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Original von mazian
Ich weiss noch nicht so recht, was ich von dieser überstürzten Heirat von Maya und Ralph halten soll. Soll ich sie beglückwünschen, oder hätte ich, so wie Mayas Eltern, dagegen sein sollen. Ich weiss es nicht. Ich finde Ralphs werben um Maya doch recht nett. Er bemüht sich um sie, schreibt ihr Briefe und gibt sogar zu, kein so guter Schüler gewesen zu sein. Also ist Maya ihm doch intelektuell überlegen. Und er will sie trotzdem?!
Erstaunlich, nicht?
Zumindest ungewöhnlich.
Mich hat dabei der Gedanke geleitet, dass Gegensätze sich anziehen und Neues, Ungewohntes seinen besonderen Reiz hat.
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Original von mazian
Tante Elisabeth finde ich echt Klasse. Warüm müssen immer die Verwandten so nett sein, und die eigenen Eltern so engstirnig?
Das ist ein Muster, dem man immer wieder begegnet, gell? 
Ich erkläre mir das so, dass Verwandte außerhalb der eigentlichen Kernfamilie unbelastet sind von den Sorgen um die Zukunft der Kinder. Das gibt ihnen eine gewisse Freiheit, eine andere Perspektive auf die Dinge.
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Original von mazian
Gerald macht seinem Ärger über den Heiratsantrag von Ralph ja auch Luft. "Ich habe dich nicht ... lernen lassen..." Also findet er den Soldaten Ralph nicht gut genug für seine ältere Tochter. Denn Angelina hätte ihn ja (fast) sofort heiraten dürfen. Aber, auf was für eine Art Mann wartet Gerald für seine Tochter? Ich glaube, Keiner wäre in seinen Augen gut genug für sie.
Das glaube ich auch.
Maya ist sein erklärter Liebling, und er erlebt da die typische väterliche Eifersucht.
Es mag ein Klischee sein - aber auch das ist ein Muster, das sich häufig in Familien findet.