Beiträge von Karla

    Okay, dann lese ich mal so weiter, wie ich Zeit habe. ;)


    Inzwischen habe ich eure Antworten gelesen und stelle fest, dass ich meine Empfindungen wieder finde.


    Ich würde auch der Autorin einige Fragen stellen, so z.B. warum sie ausgerechnet Namibia als Handlungsort gewählt hat? Oder warum sie Ruth die Eigenschaften, die sie im Roman beschrieben hat, ihr gegeben hat und nicht andere?
    Die Vorstellung, dass eine Frau Schafe stemmt, fand ich übrigens erheiternd. Dann würde ich noch fragen, welchen Aufhänger es für diese Geschichte gab und wie der Plot entstand.


    Den Verlag würde ich fragen, warum hinten kein Lesezeichen zum Herausreißen drin ist. Das würde nämlich die Ansichtskarte perfekt ergänzen.


    Ich habe bei den Antworten gelesen, dass einigen von euch das Cover nicht so wichtig ist. Sicher ist der Inhalt wichtiger, aber ein Cover ist für den Gesamteindruck des Romans nicht ganz unwichtig. Ein misslungenes Cover ist bestimmt nicht verkaufsfördernd.
    Ich lasse das Buch z.B. überall im Haus liegen, gerade da wo ich gelesen habe und wenn ich das Cover mag, dann greife ich noch mal so gern zum Buch und dieses Cover hier finde ich gelungen und ansprechend.


    LG von Karla

    Scheinbar hänge ich etwas hinterher, aber das macht nichts. Ich habe auch noch nicht gelesen, was meine "Vorschreiber" geschrieben haben, damit ich umbeeinflusst bin. ;-)Das kommt nach meinem Posting.


    Das Cover:
    Es ist freundlich und irgendwie erfrischend im Hinblick auf manch sehr dunklen Covers. Als eine nette Idee empfinde ich die Postkarte und ich gestehe, das ich gleich in den hinteren Teil geschaut habe, ob dort vielleicht ein Lesezeichen zum Heraustrennen zu finden ist.


    Klapptext.
    Er macht neugierig und er verspricht eine aufregende Geschichte.



    Die ersten hundert Seiten lesen sich flüssig und der Leser erfährt viel über Namibia. Man spürt richtig die Verbundenheit der Autorin mit dem Land und sie schafft es mit einfachen Worten eindruckvolle Bilder entstehen zu lassen.
    Als ungünstig sehe ich die Namen an, da Mutter und Tochter die selben Anfangsbuchstaben besitzen. Ich musste sehr aufpassen, dass ich die beiden nicht verwechsle.
    Bis jetzt hat mich Ruth als Hauptprotagonistin nicht überzeugt. Sie ist auf der einen Seite naiv, dann liest man intelligente Antworten bzw. Denkansätze, dann kommt sie völlig weltfremd daher und beweißt dann doch Biss.


    Als ein großes Manko sehe ich die Demonstration an. Dass man unvorbereitet in eine Demo hineingeraten kann, kann ich mir vorstellen, da es mir selbst schon einmal so ergangen ist.
    Für mich ist es unglaubwürdig und wenig passend, dass bei einer Demo Schwarz gegen Weiß, ausgerechnet eine weiße Frau zur Demo "eingeladen" wird, eigenltich von einer aufgebrachten Menge.
    Als nächstes wird die Frau neben Ruth durch eine Kugel getroffen, bricht zusammen und erst dann erkennt sie, wer neben ihr gegangen ist? Hm ... nun ja....
    Der Name von Ruths Großmutter wird von der Sterbenden genannt und Ruth fällt nichts besseres ein, als ellenlange Dialoge zu führen, in einer Demo, die ausufert, ohne auch nur einmal ihre Großmutter selbst zu erwähnen oder sich zu fragen, was die Sterbende damit zu tun hat.
    Also, diese Plotstelle ist wenig geglückt.


    Mal schauen, wie es weiter geht.


    LG von Karla

    Nachdem ich die Rezi von Voltaire gelesen habe, finde ich die Idee mit der LR nochmal so gut.
    Januar ist immer so ein trister Monat für mich, da würde ich gern in eine mögliche LR einsteigen. :lesend


    Wie viele sind wir denn bis jetzt?


    LG von Karla

    Zitat

    Original von hef
    Aber, wer seinen Beruf als Autor professionell betreiben will, muss sich über die Zukunft schon ein paar kaufmännische Gedanken machen


    Nicht unbedingt. Jeder sollte das tun, was er am besten kann. Der Autor profesionell schreiben, die Agentur bzw. der Agent deckt den kaufmännischen Bereich ab und der Verlag kümmert sich ums Vermarkten. Warum sollte sich der Autor ein paar kaufmännische Gedanken machen? Natürlich sollte ein Autor schon wissen, ob ein Vertrag, der er vorgelegt bekommt, für ihn zum Vorteil ist oder eher zum Nachteil. Diesen Part kann auch eine gute Agentur oder Agent übernehmen.


    Zum Trend würde ich sagen, dass es immer mal wieder Trends zu erkennen sind und auch welche, die vorhersagbar sind. Nicht immer, aber ab und an schon. Manchmal entwickeln sich Trends schleichend oder man bemerkt erst den Trend, wenn man mitten drin steckt.


    LG von Karla

    Ich werfe ein fröhliches Hallo in die Runde!


    Ganz kurz möchte ich mich vorstellen. Ich bin in der Oberlausitz zu Hause. Zu meiner absoluten Freizeitgestaltung gehört lesen, lesen, nochmals lesen und das Schreiben. Weder beim Lesen noch beim Schreiben habe ich mich einem bestimmte Genre verschrieben.


    Mein Nickname setzt sich aus meinem Vornamen, meinem Nachnamen und den Buchstaben in der Mitte habe ich mir von meinem Mann geborgt.


    LG von Karla