ZitatOriginal von Bouquineur
Zu Leserunden melden sich Leute freiwillig an. Bislang ist noch keiner auf die Idee gekommen, Leute, die gar keine Lust auf ein Buch haben, rekrutieren zu wollen.
Da hast du mich falsch verstanden
Es ging mir darum, dass ein Buch, welches in das Lieblingsgenre eines Lesers fällt, es leichter hat, auch gut abzuschneiden.
Ein Buch aus einem Genre, dass für den Leser neu ist, oder seinem Beuteschema nur am Rande entspricht, hat da schon ganz andere Chancen, auch mal andere Töne abzubekommen
Mit Lust hatte ich da eher weniger was im Sinn
Gut, mein Schlagwort von den Fanclubs mag übertrieben klingen, aber wenn es keine (oder weniger) Freiexemplare für Leserunden gibt, so macht dieses Schlagwort doch wieder Sinn. Kein Leser wird sich nur für eine Leserunde ein Buch kaufen, dessen Autor er nicht mag, dessen Thema ihn absolut nicht reizt und / oder dessen Genre ihn kalt lässt, oder?
Somit haben schon wieder eine Form der "Zusammenrottung von Interessierten"
Ich gestehe, ich bin auch kein großer Leserundenkenner, da ich lieber in meinem eigenen Tempo lese. Deswegen ist mir wohl auch durchgegangen, dass die Freiexemplare immer weniger werden.
Helene
Ich kann deine Worte nachvollziehen.
Eine Weile habe ich mal in einer Hobbyband gespielt. Bei jedem der wenigen Auftritte, bei denen ich dabei war, haben wir alle auf die Reaktionen der Leute geachtet, wenn eigene Stücke, statt Coverversionen gespielt wurden.
hinterher haben wir dann überlegt, wo wir was ändern müssen.
Die Jungs haben es später auch zu einer gewissen Lokalgröße geschafft, bevor Y-Tours, Studium etc. die Bandauflösung bewirkten.
Aber aus der Zeit habe ich mitgenommen, das ein Kreativer ohne Blick auf sein Publikum nur eine einsame Stimme im Nichts ist.
Als Musiker siehst du die Reaktionen bei den Auftritten.
Als Autor hast du eben nur Rezis, Leserunden etc.
Ich denke schon, dass genaues hinhören / mitlesen viel erreichen kann.