen Liebhabern hin. Lochan und Maya springen immer mehr als Ersatzeltern für ihre jüngeren Geschwister ein. Neben der Schule müssen die beiden immer mehr den Alltag für die ganze Familie organisieren.


    Beide waren schon immer, obwohl Geschwister, auch die besten Freunde. Maya ist 16 und auf Grund der von ihr übernommenen Verantwortung schon viel reifer, als ihre 16 Jahre vermuten lassen. Lochan, das Familienoberhaupt, ist 17 und ebenfalls schon viel zu reif für sein Alter. In der Familie managt er alles, von der Betreuung der jüngeren Geschwister, über den Haushalt bis zur Zahlung der Rechnungen. Auch will er nach der Schule eine Universität in der Nähe besuchen, um weiterhin seine Familie zu unterstützen. Doch so selbstbewusst und fürsorglich er innerhalb der Familie ist, umso unsicherer ist er im Umgang mit anderen Menschen. In der Schule ist er ein Einser-Schüler, doch schafft er es nicht, mit anderen verbal zu kommunizieren.


    Die Verantwortung für die Familie schweißt Lochan und Maya immer mehr zusammen und ohne dass sie es wahr haben wollen, verlieben sich die beiden ineinander. Nach und nach erkennen sie dies und versuchen, gegen ihre Gefühle anzukämpfen, doch erfolglos. Sie wissen, dass ihre Gefühle für einander falsch sind, ja gerade zu illegal und dennoch kommen sie nicht dagegen an. Sie beschließen, nur so weit zu gehen, wie sie es für sicher halten, denn sollte jemals rauskommen, was sie für einander empfinden, würde das Jugendamt die jüngeren Geschwister in Pflege nehmen und somit alle von einander trennen.


    Doch trotz aller Vernunftgründe und der Gefahr entdeckt zu werden, gehen sie immer größere Risiken ein, um ihre Liebe zu leben ...



    In diesem Buch widmet sich die Autorin einem sehr heiklen Thema: Inzest. Sehr einfühlsam zeigt sie den Weg auf, den die Protagonisten gehen, wie ihre Gefühle für einander entstehen und wie sie versuchen, dieser ungewöhnlichen Situation Herr zu werden und wie sie scheitern. Der Schreibstil ist sehr sanft und einfühlsam, die Figuren weisen sehr viel Tiefe auf, wobei ich diese anfangs stärker bei der Figur der Maya, als bei der Figur des Lochan wahrgenommen habe. Alles in allem aber ein sehr lesenswertes Buch über ein Tabuthema.


    Bewertung: Note 2

    Rezension:
    Krankenschwester Françoise wird von Kapitän Omer Lancours engagiert, sich um die Krankenpflege seines Mündels Hazel zu kümmern. Die junge Frau ist fasziniert von ihrem Auftrag, denn der Kapitän wohnt allein mit seinem Mündel und seinen Angestellten auf der Insel Mortes-Frontières. Sie nimmt den Auftrag zu den Bedingungen des Kapitäns an, u. a. wird sie immer, wenn sie die Insel betritt, auf verbotene Gegenstände durchsucht werden und sie darf keinerlei Gegenstände bei sich tragen, die spiegeln. Etwas verwirrt beugt sich Françoise den Bedingungen.


    Als sie an ihrem ersten Tag vorstellig wird, erfährt sie in einem Gespräch mit Kapitän Lancours, dass sein Mündel Hazel einen Fliegerangriff knapp überlebte. Über ihr Aussehen darf kein Wort verloren werden! Als Françoise Hazel das erste Mal sieht, ist sie sprachlos ...



    Bei dieser Erzählung handelt es sich um die Auseinandersetzung mit der Moral der 1920er. Was ist richtig, was ist falsch? Die Figuren konnten mich leider nicht überzeugen, ihre Handlungen waren für mich teilweise gar nicht nachvollziehbar und auch der Schreibstil, der recht tiefgründig war, war leider nicht sonderlich fesselnd. Zum Glück handelte es sich um ein dünnes Buch, sodass ich es relativ schnell durchgelesen hatte. Interessant fand ich allerdings, dass dieses Buch nach dem Ende noch ein alternatives Ende aufwies, wovon mich allerdings keines so recht überzeugen konnte.


