Oh Gott, jetzt habe ich es doch tatsächlich durchgelesen. Und ich muss sagen, es war toll, wirklich toll. Ich kanns gar nicht fassen, dass das Buch schon zu Ende sein soll.
Erst mal möchte ich dir, Sina, sozusagen einen Dank aussprechen. Dein Buch hat mich an ein mir bisher unbekanntes Genre herangeführt und mit Freuden habe ich festgestellt, dass es mir außerordentlich gut gefällt. Meine nächsten Buchbestellungen werden wohl deine anderen historischen Romane sein.
So, jetzt noch mal etwas zum Inhalt. Zum Ende hin jagte ja ein Ereignis das andere und ich hoffe, ich bekomme das Wichtigste noch zusammen.
Ich bin ja schon ein bisschen verärgert, dass Gregor und Aurelia am Ende beide sterben (mussten). Gerade jetzt, wo sich mein Traumpaar wieder angenähert hatte... und dann ist sie auch noch in gewisser Weise verantwortlich für seinen Tod, wirklich tragisch 
Einen Moment blieb mir die Luft weg, als Aurelia sich tatsächlich von der Mauer stürzen wollte, doch zum Glück hatte sie ein Einsehen. Ich war allerdings ziemlich traurig, dass der Unfall mit der Kutsche ihrem neuen Leben einen Strich durch die Rechnung gemacht hat 
Ganz besonders gut hat mir am Ende das Vierergespann von Borginino (was ist das eigentlich für ein außergewöhnlicher Name?), Ernestine, Lukas und Helena gefallen. Die vier haben es am Ende immerhin geschafft, Sebastians letzten Willen zu erfüllen und gleichzeitig ein freies Leben führen zu können. Ich bin mir sicher, aus den Freunden werden bald zwei nette Pärchen 
Friedemar hat am Ende auch noch mal für ordentlich Wirbel gesorgt, doch es war ja zu Erwarten, dass er Helena nicht einfach so in Ruhe lässt. Sein Verhalten ihr gegenüber im Sternenzimmer (sehr romantische Bezeichnung übrigens) ist jedoch mit nichts zu entschuldigen und man mag nur hoffen, dass sein zukünftiges Leben nicht allzu glücklich verläuft.
Dass nun die Gräfin hinter allem steckte, war zwar überraschend, jedoch für mich am Ende ein logische Erklärung. Die Stiftsdamen waren mir sowieso von Anfang an nicht ganz koscher.
Zu den Briefen möchte ich am Ende auch noch was sagen, ein großes Kompliment an die Wortwahl, auch wenn es zeitweilig etwas anstrengend zu lesen war, war es vor allem sehr authentisch.
Auch wenn dein nächstes Buch ja nun kein historischer Roman wird, hoffe ich ebenfalls auf ein Wiedersehen mit Helena und den Anderen, dazu haben mir die Personen einfach zu gut gefallen und es gibt doch noch so viele Rätsel der Medizin zu lösen.
Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, sodass ich es gleich weiterempfohlen habe 