Beiträge von Diskordia

    Zitat

    Original von krokus
    ahja, klar, danke!
    damit war aber gar nicht nur die relativ nahe verwandtschaft von generationen innerhalb eines jahrhunderts gemeint, sondern der stammbaum im größeren rahmen. was sich da nämlich im laufe der zeit ansammeln würde, könnte doch kein "normaler" mensch bei sich unterbringen und das von leuten, die er gar nicht mehr kennengelernt hat.


    aber so richtig lassen sich spuren nicht festhalten. es werden ja im laufe der zeit auch zu viele, da man ja, wenn man nicht wie weiland die habsburger und wittelsbacher untereinander heiratet, mit jeder weiteren generation zurück die doppelte anzahl an vorfahren hinzubekommt....


    Da geb ich dir auch recht, ich meine wenn du noch Bücher hast von vor 1o Generationen, dann wahrscheinlich als Staubhaufen oder Schimmelkultur, wenns schlecht kommt.
    Ich glaube für mich wäre es schön, wenn meine Kinder und Enkel welche hätten und sich damit mit mir verbunden fühlen. Danach ist dann auch Ende, weiter muss net sein, nur die die mir noch nahe standen und mich kannten, was auch freunde sein können.
    Auf welche Idee ich auch noch nicht kam, ist die sie wem zu sponsorn wie einer Bibo.

    Zitat

    Original von krokus
    ahja, klar, danke!
    damit war aber gar nicht nur die relativ nahe verwandtschaft von generationen innerhalb eines jahrhunderts gemeint, sondern der stammbaum im größeren rahmen. was sich da nämlich im laufe der zeit ansammeln würde, könnte doch kein "normaler" mensch bei sich unterbringen und das von leuten, die er gar nicht mehr kennengelernt hat.


    aber so richtig lassen sich spuren nicht festhalten. es werden ja im laufe der zeit auch zu viele, da man ja, wenn man nicht wie weiland die habsburger und wittelsbacher untereinander heiratet, mit jeder weiteren generation zurück die doppelte anzahl an vorfahren hinzubekommt....


    Da geb ich dir auch recht, ich meine wenn du noch Bücher hast von vor 1o Generationen, dann wahrscheinlich als Staubhaufen oder Schimmelkultur, wenns schlecht kommt.
    Ich glaube für mich wäre es schön, wenn meine Kinder und Enkel welche hätten und sich damit mit mir verbunden fühlen. Danach ist dann auch Ende, weiter muss net sein, nur die die mir noch nahe standen und mich kannten, was auch freunde sein können.

    Zitat

    Original von krokus
    @ diskordia:
    obwohl ich den tod nicht tabuisiere (testament ist gemacht, patientenverfügungserstellungstermin beim hausarzt vereinbart), hat dein thread mich im ersten moment etwas bestürzt. inzwischen vermittelte er mir einige denkanstöße. danke! :knuddel1 :anbet:wave



    --Gerne geschehen. Mir war irgendwie klar, dass nicht jeder mit einer solchen Frage zurecht kommt, aber mal ein paar Gedanken dazu äußern, was mit unseren Büchern passiert tut keinem weh.--


    EDIT: noch mal an diskordia (wir haben uns überschnitten):
    " krokus


    So pauschal kannst das auch nicht sagen. Ich zum Beispiel habe, durch bestimmte Sachen, die in unserer Familie passiert sind, als ich noch klein war, keinen Kontakt mehr zu meinen Großeltern und das tut mir richtig weh. Ich hätte so gerne Dinge von ihnen, oder wüsste etwas von ihnen. Das Einzige was ich noch habe ist ein Buch von meiner Tante, das ich bekommen habe als ich noch garnicht lesen konnte. Man kann sich nicht immer aussuchen, was man von Familienmitgliedern hat oder nicht.
    Ich habe das buch immer noch.Ist immerhin ein Teil meiner Kindheit." (du)


    wenn es dir noch möglich ist, möchte ich dir dringend raten, einen kontakt herzustellen zu versuchen, selbst, wenn du mit einer verletzenden zurückweisung rechnen musst. dass man sich das alles nicht immer aussuchen kann



    --Das habe ich schon probiert, keine Chance.--



    , verstehe ich, nicht aber, worauf genau du dein posting jetzt bezogen hast. hab ich etwas gegenteiliges gesagt/geschrieben? wenn, liegt da ein mussverständnis vor.


    --Du hast doch gefragt wer schon noch Bücher von seinen Verwandten besitz aus früheren Tagen,bzw wer sich darum schert so etwas zu haben. Ich meinte nur, dass man sich nicht immer aussuchen kann ob man etwas von ihnen besitzt. Und ich mich freue wenigstens ein Buch meiner Tante zu haben--

    Zitat

    Original von JustMeNico
    Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich noch sehr jung bin. Außerdem finde ich das auch nicht so wichtig. Klar sind mir meine Bücher wichtig, allerdings nicht so wichtig, als das ich mir Gedanken darum mache, was nach meinem Ableben mit ihnen passiert.