    Bewertung: Note 4

    Gordon Edgley, ein Bestsellerautor, stirbt völlig unerwartet. Gordon war in seiner Familie auf Grund seiner Art nicht sonderlich beliebt, von seiner 12-jährigen Nichte Stephanie hingegen wurde er vergöttert. Bei der Testamentseröffnung kommt es zu einigen Überraschungen. Anwesend sind neben Stephanies Eltern auch ihre Tante und ihr Onkel sowie ein Mann namens Skulduggery Pleasant. Dieser ist förmlich vermummt, nichts an ihm zu erkennen. Skulduggery bekommt von Gordon lediglich einen Rat vererbt - damit scheint er gerechnet zu haben. Die anderen Hinterbliebenen erleben allerdings allerhand Überraschungen. Stephanies Tante und Onkel erben eine Brosche und ein Boot, ihre Eltern ein Haus in Frankreich und Stephanie selbst erbt das Haus und das gesamte Vermögen ihres Onkels.


    Stephanie möchte sich noch einmal im Haus ihres Onkels - ihrem Haus - umschauen und Abschied nehmen. Ihre Mutter kann sie auf Grund eines starken Unwetters nicht abholen, sodass sie beschließt, über Nacht dort zu bleiben. Doch gerade in dieser Nacht wird sie in ihrem Haus überfallen. Gerettet wird sie ausgerechnet von Skulduggery Pleasant, dem sie bisher nur kurz bei der Testamentseröffnung begegnet ist. Bei diesem Angriff verrutscht die Kleidung von Skulduggery und Stephanie erkennt, was sich darunter verbirgt: ein Skelett. Und dieses Skelett hat es in sich - er ist ein Detektiv mit einer großen Vorliebe für Maßanzüge, Gefahr und seinen heiß und innig geliebten Bentley. Noch dazu ist er ein Elemetezauberer, dessen bevorzugtes Element das Feuer ist.


    Skulduggery glaubt nicht, dass Gordon eines natürlichen Todes starb - er wurde ermordet. Und der Überfall auf das Haus bringt ihn auf eine Spur. Stephanie beschließt, nachdem sie sich von Skulduggerys Geständnis erholt hat, ihm bei der Aufklärung des Mordes zu helfen und ist sofort von der neuen Welt begeistert, die Skulduggery ihr zeigt ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band der Skulduggery-Pleasant-Reihe. Im Ganzen sind 9 Bücher geplant, 5 sind bereits erschienen. Das Buch zeichnet sich durch starke Protagonisten und einen herrlichen schwarzen Humor aus. Der Plot ist auf keinen Fall realistisch zu nennen, jedoch fantastisch ausgearbeitet. Der Schreibstil ist wundervoll fesselnd und wie bereits erwähnt, geradezu übertriefend an trockenem Humor, was das Lesen bereits von der ersten Seite an zu einem ausgesprochen großen Vergnügen gemacht hat.


    Bewertung: Note 1

    Klappentext:
    Rosalie ist glücklich: Gerade ist sie von zu Hause ausgezogen, hat ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau angefangen und sich verliebt. Das Problem: Auf Rosalie lastet ein Fluch und ihr siebzehnter Geburtstag soll in einer Katastrophe enden. Kein Grund zur Panik, denkt Rosalie, denn sie glaubt nicht an Märchen - zumidest bis zur Nacht vor ihrem Geburtstag, als sie das verbotene Turmzimmer des Schlosshotels betritt.



    Rezension:
    Lange mussten ihre Eltern auf Rosalie warten. Erst sehr spät wurde ihre Mutter mit ihr schwanger und die Freude darüber war grenzenlos. Natürlich musste die Geburt Rosalies gebührend gefeiert werden - mit einem großen Fest im familieneigenen Café "Dornröschen". Doch der Vater, etwas schusselig war er, vergass eine ehemalige Klassenkameradin von Rosalies Mutter einzuladen. Diese, verbittert vom Leben und frisch von ihrem Mann verlassen, verflucht daraufhin Rosalie - in ihrem 17. Lebensjahr soll sie sterben.


