Nein, ich arbeite seit 2010 nicht mehr in Ochsenzoll. 2010 ging ich zum Sozialpsychiatrischen Dienst und 2015 wechselte ich zum Medizinischen Dienst, wo ich heute noch bin.
Beiträge von MelanieM
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Ich wünsch euch allen viel Spaß. Ich werde doch nicht mitlesen und mitdiskutieren. Bin beruflich und privat gerade auf Anschlag. Das Buch lesen werde ich aber auf jeden Fall bald.
Alles Gute und wie Batcat schreibt - wenn du magst, kannst du auch später noch posten und wirst gesehen.
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Vielen Dank für dein Lob und das interessante Feedback. Tatsächlich bin ich noch mit dem Begriff "die schlechte Zeit" aufgewachsen, damit meinte man aber nicht die Nazizeit selbst, sondern man umschrieb die Nachkriegszeit bis zur Währungsreform damit, weil die Menschen da wirklich gehungert und gelitten haben. Im Krieg selbst haben Deutsche in Deutschland nicht gehungert, weil genügend Nahrungsmittel aus anderen Ländern herbeigeschafft wurden - die anderen haben im Krieg gehungert. Die Deutschen nach dem Krieg. Die Zeit der NS-Diktatur wurde entweder die "Hitler-Zeit" oder die "Nazi-Zeit" genannt. Die schlechte Zeit war das Hungern nach dem Krieg, und das war wirklich schlimm, das beschreibe ich ja in meinem Buch "Die Stimmlosen", was einige von euch gewiss kennen. Allein in Hamburg sind im Winter von 1946 auf 1947 jede Nacht rund 300 Menschen an Hunger und Kälte gestorben, die Toten wurden damals im Hamburger Echo benannt. Diese Zeit des existenziellen Hungerns und Frierens hat sich bei allen, die es erlebten, eingebrannt. Mein Vater war zu Kriegsende 12 Jahre alt und er hat das auch sehr intensiv beschrieben. Allerdings hatte er auch immer genug Pfiffigkeit, um sich in der Zeit mit seinen Eltern durchzuwurschteln. Das jetzt auch nur noch mal als Erklärung, man meinte mit dem Begriff nicht die Nazis, sondern den Hunger und die Not danach.
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Ich freue mich auf euch.
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Ich freue mich schon auf euch. Im Moment arbeite ich am Lektorat von Band 2 und habe heute Exposés für einen 3. und 4. Band an meine Agentur geschickt. Mal sehen, ob der Verlag sie auch so gut findet wie mein Agent
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Ab sofort kann man sich auch bei Netgalley um das Buch als Rezensionsexemplar bewerben. Edit, habe gesehen, dass Streifi das auch schon gepostet hat.
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Die Veröffentlichung wurde vom Verlag auf den 14. Januar vorverlegt. Dann haben alle genug Zeit, das Buch auch zu bekommen
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Vielen lieben Dank für die schöne Rezension.
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Ich freue mich schon auf euch. Matthias Studt ist übrigens der Enkel einer gewissen Hafenschwester
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Vielen lieben Dank für die schöne Rezension
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Ich mache übrigens keine Personenaufstellungen zu Beginn eines Romans, weil ich die selbst nicht lese und sie viel spoilern können. Außerdem zwingt es einen dazu, seine Personen übersichtlich zu halten, sodass es sich aus dem Buch heraus erklärt und man keine Übersicht mehr braucht. Aber das ist Geschmackssache.
Danksagungen mache ich nicht - das hat mir mal Andrea Schacht bei meinem ersten Roman geraten. Sie sagte, sie mache nie Danksagungen, weil man ggf. mal jemanden vergessen könne und das wäre schlimm. Das denke ich auch. Deshalb gibt es bei mir immer nur ein Nachwort.
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Ich habe die Leserunde mit euch wie immer genossen
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Ich habe ja nichts dagegen, wenn es Konkurrenztitel gibt - manchmal ist es auch nur Pech, dass zwei Leute parallel eine ähnliche Idee hatten. Dann kann sich so etwas sogar gut ergänzen, oder wenn Leute Spaß an einer Zeitepoche haben und es dann noch mal aus einer anderen Perspektive lesen wollen. Ich selbst habe nur dann Schwierigkeiten, solche Bücher zu lesen, wenn ich fix in der Recherche drinnen war und dann mit lauter Fiktion konfrontiert werde, die so nicht hätte gewesen sein können. Vor allem, wenn es dann nicht mal ein Nachwort gibt, in dem erklärt wird, was fiktiv und was real war.
Nicht, dass ihr mich falsch versteht - fiktive historische Romane können sehr interessant und spannend sein, aber wenn man zeitliche Daten verschiebt, was dramaturgisch manchmal bei unbedeutenden Ereignissen sinnvoll sein kann, muss das m. E. zwingend im Nachwort erklärt werden. Und es dürfen keine großen Ereignisse sein, die man durch einfaches Googeln sofort findet.
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Vielen lieben Dank
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Ich werde mir bestimmt auch, trotz gelesener Hafenärztin-Quadrologie von Henrike Engel, Krankenschwester von Sankt Pauli (Rebecca Maly) und Miriam Georgs Elbleuchtenreihe, erst einmal den ersten Band kaufen und lesen. Dann werde ich vermutlich auch angefixt weiterzulesen. Doch vorher, sind erst einmal andere, vorhandene Bücher mit gelesen werden, an der Reihe. Auch für HH z.B. die "Tor zur Welt" Reihe.
Diese ganzen Konkurrenztitel sind alle nach meiner Hafenschwester entstanden. Die Krankenschwester von St. Pauli ist übrigens historisch nicht korrekt, sondern ganz viel fiktiv, insbesondere was die Zeitachse der historischen Ereignisse und die Ausbildung von Krankenschwestern angeht.
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Also ich bin durch, meine Rezi kommt nächste Woche.
Ich habe übrigens mal nach deinen anderen Büchern geguckt, da mir hier der Schreibstil und die sehr geschliffene Sprache überaus gefallen haben. Aber da ist, soweit ich das überblicke, eher wenig für mich dabei. Psychiatrische Kliniken, Handlungen bis in die NS-Zeit - da mache ich lesemäßig eher einen Bogen drum. Aber vielleicht geht es hier mit den Krupps ja doch irgendwann weiter. Da wäre ich, auch wenn das dann vermutlich in die NS-Zeit ging, auf jeden Fall dabei.
Nochmals herzlichen Dank für die sehr engagierte Begleitung der Leserunde!
Vielen lieben Dank. Hafenschwester Band 1 - Als wir zu träumen wagten - könnte dir aber gefallen. Der Band ist auch in sich abgeschlossen und spielt von 1892 bis 1899 in Hamburg. Ohne Psychiatrie, sondern mit Cholera und etwas Chirurgie, aber auch ein Sittengemälde der Zeit inkl. des großen Hafenarbeiterstreiks und den Anfängen der Sozialdemokratie. Meine Hafenschwester Martha ist eine Zeitgenossin von Margarethe, aber Tochter eines Hafenarbeiters.
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Immerhin wurde heute mein Waschmaschinenanschluss gemacht und Freitag kommt meine Waschmaschine. Dann muss ich nie mehr Wäscheberge nach dem Urlaub mitnehmen.
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Ja, da sind sie schon eine ganze Weile erhältlich, in Hamburg im Thalia in der Europapassage liegen einige Bücher sogar direkt im Laden aus, Der Amazon-Verlag Tinte&Feder ist auch ein echter Verlag, mit guten Lektoraten und Korrektoraten, das darf man nicht mit Selfpublishing verwechseln.