    Ich glaube vom Alter ist das nicht abhängig. Es ist von einem selber Ahhängig. Ich habe einige Bücher, die mich in meinen schwersten Lebenslagen getröstet haben und mir Zuflucht in ihren Seiten gaben. Die können einen echt ans Herz wachsen und sollen nicht einfach so nebensächlich vergessen werden.


    @krokus


    So pauschal kannst das auch nicht sagen. Ich zum Beispiel habe, durch bestimmte Sachen, die in unserer Familie passiert sind, als ich noch klein war, keinen Kontakt mehr zu meinen Großeltern und das tut mir richtig weh. Ich hätte so gerne Dinge von ihnen, oder wüsste etwas von ihnen. Das Einzige was ich noch habe ist ein Buch von meiner Tante, das ich bekommen habe als ich noch garnicht lesen konnte. Man kann sich nicht immer aussuchen, was man von Familienmitgliedern hat oder nicht.
    Ich habe das buch immer noch.Ist immerhin ein Teil meiner Kindheit.

    Zitat

    Original von Kulturbanause
    Ein interessantes Thema, dass ihr hier ansprecht, vor allem da der Tod in der heutigen Gesellschaft gerne als Thema ausgeklammert wird. Aber, er wird uns alle treffen.


    Die Sichtweise finde ich gut.


    Ich finde es schon wichtig was mit meinen liebsten Sachen passiert, wenn ich net mehr bin und dazu gehören meine Bücher. Aber bei dem Gedanken, dass meine Familie alle Spuren von mir beseitigt wird mir anders. So sollte das nicht sein. Es sind doch Dinge von mir, ein Stück Persönlichkeit von mir. In jeder Seite stecken Erinnerungen und jedes Buch ist Zeuge der Zeit auf erden.


    Naja ich sehe das halt sehr verträumt und möchte net so vergessen werden.

    Helene lief im Park ein paar Runden, als sie das Gefühl bekam, dass sie irgendwie von allen angestarrt wurde, weil sie zuhause ihre Perücke vergessen hatte und man nun sehen konnte, dass ihre Kopfhaut aus Schlangenhaut zu sein schien.
    Ihr war das mächtig peinlich und sie schwang sich auf ihr Dreirad und
    fuhr mit Schwung in den Ententeich, um dort nach einem Geschenk für ihren Mann Peter zu suchen. Alles was sie fand war ein dicker Goldfisch, der sie verwirrt ansah. Da er aber irgendwie ganz niedlich war, zog sie am Boden des Teiches ein Goldfischglas aus dem Geheimfach des Dreirades und lockte ihn mit Chicken Wings an. Das sahen seine Geschwister und der Goldfisch verwandelte sich in einen Katzenhai und spuckte ein Fellknäuel aus, das Helene auf dem Kopf landete. Helena schrie vor Schreck wie ein Huhn und flitzte aus dem Teich um pitschnass einen Jungen umzurennen.
    Sie erkannte, dass er dieselbe Kopfhaut hatte wie sie und so kam sie zur Vermutung, dass er womöglich ihr Sohn war. Sie schenkte ihm spontan ihr Dreirad, dass einer der Geschwister der Katzenhais höflicherweise an den Rand des Teiches gefahren hatte und setzte sich ihrem Sohn auf den Kopf, als ihr
    einfiel, dass er ein vortreffliches Geschenk für ihren Mann wäre.
    So ignorierte sie die Blicke der Anderen und packte ihren fliegenden Teppich aus, um Heim zu fliegen. Als sie jedoch gerade abhob fing es an zu regen uns sie viel samt dem nassen Teppich wieder auf den Boden.
    Der Junge bekam es mit der Angst zu tun und schlüpfte aus ihren Armen. Nun stand Helene traurig da und wusste nicht weiter.......
    Plötzlich tippte jemand ihr auf die Schulter, Helene drehte sich um und erschrak. Vor ihr stand ein Bär, der sie breit mit seinen spitzen Zähnen angrinste. Zuerst dachte sie er wolle ihr ans Leder, bis sie erkannte, dass er einen HotDog Wagen neben sich hatte und ihr einen HotDog entgegenhielt.