    16 Jahre später: Rosalie hat es geschafft - sie beginnt eine Ausbildung in dem renomierten Schlosshotel als Hotelkauffrau. Der Umzug aus ihrem Elternhaus und damit der Gewinn ihrer eigenen Freiheit, auf Grund des Fluches ist Rosalies Mutter übervorsichtig was ihre Tochter angeht, ist ebenfalls in vollem Gange. Und auch die Liebe hält Einzug in Rosalies Leben: Gleich an ihrem ersten Arbeitstag begegnet sie René Prinz und beide fühlen sich sofort von einander angezogen. Dieser ist der Sohn der Eigentümer der Hotelkette, zu der auch das Hotel gehört, in dem Rosalie ihre Ausbildung machen wird.


    Rosalie und René kommen sich schnell näher, doch immer wieder verhindern Missgeschicke, Unfälle oder auch die Familie Prinz, dass sie einander wirklich glücklich machen können. René, vorher Lebemann, beginnt plötzlich zu begreifen, was wirklich wichtig ist in seinem Leben und auch die Unwegbarkeiten, die ihnen zu ihrem Glück im Weg stehen, können sie nach und nach beseitigen.


    Doch Rosalie belastet etwas: Immer wieder träumt sie von einer weißen Frau, die verflucht wurde und nur Rosalie kann sie befreien. In der Nacht ihres 17. Geburtstages beschließt Rosalie, dass es an der Zeit ist, den Fluch zu brechen ...



    Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Adaption des Grimm´schen Märchens "Dornröschen". Hier wurde Rosalie Dorn (unser Dornröschchen) in die heutige Zeit versetzt und muss ihren Weg in die Erwachsenwelt, inklusive Liebe und Leid, Unglück und Glück, finden. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen, obwohl ich mir stellenweise gewünscht habe, er wäre auch fesselnder gewesen. Auf Grund dessen kam es zu kleineren Längen in der Geschichte. Die Figuren weisen eine wunderbare Vielfalt und Tiefe auf, was mich bei einem solch dünnen Buch positiv überrascht hat.


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    »Ich bin der Tod oder das Leben. Ich bin Heil oder Zerstörung. Engel oder Dämon.« Grace Divine, die Tochter des Dorfpastors, wusste schon immer, dass etwas Furchtbares passiert sein musste in jener Nacht, in der Daniel verschwunden war. Voller Schrecken erinnert sie sich daran, wie sie ihren Bruder Jude blutverschmiert auf der Veranda gefunden hat. Als Daniel nach drei Jahren wiederauftaucht, fühlt sich Grace auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen, obwohl sie ihrem Bruder versprechen musste, sich von Daniel fernzuhalten. Was steckt hinter dem dunklen Geheimnis der beiden Jungen? Was schützt die Menschen, die wir lieben? Muss Grace für ihren Bruder und ihren Geliebten ein Opfer bringen, das größer ist als alles, was sie bislang kannte?



    Rezension:
    Grace Divine ist ein ganz normaler Teenager. Sie ist die älteste Tochter des Dorfpastors, hat einen starken Glauben und auch ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern und Geschwistern. Dieses ruhige, friedliche Leben wird gestört, als Daniel, ehemals ein Freund ihres großen Bruders Jude, wieder in ihr Leben tritt.


    Vor Jahren ist etwas Furchtbares passiert, doch Grace hat die Erinnerung daran verdrängt, lediglich in ihren Träumen sieht sie ihren Bruder blutüberströmt. Hatte Daniel etwas damit zu tun? Er verschwand unmittelbar nach diesen Geschehnissen aus dem Dorf und zog zu seiner Mutter in die Stadt.


