Beiträge von Nicole

    *freu*


    Ich danke euch für eure lieben Kommentare! :knuddel1


    Ich hab mich selbst in der letzten Zeit öfter dabei erwischt, genervt und grantig zu sein, gerade auch im Hinblick auf Weihnachten, weil mir hier alles zu viel war.
    Bis ich dachte: das kann's nicht sein, das war doch auch schon anders mit mir in der Vorweihnachtszeit, die ich eigentlich so liebe - woran fehlt's?
    So kam ich auf die Geschichte.
    Und langsam wird's auch, mit der Freude an und auf Weihnachten ... :-)

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    Original von mazian
    Direkt ein paar Worte zum Ende. Ich finde es wunderschön, dass Maya und Rashad sich wiedergefunden haben. Das hat die Geschichte für mich abgerundet. Zumal beide jetzt (unfreiwillig) frei waren. Maya, weil Ralph gefallen war und Rashad, weil er von seinem Stamm verstossen worden war. So konnten beide die Zeit, die ihnen noch lieb, gemeinsam verbringen.


    Das war für mich ein ganz faszinierender Gedanke dabei - dass ein solcher Verlust, noch dazu ein jeweils so tiefgreifender, schmerzlicher, eine unvermutete Freiheit mit sich bringen kann.



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    Original von mazian
    Und dann kommt Tante Elisabeth mit der glorreichen Idee, nach Kairo "auszuwandern". Wie schön ist das denn?! Und Amy nehmen sie auch mit. Nur schade, dass sie anscheinend keinen Mann findet. Aber vielleicht hat sie ja auch heimlich, ohne dass Nicole etwas mitbekommen hat, eine Lieschaft angefangen, bzw. einen netten Mann gefunden. :-]


    Ja, wer weiß? :-)


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    Original von mazian
    Und so kommt es, dass er von Mayas Leben in Kairo erfährt. Und das durch Richard Burton, seinen eigentlichen Rivalen (im weiten Sinne).


    Für mich ein ganz essentieller Punkt in der Handlung: dass ausgerechnet Richard da über seinen Schatten springt und Schicksal spielt.



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    Original von mazian
    Und auch nochmal danke an dich, Nicole, dass du mir als einsamer Leserin trotzdem noch Rede und Antwort gestanden hast. :knuddel1


    War mir wie immer ein Vergnügen, mazian! :knuddel1
    Ich freu mich sehr, dass Du damit wieder eine so schöne Lese-Reise hattest ... Danke, fürs Lesen und für Deine spannenden Beiträge! :-)

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    Original von mazian
    Maya ist schwanger von Rashad. Irgendwie war mir das schon klar, sonst hätte Nicole ja nicht beschrieben, dass Maya auf der Reise in der Wüste ihre Tage hatte. Nur, wundert es mich genau so, wie Maya selbst, dass sie als Arzttochter ihren "Zustand" nicht bemerkt (haen will). Aber vielleicht ist das ja der Tatsache geschuldet, was soll schon in 2 Nächten passieren, was vorher ein Jahr lang nicht geklappt hat?.


    Genau so ist es. :-)
    Und auch der unbewusste Gedanke, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, spielt da mit rein - und das kommt bei ungewollten und ungeplanten Schwangerschaften tatsächlich häufiger vor als man glauben mag.

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    Original von mazian
    Hallo Nicole,
    ich versuche mich zu erklären. Zu viel, im Zusammenhang mit dem Orchideenbuch war für mich, die vielgenannte blumige Sprache. Irgendwie hat mir davon manchmal ein bisschen der Kopf geschwirrt und ich hatte zu tun, das am Anfang gelesene bis zum Satzende mir auch zu merken.


    Ja, damit kann ich jetzt was anfangen, danke. :-)
    Für mich muss jedes meiner Bücher auch immer versuchen, in der Wortwahl das Denken und Empfinden der Welt wiederzugeben, in der es spielt, auch deren Sprache - und dieses ganz eigene Blumige, manchmal fast ein bisschen Märchenhafte brauchte es für mich bei Singapur als Schauplatz.