    Helene lief im Park ein paar Runden, als sie das Gefühl bekam, dass sie irgendwie von allen angestarrt wurde, weil sie zuhause ihre Perücke vergessen hatte und man nun sehen konnte, dass ihre Kopfhaut aus Schlangenhaut zu sein schien.
    Ihr war das mächtig peinlich und sie schwang sich auf ihr Dreirad und
    fuhr mit Schwung in den Ententeich, um dort nach einem Geschenk für ihren Mann Peter zu suchen. Alles was sie fand war ein dicker Goldfisch, der sie verwirrt ansah. Da er aber irgendwie ganz niedlich war, zog sie am Boden des Teiches ein Goldfischglas aus dem Geheimfach des Dreirades und lockte ihn mit Chicken Wings an. Das sahen seine Geschwister und der Goldfisch verwandelte sich in einen Katzenhai und spuckte ein Fellknäuel aus, das Helene auf dem Kopf landete. Helena schrie vor Schreck wie ein Huhn und flitzte aus dem Teich um pitschnass einen Jungen umzurennen.
    Sie erkannte, dass er dieselbe Kopfhaut hatte wie sie und so kam sie zur Vermutung, dass er womöglich ihr Sohn war. Sie schenkte ihm spontan ihr Dreirad, dass einer der Geschwister der Katzenhais höflicherweise an den Rand des Teiches gefahren hatte und setzte sich ihrem Sohn auf den Kopf, als ihr
    einfiel, dass er ein vortreffliches Geschenk für ihren Mann wäre.
    So ignorierte sie die Blicke der Anderen und packte ihren fliegenden Teppich aus, um Heim zu fliegen. Als sie jedoch gerade abhob fing es an zu regen uns sie viel samt dem nassen Teppich wieder auf den Boden.
    Der Junge bekam es mit der Angst zu tun und schlüpfte aus ihren Armen. Nun stand Helene traurig da und wusste nicht weiter.......

    Helene lief im Park ein paar Runden, als sie das Gefühl bekam, dass sie irgendwie von allen angestarrt wurde, weil sie zuhause ihre Perücke vergessen hatte und man nun sehen konnte, dass ihre Kopfhaut aus Schlangenhaut zu sein schien.
    Ihr war das mächtig peinlich und sie schwang sich auf ihr Dreirad und
    fuhr mit Schwung in den Ententeich, um dort nach einem Geschenk für ihren Mann Peter zu suchen. Alles was sie fand war ein dicker Goldfisch, der sie verwirrt ansah. Da er aber irgendwie ganz niedlich war, zog sie am Boden des Teiches ein Goldfischglas aus dem Geheimfach des Dreirades und lockte ihn mit Chicken Wings an. Das sahen seine Geschwister und der Goldfisch verwandelte sich in einen Katzenhai und spuckte ein Fellknäuel aus, das Helene auf dem Kopf landete. Helena schrie vor Schreck wie ein Huhn und flitzte aus dem Teich um pitschnass einen Jungen umzurennen.
    Sie erkannte, dass er dieselbe Kopfhaut hatte wie sie und so kam sie zur Vermutung, dass er womöglich ihr Sohn war. Sie schenkte ihm spontan ihr Dreirad, dass einer der Geschwister der Katzenhais höflicherweise an den Rand des Teiches gefahren hatte und setzte sich ihrem Sohn auf den Kopf, als ihr
    einfiel, dass er ein vortreffliches Geschenk für ihren Mann wäre.
    So ignorierte sie die Blicke der Anderen und packte ihren fliegenden Teppich aus, um Heim zu fliegen.

    Zitat

    Original von claudiatoman
    Mir gefällt irgendwie die Idee eines "Open Houses", wenn es mal so weit ist, dürfen alle, die mich gekannt haben sich etwas aus den Regalen aussuchen. So hat dann jeder irgendwie einen kleinen Teil von mir. Das fänd ich schön...


    Das ist auch ne schöne Idee.

    Genau das ist es ja. Das ist doch traurig. Ich möchte das mit meinen Büchern pfleglicher umgegangen wird. Sie sollten in der Familie bleiben. Eine gute Freundin von mir hat alle die Bücher von ihrer verstorbenen Mutter noch, weil das ein Stück von ihr für sie ist. Das finde ich sehr schön.

    Ich finde es wichtig zu wissen was mit meinen liebsten sachen passiert und dazu zählen meine Bücher. Da steckt doch immer etwas von dem eigenen Herzblut drin. Ich habe mal bei einem An und Verkauf gearbeitet und da wurden die Bücher der Verstorbenen einfach verscheuert, fand ich trauig.

    Hey Eulen,


    nach einem langen glücklichen Leben ist es soweit, ihr müsst euch Gedanken machen wohin mit euren Schätzen (Büchern), bevor es auf ins nächste Abenteuer oder ins nächste Leben geht.


    Hier könnt ihr überlegen was aus euren Büchern wird und/oder euch Tipps geben für einen romantischen Umgang mit euren Lieblingen a la - Ich lasse mich mit meinen Büchern beerdigen-