    Bereits vor seinem Verschwinden bestand zwischen Grace und Daniel eine starke Anziehungskraft und auch jetzt, obwohl Grace alles tut, um es zu ignorieren, ist diese Anziehungskraft zueinander wieder da - und stärker als zuvor. Doch Daniel warnt sie, er will sie nicht in seiner Nähe haben, es wäre zu gefährlich. Grace, die jedoch immer an das Gute im Menschen glaubt, will Daniel nicht aufgeben, sondern will sein leben verbessern. Sie sorgt dafür, dass er in den Kunstkurs der Highschool aufgenommen wird, damit er ein Stipendium für ein weiterführendes Studium erhalten kann.


    Auch Jude warnt seine Schwester vor Daniel. Was ist passiert, dass die ehemals besten Freunde nunmehr verfeindet sind, sich kaum noch begegnen können, ohne einander anzugreifen und das, wo Jude so ein friedliebender Mensch ist? Grace versucht, ihrem Bruder den Gefallen zu tun und Daniel zu ignorieren, doch die gegenseitige Anziehungskraft ist einfach zu stark. Dann geschieht in dem Dorf ein grausamer Mord. Es sieht so aus, als wäre das Opfer von einem Tier gerissen worden. Jude glaubt, dass Daniel etwas damit zu tun hat ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Fantasy-Roman zur Thematik Werwolf. Der Schreibstil ist klar und flüssig zu lesen, die Protagonisten und auch Nebencharaktere wurden mit viel Liebe zum Detail und Tiefe ausgestattet. Einzig die Figur der Grace fand ich sehr irritierend. Sie wurde als sehr gutgläubig, ja nahezu naiv dargestellt und dermaßen weltfremd, dass hier die Glaubwürdigkeit dieser Protagonistin leider etwas auf der Strecke blieb. Alles in allem aber ein sehr schönes Buch, das auf jeden Fall Lust auf den 2. Band "Urbat - Der verlorene Sohn" macht.


    Bewertung: Note 2

    Klappentext:
    Ein Yankee aus Connecticut erwacht nach einer etwas zu heftigen Schlägerei - im tiefen Mittelalter. Als Gefangener eines Ritters gelangt er nach Camelot, wo er durch eine List dem Scheiterhaufen entrinnt und mit einer Prise Dynamit den bösen Magier Merlin übertrumpft. Und so macht er Karriere an König Artus' Hof. Mit Reklameplakaten, Lasso und Pistole kämpft er gegen Ungeheuer, wilde Ritter, Dummheit und die Angst vor Dämonen. „Camelot – Camelot … Ich erinnere mich nicht, schon einmal davon gehört zu haben. Wahrscheinlich der Name der Irrenanstalt.“ Ein ahnungsloser Yankee aus Connecticut findet sich plötzlich im tiefen Mittelalter wieder. Schon bald kommt er als Gefangener eines Ritters nach Camelot, wo er nur durch eine List dem Scheiterhaufen entrinnen kann. Als er auch den bösen Magier Merlin übertrumpft, steht einer steilen Karriere an König Artus’ Hof nichts mehr im Weg. Heimlich will er das Land zivilisieren: Er lässt Schulen, Fabriken und eine Militärakademie errichten, Telefonleitungen legen und eine Zeitung drucken. Doch die höfische Sitte fordert, dass er eine unbequeme Rüstung anlegt und auf Abenteuerreise geht. Das Schicksal verschlägt den Yankee und seinen König schon bald ins grausamste Elend ihrer Untertanen – in die Sklaverei. Wundersame Rettung unter dem Galgen bringt ihnen eine Radfahrertruppe gepanzerter Helden. Doch der Traum eines besseren Zeitalters bleibt noch Traum.



    Rezension:
    Hank Morgau, ein Yankee aus Connecticut des 19. Jahrhunderts, ist noch nie einer Schlägerei aus dem Weg gegangen. Im Normalfall gewinnt er diese auch immer haushoch, doch einmal ist immer das erste Mal. Hank wird während einer Schlägerei am Kopf getroffen und verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich im Camelot des 6. Jahrhunderts.