    Aber ich kann verstehen, dass es Dir dann doch zu viel war - und damit bist Du auch ganz und gar nicht allein. :knuddel1



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    Original von mazian
    Zu dicht an den Personen dran kann man doch nie sein ;-) Das hat mir auch sehr gut gefallen, die Personen waren wie Nachbarn oder sogar Freunde für mich, so nah war ich an ihnen dran. :-)


    Da hüpft das Autorenherz vor Freude - danke!! :-]

    Hallo mazian,


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    Original von mazian
    Wie immer bei Nicoles Büchern konnte ich durch ihre Sprache und ihren Schreibstil vollends in die Geschichte eintauchen und war quasi Beobachter am Rande und nicht nur Leser. Genau das ist es, was mich an Nicoles Büchern so fasziniert. Obwohl ich sagen muss, dass es mir bei "Zeit der wilden Orchideen" fast ein bisschen zu viel war. (Ich glaube, ich bin die einzige, die damit nicht so zurecht gekommen ist, oder? ;-)).



    Ich muss gestehen, dass ich mir dieses "fast ein bisschen zu viel" nicht so recht vorstellen kann.
    Zu viel Drama? Zu viel an Sprachfarbigkeit? Irgendwie zu dicht dran an den Personen?
    Ich bin neugierig! :-)


    Trotzdem kann ich Dich beruhigen: Du bist nicht die einzige, die mit diesem Buch insgesamt gesehen nicht so zurechtkam, auch wenn es sich hier in den Rezis (noch) nicht niedergeschlagen hat.


    Ich freu mich aber, dass Du dennoch unterm Strich eine gute Zeit mit dem Orchideenbuch hattest und sag vielen, vielen Dank fürs Lesen und Dein Feedback! :knuddel1

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    Original von mazian
    Habe ich den Anfang richtig verstanden? Hätte Ralph seine Hochzeit angemeldet, wäre er nicht nach Aden strafversetzt worden?


    Er hätte um Erlaubnis bitten und darauf warten müssen, dass sie ihm erteilt wird, ja.


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    Original von mazian
    Warum hat er es denn nicht einfach gemacht. Er wusste doch, dass Maya ihn liebt und mit ihm durchbrennen würde. Das hat er doch Jonathan selbst gesagt. So ein Trottel. Er macht den Fehler und Maya muss darunter leiden (siehe: Ralphs Eskapaden).


    Er hat es schlichtweg vergessen - ein eigentlich so kleines Versäumnis, das dann so weitreichende Folge hat.
    Wobei ich nicht ausschließen will, dass sein Unbewusstes da die Finger mit im Spiel hatte - weil er sich denken konnte, dass er die Erlaubnis zu diesem Zeitpunkt wohl nicht bekommen hätte.


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    Original von mazian
    Durch die Briefe von Jonathan bin ich aber eigentlich froh, dass Maya und Ralph in Aden sind. Vielleicht hätte beide sonst das selbe Schicksal ereilt, und sie wären, wenn schon nicht auf dem Schlachtfeld (Ralph), dann sicher doch auch an der Cholera gestorben.


    Maya hätte nicht mitgedurft, dafür hätte es keine Möglichkeit gegeben.
    Allerhöchstens (und das wäre sehr unwahrscheinlich gewesen) im Schwesternkorps von Florence Nightingale ...


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    Original von mazian
    Joathans Tod hat mich sehr betroffen. Mit ihm hätte ich gern noch mehr Zeit verbracht. Aber, irgendwie hat es auch Jonathans Tod gebraucht, damit Maya endlich die Augen öffnet und erkennt, dass es so in ihrem Leben nicht weitergehen kann.


    Genau das war auch mein Gedanke dabei.
    Und mir tut es bis heute so leid um Jonathan, das tat mir beim Schreiben weh bis ins Mark.