    Dort wird er zugleich von einem Ritter gefangen genommen und an den Hof von König Artus gebracht. Umgehend wird er, da er verrücktes Zeug spricht, zum Tode verurteilt. Mit List gelingt es ihm, sich eine Sonnenfinsternis zu Nutze zu machen und so das Todesurteil abzuwenden. Ferner wird er umgehend der 1. Berater König Artus und beschließt, sich sein Wissen aus dem 19. Jahrhundert zu Nutze zu machen und die Welt zu revolutionieren. Doch er hat einen mächtigen Gegenspieler: Merlin, der vormals der Hofzauberer Artus` war und nun immer weiter zurück gedrängt wird.


    Dann beschließt Hank, sich das Leben der Bevölkerung ansehen und will inkognito durch das Land reisen. Diese Gelegenheit lässt sich Artus nicht entgehen und beschließt, seinen 1. Minister zu begleiten. Doch damit fangen die Probleme erst an ...



    Über das Buch lässt sich aus meiner Sicht nur sagen: Es ist langweilig! Die sprachliche Gestaltung ist furchtbar, sowohl König Artus, wie auch Merlin werden als schwache Persönlichkeiten dargestellt und nur der Yankee und sein kleiner Gehilfe kommen in dem Buch gut weg. Ebenfalls störte mich die beschriebene Arroganz des Protagonisten enorm und ich konnte keinerlei Sympathie zu irgendeiner Person in diesem Buch aufnehmen.


    Bewertung: Note 5



    Der Autor:
    Samuel Langhorne Clemens (geb. 30.11.1935 - gest. 21.04.1910) – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain – war ein amerikanischer Schriftsteller. Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt.

    Klappentext:
    Sarah Shepherd hat nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes keinen Lebenswillen mehr und wird in ein Sanatorium eingewiesen. Kurz darauf wird das Heim von dem skrupellosen Terroristen Merec überfallen, der vor laufenden Kameras ein schreckliches Blutbad anrichtet. Auf morbide Weise fasziniert von seiner animalischen Lebenskraft, wird Sarah seine Komplizin ...



    Rezension:
    Sarah Shepherd hat bei einem Autounfall ihren Mann verloren. Sie selbst erlitt Verletzungen, die sie vorübergehend an den Rollstuhl fesseln und sie verlor mit ihrem Mann ihren Lebensmut. Sarah wird in ein Pflegeheim verlegt, in dem sie vor sich dahinvegetiert.


    Eines Tages jedoch, am 4. Juli um genau zu sein, wird das Pflegeheim von Terroristen überfallen. Die Belegschaft und die Bewohner werden als Geiseln genommen. In einem makaberen Spiel setzt Terrorist Merec, Anführer der Terroristengruppe, sowohl Pfleger als auch Heimbewohner einander gegenüber und stellt ihnen eine einfache Frage: Wer soll sterben, du oder dein Gegenüber?


    Erwartungsgemäß antworten alle Gefragten, dass derjenige Gegenüber sterben soll. Nur Sarah antwortet, entgegen aller Erwartungen, dass sie selbst getötet werden soll. Dies weckt die Aufmerksamkeit von Merec, der Sarah kurzerhand entführt und alle anderen, bis auf die Person gegenüber Sarah töten lässt. Sarahs Gegenüber, Rose, wird inmitten der Leichen mit einem Video-Band zurück gelassen, mit der Aufforderung, dies unbedingt an die Medien weiter zu leiten, da ansonsten Sarah etwas geschehen würde.


    Und tatsächlich gelingt es Rose, die Medien zu informieren und ihnen das Videoband des Massakers zuzuspielen. Daraufhin wird Sarah durch die Medien zu einer gefeierten Heldin.


    Sarah hingegen fühlt sich zum ersten Mal seit dem Tod ihres Mannes lebendig und beschließt, sich Merec anzuschließen ...