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    Original von mazian
    Ich weiss noch nicht so recht, was ich von dieser überstürzten Heirat von Maya und Ralph halten soll. Soll ich sie beglückwünschen, oder hätte ich, so wie Mayas Eltern, dagegen sein sollen. Ich weiss es nicht. Ich finde Ralphs werben um Maya doch recht nett. Er bemüht sich um sie, schreibt ihr Briefe und gibt sogar zu, kein so guter Schüler gewesen zu sein. Also ist Maya ihm doch intelektuell überlegen. Und er will sie trotzdem?!


    Erstaunlich, nicht?
    Zumindest ungewöhnlich.
    Mich hat dabei der Gedanke geleitet, dass Gegensätze sich anziehen und Neues, Ungewohntes seinen besonderen Reiz hat.



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    Original von mazian
    Tante Elisabeth finde ich echt Klasse. Warüm müssen immer die Verwandten so nett sein, und die eigenen Eltern so engstirnig?


    Das ist ein Muster, dem man immer wieder begegnet, gell? :-)
    Ich erkläre mir das so, dass Verwandte außerhalb der eigentlichen Kernfamilie unbelastet sind von den Sorgen um die Zukunft der Kinder. Das gibt ihnen eine gewisse Freiheit, eine andere Perspektive auf die Dinge.


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    Original von mazian
    Gerald macht seinem Ärger über den Heiratsantrag von Ralph ja auch Luft. "Ich habe dich nicht ... lernen lassen..." Also findet er den Soldaten Ralph nicht gut genug für seine ältere Tochter. Denn Angelina hätte ihn ja (fast) sofort heiraten dürfen. Aber, auf was für eine Art Mann wartet Gerald für seine Tochter? Ich glaube, Keiner wäre in seinen Augen gut genug für sie.


    Das glaube ich auch. :-)
    Maya ist sein erklärter Liebling, und er erlebt da die typische väterliche Eifersucht.
    Es mag ein Klischee sein - aber auch das ist ein Muster, das sich häufig in Familien findet.

    Hallo mazian,


    ich freu mich, dass Du Dich bislang in Mayas Welt so wohl fühlst! :-)



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    Original von mazian
    Richard selbst finde ich jetzt nicht so toll. Was mir aber an ihm gefällt ist, dass er immer mit Maya in Kontakt geblieben ist. Nur, warum er das getan hat, ist mir ein Rätsel. Sollte er wirklich Gefühle für Maya, seine Majoschka (finde ich superschön, den Spitznamen :kiss) haben? Ich weiss es nicht.


    Magst Du diese - berechtigte - Frage mal im Hinterkopf behalten, für später im Buch? :wave



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    Original von mazian
    Der Rest der Familie Greenwood ist gut herausgearbeitet. Gerald ist mir von der ersten Seite her sympathisch. Martha kommt mir ein bisschen kühl vor, z.b. als Mayas Grossvater gestorben war und Maya nicht das Wort "tot" in den Mund nehmen durfte. Aber vielleicht ist die arme Frau ja einfach nur ein Kind ihrer Zeit und kann gar nicht anders.


    Das ist sie. Martha ist durch und durch das Idealbild der gutbürgerlichen Ehefrau und Mutter dieses Zeitalters, und in diesem Sinne versucht sie auch ihre Töchter zu erziehen.



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    Original von mazian
    Bei Ralph weiss ich noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Ein Kostverächter scheint er ja nicht gerade zu sein. Wie alt ist er eigentlich, als er Maya kennenlernt?


    Ralph ist da fast 28.



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    Original von mazian
    Ein Glück, wir haben verlängertes Wochenende, und da komme ich sicher mehr zum Lesen. Obwohl, vielleicht auch nicht, denn am Sonntag hat Herr mazian Geburtstag. Mal sehen, aber den 2. Abschnitt schaff ich sicher noch in den nächsten Tagen.


    Nachträglich noch alles Gute für Herrn mazian! :-)