    Ich habe mich ganz ehrlich vom Cover des Buches ganz schön täuschen lassen. Bereits nach wenigen Seiten war klar, die Protagonistin ist in den 50ern ist und von da ab, ging es für mich leider nur noch bergab. Ich konnte mich leider mit keiner Figur des Buches anfreunden, auch war der Schreibstil wenig spannend. Auch empfand ich die fehlende Tiefe bei den dargestellten Personen als sehr störend. Da jedoch ab und an doch mal eine blutige Szene beschrieben wurde, will ich von der schlechtesten Note absehen.


    Bewertung: Note 4



    Die Autorin:
    Kate Morgenroth hat an der Elite-Universität Princeton studiert, war danach Lektorin bei einem großen US-Publikumsverlag und lebt heute als freie Schriftstellerin in New York.

    Klappentext:
    «FYI. pink steht dir gut ... » Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen: Der gutaussehende Zach, den sie beim Chatten kennengelernt hat, steht auf sie. Und er will sie treffen! Sie verabreden ein Date. Als Lainey von der Schule nicht heimkehrt, zieht man einen Spezialisten zurate: FBI-Agent Bobby Dees. Alle Spuren führen ins Nichts. Bis ein Gemälde auftaucht. Es zeigt eine gefesselte junge Frau – und das, was ihr bevorsteht. Die Zeit wird knapp. Und Bobby kommt ein furchtbarer Verdacht: Was, wenn der Mörder mehrere Opfer in seiner Gewalt hat? Mädchen, die keiner mehr vermisst?



    Rezension:
    In einem Chatroom im Internet lernt die unscheinbare und unglückliche Lainey Emerson den 17-jährigen ElCapitan alias Zack kennen. Ihre Eltern kümmern sich nicht sonderlich gut um sie und ihre Geschwister, sodass sie lediglich einer Freundin von ihrer Internetbekanntschaft erzählt. Als Zack sie zu einem Treffen im realen Leben drängt, sagt sie zu ... und wird nicht zurückkehren.


    Denn bei ihrem Date handelt es sich nicht um einen netten 17-jährigen Schülern, sondern um einen Psychopathen, der Mädchen entführt und monatelang gefangen hält. Und Lainey ist nicht allein!


    Das Verschwinden von Lainey wird von Agent Bobby Dees untersucht. Bis dato wird das Verschwinden Laineys als Ausreißerei abgehandelt, doch kurz nach ihrem Verschwinden taucht ein Bild von einem anderen Mädchen auf. Kurze Zeit später wird die Leiche des abgebildeten Mädchens aufgefunden. Agent Dees vom FDLE wird schnell klar, der Mörder hat noch mehr Mädchen in seiner Gewalt, denn auf dem gezeichneten Bild befinden sich eindeutig kleine, detaillierte Gegenstände von anderen verschwundenen Mädchen. Dees ist klar, dass die Zeit drängt, wenn er Lainey und die anderen Mädchen retten will, denn wenn auch nur eine gegen die Regeln ihres Entführers verstößt, wird sie beseitigt und das auf immer brutalere Art und Weise.


    Agent Dees jedoch hat noch eigene Gründe, die verschwundenen Mädchen zu finden. Vor fast einem Jahr riss seine eigene Tochter Katy von zu Hause aus, um mit einem Jungen zusammen zu sein, den ihre Eltern ablehnten. Trotz aller Bemühungen ist es Dees bisher nicht gelungen, seine Tochter zu finden. Wird auch sie von diesem Psychopathen festgehalten? Dann wird an einen Journalisten ein neues Bild gesandt und die dazugehörige Leiche taucht wenig später auf ...



    Bei diesem Buch handelt es sich um einen grundsoliden Thriller, der jedoch an "Cupido" leider nicht heranreichen kann. Der Schreibstil ist größtenteils spannend und fesselnd, die Kapitel angenehm kurz gehalten, jedoch wird der Lesefluss zwischendurch immer wieder durch diverse Handlungsbeteiligte, Programmnamen und ähnlichem gestört. Leider war auch recht schnell klar, wer der Täter ist, jedoch war es interessant zu verfolgen, wie die Ermittler diesem auf die Spur gekommen sind.


    Bewertung: Note 2